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Gibt es strukturellen Rassismus im Internet?

Welt (adapted) (image by quicksandala [CC0] via pixabay)

Die rassischen Ungleichheiten, die die Amerikaner und unsere Gesellschaft heute belasten, sind in vielerlei Hinsicht ein Ergebnis der räumlichen Segregation. Weiße Menschen und nichtweiße Menschen leben in der Regel in verschiedenen Vierteln, gehen auf unterschiedliche Schulen und haben – basierend auf ihrer genetischen Herkunft – dramatisch unterschiedliche ökonomische Möglichkeiten. Diese physische Manifestation des strukturellen Rassismus ist eine historische Tatsache in diesem Land – und sie ist auch heute noch vorhanden.

Das Internet ist heute auf einer ähnlichen räumlichen Logik aufgebaut. Auf die gleiche Art und Weise, wie die Menschen von Viertel zu Viertel ziehen, um Dinge zu tun und ihre Zeit mit bestimmten Menschen zu verbringen, surfen sie auch von Website zu Website auf der Suche nach Inhalten. Websites erlangen und steigern ihren Wert, wenn sich Traffic und Sichtbarkeit der Website erhöhen.

Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied: Internetnutzer haben – mehr oder weniger – die völlige Freiheit, sich dorthin zu bewegen, wo sie möchten. Websites können die Hautfarbe eines Nutzers nicht sehen und sie können nicht in der gleichen Weise den Einreiseverkehr regeln, wie Menschen in geografischen Räumen in der Lage sind und auch aktiv umsetzen. Deshalb kann man leicht zu der Vorstellung gelangen, dass die tatsächliche Struktur des Internets – die sozialen Milieus, die es produziert, und die neuen Wirtschaftsumfelder, die es erschaffen hat – nicht rassisch getrennt werden können, so wie es in der physischen Welt der Fall ist.

Und dennoch ist das Internet in der Tat nach rassischen Prinzipien aufgeteilt. Meine Forschung zeigt, dass Websites, die sich auf Rassenfragen konzentrieren, seltener besucht werden und in Suchergebnissen weniger sichtbar sind als Websites mit unterschiedlichen oder breiteren Themenspektren. Dieses Phänomen begründet sich nicht auf etwas, das einzelne Websites darstellen, sondern vielmehr scheint es auf der Art und Weise zu basieren, wie die Nutzer selbst Informationen online finden und teilen – ein Prozess, der vor allem von Suchmaschinen und zunehmend auch von Social-Media-Plattformen vermittelt wird.

Erforschung des Online-Rassismus

Wörter wie „Rassist“ und „Rassismus“ sind vorbelastete Begriffe, vor allem weil die Menschen sie fast immer mit individualisiertem moralischem und kognitivem Versagen verbinden. In den letzten Jahren ist sich die amerikanische Öffentlichkeit jedoch zunehmend darüber bewusst geworden, dass Rassismus auch für Kulturen und Gesellschaften im Allgemeinen gelten kann.
Meine Arbeit sucht nach Online-Entsprechungen für diesen systemischen Rassismus, in dem subtile Vorurteile die Gesellschaft und Kultur in einer Weise durchdringen, die überwältigende Vorteile für Weiße auf Kosten von Nicht-Weißen ergibt. Genauer gesagt versuche ich zu ermitteln, ob die Online-Umgebung, die vollständig von Menschen konstruiert wurde, systematisch Vor- und Nachteile in Bezug auf Rasse mit sich bringt – ob nun absichtlich oder unabsichtlich.

Es ist schwierig, sich dieser Frage zu nähern, doch ich beginne mit der Annahme, dass sich die heutigen technologischen Systeme in einer Kultur und Gesellschaft entwickelt haben, die systemisch und strukturell rassistisch ist. Dadurch erscheint es möglich und sogar wahrscheinlich, dass bestehende Tendenzen in ähnlicher Weise online wirken.

Darüber hinaus bieten die historischen geographischen Konfigurationen, die die rassische Ungleichheit hervorgebracht und erhalten haben, einen nützlichen Leitfaden für die Untersuchung, wie systemischer Rassismus online aussehen könnte. Die Landschaft im Netz und die Art und Weise, wie Menschen in ihr surfen, sind beides wichtige Faktoren, um dieses Bild zu verstehen.

Online-Navigation verstehen

Zunächst wollte ich einen Blick auf die Karte werfen – wie das Internet selbst von Website-Produzenten strukturiert wird. Ich nutzte ein Software-Programm namens Voson, um die Websites zu analysieren, die Alexa.com als die Top 56 der afro-amerikanischen Websites im Internet kennzeichnet. Voson durchsucht das Netz, um zu ermitteln, welche weiteren Websites die Quellseiten verlinken und welche Seiten Links zu den Quellseiten bereitstellen.

