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Ihr seid Experte auf eurem Gebiet? Schreibt ein Buch drüber!

Wenn wir uns in manchen Fachgebieten so richtig gut auskennen, dann wollen wir unser Wissen mit unseren Mitmenschen teilen. Doch manchmal reicht „reden“ nicht unbedingt aus. Um die Gedanken, die uns durch den Kopf gehen, nicht nur unseren Freunden, der Familie oder den Kollegen weiterzugeben, lohnt es sich die Dinge aufzuschreiben und weiterzuverbreiten. Das Internet stellt eine super Möglichkeit dar, um zu teilen. Was aber neben dem Internet ebenfalls eine Aussicht auf das erfolgreiche Teilen unseres Wissens gibt, sind Publikationen. In Zeitschriften oder Zeitungen beispielsweise. Aber es geht noch besser: Veröffentlicht doch einfach euer eigenes Sachbuch!

Einfacher gesagt als getan?

Vermutlich hört sich das jetzt im ersten Moment ziemlich weithergeholt an, aber das ist es nicht. Ihr habt die Idee oder das Wissen? Also schreibt es auf! Dennoch bringt das Projekt Buch schreiben viele Fragen mit sich:

  • Über welches Thema möchte ich schreiben?
  • Wie fange ich am besten an?
  • Wo und wie kann ich mein Buch veröffentlichen?
  • Gibt es jemand, der mich dabei unterstützen kann?

Um diese Fragen zu klären, kann euch die Autorentagung „SACHBUCH schreiben“ am 2. März 2019 in Bernried weiterhelfen.

Was erwartet euch?

Egal in welchem Themenbereich, es sind alle, die sich für das Schreiben eines Sachbuches interessieren, herzlich willkommen. Schritt für Schritt bekommen die Teilnehmer den Workflow eines Autoren nahegelegt. Um auch, wenn das Buch dann fertig geschrieben ist, nicht vor einem großen Fragenpool zu stehen, wird zusätzlich auf die Veröffentlichungsvarianten eingegangen. Die Frage nach dem Selbstverlag oder dem Verlag ist ohnehin ein breitgefächertes Thema und kann bei der Entscheidung das Buch zu veröffentlichen, ausschlaggebend sein.

Erhaltet auf der Autorentagung besten Input von Referenten, die nicht nur Experten auf ihrem Gebiet, sondern auch zum Thema Veröffentlichung sind. Gerade das Networking unter Autoren und denen, die es gerne werden möchten, ist besonders wichtig, somit ist auch hier die Möglichkeit sich zu vernetzen allemal gegeben.

Das Programm ist vielseitig und bietet an einem Tag alles Wissenswerte, wie unter anderem:

  • Als Sachbuchautor Zusatzeinnahmen erzielen
  • Story Telling im Sachbuch
  • Zusammenarbeit mit Lektoren
  • Wie erreiche ich die Richtigen? PR und Blogger Relations für Ihr Sach- und Fachbuch

Was sonst noch?

Ein Mix aus spannenden Vorträgen und Podiumsdiskussionen geben tolle Einblicke in die noch fremde Autorenwelt. Doch am Ende des Tages werden die nächsten Schritte schon sicherer sein. Wer den Tag nicht verpassen möchte und schon länger mit sich ringt, die ersten Worte zu Papier zu bringen, der ist bei der Autorentagung SACHBUCH schreiben auf jeden Fall richtig aufgehoben.


Image by Tryfonov via stock.adobe.com

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Warum die VWL reformiert werden muss

Ball (adapted) (Image by geralt [CC0 Public Domain] via Pixabay)

An den VWL-Fakultäten wird die plurale Ökonomik nicht gefördert. Ein Update mit Hilfe der Verhaltensökonomie wäre von Nöten. Warum verschiedene Ansätze so wichtig sind. Vor vier Jahren hat mich auf der Frankfurter Fachtagung “Ökonomie neu denken” der Verhaltensökonom Professor Armin Falk von der Uni Bonn am meisten überzeugt – und das schreibt das Notiz-Amt nicht aus Lokalpatriotismus. Die Verhaltensökonomik ist wohl die beste Antwort auf das Versagen der klassischen Ökonomie, wirtschaftliche Vorgänge zu beschreiben und wissenschaftlichen Rat für wirtschaftspolitisches Handeln zu erteilen. Schön die Bemerkungen über die “alten” VWL-Hochschullehrer, die im Brustton der Überzeugung ihre recht verstaubten Methoden verteidigten und häufig entgegnen: “Das ist einfach so.” Jo. Es ist eben doch nicht einfach so. Vielleicht ist es ganz anders, wenn man sich das Diktum des rationalen Verhaltens im Alltag mal genauer betrachtet. Etwa bei der Wahl der richtigen Form der Altersvorsorge.

