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Alles lernen mit wikiHow

Habt ihr euch schon mal mit wikiHow auseinandergesetzt? Irgendwie sieht man es in der Google-Suche immer wieder in den Vorschlägen. Doch so richtig beachtet habe ich es persönlich noch nie. Jetzt war es Zeit, sich das Ganze doch einmal näher anzuschauen und heute denke ich mir: Hätte ich es doch schon mal viel früher gemacht!

Für diejenigen, die wikiHow ebenso wenig kennen wie ich, gibt es hier einmal eine Kurzbeschreibung und die wichtigsten Facts.

wikiHow ist ein Alleswisser – das wusste ich ja gar nicht!

Grob erklärt ist wikiHow ein Portal, das einfach alles weiß. Nutzer erhalten Anweisungen und Tipps von A bis Z. Damit meine ich wirklich A bis Z. Hier findet man Themen, die alles erdenkliche, was man (nicht nur) für den Alltag benötigt, abdecken. Diejenigen, die beispielsweise in der Küche nicht ganz so sicher sind, lernen hier sogar wie man Hörnchennudeln kocht. Zu Beginn fühlte ich mich von der Auswahl der Tipps ein bisschen erschlagen und auch leicht irritiert, denn die Auswahl an Anleitungen ist scheinbar grenzenlos. So sprangen mir direkt Beiträge wie diese ins Auge:

  • Staub von einer Trockenbauwand entfernen
  • Ein Filmproduktionsunternehmen gründen
  • Eine Forschungsarbeit zitieren
  • Hartes Wasser natürlich weich machen
  • Die Bindungsenergie berechnen

Zu Anfang sieht das alles ein bisschen durcheinander aus, aber wenn man sich auf ein Thema fokusiert, wird es angenehmer. So kann der Nutzer direkt nach seinem gewünschten Thema suchen. Auch hier wird man garantiert fündig, oder aber man klickt sich durch die einzelnen Kategorien. Du hast hier die Wahl unter anderem zwischen Kunst und Unterhaltung, Technik und Elektronik, Tiere, Beziehungen, Beruf und Bildung.

Screenshot wikiHow Startseite by Jennifer Eilitz

Klickst du auf die Kategorien, wird das Ganze schon übersichtlicher. Aber auch hier wirst du merken, dass das Wissen kein Ende nimmt. Da ich mich sehr für Tiere interessiere, habe ich mir zu allererst die Kategorie Tiere vorgenommen. Hier erfährst du Wissenswertes über die Pflege und Haltung von verschiedenen Tieren oder aber auch, wie du einen Hai-Angriff vorbeugen kannst oder Tierspuren liest

Wer nach einem Beziehungsratgeber sucht, wird auch hier auf Anleitungen stoßen, bei denen man gar nicht wusste, dass es dafür Anleitungen gibt. Lernt beispielsweise, wie man nicht mehr anhänglich ist, oder von einer Freundschaft in eine Beziehung übergeht.

Neben den zahlreichen Anleitungen, für die man vermutlich nicht einmal Anleitungen braucht, gibt es aber durchaus Wissenswertes und Kleinigkeiten, die einem im Alltag wirklich helfen können. Ist euch beispielsweise der Schlüssel im Zündschloss eures Autos abgebrochen, kann man sich hier Hilfe holen.

Einen abgebrochenen Schlüssel aus einem Zündschloss entfernen via wikiHow; Screenshot by Jennifer Eilitz

Besonders gut gefallen haben mir die Anleitungen und die Art, wie die Seite ihre Anleitungen darbietet. In den meisten Beiträgen findet man gezeichnete Bilder, passend zu den einzelnen Anleitungsabschnitten. So hangelst du dich Schritt-für-Schritt durch die ebenso gut, wie einfach formulierten Texte.

Wie kommt das Wissen zustande?

Hinter wikiHow steht ein Gemeinschaftsprojekt. Ziel ist es, den weltweit größten und qualitativ hochwertigsten Ratgeber zu erstellen und diesen mit allen Menschen zu teilen. Hier kann jeder, der in einem Gebiet ganz besonders viel weiß oder Experte ist, seinen Beitrag leisten. Besucher können auf wikiHow eine neue Seite erstellen und ihr Wissen hier teilen. Seiten können von jedem zu jeder Zeit bearbeitet, verbessert oder ergänzt werden.

