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Samsung Galaxy M20 im Flashsale: Das ist die neue Einsteiger-Klasse

Für Fans der Samsung J-Reihe gab es vor einiger Zeit die Hiobsbotschaft: Der südkoreanische Technik-Riese stampft die Einsteiger-Smartphone-Serie ein. Doch das ist kein Grund, in Zukunft auf neue Samsung-Modelle der günstigsten Preisklasse zu verzichten. Denn nun kommt die Ablösung – in Form des Samsung Galaxy M20. Mit der M-Serie stellt der Hersteller seine neue Einsteiger-Klasse vor und bringt sie nun erstmals nach Deutschland. Jedoch gilt es hier, aufmerksam und schnell zu sein. Warum, zeigen wir euch hier. Zusätzlich erklären wir die neue Aufstellung der verschiedenen Modell-Klassen des südkoreanischen Herstellers.

Galaxy M20 startet in Deutschland: Viel Display für kleines Geld

Für besonders preisbewusste Smartphone-Nutzer hatte Samsung Anfang des Jahres ein neues Blatt in der Hinterhand – mit der neuen M-Serie. Nachdem klar wurde, dass die Einsteiger-Klasse Galaxy J eingestellt werden soll, musste eine neues, günstiges Modell-Angebot her, um besonders im asiatischen Raum konkurrenzfähig zu bleiben. Deswegen starteten vor knapp zwei Monaten das Samsung Galaxy M10 und Galaxy M20 in Indien. Nun kommt letzteres Modell auch hierzulande an.

Mit dem Samsung Galaxy M20 bietet euch der südkoreanische Smartphone-Riese ein Infinity-V-Display in der Einsteiger-Klasse. Das 6,3 Zoll große FullHD+-Display erstreckt sich fast über die gesamte Front des Smartphones. Lediglich die tropfenförmige Notch und ein schmaler unterer Rand unterbrechen das „randlose“ Erlebnis. Die kleine Aussparung am oberen Display-Rand, die „Notch“ genannt wird, beherbergt die 8-Megapixel-Kamera des Galaxy M20. Rückseitig verbaut Samsung eine Dual-Kamera in seiner neuen Einsteiger-Klasse. Mit an Bord ist hier ein Hauptsensor, der mit 8 Megapixel und einer f/1.9-Blende knipst. Unterstützt wird dieser von einem 5-Megapixel-Weitwinkelobjektiv. 

Das läuft und läuft: Mega-Akku in der Einsteiger-Klasse

Unter der Haube wird das Samsung Galaxy M20 vom Exynos 7904 angetrieben. Dabei handelt es sich um einen Octa-Core-Prozessor der einfachen Mittelklasse und stellt eine Abwandlung des Exynos 7889 dar. Dem Chipsatz stehen zudem 4 GB RAM zur Verfügung. Der interne Speicher hingegen kommt ab Werk mit 64 GB für eure Bilder und andere Dateien. Zusätzlich habt ihr aber auch die Möglichkeit, den Speicher des Galaxy M20 per Micro-SD-Karte auf bis zu 512 GB zu erweitern. Doch das eigentliche Highlight – neben dem Infinity-V-Display – zeigt sich in puncto Akku. Ganze 5.000 mAh Kapazität bringt die Batterie des Einsteiger-Smartphones mit sich. Das macht den Akku zu einem der leistungsstärksten, die Samsung je eingesetzt hat. Geladen wird er dank Schnellladefunktion über die USB-Typ-C-Schnittstelle recht zügig.

Samsung Galaxy M20 in Ocean Blue mit Infinity-V-Display.
Mit Infinity-V-Display dank Notch-Design: Das Galaxy M20 von Samsung.

Flashsale-Aktionen: Galaxy M20 exklusiv bei Amazon und Samsung erhältlich

Sollte das neue Samsung Galaxy M20 genau das Smartphone sein, das ihr sucht, könnt ihr das Einsteiger-Modell zur UVP von 229 Euro in den Farben Charcoal Black und Ocean Blue ab sofort ergattern. Doch hier gilt es, aufmerksam zu sein. Denn das Smartphone ist einerseits exklusiv bei Amazon als auch in Samsungs Onlineshop erhältlich, doch es gibt eine zeitliche Eingrenzung. So startete heute um 10 Uhr der erste von drei Flashsales, der 24 Stunden anhält. Danach ist das Samsung Galaxy M20 erst wieder am 25. März sowie nochmal am 1. April ab 10 Uhr für 24 Stunden im Flashsale bei den genannten Anbietern erhältlich. Eine dauernde Marktverfügbarkeit ist bislang unklar. Hier wird Samsung wohl zunächst die verkauften Stückzahlen der jeweiligen Flashsales beobachten.

Galaxy A, Galaxy M, Galaxy J? Samsungs-Serien kurz erklärt

Für dieses Jahr hat sich Samsung, was seine einzelnen Smartphone-Reihen angeht neu aufgestellt. Doch für die Nutzer kann es manchmal schwierig sein, im Dschungel der Modell-Bezeichnungen den Überblick zu behalten. Deswegen schaffen bringen wir hier ein wenig Licht ins Dunkle. 

