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Nokia 7.1 im Test: Smartphone mit HDR-Kino für unter 300 Euro

Nokia 7.1 im Test

Für ein gutes Smartphone braucht ihr immer öfter nicht einmal mehr 300 Euro auszugeben. Das Nokia 7.1 bietet zum „Straßenpreis“ von derzeit rund 230 Euro einige Features, die sonst deutlich teureren Geräten vorbehalten sind. Dazu zählen ein Display, das die Wiedergabe von HDR-Videos unterstützt sowie Kameraobjektive mit Zeiss-Linsen. Was das bringt, habe ich ausprobiert. Hier meine Erfahrungen zum Nokia 7.1 im Test.

Design: Schlankes Format mit Notch

Das Design des Nokia 7.1 erinnert nur wenig an seinen Vorgänger Nokia 7 Plus. Das neue Smartphone ist ein gutes Stück länglicher und kompakter. Dadurch liegt es deutlich besser in der Hand. Um dies zu erreichen, hat Nokia-Markeninhaber HMD Global das Display von 6 auf 5,8 Zoll verkleinert und das Seitenverhältnis auf 19:9 gestreckt. Das Display bedeckt fast die gesamte Front. Oben bleibt lediglich eine Kerbe (Notch) für die Frontkamera übrig, unten ein schmales „Kinn“.

Weitere optische Unterschiede zum Nokia 7 Plus: Der aus Aluminium gefräste Rahmen fällt deutlich eckiger aus und die schicken kupferfarbenen Elemente an der Kamera und im Rahmen des Vorgängers sucht man vergeblich. Farblich hält Nokia das 7.1-Modell entweder in schlichtem Blau-Silber oder Grau-Gold – ihr habt die Wahl. Mir lag ein blau-silbernes Exemplar vor. Insgesamt mach das Nokia 7.1 im Test einen sehr gut verarbeiteten und hochwertigen Eindruck.

Display: Kino-Feeling hoch 10 mit HDR 10

Der Bildschirm des Nokia 7.1 basiert auf einem hellen LCD-Panel und löst mit 2.280 x 1.080 Pixeln sehr hoch auf. Für diese Preisklasse ungewöhnlich, unterstützt das Nokia 7.1 Videomaterial, das im Format HDR 10 vorliegt. Diese Hochkontrastdarstellung sorgt für mehr Details in hellen und dunklen Bildbereichen. Zum Testzeitpunkt war das Gerät zwar offiziell nur mit dem HDR-Modus von Youtube kompatibel und nicht mit dem von Netflix. Dennoch sahen mit dem Nokia 7.1 im Test auch Netflix-Sendungen besser aus als ohne HDR 10, da das Smartphone normale SDR-Inhalte hochrechnet.

Am Display selbst habe ich in dieser Preisklasse somit nichts auszusetzen. Lediglich der zu dunkel eingestellte Helligkeitssensor gab Anlass zu Ärger. Selbst bei Sonnenlicht dimmt die Automatik die Helligkeit nämlich derart herunter, dass das Display nur noch schwer abzulesen ist. Normalerweise soll der Sensor die Displayhelligkeit ja analog zur Umgebungshelligkeit steigern. Die Automatik zu deaktivieren und die Helligkeit manuell zu regeln, ist die einzige Lösung.

Arbeitstempo des Nokia 7.1 im Test schnell genug für den Alltag

Der verbaute Octacore-Prozessor Snapdragon 636 ist eine etwas heruntergetaktete Variante des Snapdragon 660 und soll dadurch energiesparender arbeiten. Alltagsaufgaben erledigt das Smartphone dennoch schnell und ohne Ruckler. Selbst aufwendigere Spiele wie Pokemon Go lassen sich problemlos auf dem Smartphone spielen. Beim Arbeitsspeicher hat HMD leider gespart. Die je nach Variante 3 oder 4 Gigabyte RAM reichen zwar für eine flüssige Benutzung aus. Jedoch beenden sich speicherintensive Apps relativ schnell im Hintergrund und müssen dann neu laden, wenn man zu viele Anwendungen gleichzeitig geöffnet hat.

Dual-Kamera überzeugt im Porträt-Modus

Das Nokia 7.1 bietet eine 8-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite sowie eine Dual-Kamera auf der Rückseite. Letztere besteht aus einem 12-Megapixel-Sensor und einem 5-Megapixel-Sensor. Der zweite Sensor misst allerdings lediglich Abstandsinformationen, sodass in der Praxis nur eine weitwinklige Brennweite mit Blende F1.8 verfügbar ist.