Wenn du also siehst, dass eine Seite noch das eine oder andere an Tipps oder Verbesserungen gebrauchen kann, logst du dich einfach ein und gibst dein Wissen hinzu. Die Qualität der Artikel soll durch das umfangreiche Wissen der User stetig verbessert werden.

Also?

Nachdem ich mich durch eine Vielzahl an Anleitungen geklickt habe, muss ich wirklich sagen: Schade, dass ich es nicht schon früher kannte. Der Aufbau der Artikel gefällt mir sehr gut und ebendieser Aspekt, dass alle gemeinsam daran arbeiten können. Jeder User kann sein Wissen in den Pool von Tipps werfen, wodurch wirklich viele tolle und vor allem nützliche Anleitungen entstehen. Neben den eher weniger nützlichen, oder meiner Ansicht nach auch teilweise überflüssigen Artikeln, dienen allerdings auch diese etwas für den Unterhaltungswert. Einfach mal vorbeischauen lohnt sich!


Image by gpointstudio via stock.adobe.com

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Sieben Anregungen, mit denen ihr euren Wortschatz erweitern könnt

Letzte Woche war ich mit meiner Freundin Luca in einer Bar. Wir tranken etwas und unterhielten uns angeregt über die jüngsten Belanglosigkeiten. Wir teilten uns die Sofaecke mit zwei Herren in unserem Alter, die sich irgendwann eigenmächtig in unser Gespräch integrierten. Trotzdem verbrachten wir einen unheimlich schönen Abend mit ihnen, nennen wir sie mal Lothar und Leander, und zwar weil sie eine besonders wichtige Eigenschaft besaßen: sie waren eloquent. Auf humorvolle und geistreiche Art und Weise erzählten sie uns von Begebenheiten aus ihrer Jugend und versorgten uns mit überraschenden Pointen.

Redegewandte und rhetorisch sichere Menschen haben automatisch eine besondere Ausstrahlung und Überzeugungskraft. Nicht nur bei einem Geplänkel in einer Bar spielt Eloquenz eine beträchtliche Rolle, sondern auch im Job: Ein häufig erwähntes Attribut, das sich Arbeitgeber in Stellenausschreiben von ihren Bewerbern wünschen, ist Kommunikationsfähigkeit. Kommunikativ zu sein ist eine der wichtigsten sozialen Kompetenzen, ob im Team oder mit Kunden.

Aber wie wird man eloquent?

Eloquenz kann man, wie so viele Dinge, erlernen, indem man sie übt. Ein umfassender Wortschatz ist dabei essenziell für zungenfertige Menschen. Und genau den gilt es ausbauen. Dazu solltet ihr wissen: Es gibt den aktiven und den passiven Wortschatz. Der Aktive besteht aus all den Wörtern, die wir jeden Tag beim Sprechen und Schreiben verwenden. Der passive Wortschatz, den wir fortlaufend unbewusst erweitern, umfasst alle Wörter, die wir beim Lesen oder Zuhören verstehen.

Bei deutschen Muttersprachlern wird der Umfang auf 10.000 bis 100.000 Wörter geschätzt. Aktiv nutzt man davon allerdings nur 8.000 bis 15.000 Wörter. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn man eine Fremdsprache erlernt: Man versteht wesentlich mehr als man selbst sprechen kann. Aber es gibt natürlich Möglichkeiten, die Wörter aus dem passiven Wortschatz in den aktiven umzusiedeln und den aktiven Wortschatz aufzustocken. Und zwar indem man…

… Sätze ausgestaltet!

Ihr nehmt euch als Anregung eine Zeitung oder Ähnliches zur Hand und erfindet zu jedem Substantiv ein Adjektiv und zu jedem Verb ein Adverb. Ein Beispiel könnte dabei so aussehen: Aus „Der Politiker hält nicht das, was er angekündigt hat.“ wird „Der ruchlose Politiker hält bedauerlicherweise nicht das, was er großspurig angekündigt hat“. Diese Übung erweitert nicht nur euren aktiven Wortschatz, sondern bringt auch noch jede Menge Spaß! 