Wie bereits erwähnt, löst die neue Samsung Galaxy M-Serie, beginnend hierzulande mit dem Galaxy M20, die vorherige preisgünstigste J-Klasse ab. Somit handelt es sich weiterhin um die Einsteiger-Kategorie von Samsung-Smartphones. Doch auch mit der A-Serie bedient Samsung Kunden, die sich für günstigere Modelle interessieren. Dennoch muss man die A-Serie klar von der neuen M-Reihe trennen. Während die Galaxy M-Smartphones die unterste Preiskategorie abdecken, ist die A-Serie von Samsung in der Mittelklasse angesiedelt. Demnach kommen hier auch einige abgespeckte High-End-Merkmale zum kleineren Preis zum Einsatz. So hat das aktuellste Modell Galaxy A50 bereits eine Triple-Kamera mit an Bord. Die oberste Klasse bedienen dann die Flaggschiff-Serien, wie beispielsweise die aktuellsten Galaxy S10-Modelle oder das Stift-Phablet Galaxy Note 9.

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Images by Samsung

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OnePlus 6 im Test: Premium-Hardware zum soften Preis

OnePlus 6

Noch vor wenigen Jahren war die Marke OnePlus lediglich für Android-Nerds ein Begriff. Mittlerweile hat das chinesische Unternehmen seinen festen Platz im High-End-Segment der Telefone mit Google-Betriebssystem eingenommen und bietet tolle Komponenten bei einem stimmigen Design. OnePlus 6 heißt das aktuelle Vorzeige-Smartphone der Marke. Ich habe das Gerät für einige Wochen im Alltag getestet und verrate euch wo Stärken, aber auch Schwächen sind.

Ohne Notch geht auch beim OnePlus 6 nichts

Mit dem iPhone X hat Apple im September letzten Jahres erstmals ein Telefon mit nahezu keinen Displayrändern vorgestellt. Zahlreiche Hersteller folgten und folgen diesem Trend – so auch OnePlus. Das aktuelle Modell besitzt die sogenannte Notch. Dabei handelt es sich um einen dünnen und schmalen Bereich in dem Hörmuschel, Sensoren und natürlich die Frontkamera untergebracht sind. Diese Kerbe ist sozusagen das einzige Überbleibseln was vom typischen breiten Rand früherer Tage übrig geblieben ist. In Verbindung mit den schmalen Seitenrändern wirkt das OnePlus 6 sehr modern und frisch.

Die Rückseite besteht aus mattem Glas, welches eine hohe Wertigkeit ausstrahlt. Dort findet sich neben der hervorstehenden Dual-Kamera auch ein Fingerabdrucksensor zum schnellen Entsperren. Als besonderes OnePlus-Gimmick besitzt auch das 2018er-Modell den Alert-Slider, über den schnell und unkompliziert der Vibrations- oder Lautlos-Modus aktiviert wird. Die Unterseite beherbergt neben USB-C-Anschluss und Lautsprecher einen nicht mehr selbstverständlichen-3,5 Millimeter-Klinkenanschluss. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut und für ein Smartphone mit 6,3 Zoll (!) Anzeige ist es mit 177 Gramm angenehm leicht.

OnePlus 6
Die Rückseite des OnePlus 6 besteht aus Aluminium. Image by Jonas Haller

AMOLED-Display liefert gute Ergebnisse

Im OnePlus 6 kommt ein leuchtstarkes Super-AMOLED-Display mit schicken runden Ecken zum Einsatz. Dank einer Auflösung von 2.280 x 1.080 Pixel ist es zudem sehr scharf. Mit einer maximalen Helligkeit von 460 cd/m² macht es auch draußen in der Natur eine gute Figur. Inhalte lassen sich noch gut ablesen. Die Blickwinkelstabilität ist auf High-End-Niveau. Insgesamt bietet das Panel keinen Grund zum Meckern.

OnePlus 6
Auch im OnePlus 6 kommt eine Notch zum Einsatz. Image by Jonas Haller

Performance wie bei den Großen

Seit jeher sind die OnePlus-Telefone für ihre leistungsstarken Komponenten bekannt. Und auch im 6er-Modell lassen sich die Chinesen nicht lumpen und verbauen den aktuellen Top-Prozessor aus dem Hause Qualcomm. Der Snapdragon 845 besitzt acht Kerne und taktet bis zu 2,8 GHz. In Verbindung mit 8 GB Arbeitsspeicher mit schneller LPDDR4X-Anbindung ergibt sich ein flinkes Nutzungserlebnis. Das zeigt sich auch in den Benchmarks, wo sich das Gerät auf dem Niveau eines HTC U12 Plus bewegt. Je nach Bedarf ist das OnePlus als Variante mit 64, 128 oder 256 GB erhältlich. Anders als bei den androiden Mitbewerbern lassen sich diese allerdings nicht erweitern. Für Videografen sind deshalb mindestens 128 GB Pflicht.

