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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • WHATSAPP t3n.de: Neue WhatsApp-Funktion bringt endlich Ruhe in Gruppenchats: Jeder kennt die Masse an Informationsfluss, sobald man in mehr als einer WhatsApp-Gruppe Mitglied ist. Dem will WhatsApp ein Ende setzen. Mit der neuen Option kann der Administrator einer Gruppe manuell auswählen, welche Nutzer aktiv Nachrichten verschicken können. Dem Rest bleibt dann nichts mehr übrig, als stumm zuzusehen. Die Funktion ist bisher nur für Android-User verfügbar.

  • NETFLIX golem.de: Netflix bringt aktuell kein neues teureres Abo: In letzter Zeit sorgt Netflix für Verwirrung bei seinen Zuschauern. Bei vielen Nutzern erscheint die Möglichkeit, eine neue vierte Abo-Variante auszuwählen. Nämlich das Ultra-Abo mit HDR-Option für 17 Euro. Der Anbieter klärt auf und sagt es sei nur ein Test. Dieser soll bestätigen, dass Nutzer bereit wären noch mehr Geld für Videostreaming-Dienste bei Netflix zu zahlen. Der Streaminganbieter kommentierte die Frage einer möglichen Preisänderung nicht.

  • LG handy.de: Patent gewährt: LG plant faltbares Smartphone: LG wird mal wieder zu einem Gesprächsthema bei den Technik-Junkies. Grund dafür ist ein faltbares Handy, für welches das Unternehmen ein Patent erhalten hat. Das neue Smartphone soll über ein flexibles Full-Screen-Display verfügen. Das Gerät faltet sich nach innen, was unerwünschte Kratzer am Display verhindern würde. Der Hersteller möchte außerdem eine Fotokamera auf der Außenseite anbringen, damit man auch Bilder schießen kann, ohne das Handy vorher aufklappen zu müssen. Leider steht noch kein Datum fest, zu dem wir das revolutioäre Smartphone erwarten könnten.

  • FACEBOOK heise.de: Facebook sperrt US-Unabhängigkeitserklärung als Hate Speech: „Indian Savages“ wird von Facebook-Algorithmen als eine hassvolle Äußerung eingestuft. Aus dem Kontext gerissen: zu Recht. Nur leider taucht dieser Begriff auch in einem Teil der US-Gründungsurkunde auf, die die Tageszeitung The Vindicator im Vorfeld des Nationalfeiertages auf Facebook zitiert hat. Dieser Fehler wurde in der Zwischenzeit behoben. Facebook hat den Beitrag erneut freigegeben. Die Situation mag zwar frustrierend sein, aber man kann die Ironie nicht übersehen: Die Worte von Thomas Jefferson werden in den Staaten zensiert.

  • REVOLUTION welt.de: E-Reader-Trick bringt Werbespots auf fahrende LKW: Bewegte Bilder auf Fahrzeugen sind in Deutschland verboten. Doch das Start-Up-Unternehmen Road Ads hat es geschafft diese gesetzliche Hürde zu überwinden. Die Firma synchronisiert vier große E-Reader miteinander und setzt diese anschließend auf die Hecktüren von LKW-Fahrzeugen. Die Werbung ändert sich alle 30 Sekunden, was genau in die gesetzlichen Rahmen passt und keine Gefahr für Fahrende darstellt. Bis 2020 können wir also mit etwa 1.000 Lastwagen rechnen, die auf den deutschen Autobahnen rollen und digitale Unterhaltung mit sich tragen.

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  • AUTONOMES FAHREN heise: Das erste selbstfahrende Auto wird ein Lastkraftwagen: Da ein großer Mangel an LKW-Fahrern in Nordamerika herrscht, sollen nun bald in der Logistikbranche selbstfahrende LKW eingeführt werden. Dieses Vorgehen soll die Fahrer nicht überflüssig machen, sondern den Beruf für die junge Generation attraktiver gestalten. Die Rolle des Fahrers soll dann ähnlich wie die eines Piloten sein: er ist beim Start, der Landung und in brenzligen Situationen gefragt, das Fahrzeug ist sonst auf Autopilot geschaltet.