Dann habe ich versucht, einen eventuellen rassistischen Inhalt, so denn existent, von jeder dieser Tausenden von Websites zu bestimmen, um eventuelle Ungleichheiten zu erfassen, die in der Online-Landschaft existieren könnten. Im echten Leben umfasst die Ermittlung der räumlichen Ungleichheit in der Regel die Messung von Personenzuschreibungen, die in einer bestimmten geographischen Lage leben. Zum Beispiel bezeichnet die Postleitzahl 65035 ein „weißes“ Viertel, weil 99,5 Prozent der dort ansässigen Personen (Freeburg, Missouri) gemäß der US-Volkszählungsdaten weiß sind. Im Gegensatz dazu würde die Postleitzahl 60619, ein Gebiet in Chicago, als „nichtweiß“ betrachtet werden, weil nur 0,7 Prozent ihrer Bewohner weiß sind.

Um diese Art von Unterscheidung zwischen verschiedenen Websites zu machen, verließ ich mich auf Website-Metatags – also Beschreibungen, die der Ersteller der Website dergestalt codiert hatte, dass Suchmaschinen sie möglichst gut erfassen können und die Website dementsprechend in den Suchergebnissen erscheint. Als „rassenbezogene“ Websites habe ich diejenigen bezeichnet, die unter ihren Metatags Begriffe wie „Afroamerikaner“, „Rassismus“, „Hispanisch“, „Modellminderheit“ und „Afro“ hatten. Seiten ohne diese Begriffe in ihren Metatags habe ich als „nichtrassenbezogen“ bezeichnet.

Durch die Verwendung von Website-Metatags konnte ich zwischen rassenbezogenen und nichtrassenbezogenen Seiten (und dem getrennten Verkehr zwischen ihnen) unterscheiden, je nach dem, ob die Ersteller der Websites die Identität der Website selbst mit rassenbezogenen Begriffen definieren.

Online-Navigation verstehen

Sobald ich jede Seite als rassenbezogen oder nichtrassenbezogen eingeordnet hatte, schaute ich auf die Links, die die Website-Ersteller zwischen ihnen eingerichtet haben. Es gab drei mögliche Arten von Links: zwischen zwei rassenbezogenen Seiten, zwischen zwei nichtrassenbezogenen Seiten oder zwischen einer rassenbezogenen Seite und einer nichtrassenbezogenen.
Wie viele Links der jeweiligen Arten die Daten enthalten, würde zeigen, ob die Entscheidungen von Website-Erstellern durch Vorurteile beeinflusst sind. Wenn es keine Vorurteile gibt, wäre die Anzahl der Links gleichmäßig auf die einzelnen Arten von Websites im Datensatz verteilt. Wenn es hingegen Vorurteile gibt, wäre die Anzahl der Links unverhältnismäßig hoch oder niedrig.

Ich fand zwar leichte Unterschiede zwischen den idealen theoretischen Proportionen und der tatsächlichen Anzahl von Links, allerdings waren sie nicht eindeutig genug, um die Vermutung aufkommen zu lassen, dass irgendeine Form der Segregation im Online-Verhalten der Menschen durch Website-Ersteller verursacht wird. Menschen, die im Internet surfen, indem Sie einfach wahllos Links auf Websites anklicken, würden nicht signifikant häufiger oder seltener auf rassenbezogenen oder nichtrassenbezogenen Seiten landen, als es im Hinblick auf die Anzahl der jeweiligen Websites, die vorhanden sind, normal wäre. Aber die Leute folgen nicht nur den Links – auch ihre Vorlieben haben einen Einfluss beim Navigieren im Internet.

Segregation sehen

Bei meiner zweiten Ermittlung wollte ich herausfinden, wie sich die Leute zwischen den Webseiten bewegen. Ich betrachtete die gleichen 56 Seiten wie bei der vorherige Analyse, aber dieses Mal verwendete ich Similarweb, eine bekannte Website zur Messung von Internet-Traffic. Für jede Website produziert Similarweb Daten, aus denen hervorgeht, von welchen Websites die Menschen kamen und auf welche Websites die Leute als nächstes navigierten. Ich charakterisierte diese Seiten ebenfalls als „rassenbezogen“ oder „nichtrassenbezogen“ und identifizierte drei Arten von Verbindungen, die die Menschen beim Anklicken nahmen: zwischen zwei rassenbezogenen Seiten, zwischen zwei nichtrassenbezogenen Seiten oder zwischen einer rassenbezogenen Seite und einer nichtrassenbezogenen.

