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Sonos One (Gen 2) jetzt erhältlich: Innen neu, außen gleich

Sonos One (Gen 2)

WLAN-Lautsprecher beschallen immer mehr Haushalte. Einer der Spezialisten für diese Produktkategorie ist die Marke Sonos. Jetzt bringt der Hersteller einen neuen Lautsprecher auf den Markt, der uns aber verdächtig bekannt vorkommt. Es handelt sich nämlich um die zweite Generation des 2017 vorgestellten Modells Sonos One, das wir ausführlich getestet haben. Im Vergleich zum Original verfügt Sonos One (Gen 2) über leistungsstärkere Hardware im Inneren.

Das ist neu: Bluetooth, stärkerer Prozessor, mehr Speicher

Äußerlich gleichen sich die erste und zweite Generation wie ein Ei dem anderen. Das Design lässt Sonos nämlich unverändert. Stattdessen stattet der Hersteller das Modell Sonos One (Gen 2) mit Bluetooth Low Energy aus. Für das Streaming ist dieser Funkstandard allerdings nicht gedacht. Audio-Signale empfängt der Lautsprecher weiterhin nur über WLAN. Vielmehr soll BLE wie schon beim Modell Sonos Beam dabei helfen, eine temporäre Verbindung zum Smartphone herzustellen und dadurch die Einrichtung des Lautsprechers zu erleichtern.

Außerdem verbaut der Audio-Spezialist im Sonos One (Gen 2) einen schnelleren Prozessor und mehr Speicher. Ein funktionaler Unterschied zum ersten One besteht dennoch nicht, betont Sonos. Es handelt sich daher um ein vorausschauendes Hardware-Update. Dadurch kann Sonos mittels neuer Software Funktionen ergänzen, zu denen das erste Modell nicht in der Lage ist. Konkret hat der Hersteller aber derzeit keine exklusiven Funktionen für Sonos (Gen 2) geplant, schreibt er in der „Fragen & Antworten“-Rubrik der Produktseite.

Wie gehabt: Multiroom-Streaming mit Amazon Alexa

Abgesehen von der neuen Hardware, bietet Sonos One (Gen 2) die gleiche Ausstattung wie das Original. Highlight ist Amazons Sprachassistenz Alexa, die Sonos im One erstmals integriert hat. Mikrofone registrieren Sprachanweisungen an Alexa, bei Bedarf lassen sie sich aber auch abschalten. Schon zum Start des ersten Sonos One hat der Hersteller zudem angekündigt, auch Google Assistant per Software-Update in den Lautsprecher zu integrieren. Das steht aber bis heute noch aus.

Ansonsten ist Sonos One ein hochwertiger Streaming-Lautsprecher mit erstklassigem Klang. Per App lassen sich Songs oder Podcasts von über 70 Streaming-Diensten wiedergeben. Wie gewohnt kann Sonos One zusammen mit anderen Lautsprechern des Herstellers zum Teil eines Multiroom-Systems werden. Dann spielt ein Song in allen Räumen oder in jedem Raum ein unterschiedlicher.

Sonos One (Gen 2) ab jetzt bestellbar, Original bleibt in bunt erhältlich

Der neue Lautsprecher ist ab sofort als Sonos One (Gen 2) auf der Herstellerseite und sukzessive auch bei anderen Händlern bestellbar. Der Preis bleibt mit 229 Euro gleich. Um welche Generation es sich handelt, ist auf der Unterseite des Gehäuses abzulesen. Dort steht auf einem Produktetikett entweder „Gen 2“ bei der neuen Version oder „One“ bei der ersten.  

Wer mit einem Preisabschlag im Handel noch den ersten One als Restbestand erwischt, kann aber ruhig zuschlagen, weil es ja noch keinen funktionalen Unterschied gibt. Als Hay-Sonderedition in den Farben Gelb, Grau, Rot, Grün und Pink bleibt der Original-One sogar noch offiziell erhältlich. Diese Version kostet 259 Euro.

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Sonos Beam: Soundbar schaltet mit Alexa den Fernseher an

Sonos Beam schwarz

Geht es nach Sonos, hat ein Fernbedienungschaos auf dem Wohnzimmertisch nichts mehr zu suchen. Nicht einmal eine Universalfernbedienung sollen TV-Zuschauer mehr brauchen. Denn der Lautsprecherhersteller hat einen neuen Soundbar angekündigt, der den Sprachdienst Amazon Alexa unterstützt. Statt einen Fernbedienungsbarren in die Hand zu nehmen, können Nutzer ihre Heimkinolandschaft also mit dem Zuruf „Alexa, schalte den Fernseher ein“ aktivieren. Neben dem 450 Euro teuren Soundbar kündigte Sonos zudem Software-Updates an, die ausgewählte erhältliche Lautsprecher um AirPlay 2 und Sprachbefehle von Apples Dienst Siri ergänzen. Ebenso wie Sonos Beam werden die neuen Funktionen Mitte Juli ausgeliefert.