  • TESLA t3n: Neuer Autopilot-Chef: Swift-Erfinder Chris Lattner verlässt Apple für Tesla: Nach elf Jahren verlässt nun Swift-Erfinder Chris Lattner Apple, um zu Tesla zu wechseln. Lattner wird ab sofort bei Tesla für die Autopilot-Software des Unternehmens verantwortlich sein, nachdem der frühere Autopilot-Leiter Sterling Anderson das Unternehmen verlassen hatte. Für Lattner wird es bei Tesla einiges zu tun geben: nach dem tödlichen Unfall im Frühjahr 2016 geriet der Autobauer in die Kritik, woraufhin dieser Neuerungen angekündigt hatte, die das Autopilot-System sicherer machen sollen.

  • YOUTUBE googlewatchblog: Hamburger Elbphilharmonie: Youtube überträgt das Eröffnungskonzert Live in 360 Grad: 9 Jahre Bauzeit und mehrere Hundertmillionen Euro verschlang die Hamburger Elbphilharmonie, die direkt am Hafen platziert ist. Heute findet endlich das feierliche Eröffungskonzert statt. Wer keine Karten hat, muss sich aber auch nicht grämen. Schon zur offiziellen Fertigstellung der Elbphilharmonie und auch jetzt zur Eröffnung sind Google-Nutzer ganz vorne mit dabei: Per Streetview kann man durch das Gebäude laufen und sich die öffentlich zugänglichen Teile frei ansehen. Wer zudem über ein Google Cardboard verfügt (die Papp-Variante einer Virtual Reality-Brille) kann das Live-Konzert so auch in VR erleben.

  • FACEBOOK golem: Facebook-App leert Akku in Rekordzeit: Schwache Akkus sind bei Smartphone-Nutzern immer ein leidiges Thema. Da hilft es nicht, wenn sich eine App zusätzlich belastend auf die Laufzeit auswirkt. Vor allem Android-Nutzer sind derzeit stinksauer, die Facebook- sowie die Messenger-App belastet den Akku wohl extrem. Neben der drastisch verkürzten Akkulaufzeit machen die Facebook-Apps noch andere Schwierigkeiten. Der Grund für die geschilderten Probleme ist derzeit nicht bekannt.

  • SOCIAL MEDIA dw: White House preserves Obama’s social media legacy: „Präsdient Obama ist der erste ‚Social Media Präsident'“ so ein Sprecher des Weißen Hauses und so hat er einem den Job des mächtigsten Mannes der Welt näher wie nie gebracht. Er verabschiedete sich nun von dem Twitter-Handle ‚@POTUS‘ (steht für ‚president of the united states‘) mit: „Thank you for everything. My last ask is the same as my first. I’m asking you to believe—not in my ability to create change, but in yours.“ Das Weiße Haus hat jetzt einen nahtlosen Übergang zwischen den präsidialen Social Media Accounts eingeleitet.

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Mehr Sicherheit auf den Straßen Norwegens: Behörden wenden sich an Mama

Norwegen ist ein Land mit einer wunderschönen Natur. Hier treffen die felsigen Klippen der Fjorde auf das arktisch kühle Wasser der Ostsee. Rings herum führen schmale, enge und gewundene Straßen in jedes noch so kleine entlegene Dorf. Wer hier zuhause ist, kennt sich aus und weiß, wie man sein Fahrzeug sicher in solchen Gegenden bewegt.

Vielen ausländischen LKW-Fahrern geht es jedoch anders. Sie sind nur aus beruflichen Gründen hier und folgen lediglich der Route ihres Navigationsgeräts, welches sie in diese abgelegenen Regionen geführt hat. Nicht selten kommt es dabei zu Problemen. Wenn plötzlich Glatteis auftritt und der Laster die Steigung nicht schafft, hängt er fest und die Lieferung kommt möglicherweise nicht pünktlich an. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Verletzungen kommen. Laut einem Versicherungsbericht von Fafo/TØI hatten in den vergangenen zwölf Monaten 14 Prozent der Transportunternehmen in Norwegen einen Unfall mit Personenschaden zu verzeichnen.