Trotz des niedrigen Gerätepreises bietet das Nokia 7.1 im Test eine erstaunlich hohe Bildqualität. Insbesondere die Bokeh-Simulation im Porträt-Modus gefällt. Allerdings ist das Gerät dann preisklassengemäß doch eher eine „Schönwetter-Knipse“. Bei gutem Licht überzeugen die Fotos zwar mit angemessener Schärfe und vielen Details. Doch in der Dämmerung und Dunkelheit rauschen die Aufnahmen stark.

Experimentierfreudigen Nutzern empfehle ich die Google-Kamera-App zu installieren. In manchen Situationen liefert diese meiner Einschätzung zufolge etwas bessere Ergebnisse als die vorinstallierte App. In dieser finden sich außerdem neben den üblichen Funktionen auch noch praktische Extras, wie das gleichzeige Aufnehmen mit der Vorder- und Rückseiten-Kamera.

NFC und Fingerabdrucksensor als Bonus, schwacher Akku

Das Nokia 7.1 verfügt über alle Funkstandards, die in keinem Smartphone fehlen dürfen. Neben WLAN und LTE ist sogar NFC zum Datenaustausch und mobilem Bezahlen an Bord. Außerdem bietet das Smartphone Platz für zwei SIM-Karten oder für eine SIM- und eine Speicherkarte. Ein Fingerabdrucksensor ist auf der Rückseite vorhanden.

Die Akkulaufzeit hingegen hätte etwas länger ausfallen können. Der 3.060 mAh große Akku reicht zwar für einen Tag normaler Nutzung. Aber wenn man das Smartphone mal etwas intensiver nutzt, muss man relativ bald wieder eine Steckdose suchen. Ein vollständiger Aufladevorgang dauert beim Nokia 7.1 im Test circa zwei Stunden – ein für diese Preisklasse akzeptabler Wert. Zum Aufladen dient ein Kabel mit modernem USB-C-Stecker.

Software auf Pixel-Niveau

Ein sehr großer Pluspunkt ist die Zukunftsfähigkeit der Software. Denn das Nokia 7.1 erfüllt die Vorgaben von Googles Android-One-Standard. Dadurch kommt das Smartphone ohne unnötige vorinstallierte Apps. Außerdem verpflichtet sich der Hersteller, zwei Jahre lang neue Android-Hauptversionen und drei Jahre lang monatliche Sicherheitsupdates auszuliefern. Bei seinen vorherigen Smartphones hat Nokia dieses Versprechen ohne Beanstandungen umgesetzt, also sollte dies auch beim Nokia 7.1 der Fall sein. Käufer erhalten demnach die gleiche gute und lange Software-Pflege wie beim deutlich teureren Google Pixel 3.

Bei der Benutzeroberfläche präsentiert das Nokia 7.1 im Test pures Android. Der Hersteller nimmt also keine eigenen Anpassungen vor. Lediglich eine App mit dem Namen „my phone“ ist vorinstalliert. Dort lassen sich beispielsweise der Akkuzustand und die Gerätetemperatur überwachen oder Garantieleistungen in Anspruch nehmen.

Fazit: Handlich, bildschön, bezahlbar

In der Gerüchteküche wird seit langem über ein günstigeres Smartphone aus Googles Pixel-Serie spekuliert. Meiner Meinung nach entspricht das Nokia 7.1 im Test genau diesem Konzept. Es bietet sozusagen „Pixel-Feeling“ mit purem Android und dreijähriger Update-Garantie zu einem deutlich günstigeren Preis, als Google ihn bisher für seine Smartphones ausruft. Insgesamt erweist sich das Nokia 7.1 im Test als ist ein super verarbeitetes, handliches Smartphone, das auf Schickschnack verzichtet. Die Software läuft flüssig, auch die Kamera kann für den aufgerufenen Preis überzeugen. Das HDR-Display ist stark!

Wer ein kompaktes, ausreichend leistungsstarkes und bezahlbares Smartphone sucht, das lange Updates erhält, wird hier fündig. Bevorzugt ihr stattdessen viel Akkulaufzeit und hohe Leistung zum Spielen, könnt ihr dagegen beispielsweise das Honor Play in Betracht ziehen.

Pro-Argumente

  • 3 Jahre Update-Garantie dank Android One
  • gutes HDR-Display
  • USB-C Port
  • sehr gute Verarbeitung

Contra-Argumente

  • Wenig RAM (3 GB)
  • Akkulaufzeit nur mittelmäßig

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Images by Timo Brauer

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Honor 9 lite im Test: Mittelklasse-Handy im Flagship-Design

Honor 9 lite im Test

Ohne viel Trubel hat die Huawei-Tochter Honor eine günstigere Version des Honor 9 vorgestellt. Das Honor 9 lite überrascht besonders mit einem sehr hochwertigen Design und einer Dual-Kamera auf der Rückseite sowie an der Front. Ich hatte das Smartphone bereits einige Tage im Einsatz und konnte es genauer unter die Lupe nehmen. Wie das neue Mittelklasse-Smartphone abgeschnittenes hat, erfahrt ihr hier. 