Dual-Kamera mit Bokeh-Effekt, aber nur durchschnittlicher Qualität

Für Hobbyfotografen verbaut OnePlus auf der Geräterückseite eine Dualkamera. Das Hauptmodul löst mit 16 Megapixel auf und besitzt eine lichtstarke Blende f/1.7. Dank optischen Bildstabilisator gelingen auch längere Belichtungszeiten ohne Verwackelung. Die Qualität fällt bei schummrigem Licht jedoch deutlich ab. Das zweite Modul besitzt eine größere Brennweite und ist für Zoom-Aufnahmen gedacht. Allerdings ist ähnlich dem HTC U12 Plus die Bildqualität deutlich schlechter.

OnePlus 6
Die Dual-Kamera des OnePlus 6 liefert gute Ergebnisse, kommt allerdings nicht an HTC oder Huawei heran. Image by Jonas Haller

Mithilfe der zwei Linsen lassen sich auch künstlerische Aufnahmen mit Bokeh-Effekt erzielen. Die Tiefenschärfe sorgt für ein schickes Abheben des Motivs vom Hintergrund. Im HDR-Modus landet ein farbdynamisches Foto auf dem Festspeicher. Gegenüber der Konkurrenz, die den Effekt mit Hardware statt Software erzeugt, ist die Qualität jedoch sichtbar schlechter. Bewegtbilder zeichnet das OnePlus 6 in 4K-Auflösung mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde auf.

Die Frontkamera löst mit 16 Megapixel auf und bietet ebenfalls eine lichtstarke Blende von f/2.0. Wie auch bei Mitbewerbern üblich besitzt sie einen festen Fokus und zeichnet Videos mit FullHD-Auflösung auf. Die Qualität reicht für den ein oder anderen Schnappschuss, kommt allerdings nicht ganz an Apple iPhone X und Co heran.

Mono-Lautsprecher liefert plärrigen Sound

Seit jeher sind OnePlus-Telefone für ihren mittelmäßigen Sound bekannt und auch im neuen Modell bleibt der Lautsprecher hinter den Erwartungen zurück. Das Klangbild ist plärrig und durch Höhen geprägt. Es empfiehlt sich deshalb auf den Klinkenanschluss zurückzugreifen. Auch wenn der Hersteller auf mitgelieferte In-Ears verzichtet, ist ein leistungsfähiger Equalizer an Bord. Er verbessert die Qualität spürbar und liefert je nach Zubehör einen grandiosen, druckvollen Sound.

OnePlus 6
Auf der Unterseite des OnePlus 6 verbirgt sich unter anderem der Mono-Lautsprecher. Image by Jonas Haller

Apropos druckvoll. Das ist auch das 3.300 mAh leistende Akkumodul. Auf dem Papier klingt das erstmal wenig, allerdings ermöglicht die ressourcenschonende Software Laufzeiten von über einen Tag – sogar bei extremen Temperaturen. Dank herstellereigenem Dash Charge ist das Modul zudem in etwas mehr als eine Stunde vollständig aufgeladen.

Oxygen OS lehnt sich stark an Android an

OnePlus ist dafür bekannt, keine eigene Nutzeroberfläche, sondern direkt ein eigenes Betriebssystem auf den Geräten vorzuinstallieren. Und so kommt auch auf dem OnePlus 6 das Oxygen OS in Version 5.1 zum Einsatz. Es zeichnet sich durch ein besonderes reines Design und wenig Software-Ballast aus. Der Nutzer soll sich sein System selbst von Grund auf zusammenstellen können. Lediglich Google-Apps sind vorinstalliert. Zudem liefert OnePlus zeitnah OS-Updates aus. Besonders die wichtigen Sicherheitspatches landen so schnell auf den Geräten. Daumen hoch!

Fazit OnePlus 6: Das High-End-Smartphone für den mittleren Geldbeutel

OnePlus hat sich auf die Fahne geschrieben, Premium-Hardware ohne Schnick-Schnack zu akzeptablen Preisen auf dem Markt zur Verfügung zu stellen. Das gelingt zweifelsohne auch beim aktuellen Derivat OnePlus 6: Sowohl Chipsatz, Speicher, Display als auch Design müssen sich vor der Konkurrenz keinesfalls verstecken. Auch die Kameraqualität sowie Akkulaufzeit geht vollkommen in Ordnung. Gimmicks wie der Alert-Slider werten das Gerät auf.

OnePlus 6
Der Alert-Slider ist ein Alleinstellungsmerkmal des OnePlus 6. Image by Jonas Haller

Allerdings müssen Fans von Jahr zu Jahr tiefer in die Tasche greifen. Für die getestete Version werden mittlerweile 569 Euro fällig. Das ist zwar immer noch weniger als die unverbindliche Preisempfehlung der Konkurrenzprodukte, jedoch fiel etwa der Straßenpreis des Samsung Galaxy S9 bereits wenige Wochen nach Erscheinung rapide. Die preisliche Differenz zu den Premium-Marken wird also geringer und es bleibt spannend wie sich das Unternehmen in den nächsten Jahren entwickelt.

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Images by Jonas Haller

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