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In Zusammenarbeit mit verschiedenen Arbeitgeberverbänden haben die norwegischen Behörden beschlossen, dass sie jetzt etwas dagegen tun wollen. Sie werben für mehr Sicherheit auf den Straßen des Königreichs und appellieren an die 3000 LKW, die tagtäglich die Landesgrenze passieren.

Aber auf wen hören erwachsene Männer, die oft wochenlang allein unterwegs sind und ihre Familie nur selten sehen? Die Antwort ist: auf die Mama. Um das Ziel der Kampagne zu erklären, wurde ein Image-Film gedreht. Dieser begleitet Kraftfahrer Lukasz Gorzynik aus dem polnischen Krosno. Mit an Bord ist ausnahmsweise seine Mutter Anna. In dem Film sieht man die beiden auf der Reise. Während Lukasz seinen LKW durch enge Straßen lenkt, liest Mama aus einem Buch vor, das über Regeln und landestypische Besonderheiten Norwegens informiert.

Das Ziel dieser Initative ist es, über die Arbeits- und Fahrbedingungen in Norwegen zu informieren. Darüber hinaus ist es wichtig, ausländischen Fahrern zu zeigen, dass man den norwegischen Behörden vertrauen kann“, sagt Ingrid Finboe Svendsen, Leiterin der Arbeidstilsynet, der norwegischen Arbeitsaufsicht – einer der Parteien, die hinter dieser Initiative stehen.

Bislang konnten die norwegischen Behörden trotz großer Mühe die Männer und Frauen, die beruflich auf den Straßen unterwegs sind, noch nicht erreichen. Deshalb soll jetzt mit dieser Kampagne das Konzept geändert werden. Was den Verstand nicht erreicht hat, geht dafür jetzt direkt ans Herz. Es geht nicht darum, den Fahrern Angst zu machen oder sie durch hohe Strafen zum sicheren Fahren zu zwingen. Vielmehr geht es darum, Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten.

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Sponsored Post: Der neue Volvo FMX

Um zu beweisen, wie viel Präzision und Stabilität im neuen Volvo LKW FMX steckt, stellt er sich seiner größten Herausforderung.

Volvo Screenshot

Mit dem neuesten Live Test führt Volvo die actiongeladene Reihe der Videos fort. Ganz nach dem Stil, wie beispielsweise der “Ballerina Stunt” oder “The epic Split” werden hier die Besonderheiten wie Stabilität, Präzision, Kontrolle und Dynamik der Volvo Trucks demonstriert. Doch im siebten Teil der Reihe, steht der neue Volvo FMX vor seiner größten Herausforderung: Der vierjährigen Sophie. Einzig was Sophie und den LKW voneinander trennt: Eine Fernbedienung.

Es gibt vermutlich nichts, was unberechenbarer und gnadenloser ist als ein vierjähriges kleines Mädchen. Und das lebt Sophie, mit der Fernbedienung in der Hand, voll und ganz aus. Ohne Furcht steuert sie den LKW über das große Testgelände und lässt keine Chance aus, den Volvo FMX zu fordern und bis aufs Mark zu testen. Das Schöne ist, man sieht Sophie an, wie viel Spaß sie dabei hat und wie ernst sie ihre Aufgabe nimmt. Die kleine Sophie mit dem 18 Tonnenschweren Volvo FMX.
Volvo FMX Sophie

Auf einer extra für den Test angelegten Strecke, wird der LKW auf Herz und Nieren geprüft. Verschiedene Hindernisse sorgen dafür, dass er an allen Ecken und Kanten getestet wird. Die erste Ecke wird nämlich direkt nach Abfahrt mit einer großen Holzkiste attackiert, was zeigt, dass der drei Millimeter dicke, hochfeste Stahl alles Mögliche abwehren kann. Es ist schon erschreckend, wie die riesige Holzkiste wie aus dem Nichts geschossen kommt, aber das Fahrerhaus so gut wie unversehrt bleibt.
Volvo FMX Kiste

Auch Wasser und unangenehme Begegnungen mit hohen Kanten oder Steinen, stören den FMX nicht, denn die sensiblen Bauteile unterhalb des LKW sind so hoch gebaut und sicher geschützt, dass sie nichts so leicht aus der Fassung bringen kann.