High-End Feeling

Beim Auspacken des Smartphones war ich einerseits positiv vom Design und der Verarbeitung des Smartphones überrascht. 2,5D-Glas auf Front- und Rückseite sowie der Rahmen aus Aluminium sorgen außerdem für einen hochwertigen Gesamteindruck. Auch ein „randloses“ Design sowie ein 18:9-Display sucht man sonst in dieser Preisklasse vergeblich. Bei dem Display handelt es sich um ein LCD-Display der zwar scharf auflöst und gute Blickwinkel bietet, aber bei Farbwiedergabe und Schwarzwert nicht mit OLED-Displays von hochpreisigeren Smartphones mithalten kann.

Solide Performance

Der verbaute Octa-Core Kirin-659-Prozessor liefert zudem eine solide Performance, die für alle alltäglichen Aufgaben sowie kleine Spiele problemlos ausreicht. Das Wechseln zwischen mehreren großen Apps war dank der verbauten 3 GB RAM außerdem kein Problem. Der 32 GB große, interne Speicher kann durch eine Micro-SD-Karte auf bis zu 256 GB erweitert werden. Android ist in der neusten Version 8.0 installiert, zusammen mit Honors eigener Softwareoberfläche EMUI 8.0. Diese hat mir durch ihr schlichtes, etwas an iOS angelehntes Design sehr gut gefallen. Alle System-Apps haben zudem ein einheitliches Design und lassen sich leicht bedienen. Einzig die App-Icons auf dem Home-Bildschirm sehen etwas altmodisch aus, weswegen ich mir relativ bald den Microsoft Launcher installiert habe. Ein nettes Extra sind außerdem die kleinen Zusatzfunktionen von EMUI, wie zum Beispiel die Möglichkeit, per Lauter-Taste und Powerbutton einen Bildschirmrecorder zu starten oder die coole Animation beim Laden.

Akkuleistung alltagstauglich

Der Akku hat eine Kapazität von 3.000 mAh, was mich in meinem Test, auch bei kalten Temperaturen, locker durch den Tag gebracht hat. Auf eine Schnelllade-Funktion sowie einen modernen USB-Type-C Port muss man hingegen leider Verzichten. Für den normalen Nutzer, der sein Handy über Nacht auflädt, ist das aber eher kein Problem.

Honor 9 lite: Zahlreiche Schnittstellen

Für Fans kabelgebundener Kopfhörer verfügt das Honor 9 lite außerdem über einen Kopfhöreranschluss. Ferner ist es möglich, zwei Simkarten gleichzeitig in dem Smartphone zu nutzen und somit auf zwei Nummern erreichbar zu sein. Man muss sich hierbei aber entscheiden, ob man eine Speicherkarte oder eine zweite Simkarte in das Telefon einlegen möchte. Der Fingerabdrucksensor ist auf der Rückseite verbaut und reagiert wie gewohnt sehr schnell und zuverlässig. Durch die Position auf der Rückseite lässt er sich außerdem leicht drücken, wenn man das Telefon aus der Tasche zieht, aber auf dem Schreibtisch muss man das Telefon jedes Mal anheben, um es zu entsperren.

Kamera

Das Smartphone bietet auf beiden Seiten die gleiche Dual-Kamera mit einer Auflösung von 13 Megapixeln auf der ersten und 2 Megapixeln auf der zweiten Linse. Die Fotos werden immer mit der hochauflösenden Linse aufgenommen, während die zweite Linse lediglich Informationen über die Tiefenschärfe der Aufnahme liefert, um einen Bokeh-Effekt zu erzielen. Es ist außerdem möglich, später auszuwählen auf welche Person oder Gegenstand im Bild der Bokeh-Effekt angewendet werden soll. Wie ihr auf den Testfotos sehen könnt, funktioniert dies bei guten Lichtverhältnissen sehr gut.

Honor 9 lite im Test
Farben und Kontrast sind bei guten Lichtverhältnissen sehr gut. Image by Timo Brauer

Bei dunkleren Lichtverhältnissen tritt hingegen ein leichtes Bildrauschen auf. Für den Preis geht die gebotene Qualität aber absolut in Ordnung, wer hier mehr erwartet, muss deutlich mehr Geld investieren. Auch normale Fotos gelingen bei ordentlichen Lichtverhältnissen sehr gut. Bei Videoaufnahmen könnte jedoch der Autofokus etwas schneller sein. Die Kamera-App selber ist sehr übersichtlich gestaltet, lässt sich durch Wischgesten bedienen und bietet zudem viele Einstellungsmöglichkeiten und Filter.