Hauptaugenmerk auf die Suchmaschinen

Das bringt uns näher an die Wahrheit, wenn es um getrennte Traffic-Muster und potenzielle Ungleichheiten bezüglich der Rasse geht. Meine Daten zeigten auch, dass nichtrassenbezogene Seiten in den Suchergebnissen deutlich höher liegen und daher wahrscheinlich mehr Sichtbarkeit genießen, als rassenbezogene Seiten. Die rassenbezogenen Seiten sind weniger sichtbar, haben weniger Traffic und ziehen daher wahrscheinlich weniger Nutzen aus Sichtbarkeit (wie Werbeeinnahmen oder höhere Suchmaschinen-Rankings).

Es könnte verlockend sein, darauf hinzuweisen, dass dies nur die Benutzerpräferenzen widerspiegelt. Das könnte dann der Wahrheit entsprechen, wenn die Benutzer wissen würden, auf welche Websites sie gehen wollen, und dann direkt zu ihnen navigieren. Aber in der Regel wissen die Nutzer das nicht. Es ist viel wahrscheinlicher, dass die Leute ein Wort oder eine Phrase in eine Suchmaschine wie Google eingeben. Tatsächlich macht der direkte Verkehr nur etwa ein Drittel des Verkehrsflusses zu den Top-Seiten des Internets aus. Um eine Schlussfolgerung der Suchoptimierungsfirma Brightedge zu zitieren: „Die organische Suche übertrumpft andere Traffic-Generatoren auf überwältigende Weise.“

Obwohl natürlich noch mehr Forschung notwendig ist, legt meine Arbeit so weit nahe, dass neben den Vorlieben der Nutzer, nichtrassenbezogene Websites eher zu besuchen als rassenbezogene Websites, auch die Suchmaschinen eine ähnliche Wirkung hervorrufen: Nichtrassenbezogene Websites werden in den Suchergebnissen deutlich weiter oben angezeigt als rassenbezogene Seiten. Das führt zu weniger Traffic und weniger finanzielle Unterstützung in Form von Werbeeinnahmen für rassenbezogene Seiten.
In beiden Fällen beeinflussen Menschen und Suchmaschinen den Traffic in einer Weise, die Vorteile für nichtrassenbezogene Websites und Nachteile für rassenbezogene Seiten bedeuten. Das ähnelt dem, was in der Offline-Welt als systemischer, struktureller Rassismus bezeichnet wird.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Welt“ by quicksandala (CC0 Public Domain)


The Conversation

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Barrierefreiheit im Internet #neuenähe

eye-image-by-geralt-via-pixabay-[CC0 Public Domain]

Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelreihe im Vorfeld eines gemeinsamen Events und Hackathons von Microsoft und der Aktion Mensch für mehr Inklusion und Teilhabe im Netz.


Was bedeutet Barrierefreiheit im Internet und an wen ist diese gerichtet? Ist es immer notwendig, eine Website. sowohl auf der Verständlichkeitsebene. als auch der Wahrnehmungsebene für alle möglichst barrierefrei zu gestalten? Wo sind die wesentlichen Knackpunkte?

Im Prinzip hängt Barrierefreiheit im Netz mit Benutzerfreundlichkeit (Usability) eng zusammen. Grundsätzlich sind Menschen mit Behinderungen sogar mehr im Internet unterwegs als andere Leute. Das macht Sinn, weil man mit einer Behinderung generell nicht mehr so viel unterwegs sein kann (Ausnahmen bestätigen die Regel!) und sich eher über das Netz informiert.

Verständnisbarrieren, Leichte Sprache und E-Government

Menschen mit Lernschwierigkeiten (bzw. kognitiven Beeinträchtigungen) brauchen eine möglichst barrierefreie, d.h. verständliche Sprache. Die Informationen sollten also auch in leichter/einfacher Sprache zugänglich sein. Das betrifft also nicht die Wahrnehmungs -, sondern die Verständlichkeitsebene, den Text. Welche Regeln man als GestalterIn einer Website beachten sollte, erklären etwa das Netzwerk Leichte Sprache oder auch das capito-Netzwerk. Grundsätzlich gilt, dass die wichtigsten Informationen so einfach und klar wie möglich erklärt werden sollten. Sie sollten schnell zu finden sein und nicht auf irgendwelchen Subseiten „versteckt“ werden, wie es vor allem Behörden leider oft tun. Wie kommt es dazu? Webseiten „wachsen“ oft über die Jahre durch laufende Ergänzungen. Daher braucht es ein regelmäßiges „Ausmisten“ von veralteten Inhalten durch die WebseitenbetreiberInnen. Klar, das kostet Konzentration, Zeit und auch Geld. Es ist aber im Sinne des E-Government, das z. B. in Österreich seit dem 01. Januar 2008 für staatliche Stellen gesetzlich vorgeschrieben ist, sowohl Behörden als auch BürgerInnen zu entlasten. Barrierefreiheit im Internet ist inzwischen ebenfalls oft in den verschiedenen Staaten gesetzlich geregelt, vor allem für öffentliche Stellen, aber oft wird nur das Notwendigste erfüllt.