Ein Hauptaugenmerk jedoch ist in diesem Teil der Reihe, die automatische Transaktionskontrolle. Hierbei handelt es sich um einen Allradantrieb, der nur bei Bedarf aktiviert wird und sich auch automatisch wieder ausschaltet. Doch wofür ist das gut? Zum einen für Fahrten auf verschiedenen Beschaffenheiten, wie beispielsweise im Video gezeigt, das Wasser, und zum anderen für weniger Verschleiß und Kraftstoffverbrauch.

Der Volvo FMX ist also nicht nur der innovativste seiner Art, er ist auch der robusteste. Selbst das Hinauffahren einer weichen, steilen Böschung und das anschließende Herunterfallen – wobei er sich noch um 360° um seine eigene Achse dreht – machen dem LKW nichts aus. Für so manchen LKW wäre der Sturz das Aus gewesen aber der FMX fährt einfach weiter. Und das wundert nicht nur die kleine Sophie.

Volvo FMX Böschung

Der Fahrer ist perfekt geschützt, denn das Fahrerhaus gleicht einem Käfig und hat zudem noch eine gusseiserne Front. Diese sorgt auch dafür, dass der Volvo schnurstracks durch eine Zementmauer fahren kann, ohne dass dem Fahrer etwas schwerwiegendes passieren würde. Das Video demonstriert, dass es lediglich eine zerbrochene Frontscheibe zufolge hat.

Der Volvo FMX ist für die härtesten Arbeitsbedingungen geschaffen und sorgt trotzdem für einen angenehmen Komfort. Die weiche Lenkung entlastet auch bei den stärksten Schlaglöchern die Arme, Schultern und Rücken der Fahrer. Auch das Fahrerhaus bietet neben erhöhtem Komfort mehr Freiheiten und Stauraum.

Mit den Trucks von Volvo ist eine abenteuerliche Fahrt auf jeden Fall garantiert und man darf gespannt sein, welchen Live-Test sich Volvo als nächstes ausdenken wird.


Teaser & Image Screenshot by Volvo


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Straßen, die Elektroautos laden, sind Teil der neuen Automobilwelt

Park and charge (adapted) (Image by Justin Pickard [CC BY-SA 2.0] via flickr)

Einer der am weitesten verbreiteten Vorbehalte gegenüber Elektroautos ist die Schwierigkeit, sie dauerhaft mit Strom zu versorgen.

Stellen Sie sich also eine Welt vor, in der die Straßen selbst dazu beitragen, dass Ihre Batterie stets vollgeladen ist, oder in der Ihre Auffahrt mit dem Ladeprozess beginnt, kaum dass Sie das Auto abgestellt haben. Diese Art von Traum verlangt nicht nur massive Investitionen in die Infrastruktur, sondern wirft auch einige grundlegende Fragen der Automobilphilosophie auf.

Die Medien zeigen neuerdings ein enormes Interesse an der Technologie und haben auf diese Weise ein neues, nützliches Diskussionsfeld eröffnet. Wir gewöhnen uns langsam an die Idee der drahtlosen Energieübertragung, wenn es um unsere Handys geht – warum also nicht auch im Bezug auf Elektroautos im Straßenverkehr?

Einige vielversprechende Experimente wurden bereits mit Bussen durchgeführt, die über Induktionsschleifen an Bushaltestellen aufgeladen werden. Rolls-Royce hat unterdessen vorgeschlagen, drahtlose Ladestationen in Privatgaragen zu installieren. Andere Vorschläge bemühen sich um eine Ausweitung dieser Idee auf Hauptverkehrsadern und Schnellstraßen, die entlang mehrerer Kilometer mit Induktionssystemen versehen werden könnten, um jedes entsprechend ausgerüstete Fahrzeug aufzuladen. In Verbindung mit den jüngsten Durchbrüchen im Feld der Batterietechnologie scheint sich hier eine realisierbare Alternative für das Verkehrswesen aufzutun.

Fahrerkontrolle

Abgesehen von den beachtlichen Kosten, die voraussichtlich mit der Einführung einer solchen Technologie verbunden wären, stellt sich auch die grundlegende Frage darüber, bei wem die Kontrolle über die Technologie verankert sein sollte: Im Gerät selbst – in diesem Falle also dem Auto – oder innerhalb der Infrastruktur.

