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Kingdom Hearts 3 – Eines der heißesten Games 2019

Am 29. Januar ist es endlich wieder so weit. Die Kollaboration der JRPG-Größe Square Enix und dem weltweit bekannten Medienkonzern Disney geht in die dritte Runde. Der ultimative Kampf für das Licht und das Leben steuert auf sein großes Finale zu. Darum müssen sich Sora und seine loyalen Gefährten Donald und Goofy mit diversen Kultcharakteren von Disney und Pixar verbünden. Nur gemeinsam können sie gegen die Dunkelheit bestehen, die ihre Welten bedroht.

Magische Welten voller Abenteuer

Square Enix und Disney versprechen, Kingdom Hearts 3 zu einem der Videospiel-Höhepunkte 2019 zu machen. Der hohen Erwartungen ist sich das Team jedenfalls sehr wohl bewusst. In einer Pressemitteilung heißt es „Mit seiner modernen Grafik und seinen magischen Welten voller Abenteuer ist Kingdom Hearts 3 das MOST WANTED GAME OF 2019“.

Diese magischen Welten führen den Spieler in geliebte Filmwelten. Unter anderem führt das Abenteuer in die Welten von Die Eiskönigin – Völlig unverfroren und Rapunzel – Neu verföhnt von Disney. Auch die Piratenwelt von Fluch der Karibik darf geentert werden. Die Monster AG und Toy Story sorgen für weitere magische Momente mit neuen wie alten Kultcharakteren.

Von Fans schon sehnsüchtig erwartet

Fans der Kingdom Hearts-Reihe haben echte Geduld bewiesen. Der erste Teil erschien 2002. Der zweite Teil folgte nur zwei Jahre später. Insgesamt hat sich die beliebte Videospielereihe mehr als 25 Millionen Mal verkauft.

Die Ankündigung und einen ersten Trailer zum dritten Teil der Reihe gab es bereits auf der E3 2013. Zu dem Zeitpunkt war das Spiel allerdings noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Direkt nach der E3 2013 gab Game Director Tetsuya Nomura zu, Kingdom Hearts 3 zu früh angekündigt zu haben. Im Interview mit Famitsu erklärte er: „Seit der Veröffentlichung von Kingdom Hearts 2, denke ich, sind viele Fans ungeduldig aufgrund unserer kontinuierlichen Veröffentlichung von Spin-Offs, so dass wir beschlossen haben, [Kingdom Hearts 3] gleichzeitig mit Final Fantasy XV anzukündigen. Bedenkt man jedoch den aktuellen Stand der Entwicklung, denke ich, haben wir es vielleicht etwas zu früh enthüllt.“

Übrigens: Auch das Lied „Face my Fears“ aus der Eröffnungssequenz ist eine Kollaboration östlicher und westlicher Kultur. Der achtmalige Grammy-Gewinner Skrillex und die japanische Sängerin und Songwriterin Utada Hikaru haben für den Song zusammengearbeitet. Der Soundtrack, in Zusammenarbeit mit Poo Bear produziert, erscheint übrigens bereits am 18. Januar 2019.

Kingdom Hearts 3 erscheint am 29. Januar 2019 auf Playstation 4 und Xbox One.

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Image © Disney. © Disney/Pixar. Developed by SQUARE ENIX.

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Screen Radar: So groß ist der Einfluss des Publikums auf „Fack Ju Göhte 3“

Watching a blank screen (adapted) (Image by Kenneth Lu [CC BY 2.0] via flickr)

Für die Netzpiloten stellt Arthur Avenue Kino-Neustarts vor und bespricht die wichtigsten Film-Themen. Dieses Mal mit einer Gruppendiskussion zur Fortsetzung der Erfolgskomödie „Fack Ju Göhte“, dem Drama „Demolition – Lieben und Leben“ im Kino und den ersten Infos zur Besetzung des weiblichen „Ocean’s Eleven“-Reboot.