Honor 9 lite im Test
Bei schwachem Umgebungslicht setzt schnell Bildrauschen ein. Image by Timo Brauer

Fazit: Mittelklasse im High-End-Design

Die beiden schärfsten Konkurrenten des Honor 9 lite dürften Samsungs Galaxy A5 (2017) und Huaweis Mate 10 lite sein. Beim Mate 10 bekommt man für rund 50 Euro mehr zwar den doppelten Speicher, muss andererseits aber auf ein schickes Glasdesign und eine Dualkamera auf der Frontseite verzichten. Beim Galaxy A5 (2017) bekommt man für ebenfalls 50 Euro, mehr einen Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite, zudem einen USB-Typ-C-Anschluss, dafür aber eine zwei Jahre alte Android Version. Außerdem fehlt eine Dual-Kamera komplett. Insgesamt bietet das Honor 9 lite das beste Gesamtpaket, was es zu meinem Favoriten bei Smartphones unter 300 Euro macht.

Für 229 Euro bekommt man ein hochwertig verarbeitetes Smartphone mit schickem Design, 18:9 Display und außerdem einer guten Performance.

Das Honor 9 lite kann ab sofort bei Honor bestellt werden. Die ersten Besteller erhalten eine 64 GB Micro-SD-Karte kostenlos dazu.

+ Hochwertiges Design

+ 18:9 Display mit dünnen Displayrändern

+ Solide Kamera

– Kein USB-Typ-C

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Images by Timo Brauer


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Archos Diamond Alpha: Solides Mittelklasse-Smartphone mit Eleganz

Archos Diamond Alpha

Dass sich die Wahl bei einem neuen Smartphone nicht immer zwischen den großen Playern Apple und Samsung entscheiden muss, zeigt Archos. Erst im Sommer hat der französische Unterhaltungselektronik-Hersteller seine beiden Mittelklasse-Smartphones in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Anbieter ZTE vorgestellt. Grund genug, das Archos Diamond Alpha für euch zu testen. Das elegante und anschmiegsame Smartphone mit 5,2 Zoll Display kostete bei Markteinführung 399 Euro und kommt mit einem internen Speicher von 64 GB. Wir zeigen euch, was das Alpha-Tier so kann.

Der erste Eindruck zählt – und überzeugt

Beim ersten Handkontakt macht das Mittelklasse-Modell des französischen Smartphone-Herstellers einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Aluminiumgehäuse verleiht dem Diamond Alpha ein elegantes und schlichtes Design und die Oberfläche fühlt sich toll an. Mit seinen Abmessungen von 146 mm in der Höhe und 72 mm in der Breite und einem Gewicht von 155 Gramm liegt es überraschend gut und sicher in der Hand. Durch das an den Rändern abgerundete Display wirkt das Smartphone insgesamt sehr sauber verarbeitet. Schön sind auch die kleinen farblichen Akzente mit Wiedererkennungswert: Einmal der rote Home Button vorne und die feine rote Umrandung der Dualkamera hinten.

Zudem befindet sich ein Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite des Diamond Alpha, der sich durch eine Vertiefung in der Aluminium-Oberfläche bildet. Optisch kann das französische Smartphone also definitiv mit High-End-Geräten mithalten. Den einzigen Kritikpunkt, den ich in puncto „Verarbeitung“ anzumerken habe, sind die seitlichen Tasten. Die Lautstärke-Tasten so wie die Taste zum An- und Ausschalten sind etwas wackelig. Sie „klackern“ leise, wenn ich mit dem Finger darüberstreiche oder das Gerät schwenke.

Sound lässt zu wünschen übrig

Der 3,5 mm-Klinken-Eingang ist am oberen Rand angebracht, was ich persönlich gewöhnungsbedürftig finde. Am unteren Rand befinden sich jeweils der USB Typ-C Port Ausgang sowie Lautsprecher und Mikrofon. An dieser Stelle wurde bei dem Mittelklasse-Modell gespart. Die Lautsprecher sind zwar laut genug für ein Smartphone, jedoch lässt der Sound sehr zu wünschen übrig. Die Musik klingt insgesamt sehr blechern und lieblos „herausgequetscht“. Zudem ist es zunächst irritierend, dass der Ausgang des Mikrofons aussieht, wie ein weiterer Lautsprecher. Das macht das Erscheinungsbild zwar symmetrisch und harmonisch, beim Sound-Test kommt dann aber die Ernüchterung. Für einen kurzen Moment (vor dem Blick ins Handbuch) habe ich sogar geglaubt, ein Lautsprecher sei kaputt.