… Thesaurus verwendet!

Ob online oder beim Microsoft Schreibprogramm Word – Thesaurus hilft euch dabei, Synonyme zu finden, sodass ihr in einem Text nicht mehrmals dasselbe Wort verwenden müsst. Dazu tippt ihr einfach das Wort ein, zu dem euch gerade keine passende Alternative einfällt. Euch werden dann mehrere Vorschläge angezeigt, mit denen ihr euren Text vielfältiger gestalten könnt.

… anspruchsvolle Literatur liest!

Das ist wohl selbsterklärend, aber für die, die einer Erläuterung bedürfen, sei gesagt: Mit dem Lesen einer überregionalen Tageszeitung ist wohl jedermann gut beraten. Zudem erhält man noch Allgemeinwissen obendrauf! Das ist neben einem umfangreichen Wortschatz auch sehr wichtig für ein eloquentes Auftreten. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ein illuster ausgeschmückter Satz niemanden beeindruckt, wenn er keinen Sinn ergibt (außer vielleicht die, die ihn nicht verstehen).

… Sätze laut liest!

Ihr solltet in Zukunft alles halblaut lesen (idealerweise nicht in der Öffentlichkeit, schließlich seid ihr dort höchstwahrscheinlich die einzigen, die wissen, dass ihr weder auf dem Stand eines Erstklässlers noch der Schizophrenie zum Opfer gefallen seid). Durch das laute Lesen emigriert ihr die Wörter aus eurem passiven in euren aktiven Wortschatz, sodass die Wörter für euch präsenter werden. Das gleiche Prinzip gilt übrigens auch, wenn ihr einem beliebigen Redner aus dem Radio oder dem Fernsehen nachsprecht.

… diese Newsletter abonniert!

Meldet euch für die Newsletter von neues-wort.de oder wortkalender.de an. Ihr erhaltet jeden Tag eine E-Mail mit einem Fremdwort, das euch auch direkt erklärt wird. Wenn ihr die Übersicht über euer Postfach behalten wollt, könnt ihr natürlich auch einfach direkt auf den besagten Seiten schauen. Den Netzpiloten-Newsletter zu abonnieren, vergößert übrigens auch den Wortschatz. ;-)

… eine Kartei mit Wort- und Satzkarten anlegt!

… und zwar mit Wörtern und/oder Sätzen, die euch besonders konvenieren (das Wort habe ich bei Thesaurus gefunden. Hübsch, oder?). Es ist besser, ganze Sätze auf eine Karte zu schreiben, da diese einem eher im Gedächtnis bleiben als einzelne Wörter. Damit eure Kartei für euch auch aus dem Kopf abrufbar ist, lest euch eure Karten in regelmäßigen Abständen durch oder sprecht die Sätze auf eine Kassette und hört sie euch beim Autofahren an.

… die App „Wortschatz Trainer“ herunterladet!

In der kostenlosen App findet ihr 300 Wörter mit Beschreibung, Synonymen und Beispielen. Diese Wörter sind alphabetisch geordnet, sodass ihr die Kartei leicht durchsuchen und eure Favoriten auf eine Merkliste setzen könnt. Außerdem könnt ihr zwischen verschiedenen Modi wählen; ob Lernmodus für Interessierte, Quizmodus für Liebhaber der deutschen Sprache oder „Scramble“ für Hochbegabte, diese App bietet jedem einen Lerneffekt. Eure Versuche werden hinterher ausgewertet, sodass ihr euren Fortschritt anhand einer Statistik ablesen könnt.

 


Image „barack“ by Clker-Free-Vector-Images (CC0 Public Domain)


 

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13 Tipps um euren Akku schneller aufzuladen

Wer kennt es nicht: Das Handy war über Nacht nicht richtig an das Ladegerät angeschlossen und der Akkustand beträgt, wie am Vorabend, noch immer 15%. Das ist natürlich nur für die Wenigsten genug, um durch den Tag zu kommen. Täglich nutzen die Deutschen nämlich ca. 128 Minuten ihr Smartphone, ob zum Spielen, Lesen, Schreiben oder Telefonieren. Wir haben für euch aus den Untiefen des Internets ein paar nützliche Ratschläge herausgesucht, mit deren Hilfe ihr euren Akku in kurzer Zeit wesentlich schneller aufladen könnt:  