Neu im Kino„Demolition – Lieben und Leben“
„Central Intelligence“
Thema der WocheDas Publikum bestimmt über „Fack Ju Göhte 3“
Streaming-Perlen„Victoria“ auf Netflix
„Willkommen bei Alice“ auf Amazon Prime
Neues aus der FilmweltTheorie verbindet Pixar-Filme mit „Stirb Langsam“
Frisch besetztFrauen-Spin-Off von „Ocean’s Eleven“
Wann geht es endlich weiter?„The 100“ – Staffel 3
„Narcos“ – Staffel 2
„The Walking Dead“ – Staffel 7

Neu im Kino

Muss man sehen: „Demolition – Lieben und Leben“ setzt sich mit gesellschaftlichen Konventionen auseinander: Wie haben wir auf eine Situationen wie den Verlust einer geliebten Person zu reagieren? Jake Gyllenhaal spielt einen erfolgreichen Banker, der nach dem Unfalltot seiner Frau in einen Schockzustand verfällt. Seinen Frust lässt er nun in Briefen an eine Snackautomatenfirma raus, welche die mitfühlende Naomi Watts im Kundenservice zum Nachdenken bringen. Das Drama nimmt sich dem Thema Verlust auf ironische Weise an und findet dadurch immer wieder humorvolle Elemente in einer traurigen Welt.

Kann man sich sparen: Kevin Hart ist ja nicht gerade bekannt für Quality Content. Aber nach dem weniger guten Film „Die Trauzeugen AG“ und dem noch weniger guten Streifen „Der Knastcoach“ folgt nun der noch viel weniger gute Film „Central Intelligence“. In diesem tut er sich mit Muskelprotz Dwayne „The Rock“ Johnson zusammen, die beide alte Klassenkameraden spielen und sich nun in ein Spionage-Abenteuer stürzen. Die Buddy-Komödie hofft auf schnelle Lacher, indem sie ihre eindimensionalen Figuren möglichst peinlich aussehen lässt. Das reicht 2016 aber wirklich nicht mehr für eine unbekümmerte Zeit im Kinosessel.

Thema der Woche

Image by Constantin Film
Image by Constantin Film

Das Publikum bestimmt über „Fack Ju Göhte 3“: Mit 7,4 Millionen Kinobesuchern war die Schulkomödie „Fack Ju Göhte“ 2013 der erfolgreichste Film in den deutschen Kinos. Zwei Jahre später konnten Regisseur Bora Dagtekin, Hauptdarsteller Elyas M’Barek sowie auch der Verleih Constantin Film das noch einmal toppen und zu „Fack Ju Göhte 2“ sage und schreibe 7,7 Millionen Leute in die Lichtspielhäuser locken. Von Kino-Müdigkeit der Deutschen kann angesichts dieser Zahlen keine Rede sein. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Nähe zur Zielgruppe. Denn beide Filme wurden in enger Abstimmung mit dem Publikum realisiert. Frei nach dem Motto: Gedreht wird, was die Zuschauer sehen wollen. Bei einer Online-Umfrage nach dem ersten Teil entschieden sich die Voter etwa gegen eine Umbenennung in „Leck mich, Schiller“ und für die Klassenfahrt als Thema der Fortsetzung. In der laufenden Woche, genauer gesagt am 17. Juni, wird nun das dritte Kapitel in der Öffentlichkeitsarbeit der Filmreihe aufgeschlagen: es finden gleich mehrere Gruppendiskussionen statt, in denen das Produktionsteam herausfinden möchte, in welche Richtung die Geschichte weitererzählt werden soll. Die Altersstufen von 11-15 Jahren, 16-20 Jahren und 21-45 Jahren werden separat voneinander befragt und erhalten als Dankeschön für ihre Teilnahme an dem zweistündigen Gruppengespräch DVDs und Kino-Freikarten. Drücken wir die Daumen, dass dabei nicht „mehr vom Selben“ herauskommt, sondern die Teilnehmer ein ehrliches Interesse an einer Weiterentwicklung der Figuren um Vorzeige-Lehrerin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) und Problemkind Chantal (Jella Haase) zeigen.

Streaming-Perlen

„Victoria“ auf Netflix: Beim Deutschen Filmpreis 2015 räumte Regisseur Sebastian Schipper mit seinem One-Take-Thriller „Victoria“ alle Preise ab. Das zweieinhalbstündige Werk spielt in einer lauen Berliner Sommernacht und begleitet die Gruppe um Victoria (Laia Costa), Sonne (Frederick Lau) und seine Kumpels vom Tanzen im Club, über Gespräche auf die Dächer der Stadt bis zum gefährlichen Banküberfall.