Das Display kann sich (an)sehen lassen

Einer der wichtigsten Punkte bei einem Smartphone dürfte jedem von euch sofort klar sein, denn schließlich starren wir die meiste Zeit darauf: das Display. Dieses besteht beim Archos Diamond Alpha aus sehr widerstandsfähigem Gorilla-Glas 3. Das IPS-Display hat eine Diagonale von 5,2 Zoll (13,21 cm) und bietet euch eine Full-HD-Auflösung mit 1.080 x 1.920 Pixeln. Auf mich wirken vor allem Buchstaben angenehm scharf und gut zu lesen. Zudem liegt die Bildschirmhelligkeit mit 450 cd/m2 in einem guten Bereich. Ich empfinde das Glas zudem als relativ wenig anfällig für Fingerabdrücke.

Foto-Spaß mit Dualkamera und Selfies: Aber nur bei gutem Licht und ruhiger Hand

Der Kamera des Archos Diamond Alpha stehe ich eher zwiespältig gegenüber. Die verbaute Dualkamera auf der Rückseite löst mit 2×13 Megapixeln auf. Zudem ist ein Single-LED-Blitz verbaut sowie ein Sony MONO Full-Light Sensor, der die Lichteinstrahlung reguliert. Videos könnt ihr wahlweise mit bis zu 4K Aufnehmen. Für Farbtiefe und Intensität sorgt ein True-Color RGB-Sensor. Archos setzt außerdem auf den Spaß-Faktor der Fotografie: Durch NeoVision 6 stehen euch viele künstlerische Effekte zur Verfügung, wie beispielsweise Lichtmalerei oder Motiv-Klonen. Die Selfiecam kommt einer guten Auflösung von 16 Megapixeln. „Fett. Intensiv. Hightech.“ So beschreibt der Hersteller die Dualkamera des Diamond Alpha.

Dafür, dass der Fokus des Smartphones auf der Kamera liegt, finde ich es schade, dass es keinen optischen Zoom gibt. Vor allem der fehlende optische Bildstabilisator ist für mich ein Kritikpunkt, da es so recht schwierig ist, gute 4K-Aufnahmen ohne Stativ zu machen. Des Weiteren muss man sogar bei Selfies eine sehr ruhige Hand haben, damit das Foto gestochen scharf ist. Das braucht teilweise einige Anläufe und macht das gute Fotografieren mit Hilfe der seitlichen Tasten fast unmöglich. Zudem finde ich, dass die Kamera bei wenig Licht nicht so viel herausholt. Insgesamt macht das Fotografieren mit dem Archos Diamond Alpha aber sehr viel Spaß und bietet gute Resultate.

Hard- und Software: So arbeitet das Archos Diamond Alpha

In dem Mittelklasse-Smartphone ist ein Qualcomm Snapdragon S652 mit acht Kernen verbaut. Zusammen mit dem Arbeitsspeicher von 4 GB bietet das Diamond Alpha genug Rechenleistung und Schnelligkeit für Videos und Games. Bei der Software setzt Archos hier auf das nicht ganz aktuelle Android 6.0 Marshmallow zusammen mit der Smartphone-Oberfläche von Kooperationspartner ZTE namens Nubia 4.0 UI. Trotzdem gefällt mir die sehr übersichtlich und simpel gehaltene Version der Software. Es sind nur wenige Apps vorinstalliert und es gibt es kein extra App-Menü, das ich persönlich immer recht überflüssig finde. Die Einstellungen lassen viel Raum zur Individualisierung. Ich finde ich die Voreinstellung der Android-Tasten neben dem Home-Button sehr seltsam, da der rechte Button die Funktion „Zurück“ und der linke Button die Funktion „alle offenen Apps anzeigen“ ausführt. Das lässt sich zum Glück in den Einstellungen umkehren.

Kleine Features machen das Bild rund

Der Fingerabdrucksensor reagiert sehr gut und besonders schnell. Ich empfinde ihn als besonders ergonomisch angebracht, so dass der Zeigefinger auch bei kleinen Händen automatisch aufliegt. Die Werkseinstellung bietet hierüber eine Screenshot-Funktion an, die ich aber ständig aus Versehen ausgelöst habe. Das lässt sich ebenfalls in den Einstellungen ändern. Das Archos Diamond Alpha kommt bereits mit 64 GB internem Speicher, der sich aber auf Wunsch per Micro-SD-Karte erweitern lässt. Oder aber man entscheidet sich dazu, das Smartphone mit zwei Nano SIM-Karten zu nutzen, die Option bietet das Diamond Alpha ebenfalls.

Last but not least gefällt mir die Schnellladefunktion sehr gut. Innerhalb von 90 Minuten war das Smartphone wieder zu 100 Prozent aufgeladen. Die Akku-Kapazität liegt bei 2.950 mAh und sollte eine gewisse Weile lang halten.