Wäre die Technologie im Auto selbst verortet, dann befände sie sich größtenteils unter der Kontrolle des Fahrers. Funktioniert sie überwiegend im Rahmen der Infrastruktur, dann ist sie unter der Kontrolle des Anbieters, sei dieser nun staatlich oder einem Unternehmen zugehörig.

Dadurch, dass wir unseren Schwerpunkt immer auf individuelle Verantwortlichkeit legen, ist es für uns ganz normal, dass wir die Kontrolle über Schlüsseltechnologien ebenfalls auf dieser Ebene ansiedeln wollen. Der Staat wird jedoch, genau wie die Privatunternehmen, in den meisten Fällen versuchen, seine Macht- und Kontrollsphäre auszubauen. In genau diesem Kontext sollten wir daher nicht nur die Idee drahtloser Energieübertragung, sondern auch andere Entwicklungen sehen, die in Richtung eines autonomen Autos führen.

Zusammenarbeit von Unternehmen

Aktuelle Beispiele für den schleichenden Einfluss größerer Unternehmen werden in Gebieten wie dem Cloudcomputing sichtbar. Das Speichern von Daten in der Cloud mag in bestimmten Fällen zwar durchaus nützlich sein, gibt dem Anbieter aber auch potenziellen Zugriff auf eine riesige Menge an Daten, die zu Geld gemacht werden können. Dass jeder individuelle Benutzer für dieses Privileg zahlt, macht das Ganze nur noch besser. Im Falle drahtloser Energieübertragung ist es theoretisch zwar möglich, dass das Auto eine kleinere Batterie benötigt – es wird aber gleichzeitig auch abhängiger von der Infrastruktur, wodurch es leichter nachverfolgt werden kann und zusätzliche Daten generiert.

Andere, weniger philosophisch angehauchte Fragen tauchen in diesem Kontext natürlich ebenfalls auf – beispielsweise die erheblichen Kosten, die mit der Ausarbeitung einer solchen Infrastruktur verbunden wären; die Störungen im Straßenverkehr, die durch Bauarbeiten entstehen würden, und die Frage darüber, was passiert, wenn die Technologie versagt. Dann steht da auch noch die Frage im Raum, wer überhaupt für all das aufkommen soll: Die Fahrer von Elektroautos, alle Verkehrsteilnehmer, oder der Infrastrukturanbieter, der anschließend Daten sammeln kann?

Binary code(Image by Christiaan Colen(CC BY-SA 2.0) via Flickr)
Image (adapted) „Binary code“ by Christiaan Colen (CC BY-SA 2.0)

 

Probedurchläufe

Die Idee drahtloser Energieübertragung für Autos ist ihrem Kern nach Teil einer größeren Entwicklung, die den Fahrerinput eliminiert und ihn von seinem Auto entfremdet. Autonome, nicht nur fahrerlose, Autos rücken in greifbare Nähe.

Die wenigen autonomen Autos und LKWs, die aktuell an Orten wie Kalifornien und Nevada im Testlauf unterwegs sind, sind bereits in einige kleinere Unfälle verwickelt worden. Wenngleich beim Großteil dieser Unfälle zwar die menschlichen Fahrer anderer Autos beschuldigt wurden, bleibt der Umstand bestehen, dass es solche Zwischenfälle gab. Tatsächlich wird die Kombination autonomer und menschengesteuerter Fahrzeuge auf den Straßen zu einem zunehmend ausschlaggebenden Problem. Werden Autofahrer sich gegenüber autonom gesteuerten Autos mit derselben Vorsicht verhalten, die sie auch gegenüber anderen Fahrern zeigen?

Es hat sich ebenfalls erwiesen, dass autonom gesteuerte Fahrzeuge – gesetzeskonform, wie sie sich nun einmal verhalten müssen – Probleme in vielen alltäglichen Verkehrssituationen haben, in denen Menschen stattdessen Einsicht und Initiative walten lassen. Zum Beispiel bei der Auffahrt auf eine verkehrsreiche Straße: Aktuell kommt es dazu, dass autonom gesteuerte Fahrzeuge in diesen Situationen steckenbleiben und auf einen netten Menschen warten müssen, der ihnen erlaubt, sich einzufädeln.