Barrieren auf der Wahrnehmungsebene

Technische Barrieren betreffen alles, was blinde, sehbehinderte, hörbehinderte und gehörlose Menschen an Inhalten einer Website nicht wahrnehmen und auch nicht mit Hilfsmitteln wie einem Screenreader erfassen können. Etwa PDFs. Hörbehinderte Menschen können etwa einem eingebetteten Videodialog nicht folgen, wenn es keine Untertitel gibt. Sehbehinderte Menschen brauchen oft eine größere Schrift bzw. die Möglichkeit, die Schrift größer einstellen zu können. Menschen mit Farbblindheit werden mit einer Aufforderung wie „Drücken Sie den roten Knopf“ nichts anfangen können. Farbliche Kontraste sind für die Wahrnehmbarkeit von Inhalten für sehbehinderte UserInnen wichtig! Ganz schlecht ist z. B. weiße Schrift auf hellem Grund.

Ein eigenes Problem stellen die so genannten CAPTCHA-Systeme dar: Diese werden eingesetzt, um bei Listenaufrufen oder Ähnlichem von Robots (automatisierte Anfragen) und Menschen zu unterscheiden. Die dabei meist verwendeten Bilder von verzerrten Schriftzügen können blinde und sehbehinderte UserInnen natürlich nicht erkennen und eingeben. Sie werden also vom System nicht als Menschen erkannt. Es gibt zwar erweiterte Captcha-Methoden, wo Sprache oder „einfache“ Fragen eingesetzt werden, aber auch hier gibt es Probleme für Nicht-MuttersprachlerInnen.

W3C, WAI und WCAG

Wichtig sind die Vorgaben des World Wide Web Consortiums (kurz W3C). Das W3C hat schon 1997 die Web Accessibility Initiative (WAI) gegründet, deren Ziel es ist, das Internet möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Dazu gehören ältere Menschen und Menschen mit verschiedenen Behinderungen.

Die WAI wiederum hat die so genannten Web Content Accessibity Guidelines (WCAG) erstellt. Daran kann man sich orientieren, wie man eine möglichst für alle zugängliche Website gestalten sollte. Drei Stufen werden unterschieden: Minimalanforderungen an eine barrierefreie Website werden mit der Stufe „A“ erfüllt, der höchste Standard ist derzeit „AAA“.

Suchmaschinenoptimiert

Noch etwas, das für AnbieterInnen von Websites nicht unwesentlich ist: Technisch barrierefreie Online-Angebote sind de facto suchmaschinenoptimiert, da Suchmaschinen wie Google, Firefox & Co. Webseiten so ähnlich wie sehbehinderte UserInnen wahrnehmen.


Image „eye-google“ by geralt (CC0 Public Domain)


 

