All posts under Piraten

5 Lesetipps für den 23. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Netflix in Deutschland, Alibaba, der Austritt bei der Piratenpartei, Apples Fingerabdruck-Scan und das Internet um 1997. Ergänzungen erwünscht.

  • NETFLIX Genrefilm: Von Netflix den Spiegel vorgehalten: Gerade deutsche TV-Autoren und -Produzenten hatten sich schon sehr auf den Netflix-Start in Deutschland gefreut. Ein finanzstarker Player ist nun im Spiel. Auch Netflix-Gründer Reed Hastings war noch der Meinung: „Wir werden sicher auch in Deutschland produzieren„. Doch dieser Traum ist jetzt geplatzt. Es fehle an Serienstoffen, die auch international Interesse wecken. Eine Chance zur Selbstreflektion?

  • ALIBABA Golem: Datenschützer warnt vor Alibaba: Die chinesische Handelsplattform Alibaba startete am vergangenen Freitag an der New Yorker Börse. Dabei nahm das Unternehmen rund 25,03 Milliarden US-Dollar ein. Am ersten Handelstag stieg der Kurs um mehr als 36 Prozent über den Ausgabepreis von 68 US-Dollar. Nun warnt der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert vor „absoluter Intransparenz und offensichtlichen Verstößen gegen deutsches und europäisches Datenschutzrecht„.

  • POLITIK Anke Domscheit Berg: Der letzte Tropfen war zu viel. Tschüss, Piratenpartei.: Vor 2,5 Jahren wurde Anke Domscheit Berg Mitglied der Piratenpartei, weil sie glaubte, innerhalb der Partei effektiver für ihre Überzeugungen kämpfen zu können. Nun tritt sie aus, weil sie glaubt, dass inzwischen das Gegenteil der Fall ist: „Ich bin es leid, wichtige Themen als sekundär zu erleben, weil das drölfzigste Gate wichtiger ist.

  • APPLE FAZ: Fingerabdrucksensor beim neuen iPhone geknackt: Nun ist es endlich da – das iPhone 6. Die 10 Millionen-Verkaufsmarke ist erreicht. Doch nun melden sich auch schon wieder Spezialisten: Diese können den Fingerabdrucksensor offenbar umgehen. Ein neues Gerät und alte Probleme? Der weiterentwickelte Sensor scheint einen „Hack“ nicht entgegenwirken zu können.

  • INTERNET Kraftfuttermischwerk: Eine Frage aus dem Jahr 1997: “Muss es unbedingt das Internet sein?”: Das Internet als Modeerscheinung – Das „World Wide Web“ wird sich wahrscheinlich eh nie durchsetzen. Zumindest war das die Auffassung in den 90er Jahren. Damals war man noch der Meinung, dass die gelben Seiten besser als jede Google-Recherche und Freunde die nächste Anlaufstelle für Fragen sind. Hach, irgendwie war es früher doch auch nett oder?

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5 Lesetipps für den 4. September

In unseren Lesetipps geht es heute um den Fahrdienst Uber, die Piratenpartei, die Weltmacht Google, hypothetische Fragen und Datenschutz beim Einkauf. Ergänzungen erwünscht.

  • UBER heise: Kommentar: Der Fortschritt braucht Uber nicht: Egal, wo Uber auftaucht, hagelt es Kritik von Seiten der Behörden. Trotz Verbot vom Frankfurter Landgericht wird der Mitfahr-Dienst Uber einfach weitermachen. Dort heißt es: Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Auch durch das Risiko, eine Strafe in Höhe von 250.00 Euro zu kassieren, lässt sich der Dienst nicht aufhalten. Es wird gekämpft und trotzig weiter gemacht. Ein Kommentar.