Insgesamt ist das Archos Diamond Alpha ein schönes Mittelklasse-Smartphone, das besonders durch Eleganz und Handlichkeit punktet. Es einmal in den Händen zu halten lohnt sich bei dem gut verarbeiteten Gerät allemal. Die Kamera bietet viel Spaß und schießt gute Fotos bei Tageslicht. Das Display hat eine angenehme Größe, auf dem Videos und Games dank des Octa-Core Prozessors klar wiedergegeben werden. Wem die neueste Android-Version sowie erstklassige Lautsprecher nicht so wichtig sind, der wird mit dem Diamond Alpha sicherlich viel Freude haben. Es ist für 399,99 Euro im Hersteller-Shop erhältlich.


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China-Smartphones im Überblick: Das sind die besten Hersteller

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„Kauf dir doch ein China-Smartphone! Die sind eh viel günstiger!“ Diesen Tipp habt ihr doch bestimmt schon mal bekommen, oder? Ganz Unrecht haben die Kollegen da nicht: Für kleines Geld lassen sich im fernen Osten Telefone kaufen, die den verfügbaren Geräten auf dem deutschen Markt in nichts nachstehen – und das trotz guter Qualität, aktueller Prozessoren und einem kulanten Support, von dem O2-Kunden nur träumen könnten. Inzwischen sind die beliebtesten China-Smartphones nicht nur über Alibaba, Banggood und Co. verfügbar, sondern werden hierzulande direkt bei Amazon verkauft. Dadurch gibt es keine nennenswerten Zollprobleme und sogar eine deutsche Gewährleistung. Wir wollen euch in Deutschland erhältliche China-Smartphones, die ursprünglich nicht für diesen Markt gebaut wurden, vorstellen und Empfehlungen geben.

Xiaomi: Marktführer in China

Noch nie was von Xiaomi gehört? Dann hast du auf jeden Fall einiges an topaktueller Hardware zum richtigen Schnäppchenpreis verpasst. Die Firma Xiaomi produziert neben Smartphones auch Fitnessarmbänder, Powerbanks, Smart-Home-Gerätschaften, Drohnen und sogar einen Reiskocher. Mit dem Xiaomi Mi Mix machte der Konzern aus Peking klar, dass sich in der Smartphone-Welt etwas gewaltig geändert hatte: Plötzlich waren die Chinesen nicht mehr nur „böse“ Copycats, wie Samsung und Apple sie gerne bezeichneten. Vielmehr waren sie an der Spitze des Designgipfels gelandet, der Geräte von bekannten Herstellern altbacken aussehen ließ. Eine so riesige Screen-to-Body-Ratio, so bezeichnet man das Verhältnis zwischen Display und Gerät selbst, konnte noch kein Hersteller in einem serienreifen Telefon ausliefern.

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Image by Xiaomi

Für High-End-Interessenten bietet Xiaomi mit dem Mi 6 einen direkten Konkurrenten zum Samsung Galaxy S8 an. Das Smartphone nutzt den gleichen Prozessor wie das S8, namentlich den Snapdragon 835. 6 GB Arbeitsspeicher sorgen für eine fixe Datenverarbeitung. Das sind zwei mehr, als der Konkurrent von Samsung zu bieten hat. Neben dem Weitwinkelobjektiv verbaut Xiaomi auch eine Linse mit zweifachem Zoom. Und das Beste ist natürlich der Preis: Für 400 Euro gibt es die Version mit 128 GB Speicher. Das Galaxy S8 kostet mit lediglich 64 GB über 200 Euro mehr.

China-Smartphones: Xiaomi kann auch Mittelklasse

Lieber etwas im Mittelklasse-Segment gefällig? Klar, kein Problem: Das Xiaomi Redmi Note 4x Pro zeigt auf dem 5,5 Zoll großen Display mit Full-HD-Auflösung neben Apps wie Facebook und Whatsapp auch problemlos Spiele flüssig an. In der besten Ausstattungsmöglichkeit stecken neben 4 GB RAM auch 64 GB interner Speicher im Smartphone. Der recht aktuelle Prozessor Helio X20 ist auch bei Sony-Smartphones verbaut und trotz der Mittelklasse-Leistung zukunftssicher. Für etwa 220 Euro ist das Note 4X Pro eine günstigere Alternative zum in Deutschland weit verbreiteten Samsung Galaxy A3, das inzwischen für 240 Euro über die Ladentheke geht. Ganz nebenbei sind die Spezifikationen noch um einiges besser.