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • APPLE Computer Bild: Apple iPhone 8: News, Gerüchte, neue Funktionen: 2017 feiert das Apple-Smartphone Zehnjähriges-Jubiläum. Ist das iPhone 7 also nur ein Testlauf, um zu sehen, welche Änderungen die Kundschaft akzeptiert? 2017 soll das iPhone 8 kommen. Vielleicht plant Apple eine einmalige Sonderausgabe vom iPhone 8, quasi eine Art Jubiläums-Smartphone herauszubringen. Einem Bericht von Nikkei zufolge, soll Apples Zulieferer Foxconn an Plänen für ein Gehäuse aus Glas arbeiten.
  • UBER heise online: Uber entdeckt den Luftraum: Senkrechtstarter in Planung: Uber will Kunden künftig über den Luftraum transportieren, um Staus auf den Straßen von Großstädten zu vermeiden. Der Fahrdienstvermittler arbeitet, einem Recode-Bericht zufolge, an Luftraum-Taxis, mit denen Kunden gerade in Großstädte bequem von A nach B gelangen können – und zwar deutlich schneller als über die viel befahrenen Straßen.
  • FACEBOOK Süddeutsche Zeitung: Facebook-Nutzer können jetzt verschlüsselt chatten: Am 25. September endete die Frist, um WhatsApps neuen AGBs zu widersprechen. Am selben Tag schaltete Facebook eine neue Funktion für seinen Messenger frei. Wer dort eine neue Unterhaltung beginnt, kann diese als „geheim“ markieren, denn Facebook hat die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für den Messenger aktiviert. Damit kann man die geheime Unterhaltung aktivieren und Nachrichten verschicken, die für Geheimdienste und Kriminelle unlesbar sind.
  • AIR BERLIN Handelsblatt: Wird die Krisen-Airline jetzt zerschlagen?: Der Fluggesellschaft Air Berlin droht der radikale Umbau. Bekannt ist, dass Etihad mit Lufthansa über die Übernahme der dezentralen Strecken von Air Berlin, jenseits der Drehkreuze Berlin und Düsseldorf, verhandelt. Die Airline-Tochter von Tui hat rund ein Dutzend Flugzeuge mit Personal an Air Berlin vermietet – zu angeblich hervorragenden Konditionen für den Reisekonzern. Der Vertrag belastet die ohnehin seit Jahren schwer angespannte Bilanz von Air Berlin zusätzlich.
  • IRAN politik-digital: Nationales-Internet-Projekt des Iran: Zensur oder Schutz?: Iranische Browser, Suchmaschinen und E-Mail-Services gibt es schon seit ein paar Jahren. Dennoch bleiben die beliebtesten Online-Dienste in der iranischen Bevölkerung weiterhin zensierte, wie z.B. Facebook, YouTube und Twitter. Das unberechenbare World Wide Web soll an die digitale Leine genommen werden. Ein sauberes und reines Internet heißt die Maxime, kurz: Internet Halal. Das arabische Wort „Halal“ bedeutet so viel wie „zulässig“ und gestattet nur Online-Inhalte, die nach islamischem Recht erlaubt sind.
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • INTERNET sueddeutsche: Internetanbieter müssen tatsächliche Geschwindigkeit nennen: Wer schon immer vermutet hat, dass er von seinem Netzanbieter betrogen wird, der kann bald genau kontrollieren, ob die im Vertrag angegebene Datenrate auch wirklich genutzt werden kann. Die Grünen fordern eine Mindestgeschwindigkeit und wollen Anbieter mit Bußgeldern bestrafen, falls deutliche Abweichungen vorliegen. „Die derzeitigen Verträge sind Mogelpackungen, beworben werden sie mit hohen Zahlen wie 50 MBit/s, daneben steht aber kleiner ‚bis zu'“, sagte die grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner.

  • GOOGLE mashable: Polite British grandma gets a rather lovely reply from Google: Anstand ist im Internet zu einer Seltenheit geworden. Da tut es doch gut, wenn ältere Menschen uns zeigen wie wichtig doch ein „Danke“ oder „Bitte“ ist. Auch wenn man eine Frage an eine Suchmaschine hat. „Bitte übersetze diese römischen Zahlen mcmxviii, danke sehr“ lautet die Suchanfrage einer älteren Damen aus dem Vereinigten Königreich. Entdeckt wurde der Satz von ihrem Enkel, der ein Foto der Anfrage bei Twitter veröffentlichte. Der Tweet schoss durch die sozialen Netzwerke und die ältere Dame wurde als „Polite Grandma May“ bekannt. Und sogar das Team von Google wurde aufmerksam auf den Tweet und meldete sich über den Enkel bei Grandma May. Von Milliarden Suchanfragen habe sie es geschafft, das Team zum lächeln zu bringen.

  • AIRBNB reuters: Airbnb gets $1 billion debt facility from U.S. banks: source: Das Wohnungs-Sharing Startup „Airbnb“ hat es geschafft mehrere Banken von einer Finanzierung zu überzeugen. JPMorgan, Citigroup Inc, Morgan Stanley und die Bank of America haben insgesamt 1 Milliarde US-Dollar zugesagt. Grund für den Anfrage einer Finanzierung sind die Pläne einer Expansion. Das setzt Online-Reisebüros wie „Expedia“ erneut unter Druck, die in der Vergangenheit schon enorm mit dem Trend Airbnb zu kämpfen hatten. Vor allem junge Menschen entscheiden sich eher auf Airbnb eine Unterkunft zu suchen, als ein Hotelzimmer über ein Online-Reisebüro zu buchen.

  • TECHNOLOGIE digitaltrends: The International Space Station’s new low-gravity 3D printer just printed its first tool: 3D-Drucker werden in Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen. Nicht nur in Bereichen wie dem Bauwesen ist ein 3D-Drucker nützlich. Auch sehr weit entfernt erleichtert die Erfindung das Leben von ein paar wenigen Menschen. Auf der ISS wurde nun das erste Werkzeug mit einem 3D-Drucker erstellt. Die Möglichkeit auf diesem Weg an wichtige Gadgets zu kommen, wird Astronauten eine Menge Wartezeit ersparen können. Die logistische Arbeit, um nötige Materialien ins All zu befördern, könnte so ersetzt werden.