  • Das Display gehört zu den größten Stromfressern. Indem ihr die Helligkeit im Menü verringert, spart ihr einiges an Strom und schont außerdem eure Batterie.
  • Verzichtet während des Ladens so gut es geht auf Töne und Vibrationen. Einstellungen wie beispielsweise das haptische Feedback verbrauchen auch Strom und sollten deshalb ausgeschaltet werden.
  • Ladet euer Smartphone wenn möglich nicht am PC über den USB-Anschluss auf, dadurch werden nämlich nur 2,5 Watt übertragen. Wenn ihr euer Handy klassisch mit einem Ladekabel an die Steckdose anschließt, werden 7,5 bis 12 Watt weitergeleitet.
  • Probiert das Netzteil eines anderen Herstellers aus. Das Ladegerät, das ihr automatisch zu eurem Smartphone dazu gekauft habt, ist nicht immer das leistungsstärkste. Besonders Samsung-Netzteile sind gute Stromlieferanten. Euer Akku wird dabei natürlich nicht beschädigt.
  • Ihr solltet euren Akku idealerweise bei einem Stand zwischen 30% und 70% aufladen. Damit erwartet eure Batterie eine längere Lebensdauer.
  • Ihr solltet auf jeden Fall auf No-Name-Ladekabel verzichten, da diese meistens aus minderwertigem Kupfer hergestellt wurden und häufig nur halb so viel Strom übertragen wie Markenkabel.
  • Der elektirsche Widerstand wird durch längere Ladekabel erhöht. Daher solltet ihr wenn möglich auf die kürzeren Alternativen zurückgreifen.
  • Diesen Trick kennen wahrscheinlich schon die meisten von euch: den Flugzeug- bzw. Offline-Modus im Menü aktivieren und die Standortübertragung ausschalten.
  • Und natürlich auch effektiv: das Smartphone ganz ausschalten.
  • Mit Blitz zu fotografieren kostet auch sehr viel Strom, sodass es ratsam wäre, während des Ladens darauf zu verzichten.
  • Die Apps, die ihr gerade nicht aktiv nutzt, laufen häufig noch im Hintergrund weiter. Achtet darauf, sie zu beenden, damit sie weder Strom noch Traffic verbrauchen.
  • So ansehnlich sie auch sind – die Akkuminimierer schlechthin sind leider auch die Live-Hintergründe. Damit dauert das Laden selbstverständlich wesentlich länger. Wechselt daher am besten wenigstens vorübergehend zu einem statischen Hintergrundbild.
  • Wenn ihr ganz wenig Zeit habt oder gerade unterwegs seid und keine einzige Steckdose euren Weg kreuzen will, empfiehlt sich natürlich auch eine Power Bank. Die mobile Akkuladestation gibt es schon für wenig Geld online oder im Elektrofachhandel zu kaufen.

 


Image „phone“ by JuralMin (CCO Public Domain)


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Die 10 Gebote, des mündigen Anwenders

Moses (adapted) (Image by Pascal (CC0 Public Domain) via Flickr)

Du bist neu in diesem Internet und hast keine Ahnung von Computern? Welche 10 Gebote es für PC- und Internetanwender zu befolgen gilt, erfährst du hier.

Jeder kennt sie, jeder hat sie. Ratschläge – die einem helfen sollen sich richtig im Umgang mit seinem Computer oder im World Wide Web zu bewegen. Derzeit gibt es in meiner Familie einige Personen, die sich dem Thema erstmals öffnen und sich mit neuen Laptops und einem Internetzugang digitalen Herausforderungen stellen. Ich finde das großartig! Auch wenn dies bedeutet, dass demnächst öfter mein Telefon klingeln wird und einem Fragen wie „Ich glaube, ich habe meine Urlaubsbilder gelöscht. Kann man die irgendwo wiederfinden?“ oder „Weißt du was dieses JavaScript ist?“ gestellt werden. Wie auch immer. Man hilft doch gerne.