„Willkommen bei Alice“ auf Amazon Prime: Kristen Wiig spielt eine Frau mit Persönlichkeitsstörung, die plötzlich im Lotto gewinnt. Mit dem unerwarteten Reichtum kauft sie sich ihre eigene Talkshow und hat kein geringeres Ziel, als zur einflussreichsten TV-Ikone aufzusteigen und Oprah Winfrey abzulösen. Dass sie für die Rolle als Moderatorin nicht geboren scheint, hindert sie nicht daran, sich ihren großen Traum zu erfüllen.

Neues aus der Filmwelt

Theorie verbindet Pixar-Filme mit „Stirb Langsam“: Es kursieren die wildesten Gerüchte über Zusammenhänge zwischen Filmen, wo eigentlich keine sind. Als hinlänglich bewiesen gilt, dass alle Pixar-Filme im selben Universum spielen. Geschickt eingestreute Hinweise dafür finden sich immer wieder – wie der Pizza-Planet-Truck, der seit dem ersten „Toy Story“-Teil in jedem einzelnen Film zu sehen ist. Nun hat die US-Homepage Mashable aber neue Brotkrumen gefunden, die einen Zusammenhang zwischen den Animationsfilmen von Pixar und der Action-Serie „Stirb Langsam“ mit Bruce Willis nahelegen. Die nicht ganz ernstgemeinten „Beweise“ gibt es hier im Video:

Den Machern von „Findet Dorie“ scheint diese Theorie nun wohl so gut gefallen zu haben, dass sie gleich zwei richtige Anspielungen im neuesten Pixar-Werk versteckt haben. Ab 29. September darf hierzulande mitgerätselt werden.

Frisch besetzt

Frauen-Spin-Off von „Ocean’s Eleven“: Das noch unbetitelte Reboot von „Ocean’s Eleven“ mit weiblichen Einbrechern nimmt so langsam Gestalt an. In den Hauptrollen wurden die Oscar-Gewinnerinnen Sandra Bullock (als Film-Schwester von George Clooney) und Cate Blanchett gecastet. In weiteren Rollen scheinen auch Helena Bonham Carter, Elizabeth Banks und Mindy Kaling mitzuwirken. Das Damen-Ensemble wird von Gary Ross („Die Tribute von Panem – The Hunger Games“) in Szene gesetzt, der in die Fußstapfen von Steven Soderbergh tritt. Wir freuen uns auf eine trickreiche Geschichte mit allerhand Frauenpower!

Wann geht es endlich weiter?

The 100“ | Staffel 3: Ab 20.06.2016 auf ProSieben „Narcos“ | Staffel 2: Ab 02.09.2016 auf Netflix „The Walking Dead“ | Staffel 7: Ab Oktober 2016


Teaser (adapted) „Watching a blank Screen“ by Kenneth Lu (CC BY 2.0) Image by Constantin Film


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Videokolumne: Über queere Musik, Filmkunst und Edward Said

Kulturen (Bild: Screenshot, via Haus der Kulturen der Welt)

In der Videokolumne heute: Grenzüberschreitungen in der Popmusik, ein multimedialer Zugang zu einem streitbaren Intellektuellen und das Erzählen von Geschichten.// von Hannes Richter

Kulturen (Bild: Screenshot, via Haus der Kulturen der Welt)

Der palästinensisch-amerikanische Intellektuelle Edward Said war eine kritische Stimme und hat mit seinem Hauptwerk Orientalism unseren heutigen Blick auf nach-koloniale Gesellschaften entscheidend geprägt. Die Materialien eines Symposiums in Berlin gibt es in einer ansprechenden Mulitmedia-Plattform. Die Doku Sex & Music auf arte zeigt, in welcher Ahnenreihe Conchita Wurst stand, als sie sich selbstbewusst zum ESC-Sieg trällerte. Und die neuseeländische Regisseurin Jane Campion und die Macher der Pixar-Animationsfilme haben nicht viel gemeinsam. Aber sie wissen, wie man Geschichten erzählt.

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„Woody the Cowboy goes wild“ pres. by Santlov

Was macht Woody der Cowboy eigentlich so privat? Die Antwort gibt euch der Künstler Santlov.

“Woody the Cowboy goes wild” pres. by Stanlov

Wenn Steve Jobs etwas mehr gemocht hat, als sein Macintosh-Baby, dann war das wohl der Toy-Story-Held Woody. Woody ist eine Figur, die von Jobs mit erdacht und entwickelt wurde, während seiner Zeit als Pixar CEO und die, so behaupten es manche, sogar ein Stück weit an seinem Aussehen angelehnt ist.

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