Sonos Beam versteht Alexa-Befehle

Sonos ist nicht der erste, aber der populärste Hersteller eines Klangriegels, der sich mit Alexa steuern lässt. Der neue Soundbar namens Sonos Beam kommt wie andere Sonos-Lautsprecher ohne Fernbedienung aus und wird rein per App oder eben jetzt auch per Sprachbefehl gesteuert. Damit Alexa den TV ansteuern kann, muss er CEC-Funktionen unterstützen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass ein HDMI-ARC-Slot am TV frei ist und der Sonos-Klangriegel damit verbunden wird. Dass Sonos HDMI verbaut, ist ein Novum, aber unumgänglich für diese Funktion. Mit einem optischen Kabel lässt sie sich nicht realisieren.

HDMI-ARC und CEC sind bei Flachbildfernsehern seit Jahren gängig, sodass es keine Kompatibilitätsprobleme geben sollte. Wie einfach oder komplex die Sprachbedienung jedoch ausfällt, wenn weitere Zuspieler, wie etwa ein Receiver für IPTV oder eine Spielekonsole eingebunden sind, muss die Praxis zeigen. Wer Sonos Beam weiterhin per Fernbedienung steuern will, kann das dennoch tun. Steuerfunktionen auf eine Universalfernbedienung, wie zum Beispiel von Logitech, zu legen, ist kein Problem.

Sonos Beam weiß Alexa Fernseher
Keine Fernbedienung nötig: Per Sprachbefehl mit Amazons Alexa schalten Nutzer den Fernseher und den Klangriegel Sonos Beam gleichzeitig an. Image by Sonos

Neben der Gerätesteuerung können Nutzer von Sonos Beam den Sprachdienst Alexa natürlich auch in anderen Fragen konsultieren. Wenn es nur um den Wissensschatz von Alexa an sich geht, können Nutzer alternativ jedoch auch einfach zum kleineren Lautsprecher Sonos One greifen.

Ausbaufähig zum Surround-System

Abgesehen von den smarten Funktionen soll Sonos Beam auch über einen hochwertigen Klang verfügen. Für ein besseres Hörverstehen von Dialogen hellt das Lautsprechersystem die Stimmen auf. Für eine ansprechende musikalische Klangwiedergabe sind diverse Woofer und Hochtöner verbaut. Wegen der gleichzeitig kompakten Bauweise wird Sonos Beam aber nicht so laut und breit aufspielen können wie das Sounddeck Playbase und der andere Soundbar im Sortiment, der Playbar. Im Vergleich dazu hat Sonos Beam eine geringere Anzahl an einzelnen Lautsprechern und soll für maximal mittelgroße Räume geeignet sein. Allerdings ist der neue Klangriegel auch 300 Euro günstiger als die beiden anderen TV-Systeme von Sonos.

Weil Sonos Beam aber, wie alle anderen Speaker des Herstellers, Teil eines Systems ist, können Nutzer den Klangriegel mit zwei Sonos One zu einem Surround-System erweitern und auf diese Weise für eine breitere Klangbühne sorgen. Ein separater Subwoofer lässt sich ebenfalls kabellos verbinden.

AirPlay 2 und Siri erleichtern Bedienung von Sonos One, Play 5 und Playbase

Neben neuer Hardware hat Sonos auch Software-Updates angekündigt, die Sonos-Nutzern mehr Steuermöglichkeiten eröffnen. Mit AirPlay 2 müssen Nutzer von Sonos-Lautsprechern nicht mehr frickelige Bastellösungen oder Adapter nutzen. Selbst der Umweg über die Sonos-App ist nicht mehr nötig. Wie bei einem Bluetooth-Lautsprecher können Nutzer in die Apple-Music-App auf dem iPhone oder iPad gehen und einfach einen kompatiblen Sonos-Lautsprecher aktivieren. Wie andere Sonos-Speaker auch, unterstützt Sonos Beam aber nicht nur Apple Music, sondern insgesamt rund 80 Musikdienste. AirPlay 2 wird auf Sonos Beam, Sonos One, der zweiten Generation von Sonos Play 5 und der Playbase laufen. Künftige Produkte werden AirPlay 2 ebenfalls unterstützen.

Darüber hinaus kann Sonos noch mehr Gebrauch von Siri machen. So können Nutzer während des Betriebs per Siri-Befehl einen Lautsprecher zu den bereits spielenden Lautsprechern hinzufügen. Dieses Feature soll im Juli per Update verfügbar sein.