Und für ein günstiges Akkumonster, das trotzdem recht gute Hardware bietet, zahlt man bei Xiaomi 130 Euro. Dafür gibt’s ein Redmi 4X Pro mit 2 GB Arbeitsspeicher, 16 GB Flash-Speicher und einen Snapdragon 435-Prozessor. Der Akku hält mit 4.000 Milliamperestunden im moderaten Gebrauch ohne Probleme für zwei Tage. Damit ist das Smartphone prinzipiell genau das Richtige für einen Festival-Trip, für deine Eltern, die das Gerät gerne mal über Nacht nicht ans Ladekabel hängen oder vielleicht auch für dich, der den ganzen Tag einen leistungsstarken Akku für dauernde Mail-Synchronisationen oder Ähnliches benötigt.

China-Smartphones von OnePlus: Hä, das sind Chinesen?

Tatsächlich ist OnePlus im Verständnis vieler Konsumenten in Europa als eine europäische Firma aufgetreten. Stattdessen verbirgt sich hinter der Firma der Chinese Liu Zuohu. Er ist der ehemalige Geschäftsführer von Oppo und wollte mit OnePlus und zwei einfachen Grundsätzen durchstarten: Günstiger Verkaufspreis trotz High-End-Specs und nur das nötigste Marketing. Seine Philosophie setzte sich durch – so konnte OnePlus inzwischen das sechste Smartphone an seine Kunden ausliefern.

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Image by OnePlus

Der Konzern ist in Deutschland mittlerweile gut bekannt, unter anderem dank (inzwischen) umfangreicher Werbung und die künstliche Verknappung durch das ursprüngliche Invite-System, mit dem der Hype seinen Lauf nahm. Die Niedrigpreispolitik musste derweil etwas leiden. Das OnePlus 5 kostet in Deutschland rund 500 Euro. Die günstigsten China-Smartphones für Europa sind OnePlus-Telefone also inzwischen nicht mehr, immerhin wird das oben erwähnte Xiaomi Mi 6 für 100 Euro weniger verkauft. Einziger Unterschied: „Nur“ 6 statt 8 GB RAM sind verbaut.

Oppo: Innovativ, aber recht unbekannt

Wahrscheinlich hast auch du vor drei Jahren etwas über das Oppo N3 gelesen: Das Smartphone kam mit dem innovativen Feature daher, bei dem die Kamera drehbar war. Die eine Kamera konnte dadurch tiefer gebaut werden, gleichzeitig bot das Smartphone mit 16 Megapixeln damals ein großes Alleinstellungsmerkmal.
Auch heutzutage kann Oppo mit Neuerungen punkten: Mit VOOC Flash Charge können Akkus von Oppo-Geräten besonders schnell geladen werden. Auch gab es vor kurzer Zeit einen funktionsfähigen Prototypen einer Smartphone-Kamera mit fünffachem optischen Zoom zu sehen. Jedoch müssen wir derzeit ganz klar sagen: Der Kauf eines China-Smartphones von Oppo lohnt sich aktuell nicht. Das liegt daran, dass das derzeitige Topmodell nur einen Mittelklasse-Prozessor verbaut hat und gleichzeitig nicht besonders günstig ist.

Honor: Die können was!

Honor ist seit Ende 2014 im deutschen Raum bekannt. Es handelt sich hierbei um einen günstigen Ableger der Firma Huawei, was der Qualität und Leistung aber keinen Abbruch tut. Das aktuelle High-End-Modell heißt Honor 9 und bietet als eines der Hauptfeatures eine Dual-Kamera mit einem 20- und einem 12-Megapixel-Sensor. Der Prozessor Kirin 960 kommt zwar nicht an den aktuellen Snapdragon 835 heran, schlägt den zweitschnellsten Snapdragon-Chip 821 aber deutlich. 6 GB RAM sind State-of-the-Art und für einen Preis von 400 Euro nicht selbstverständlich. Das 3D-Glas der Rückseite erzeugt schöne, auffällige Reflektionsmuster. Der 3.200 mAh starke Akku lässt sich dank Supercharge-Technologie innerhalb kurzer Zeit vollständig laden. Unter dem Namen Honor bringt Huawei China-Smartphones der Extraklasse auf den Markt.

ZTE: Alt bewährter Hersteller

ZTE hat zwar aktuell kein Smartphone, das andere Hersteller in den Schatten stellen könnte. Dennoch ist die Firma eine der bekanntesten Marken, die sich auch auf dem deutschen Markt mit China-Smartphones bewegen. Das ZTE Axon 7 ist schon fast ein Jahr alt, was für Smartphones schon eine halbe Ewigkeit ist. Entsprechend „schlecht“ ist die Hardware. Der Snapdragon 820 hat eigentlich ausgedient. Das Axon 7 hat aber einen großen Vorteil gegenüber allen anderen hier gelisteten Mobiltelefonen: Es ist mit Googles Virtual-Reality-Plattform Daydream kompatibel. Bisher haben nur wenige günstige Geräte Zugang zum Daydream-System, das mit einer leichten Brille und einem praktischen Controller punktet. Zusätzlich überzeugen die Bilder der Kamera und die Stereolautsprecher sind Dolby-zertifiziert.