  • NINTENDO cnet: Hold on to your Rare Candies: Pokemon Go coming to smartphones next month: Für Hardcore Pokémon Fans könnte der nächste Monat der schönste ihres Lebens sein. Während man sich auf den verschiedensten Konsolen nur halb als Pokémon-Trainer fühlen konnte, soll das in Kürze anders werden. Nintendo kündigte den Launchtermin der Smartphone App „Pokémon GO“ auf der Gaming Messe E3 an. Durch erweiterte Realität werden Pokémon visuell über das Smartphone angezeigt, während man durch Städte, über Felder oder an Gewässern läuft. Wer also ab nächsten Monat Personen mit Snapback Caps sieht, die die Landschaft durch ihr Smartphone bestaunen, darf sich nicht wundern. Sie gehen dem Motto „Schnapp sie dir alle!“ nach.

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5 Lesetipps für den 22. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um WhatSim, das Vertrauen in Nachrichten, Twitter und die State of the Union, den Aufstieg von Instagram und das Leben in Startups aus der Sicht einer Praktikantin. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSIM The Wallstreet Journal: New SIM Card Offers Global Access to WhatsApp: Ein von Telecom Italia Mitarbeiter Manuel Zanella gegründetes Unternehmen bietet eine neue SIM-Karte namens WhatSim an, die es Nutzern auf der gesamten Welt erlauben soll, die zu Facebook gehörige Messenger-App WhatsApp zu verwenden. Diese hat inzwischen 700 Millionen aktive Nutzer, die 30 Milliarden Nachrichten am Tag verschicken, und auf einem guten Weg ist, klassische Textnachrichten zu verdrängen. 150 Länder auf der gesamten Welt sollen mit WhatSim beliefert werden, auch viele Entwicklungsländer, in denen das Angebot nach eigenen Angaben teilweise nur für Euro im Jahr kosten wird.

  • NACHRICHTEN Quartz: Google is now a more trusted source of news than the websites it aggregates: Die Public Relations Agentur Edelman hat eine Umfrage unter 27.000 Menschen veröffentlicht, die das Vertrauen der Bevölkerung in Nachrichten zeigt. Demnach genießen Suchmaschinen, wobei Google hier mit weitem Abstand der Marktführer ist, inzwischen ein größeres Vertrauen als traditionelle Medien, während soziale Netzwerke trotz positiver Entwicklung immer noch mit größerem Misstrauen zu kämpfen haben. Besonders groß ist das Vertrauen der jungen Nutzer in Suchmaschinen.

  • STATE OF THE UNION The New York Times: The State of Our Union, Tweeted: Die State of the Union ist die alljährliche Ansprache, die der Präsident der Vereinigten Staaten zu Beginn eines Jahres hält und seine Einschätzung zur Lage des Landes vorträgt. Dank Social Media hat sich auch diese Veranstaltung inzwischen verändert und es war nicht nur Barack Obama, der seine Einschätzung geäußert hat, sondern zeitgleich konnten alle Abgeordneten auf Twitter ihre persönlichen Meinungen kundtun und das führte somit zu einer angeregten Diskussion statt eines Monologes. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie soziale Medien auch die Politik revolutionieren können.

  • INSTAGRAM t3n: Weigerts World: Der unerwartete Aufstieg von Instagram in den Social-Media-Olymp: Bei t3n hat Kolumnist Martin Weigert sich in dieser Woche mit dem unerwarteten Aufstieg von Instagram auseinandergesetzt. Vor wenigen Jahren noch hätte wohl kaum jemand vorhergesehen, dass es ausgerechnet Instagram gelingen könnte, zu einem ernsthaften Konkurrenten für Branchenführer Facebook heranzureifen; und dabei hat sich hier seit Gründung des Netzwerkes verhältnismäßig wenig getan. Doch es ist wohl gerade die Einfachheit des Dienstes, die von den Nutzern besonders geschätzt wird. Denn die Grundstruktur hat bei Instagram schon immer sehr gut funktioniert.

  • STARTUPS Gründerszene: Praktikum bei Stylefruits: Gaming Nights, Open Door Policy und jede Menge Mode: Wie sieht der Alltag in einem Startup aus? Das wollte Juliette Allaire auch wissen und hat als Praktikantin bei der Münchener Social Shopping Plattform Stylefruits begonnen. Bei Gründerszene.de hat sie ihre Eindrücke geschildert und berichtet von ihren Social Media Aktivitäten und der Kooperation mit Bloggern. Letztendlich kommt sie nicht nur aufgrund der offenen Art des Startups zu einem positiven Fazit: sie fühlte sich nicht bloß als Praktikantin, sondern als ein wichtiger Teil des Unternehmens.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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Suchen und finden: Schularbeiten mit Internet

Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Diesmal geht es ums Suchen im Internet für die Schule.