Sonos AirPlay 2 iPhone Apple Music
Wenn im Juli ein Update mit AirPlay 2 erscheint, können Nutzer Apple Music direkt über einen Sonos-Lautsprecher abspielen, ohne zuvor in die Sonos-App gehen zu müssen. Image by Sonos

Weiter warten auf Google Assistant

Was digitale Assistenten angeht, zeigt sich Sonos außerordentlich sprachbegabt. Neben Alexa will der Anbieter auch Google Assistant integrieren. Eine entsprechende Ankündigung gab es bereits vor einem Dreiviertel Jahr, die den Start auf Anfang 2018 datierte. Bei der Vorstellung von Sonos Beam und den Software-Updates gab sich Sonos diesbezüglich allerdings einsilbig und sprach lediglich weiterhin von einer baldigen Verfügbarkeit.

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Das Warten hat ein Ende: HomePod ab 18. Juni erhältlich – mit AirPlay 2

HomePod AirPlay 2

Apple hat den Launch seines intelligenten Lautsprechers HomePod für Mitte Juni angekündigt und stellt gleichzeitig eine aktuelle iOS-Version bereit, die mit dem Feature AirPlay 2 für entsprechende Software-Unterstützung beim Musikstreaming sorgt. Daher können HomePod-Nutzer demnächst über AirPlay 2 ihre smarten Lautsprecher zu Stereopaaren verbinden und außerdem ein Multiroom-Audiosystem auf dem HomePod, Apple TV oder einem anderen iOS-Gerät steuern. Knapp ein Jahr nach der Ankündigung des Lautsprechers war er bislang nur in Australien und England verfügbar. Nun hat das Warten auch für deutsche Apple-Fans ein Ende.

HomePod-Stereopaare für noch breiteren Klangraum

Mit zwei HomePod-Lautsprechern als Stereopaar können Apple-Nutzer aus den kleinen Lautsprechern noch mehr Klang herausholen. Der knapp über 17 Zentimeter hohe smarte Lautsprecher nutzt dabei automatische Raumerkennung, um seine Position zu erfassen und den Ton unabhängig vom Aufstellungsort automatisch anzupassen. Für das vollständig synchrone Abspielen der Musik verwendet HomePod eine von Apple entwickelte drahtlose Peer-to-Peer-Direktverbindung, mit der die Geräte untereinander kommunizieren.

Homepod Stereopaar
HomePod-Stereopaare bieten ein noch breiteres Klangspektrum. Imagy by Apple

Dank des A8-Chip kann jeder HomePod den linken oder rechten Audiokanal abspielen und dabei den direkten vom indirekten Schall trennen. Stereopaare zu bilden, ist dabei applemäßig einfach. Stellen Nutzer nämlich einen zweiten HomePod im selben Raum auf, fragt AirPlay 2, ob sie ein Stereopaar bilden möchten. Obwohl gepaarte Lautsprecher dann wie ein Einzelner agieren, antwortet nur ein Lautsprecher auf Siri-Anfragen.

Musik in allen Räumen: AirPlay 2 macht Multiroom-Audio

Die Funktion AirPlay 2 hat Apple in der Beta-Phase von iOS 11.3 schon einmal gezeigt. Mit AirPlay 2 können Anwender Musik oder Podcasts überall im Haus auf verschiedene synchronisierte Geräte streamen. Zudem lässt sich über das Kontrollzentrum festlegen, in welchem Raum man die Musik abspiele will. Ebenfalls kann der Nutzer per Siri-Sprachbefehl, Musik in jedem Raum, einer Gruppe von Räumen oder im ganzen Haus abspielen.

HomePod Kontrollzentrum
Über das Kontrollzentrum im iPhone lässt sich festlegen, in welchem Raum Musik läuft. Image by Apple

Dabei sind die AirPlay 2-Bedienelemente über iOS hinweg in jeder App sowie im Kontrollzentrum verfügbar. Darüber haben Nutzer einen schnellen Zugriff auf die Wiedergabe in jedem Raum. Der HomePod ist überdies mit anderen AirPlay 2-fähigen Lautsprechern kompatibel. Beispielsweise lässt er sich mit Geräten von Bang & Olufsen, Bluesound, Bose, Bowers & Wilkins, Denon, Libratone, Marantz, Marshall, Naim, Pioneer oder Sonos kombinieren.

Preise und Verfügbarkeit

Der HomePod wird in den Farben Weiß und Space Grau ab Montag, 18. Juni in Deutschland für 349 Euro bei Apple und autorisierten Händlern verfügbar sein. Stereo und Multiroom-Audio sind auf den smarten Lautsprecher schließlich ab iOS 11.4 verfügbar.

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