Meizu: Rückseiten-Display à la Yota

Meizu ist mit seinen China-Smartphones in Deutschland so gut wie unbekannt. Doch der Hersteller rockt in Indien und China richtig ab. Das aktuelle Spitzengerät hört auf den Namen Pro 7, nicht zu verwechseln mit dem privaten Fernsehsender. Von vorne betrachtet sieht das Smartphone aus wie jedes andere. Die Rückseite hat es aber im wahrsten Sinne des Wortes in sich: Ein zweites Display ist direkt unter der Dualkamera verbaut. Der 1,9 Zoll kleine OLED-Screen fungiert als Always-On-Display und zeigt neben dem Datum und der Uhrzeit auch das Wetter an.

Nebst Wallpapern sind auf dem zweiten Display auch Fitnessinformationen, Wecker, Benachrichtigungen, Kalendereinträge und vieles mehr anzeigbar. Auch Hardware-technisch setzt das Meizu Pro 7 ein Statement. Die Plus-Version mit einer Displaydiagonale von 5,7 Zoll kommt nebst 6 GB RAM mit dem aktuellen Spitzenprozessor Helio X30 daher. Das Meizu Pro 7 ist ein gutes Beispiel dafür, dass China-Smartphones den Geräten auf dem deutschen Markt oft überlegen sind.

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Image by Meizu

Cubot: Günstig und mit aktuellem Android

Cubot ist vor allem für China-Smartphones im Einsteiger-Segment bekannt, die in Deutschland für deutlich unter 100 Euro den Besitzer wechseln. So etwa das Cubot Note S, das eigentlich für den afrikanischen Markt gedacht war. Für 83 Euro gibt’s ein 5,5 Zoll großes Display mit einem zugegeben großen Rand. Der 4.150 mAh große Akku hält bei dem leistungsschwachen Mediatek 6580 auch gerne mal für mehrere Tage durch. Im Niedrigpreisbereich ist ein aktuelles Android-System selten, Cubot jedoch liefert das Note S mit Android 6.0 aus und bietet bereits ein Update auf 7.0 Nougat an. Richtige Wunder kann man beim Note S wahrlich nicht erwarten – für den mobilen Einstieg oder als Übergangshandy reicht das Gerät aber völlig aus.

Vernee: Smartphones mit Götternamen

Mit den Smartphones Vernee Mars, Apollo und Thor mischt Vernee seit 2016 auf dem mobilen Markt mit. Die Firma aus Shenzem, dem Pendant zum Silicon Valley in China, verkauft günstige Geräte mit kleinen Extras. So zum Beispiel das Vernee Thor Plus. Der Akku fasst 6.200 mAh – und das bei einer Dicke von lediglich 8 Millimetern. Dazu kommt ein 5,5 Zoll großes AMOLED-Display, ein Fingerabdrucksensor, Android 7.0 und ein vergleichsweise alter Mediatek 6753. Für dieses Akkumonster werden rund 155 Dollar fällig.

Hinter dem Namen Vernee Mars verbirgt sich ein Mittelklassegerät mit einem Helio X10-Prozessor, 4 GB RAM und einem 5,5 Zoll großem Full-HD-Bildschirm. Der 3.000 mAh fassende Akku lässt sich dank Quick Charge schnell wieder füllen. In unserem Test des Vernee Mars stellen wir ihm keine besonderen Qualitäten aus – allerdings handelt es sich beim Mars um ein solides Mittelklasse-Smartphone in einem schicken Unibody-Gehäuse.

Umidigi: Gute Hardware, mittlerer Preis

Die China-Smartphones von Umi machen prinzipiell nichts besonders gut, sind aber auch keinesfalls schlecht. Umi ging aus der Marke Jiayu hervor, deren Gerät S3+ wir vor einer Weile getestet haben. Die Firma stellt stabile Geräte her. Die Innovationen anderer Hersteller finden sich meist erst ein Jahr später in den Smartphones. Das aktuelle Flaggschiff Umidigi Z Pro hat aber aktuelle, flotte Hardware für einen Mittelklassepreis. 275 Euro sind für das Z Pro mit 5,5 Zoll Displaydiagonale, einem Fingerprint-Sensor auf der Vorderseite, einer Dualkamera und den Prozessor Helio X27 aus dem Hause Mediatek fällig. Das Telefon unterstützt Schnelladetechnologien und lässt sich mit bis zu 256 GB großen Micro-SD-Karten erweitern. Preislich ist es eine starke Alternative zu den in Deutschland alteingesessenen Marken.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten


Image (adapted) „Smartphone“ by Skefalacca (CC0 Public Domain)

Images by Meizu / OnePlus / Xiaomi


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