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Mediathekenumschau vom 3. November

Bildempfangsstörung (Bild Paulae [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons)
In der Mediathekenumschau heute: Eine Berliner Mieterin wehrt sich, der Alltag in Kabul und Jan Böhmermann versteht, worum es geht.  // von Hannes Richter Es ist so eine Sache mit den Mediatheken: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – alles ist überall abrufbar. Doch nur auf Zeit: Gerade die öffentlich-rechtlichen [...]
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Mediathekenumschau vom 18. August

Es ist so eine Sache mit den Mediatheken: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – alles ist überall abrufbar. Doch nur auf Zeit: Gerade die öffentlich-rechtlichen Programme sind oft nach einer Woche wieder offline. Verlängertes Fernsehen statt digitales Archiv. Bevor sie verschwinden, fischen wir die besten Perlen aus der TV-Flut.

MEDIENEREIGNIS: Gustl Mollath bei Beckmann

ZDF +++ Sendung vom 15. August: Natürlich ist es irgendwann auch mal gut und natürlich verstellt die Konzentration auf ein Einzelschicksal, bei dem Schuld und Unschuld erst noch geklärt werden müssen, den Blick auf das Große Ganze verstellen. In diesem Fall aber sollte man ihm zuhören. Gustl Mollath kann viel erzählen über die Verhältnisse in deutschen Psychiatrien. Wobei lange für (oder gegen) ihn geredet wurde. Das erste Mal selbst im Fernsehen ist er bei Beckmann gewesen.

GUT NACHGEMACHT: Nicht nachmachen

ZDF +++ Sendung vom 16. August: Mit „Nicht nachmachen“ füllt das ZDF die Sommerpause der heute show mit dem Ziel, das eher jüngere Publikum bei der Stange zu halten. Wobei „eher jünger“ hier für unter dem Altersdurchschnitt des Senders steht. Die Sendung ist dann auch so etwas wie Jack Ass für Erwachsene. Statt sich aber wie Johnny Knoxville berufsjugendlich zu geben, spielen Boning und Hoecker wie gewohnt mit Seriösität und Klamauk Ping Pong im Hipsterlook und treffen den Nerv einer Generation, die für’s ZDF immer noch jung ist.

EUROPA-SEHNSUCHT: Was mir fehlt

arte +++ laufende Reihe:Um Europa steht es nicht gut hört man allenthalben und an jeder Straßenecke. Da wirkt es manchmal geradezu drollig, wie der deutsch-französische Gemeinschaftssender arte die europäische Seele streichelt. Es ist aber auch zu schön, diesen innereuropäischen Migranten zuzuhören, die erzählen, was ihn in ihrer neuen Heimat gerade fehlt. Und wiedermal ist arte weit vorn, was Content und Präsentation im Netz angeht. Die Clips passen nicht so recht in ein klassisches TV-Format. Geben tut es sie trotzdem. Schön.

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