Manche Fragen lassen sich eben nicht vermeiden. Auch manche Fehltritte wird man nicht umgehen können. Man kann aber das Risiko, beispielsweise gelöschter Bilder, verringern. Man muss als Otto-Normalo auch nicht jedes Update, dass Browser oder Betriebssystem durchführen wollen, als Aufforderung verstehen, den halben Tag jeglichen Aktualisierungen hinterher zu recherchieren. Grundsätzlich gilt es als Newbie ein paar Dinge zu verinnerlichen. Im Folgenden habe ich einmal die 10 Gebote, des mündigen Anwenders aufgeschrieben. Die Bibel für den Einsteiger sozusagen.

Gebot #1 – Erstelle Backups!

Das wohl unangenehmste Problem, dass man als Anwender haben kann, ist ein Datenverlust der durch ein abgestürztes System oder Hardware-Problemen hervorgerufen werden kann. Auch wenn du glaubst, dass du nie in die Misere kommst und dies immer nur anderen passiert – sei versichert: ES TRIFFT JEDEN EINMAL!

Darum ist es ratsam öfter mal sogenannte Backups (auf Deutsch: Sicherheitskopien) anzufertigen. Diese Backups dauern in der Regel nicht lange und sind auch einfach einzurichten. Wie man diese Sicherheitskopien erstellt, welche Programme als „tauglich“ befunden wurden und welche Backup-Lösung für Profis, Fortgeschrittene oder Anfänger per se als ratsam erachtet werden, hat die Computerwoche vor kurzem in einem ausführlichen Beitrag thematisiert. Liebe Interessierte, hier geht es lang!

Gebot #2 – Nutze sichere Passwörter!

Auch dieses Gebot ist eines, welches einem viel Kummer und Sorgen ersparen kann. Wem schon einmal das E-Mail-Postfach oder beispielsweise der Social-Network-Account gehacked wurde, weiß wie einem zumute wird, wenn man merkt, dass man nicht mehr der alleinige Besitzer dieses Accounts ist. Oftmals ist es ein leichtes für Dritte die Zugänge zu knacken. Ist eines deiner Passwörter oder Pins beispielsweise hier aufgeführt, sei versichert, du bewegst dich auf dünnem Eis.

Glücklicherweise wird einem heutzutage in den Anmeldemasken einiger Dienste bereits mitgeteilt, wie sicher ein Passwort wirklich ist. Eine Kombination aus kleinen und großen Buchstaben, aber auch Zahlen und Sonderzeichen gilt als absolut notwendig. Ansonsten gilt: umso länger ein Passwort ist, umso schwieriger ist es zu knacken. Wer zudem, das höchste Maß an Sicherheit für sich garantieren möchte, der nutzt für jeden Dienst ein anderes Passwort. Dennoch muss man sich klarmachen: 100 prozentige Sicherheit gibt es nicht.

Gebot #3 – Warte deinen Computer regelmäßig!

Egal ob PC oder Mac. Jeder Rechner, aber auch mobile Endgeräte à la Smartphone und Tablet, brauchen ein wenig Zuwendung von euch, damit die Systeme einwandfrei ihren Aufgaben nachgehen können. Dafür gibt es zahlreiche Programme, die einem helfen beispielweise Festplatten zu defragmentieren oder temporäre Dateien zu löschen. Aber auch ganz essentielle To-dos wie die Entfernung ungenutzter Programme oder einem Windows- bzw. Mac-Update solltet Ihr regelmäßig durchführen. Euer Rechner wird es euch danken und weiterhin schnell und ohne große Ausfälle arbeiten. Als hinlänglich gut befunden wurden u.a. Programme wie CCleaner (Chip-Server), TuneUp Utilities (Chip-Server) oder Glary Utilities (Chip-Server), mit denen man Wartungen durchführen kann.

Lesenswert in dem Zusammenhang sind auch die (englischsprachigen) Ratschläge von Lifehacker, die dir sagen, welche Wartungsarbeiten du beispielsweise als PC- oder Mac-Nutzer durchführen solltest.

Gebot #4 – Schütze dich vor Viren!