Mein Sohn (12) geht in die sechste Klasse. Ganz selbstverständlich geht die Schule davon aus, dass er für Hausaufgaben, Referate und Präsentationen geeignete Inhalte aus dem Internet zusammenträgt. Fertigkeiten für das Erstellen von Powerpoints werden im Unterricht vermittelt, mit der Informationsmasse aus dem Internet werden die Schüler jedoch völlig alleingelassen: Er kennt nur Google und Wikipedia, er weiß nicht, wie man die Relevanz oder Glaubwürdigkeit einer Quelle beurteilt. Sollte statt Software-Anwendung in der Schule nicht besser dies unterrichtet werden?

Antwort:

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Nichts als das Netz – „Der Erfolg ist offensichtlich“

 Im Januar 2008, einige Monate nach den ersten Vorboten der Kreditkrise und ein halbes Jahr vor der globalen Finanzkrise, erblickte eine 312-seitige Studie der Bank J.P. Morgan Stanley das Licht der Öffentlichkeit “Nothing but the Net“. Internet Analyst Imran Khan prophezeite einen inflationären Anstieg der Werbeeinnahmen im Web. Schneller als die Verbreitung des Internet wird der virtuelle Werbekuchen anwachsen. Die Zahlen im Search Advertising sind sowohl astronomisch als auch realistisch. Weiterlesen »

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MyOnId – Wie ist mein Ruf im Netz?

MyOnId-LogoNicht nur im realen Leben, auch im Internet kann man sich durch diverse Aktionen einen Ruf aufbauen. Natürlich geht es im Netz ebenfalls darum, einen möglichst guten Ruf zu bekommen und diesen auch dauerhaft zu behalten. Wer sich einmal selbst gegoogelt hat, der kann ungefähr sehen, wie es um seinen Ruf im Internet bestellt ist. Aber wie soll man eigentlich einen guten Ruf erlangen? Diese Frage will MyOnId beantworten. Weiterlesen »

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Auf der Suche nach sich selbst – wie finde ich mich im Netz?

Kurz hier mal etwas geschrieben, ein Foto hochgeladen oder ein vermeintlich lustiges Profil in einem sozialen Netzwerk angelegt – auch wenn das Internet auf den ersten Blick ganz anonym erscheint, hinterlassen viele  Nutzer doch umfangreiche Spuren. Nicht immer ist das so gewünscht. Vieles würde man später lieber nicht mehr über sich im öffentlichen Internet lesen. Um dem entgegenzuwirken oder zumindest die bereits entstandenen Schäden einzudämmen, muss man aber erst einmal wissen, was über die eigene Person eigentlich geschrieben steht. Die folgenden Links helfen bei der Suche. Weiterlesen »

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Warum Cuil um das Vertrauen seiner Nutzer kämpfen muss

Die noch sehr junge Suchmaschine Cuil, online gegangen am vergangenen Sonntag und bereits einem Blogpiloten-Test unterzogen, steht in einem eher zweifelhaften Licht. Gestartet mit stolzen Ankündigungen („besser als Google!“), hat sich der Dienst überraschend schnell Unmut und Spott der Blogosphäre zugezogen. Ein Beispiel unter vielen: Spreeblick sammelt Dinge, die Cuil nicht findet. Eine weitere schöne Sammlung: Paul Buchheit sammelt auf Friendfeed besonders harte Kritik an Cuil.

Der Grund: Unausgegorenheit. Davidko hat in den Kommentaren zum Test darauf hingewiesen, dass Cuils Bild-Text-Zuordnung nicht richtig funktioniert (die Montage unten zeigt die falsche Zuordnung eines Bildes in den Suchergebnissen und das richtige auf der Originalseite), Erick Schonfeld von Techcrunch bestätigt dieses Ergebnis. Die Idee ist gut: den Suchergebnissen werden Bilder zugeordnet, die das Auffinden der gewünschten Informationen erleichtern. Wenn aber falsche Bilder einem Ergebnis zugeordnet werden, leidet darunter die Glaubwürdigkeit der Suchmaschine.

Im Test wurde bereits auf Cuils gut gemeinte Features hingewiesen. Kategorien, Tabs, übersichtliche Präsentation mit Bild und Text sind mit Sicherheit gute Ideen. Und selbstverständlich muss nicht jedes Feature auf Anhieb so funktionieren wie gedacht. Doch: Warum startet eine ambitionierte Suchmaschine wie Cuil aus dem Stealth Mode, also dem web-mäßigen Nichts, ohne sich vorher einer ausgiebigen Alpha- und Beta-Phase mit gut meinenden Nutzern zu unterziehen? So hätte man Fehler und Ungereimtheiten vorher finden können.