  • POLITIK politik-digital: Die Netzgemeinde singt nicht im Chor: In der Sachsen-Wahl letztes Wochenende erreichte die Piratenpartei nur schlappe 1,1 Prozent. Das sind nochmal 0,8 Prozent weniger als in der letzen Wahl. Da könnte die Frage entstehen: „Sind die Piraten nun endgültig tot oder zucken sie noch?“ Die einst so vielversprechende Freibeuterpartei lässt kaum noch etwas von sich hören. Eine „Netzgemeinde“ als eine homogene Gruppe gibt es nicht und taugt auch nicht zu einer Partei.

  • GOOGLE FAZ: Weltmacht Google ist Gefahr für die Gesellschaft: Google ist zu einer der stärksten Suchmaschinen und zum einflussreichsten Konzern der Welt geworden. Nicht nur im klassischen E-Commerce steht Google an oberster Stelle, auch im Bereich der Wirtschaft spielt der Gigant mit. Von Jahr zu Jahr nimmt die Dominanz zu. Warum leistet niemand diesem Monopolisten Widerstand? Google kann machen, was es will. Seine marktbeherrschende Stellung ist eine Gefahr für die Gesellschaft.

  • INTERNET sz-magazin: What if….Wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen: Was wäre, wenn…alle Menschen gleichzeitig in die Luft sprängen? Wie viel Platz braucht das Internet? Welche Fragen dem ehemaligen NASA-Robotertechniker und Comicautor Randall Munroe gestellt werden, ist ihm egal. Diese können so abstrus wie nur möglich sein. Alle Fragen werden auf seiner Webseite immer sehr streng begutachtet und mit wissenschaftlichen Thesen und Andeutungen belegt. Zumindest fast immer.

  • DATEN irights.info: Allwissende Händler, genügsame Datenschützer: Rund um das Einkaufen ist ein datenintensives System entstan­den: Händler, Auskunfteien und andere Unternehmen sammeln zahlreiche Daten, um Kunden möglichst individuell anzusprechen, die Zahlungsfähigkeit zu bewerten und Kundenprofile zu erstellen. Für den Kunden aber bleibt undurchschaubar, wo und wie er ein­geordnet und bewertet wird. Datenschutz-Aufsichtsbehörden zeigen sich bei vielen Fragen nicht nur zahn-, sondern willenlos.

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Infografik: Der Aufstieg der Piratenpartei

Piratenpartei LogoStatista hat sich einmal die Mühe gemacht und eine Infografik erstellt, die den Aufstieg der Piratenpartei in Deutschland aufzeigt. Die Deutschlandkarte zeigt in welchen Landtagen die Piraten vertreten sind, in welchen Bundesländern sie bei der Sonntagsfrage bei 5% oder mehr liegen und wie sich die Mitgliederentwicklung vollzieht. Außerdem werfen die Kollegen einen Blick auf die Entwicklung der bundesweiten Popularität.

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Mein Betonkopf gehört mir…

#Umsonstkultur #Piraten #Verlegerinteressen #Lobby

Mein Kopf gehört mir...

Da haben sich die Verleger aber eine hübsche Kampagne ausgedacht, die jetzt in Etappen über die klassischen Massenmedien ausgegossen wird. Nach der Wutrede von Sveni Regner und dem offenen Brief der GEZ-beseelten Tatort-Autoren werden nun im Handelsblatt 100 “kreative” Schriftsteller, Sänger, Künstler, Werber, Softwareentwickler und Unternehmer in Szene gesetzt, um gegen die “Umsonstkultur” im Internet und deren politischen Protagonisten, die Piraten, zu protestieren. Das ist wohl ein bislang einmaliger Vorgang in der Untergangsgeschichte des medialen Establishments, dass sich Meinungsbildner nicht nur vor den Karren von Lobbyinteressen spannen lassen, sondern expliziert gegen eine politische Partei lamentieren, die in Deutschland noch nirgendwo in der politischen Verantwortung steht. Peinlich auch der verkrampfte 68er-Habitus der Handelsblatt-Titelseite: “Mein Kopf gehört mir!”

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