Viren, Trojaner und Malware sind die Schattenseiten des World Wide Webs. Und in der Regel entkommt man ihnen nicht. Schon alleine das Betreten einer Seite oder der Download einer Datei kann bewirken, dass sich dein System mit diesen Schadprogrammen infiziert. Wichtig ist also ein guter Virenschutz, damit diese ungewollten Eindringlinge abgefangen werden, noch bevor sie sich auf deiner Festplatte festbeißen. Dafür gibt es eine Vielzahl an Virenprogrammen. Im Grunde schwört hier jeder auf ein anderes. Ich persönlich nutze Kaspersky. Und lege dafür auch gerne einen kleinen Schein hin. Es gibt aber auch genügend kostenlose Programme, die nicht weniger gut sein müssen.

Eine kleine Auflistung, die sich am AV-Test orientiert gibt es immer mal wieder auf chip.de.

Gebot #5 – Halte deinen Desktop und deine Festplatte sauber!

Ja, ja. Das Genie beherrscht das Chaos. Ist angekommen! Und dennoch gibt es ein paar sinnvolle Argumente, die einem deutlich machen, warum es nicht schaden kann seine Festplatte und vor allem auch seinen Desktop frei von unnützem Kram zu halten. Argument Nummer Eins, gerade und überhaupt für einen sauberen Desktop, ist nicht zuletzt die Geschwindigkeit des Systems. Denn jede Verknüpfung und jede Datei darauf führt dazu, dass das System ein wenig mehr zu tun hat und dadurch verlangsamt wird.

Vermeide also einen Messi-Desktop, wie dem oben abgebildeten und lösche Dateien auf dem Rechner, die keinen Nutzen mehr haben.

Gebot #6 – Sei vorsichtig in öffentlichen Wlan-Netzwerken!

Öffentliches Wlan ist eine tolle Sache. Bei einem Kaffee im Geschäft um die Ecke sich kostenlos in den Internetanschluss des Betreibers einwählen zu dürfen, ist ein gern-genutzter Service. Und auch wenn man nicht allzu viel Panik verbreiten möchte, ist dieser gutgemeinte Dienst am Kunden auch mit ein wenig Vorsicht zu genießen. Denn innerhalb dieses Netzwerkes ist es ein leichtes die Nutzer, die sich darin bewegen, auszuspionieren. Nicht selten wurden Anwendern schon Logins und Adressbücher gestohlen und alles was man dafür braucht sind einfache, kostenlos erhältliche Apps und Programme, die einem „anspruchsvolle Angriffstechniken hinter einfach zu bedienenden Touchscreen-Oberfächen“ bieten, wie es Ronald Eikenberg und Jürgen Schmidt in einem c’t-Artikel formulierten.

Ein paar grundsätzliche Tipps wie man sich in öffentlichen Hotspots schützen kann, findest du bei Datev. Ausführlicher beleuchten diese und weitere Maßnahmen die beiden oben genannten Autoren im dritten Teil Ihres Artikelthemas „Cool bleiben am Hotspot“ für ein kleines Entgelt.

Gebot #7 – Sichere deine Privatsphäre in sozialen Netzwerken!

Auch wenn es lästig ist. Seit ein paar Jahren wird nichts gebetsmühlenartiger gepredigt, als die Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken auf Vordermann zu bringen. Seitdem der Siegeszug dieser Plattformen bewirkt hat, dass nun fast jeder sich darauf tummelt, kann nun auch fast jeder von jedem so gut wie alles erfahren. Verschaffe dir einen Überblick, wer deine Profilinformationen sehen, wer deine Statusupdates lesen oder wer dich beispielsweise auf Fotos markieren kann bzw. stelle fest, dass du davon überhaupt erst einmal erfährst. Grundsätzlich dürften diese Dinge Newbies erstmals auf Facebook beschäftigen, da man derzeit wohl hier seine ersten Laufschritte unternimmt.

Wer sich in den persönlichen Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook einmal umgucken möchte, der klickt einfach oben links auf das kleine weiße Zahnrad und geht dann auf „Privatsphäre-Einstellungen“. Wer auf mehreren Plattformen angemeldet ist, kann auf AdjustYourPrivacy.org zudem via Opt-out-Methode sich von allem entledigen, was man nicht möchte. Und zwar auf allen gängigen Mainstream-Plattformen. Cooler Dienst!

Gebot #8 – Lass dich nicht von Internet-Mythen blenden!