Cuil wird die Probleme mit Sicherheit lösen können: es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Index größer wird und nicht-englische Ergebnisse zuverlässig geliefert werden können. Falsche Zuordnungen von Inhalt und Bild wird man wohl auch lösen können – im Notfall nimmt man das Feature einfach vorübergehend raus. Viel schlimmer wiegt jedoch der Vertrauensverlust der Nutzer in die Ergebnisse, den Cuil nur wenige Tage nach seinem Start hinnehmen muss. Eben jener hätte leicht vermieden werden können.

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Wahl der 100 besten Web-Applikationen bei Webware

Webware hat ausgeschrieben, die Nutzer haben abgestimmt: wie schon 2007 hat das Online-Magazin die 100 besten Web-Applikationen ausgezeichnet. Blogpilot Björn Rohles hat sich den Wettbewerb angesehen und die Perlen herausgepickt.

Aufbau der Abstimmung

Die Wahl lief in zwei Schritten ab: zuerst einmal hat eine Jury aus 5000 Vorschlägen die 300 Finalisten ausgewählt, anschließend wurde schön demokratisch von jedem Besucher abgestimmt, jeweils in zehn verschiedenen Kategorien. Die Ergebnisse der knapp 2 Millionen Stimmen bestätigen den Trend der letzten Jahre: die Nutzer wollen vor allem Services, die social sind. Im Folgenden findet ihr die interessantesten Ergebnisse.

Kategorie 1: Audio

Die Audio-Kategorie wird dominiert von bekannten Namen: verschiedene Download-Stores für Musik stehen neben Social-Music-Plattformen wie last.fm und Pandora. Weniger bekannt dürften Blogtalkradio (einfacher Online-Service zum Produzieren eigener Radiosendungen und Podcasts) und Live365 (gigantisches Archiv an Radiostationen, die sich online anhören lassen) sein.Blogtalkradio

Kategorie 2: Surfen im Web

Gewinner in der Surfen-Kategorie sind Browser und RSS-Reader neben persönlichen Startseiten ins Web wie iGoogle und MyYahoo.iGoogle

Kategorie 3: Wirtschaft

Viele altbekannte Gesichter wie Ebay und Amazon. Mit dabei sind aber auch bei uns weniger bekannte Services wie Craigslist (Verkauf sortiert nach Regionen), Etsy (spezialisiert auf Verkauf von Handarbeitsartikeln) oder Kayak (Suchmaschinen für Reiseangebote).Kayak

Kategorie 4: Kommunikation

Kategorie 4 zeigt neben bekannten Chat-Services und verschiedenen Clients den Online-Dienst Meebo, der für alle interessant ist, die viel auf fremden Computern arbeiten: er ermöglicht das Chatten ohne Installation mit mehreren Chat-Services gleichzeitig.Meebo

Kategorie 5: Productivity

In der Kategorie „Productivity“ gibt es Kalender und Projektmanagement-Tools. Auch mit dabei sind mobilde To-Do-Listen mit RememberTheMilk und Office-Pakete wie Zoho und GoogleDocs.RememberTheMilk

Kategorie 6: Veröffentlichen und Fotografie

Online Fotos bearbeiten und teilen sowie Blogs und Homepages erstellen – darum geht es in Kategorie 6. Die Gewinner sind bekannt, aber hervorragend: Flickr, WordPress, Drupal, TwitterFlickr

Kategorie 7: Suchmaschinen

In Kategorie 7 dreht sich alles um Antworten, Suchen und Wikis. Sehr interessant: die semantische Suchmaschine Hakia, die sich auf die Fahne schreibt, qualitative statt populäre Suchergebnisse zu liefern. Ein erster Blick aufs Web3.0? Unbedingt im Auge behalten!Hakia

Kategorie 8: Social Networks

Erwartungsgemäß die beliebteste Kategorie bei den diesjährigen Wahlen. Neben den bekannten Größen gewannen Services wie DeviantArt (Online-Sharing für Kunstwerke jeder Art) und StarDoll (Service, um online eine eigene Puppe nach Vorbild von Promis zu kreieren). Für Gamer interessant ist GaiaOnline, eine Mischung aus Social Network und Rollenspiel.Deviant Art

Kategorie 9: Tools und Sicherheit

In der vorletzten Kategorie tummeln sich Tools zum Datenaustausch (etwa BitTorrent) ebenso wie Online-Storage-Services (etwa Box.net). Interessant sind die Versuche einer Vereinheitlichung der ewig verschiedenen Benutzeraccounts über OpenID.OpenID

Kategorie 10: Video

In der letzten Kategorie „Video“ finden sich neben Video-Plattformen einige interessante Anwendungen: FixMyVideo versucht, verpixelte Videos wieder herzustellen. Veodia bietet Video-Produktion online. Und Joost bietet freies Fernsehen online.FixMyVideo


Screenshots by Netzpiloten


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