Entscheidungshilfen

Wenn wir in vielen Entscheidungssituationen nicht in der Lage sind, uns rational zu verhalten, kann es durchaus Sinn machen, dem Modell des sanften Paternalismus zu folgen – generell reagiere ich ja bei paternalistischen Konzepten allergisch. Aber wenn wir die Wahlfreiheit haben, ein Angebot abzulehnen, ist das eine gute Lösung. Es gibt eben Menschen, denen man Entscheidungen abnehmen sollte. Am Beispiel der Organspende hat das Falk sehr gut skizziert. In so genannten Opt-in-Ländern wie Deutschland, die ausdrücklich eine Zustimmung für Organspenden verlangen, ist die Zahl der Organspender gering. In Ländern mit Opt-out-Regeln (hier muss explizit seinen Willen bekunden, seine Organe nicht zu spenden) liegt die Quote der Organspender um ein vielfaches höher. Das könnte man auch im Datenschutz so handhaben. Gibt es nun in der Volkswirtschaftslehre nach der Finanzkrise ein fundamentales Umdenken?

Mikroökonomie und der rationale Homo Oeconomicus

Nach Auffassung von Professor Justus Haucap dürfte zumindest in der Modernen Mikroökonomie, das Modell des stets rationalen Homo Oeconomicus von heute, schon nicht mehr der Mainstream sein.

“Mainstream ist vielmehr inzwischen die Verhaltensökonomie, die Menschen nur eine begrenzte Rationalität unterstellt und davon ausgeht, dass zumindest ein Teil der Menschen immer wieder Fehler macht und kognitiven Verzerrungen unterliegt. Die Psychologie ist somit schon längst mitten in der Volkswirtschaftslehre angekommen.”

Ernst Fehr, Reinhard Selten und Axel Ockenfels seien nur drei Namen aus einer ganzen Reihe von Verhaltensökonomen aus dem deutschsprachigen Raum.

Auf Basis dieser Einsichten beschäftigen sich Ökonomen heute daher zum Beispiel mit der Frage, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen auf welchem Markt gelten sollten, damit Wettbewerbsprozesse in solchen Bahnen verlaufen, dass Verbraucher davon profitieren und nicht durch Täuschen und Tricksen systematisch hereingelegt werden

, schreibt Haucap im Onlinemagazin Merton.

Macht und Informationsprobleme

Eine wichtige Aufgabe sieht er in der interdisziplinären Arbeit der VWL. Mikroökonomische Modelle, in denen Macht, Informationsprobleme und begrenzte kognitive Fähigkeiten eine Rolle spielen, sollten stärker mit der Makroökonomie vereint werden. Letztere Disziplin dominiert in den steuerfinanzierten Wirtschaftsforschungsinstituten als wichtigste Denkfabriken für die politischen Entscheider in Bund und Ländern. Genau hier gibt es zu viele Modellschreiner, die vor lauter Wald keine Bäume sehen und eine katastrophale Politikberatung leisten. Die ökonomische Lehre leidet jedenfalls an einer Fragmentierung, kritisierte Professor Nils Goldschmidt, Direktor des Zentrums für ökonomische Bildung an der Universität Siegen, auf der diesjährigen Ökonomie-neu-denken-Tagung.

Er fordert einen pluralen Diskurs in der VWL. Es könne doch nicht sein, dass man die politische Ökonomie in den Modellwelten ausblendet:

Wenn ich über Entwicklungsprobleme in Afrika sprechen will, dann muss ich über politisch-ökonomische Prozesse sprechen, dann muss ich entwicklungsökonomisch denken. Wir brauchen wirtschaftshistorische Forschung, wir brauchen in vielen Bereichen institutionen-ökonomische und verfassungsökonomische Forschung.

Diese unterschiedlichen Zugänge zur Ökonomie erwartet die Öffentlichkeit und erwarten die Studenten. Es geht um politische Ideen, um Ethik im Wirtschaftsleben, um die Gestaltung der Gesellschaft und um zivil-gesellschaftliches Engagement. Es geht immer stärker auch um netz-ökonomische Trends. Genau diese Fähigkeiten werden an vielen VWL-Fakultäten nicht gefördert – also plurale Ökonomik. Deshalb sinkt auch die Attraktivität der VWL, die die Studentinnen und Studenten mit überkommenden Theoriemodellen traktieren. Dabei ist es doch die Stärke einer wissenschaftlichen Disziplin, multiple Methodiken zu vermitteln und nicht von einem unumstößlichen Identitätskern zu sprechen. Unterschiedliche Erkenntniswege und Zugangswege sind in der Soziologie oder Politologie an der Tagesordnung.


Image (adapted) „Ball“ by geralt (CC0 Public Domain

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Qipit: Kopiergerät trifft Document Sharing

Logo qipitEs ist ein Allgemeinplatz: die Welt wird zunehmend digital. Zu blöd, dass man manche Dinge immer noch mit der Hand aufschreibt. Zumindest einige von uns. Dabei können solche Notizen so einfach verloren gehen: das Haus brennt ab, man lässt den Block igendwo liegen usw. Wie schön wäre es, sie auch digital zu haben…

Glücklicherweise hat der halbwegs moderne Mensch von heute immer eine Digitalkamera in irgendeiner Form dabei. Qipit macht sich das zu Nutze: Fotos von Dokumenten können hochgeladen werden, anschließend macht qipit den Rest. Es analysiert die Dateien, schneidet unnötige Ränder ab, begradigt die Dokumente und setzt sie als einfache Schwarz-Weiß-Umsetzung zum tonerschonenden Ausdrucken oder Faxen um. Eine sehr spezielle Aufgabe mit einem begrenzten Einsatzgebiet. Aber taugt qipit auf diesem begrenzten Gebiet? Weiterlesen »

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