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Schluss mit dem Nach-Hause-Telefonieren

E.T. hatte so seine Probleme mit dem Nach-Hause-Telefonieren – trotz des glühenden Fingers. Benutzer von iPhone und iPad (iOS 4) mit 3G-Funktion und diejenigen, die Telefone mit Googles Mobilbetriebssystem Android nutzen, wissen seit einer Woche, dass ihre Gadgets ohne eigenes Zutun allerlei Standortdaten zu den Firmen funken. Jetzt gibt es zwei Auswege, die beiden Systemen diese Funktion abgewöhnen sollen.

Apple hat mit der iOS-Version 4.3.3 die Möglichkeit eingeführt, das automatische Orten einfach „abzuschalten“. So ganz klappt das nicht, denn zum Bestimmen der Position bedienen sich iPhone und iPad nicht nur der GPS-Funktion, sondern machen auch Gebrauch einer Ortsdatenbank mit WLAN-Zugangspunkten (APs) und Mobilfunktürmen. In der Version iOS 4.3.3 wurde nur Zwischenspeicher für solche Daten verkleinert und die Daten werden auch nicht mehr an iTunes übertragen. Wer seine Ortungsdaten vom iOS-Gerät ganz löschen will, sollte einfach die Ortungsdienste in den Systemeinstellungen deaktivieren. Also entweder Dienste und Aufzeichnung oder keine Dienste und Datenschutz-Sicherheit.

Eine etwas bessere Lösung haben die Nutzer von Android. Whisper Systems hat eine App namens Whispermonitor entwickelt, die ähnlich einer Firewall den ausgehenden Datenverkehr überwacht und alles an den Nutzer meldet. Der kann dann entscheiden, was raus darf und was nicht. Mit einfachen Regeln kann man dem Datenversand so Einhalt gebieten. Warum das für das iPhone nicht gehen soll? Wahrscheinlich liegt es wieder an der legendären Nutzerfreundlichkeit der Apple-Produkte, dass sie den Nutzer nicht mit einfachem Anklicken von Regeln überfordern. Nett. Aber vielleicht sind die Apple-Nutzer einfach ein bißchen blöd und der freundliche Anbieter weiß das.

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App-Himmel: Ruhe kehrt ein

Nachdem der Verleger-Himmel voller App-Geigen gehängt wurde, kehrt Ruhe ein. Manche versteifen sich noch immer darauf nicht per media-query oder simpler Browser-Weiche ihre Website für mobile Geräte einfach im Layout anzupassen (flexible Breite und bilderloser Text zum Beispiel). Sie haben tolle Berater, die oft für Android, Symbian und iPhone/iPad je einzelne Apps stricken, damit sich die Initiative im mobilen Web wenigsten nie refinanziert. Dabei ist der Zug schon weiter und rollt mit mobile commerce schon in Richtung Gewinnzone. Nun kommt auch noch Tomorrow Focus mit seiner Studie um die Ecke und hat einen Rückgang der Akzeptanz gegenüber kostenpflichtigen Apps von 35 auf 26% ausgemacht. Stattdessen surfen die Leute lieber im mobilen Internet. Macht Sinn. Machte auch schon letztes Jahr Sinn.

Der Artikel bei meedia.de kommt schnell auf den Kern zu sprechen:

Rund jeder Dritte (35,1 Prozent) gab an, überhaupt keine Apps einzusetzen. Damit ist der Wert im Vergleich zur vorherigen Abfrage im August 2010 leicht gestiegen. 46,1 Prozent der Menschen verbringen weniger als die Hälfte ihrer Zeit mit Apps. Der Anteil der User, die mehr als zwei Euro für eine App zahlen würden, sank von 14 auf 7,1 Prozent. Bei drei von vier Nutzern besteht überhaupt keine Zahlungsbereitschaft.

Und das, wo mittlerweile ein Drittel der Befragten (rund 5.400 Leute) angab, das mobile Web zu nutzen… Weiterlesen »

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