Gerade auf sozialen Netzwerken kursieren so einige Internet-Mythen, die im Fachjargon als Hoaxes oder Scams bezeichnet werden. Da liest man Dinge wie: „Klicke hier gefällt mir, damit die neuen Facebook-Richtlinien bei dir nicht zum Einsatz kommen!“. Für den Power-User sind diese Internet-Mythen leicht zu durschauen. Für das ungeübte Auge jedoch nicht. Viele glauben, dass sie durch die Handlungsaufforderung schlimmeres umgehen können und folgen gutgläubig, den oftmals von Freunden „empfohlenen“ Tipps im Stream. Meist mit gegenteiliger Folge.

Einen typischen Fall und ein paar Ratschläge, wie man mit diesen Hoaxes umgehen soll, findest du hier.

Gebot #9 – Lies die Allgemeinen Geschäftsbedingungen!

Auch wenn Internet-Abzocker heutzutage kein leichtes Spiel mehr haben und die Wahrnehmung der Anwender dahingehend vielfach sensibilisiert ist, gibt es sie noch die unmoralischen und unseriösen Angebote. Gerade Kids und Rentner fallen hier leider viel zu oft auf Versprechungen herein, die sich nachträglich beispielsweise als Kostenfallen entpuppen. Berühmtestes Beispiel sind wohl versteckte Abos. Der Download eines Klingeltons kann beispielsweise oft das Eingehen eines ein- oder zweijährigen Vertrages bewirken, der mit monatlichen Gebühren verbunden ist. 100 kostenlose SMS, bekommt man nicht selten nur durch die Eintragung verschiedener Daten in ein Formular. Die Folge sind oft Newsletter, die man auf gar keinen Fall haben wollte.

Seriöse Geschäftemacher kommunizieren Preise und Abonnements offenkundig. Viele tun dies aber auch nur im Kleingedruckten der AGBs. Es ist daher ratsam, diese auch zu lesen!

Gebot #10 – Google dein Anliegen!

Das Beste was du tun kannst, wenn du ein Problem hast, ist dieses erst einmal selber zu googlen. Die Google Suche ist mächtig und hat auf (fast) alles eine Antwort. Nutze diesen Umstand, bevor du alle Pferde aufscheuchst und deinen nächstgelegen PC-Fachmann mit Nichtigkeiten konfrontierst. Oftmals findest du die Antworten selber. Doch Vorsicht: prüfe deine Quelle. Forenbeiträge, die dir beispielsweise raten, in den BIOS-Einstellungen deines Computers Veränderungen vorzunehmen, können nicht selten böse Auswirkungen nach sich ziehen. Allgemein sollte man technische Probleme nicht mit Ratschlägen auf Forenseiten behandeln. Wenn du dir mit deiner Quelle nicht sicher bist, dann solltest du doch lieber einmal mehr beim Fachmann deines Vertrauens anrufen.


Image (adapted) „Moses“ by Pascal (CC0 Public Domain)


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Tipps für Konferenz-Blogger

In dem Artikel „The Art of Conference Blogging“ fasst Ethan Zuckerman seine Erfahrungen zusammen, die er während der TED 2007 als Live-Blogger gemacht hat. Der „Power-Blogger“ berichtete live in seinem Weblog von der Konferenz.

Diesen Artikel griff Bruno Giussani auf und schrieb seine „Tips for conference bloggers“ (PDF) nieder, die man als „Live-“ oder „Konferenz-Blogger“ auf dem Desktop haben sollte …

(via mzungu’s weblog)
[tags]tipps,tricks,tutorial[/tags]

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Mehr Klicks

Müssen Blogs den gleichen Gesetzmäßigkeiten folgen, wie normale Medienauftritte? Und zählen dann auch hier nur Klicks?
Langsam deutet sich – vor allem im Web 2.0-Umfeld – ein Umdenken an, und die Erkenntnis, dass Klicks nicht alle Facetten und Bedeutsamkeiten eines Internetauftrittes zeigen. Doch dem Ruf der Pageimpressions erliegt man noch häufig, und so ist Michael Wöhrers Artikel vielleicht doch lesenswert: Wie man mehr Seitenaufrufe pro Besucher in Blogs erreicht.
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