Wenn Sie also weder für die Fahrt noch für den Ladeprozess zuständig sind, was ist dann überhaupt Ihre Rolle als “Fahrer” in einem autonom gesteuerten Auto? Diese Frage ist besonders mit Hinblick auf solche Fahrzeuge besorgniserregend, die noch nicht hundertprozentig autonom sind. Sollte die dringende Intervention eines Menschen nötig sein, so verstreichen zunächst wertvolle Sekunden, in denen sich die Aufmerksamkeit des Menschen auf die sich nahende Gefahr richtet.

Die logische Schlussfolgerung ist also, dass eine klare Entscheidung gefällt werden muss, wenn sich diese Technologie nicht im Treibsand der Realität festfahren soll. Die volle Verantwortung muss entweder dem Menschen überlassen werden, der dann permanent aufmerksam sein muss – oder dem Fahrzeug. Möglicherweise zeichnet die drahtlose Energieübertragung aber auch bereits das Bild einer zukünftigen Welt, in der die Infrastruktur die volle Kontrolle übernehmen wird und nicht nur den Menschen, sondern auch das Fahrzeug von jeglicher Verantwortung entbindet.

Dieser Artikel erschien zuerst auf “The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) “Park and charge” by Justin Pickard (CC BY-SA 2.0)


 

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5 Lesetipps für den 27. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um einen Samsung Monitor zum kabellosen Aufladen von Smartphones, selbstfahrende LKWs, einen neuen Plan von Amazon, die Schriftart auf Memes und Twitter, die aus Copyright-Gründen Tweets löschen. Ergänzungen erwünscht.

  • SAMSUNG VentureBeat: Samsung unveils the first monitor that can wirelessly charge your phone: Samsung hat einen Bildschirm herausgebracht, der nicht nur einen größeren Screen und mehr Pixel aufweist, sondern auch eine integrierte, kabellose Ladefunktion für Smartphones. In andere Worte gefasst: Der SE370 kann ein Smartphone ganz ohne Kabel aufladen – das funktioniert bei allen Geräten, die Qi wireless als Auflade-Standard verwenden. Laut den Machern sind gerade Bildschirme die perfekten Geräte für kabelloses Laden, da sie immer angestöpselt sind und, nun ja, viel bewegen tun sie sich auch nicht.

  • LKW’S Frankfurter Allgemeine: Daimler schickt selbstfahrende Trucks auf Deutschlands Autobahnen: Daimler will noch dieses Jahr selbstfahrende LKWs testen, in denen der Fahrer durch einen Computer ersetzt wird. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in den nächsten Wochen die Genehmigung für Tests auf deutschen Autobahnen bekommen“, so Wolfgang Bernhard, Vorstandsmitglied von Daimler. Testfahrten seien bundesweit geplant, starten soll es in Baden Württemberg. Bernhard rechnet damit, dass die teilautonomen LKWs noch vor den entsprechenden PKWs auf den Markt kommen.

  • AMAZONFRESH t3n: Amazons geheimer Plan: Kunden sollen online bestellte Lebensmittel im Geschäft selbst abholen: Mit einer neuen Idee will Amazon das Shoppingerlebnis ihrer Kunden verbessern: Die Lebensmittel, die online bestellt wurden, sollen zukünftig einfach selbst in eigens dafür eingerichteten Geschäften abgeholt werden können. In den USA hat Amazon bereits seit einigen Jahren frische Lebensmittel im Angebot und mit AmazonFresh auch den entsprechenden Lieferservice, welcher jetzt auch nach Europa kommen könnte. Demzufolge, soll es bald Geschäfte geben, wo diese bestellten Lebensmittel abgeholt werden können.

  • MEMES Vox: The reason every meme uses that one font: Wenn man viel Zeit im Internet verbringt, bemerkt man, dass jedes Meme mit der gleichen Schriftart versehen ist – weiße Wörter mit einer schwarzen Umrandung – doch wieso ist das so? Seitdem die Schriftart mit dem Namen Impact an Stephenson Blake verkauft wurde, benutzte das Unternehmen die Schriftart vor allem für sein Marketing, da die dicken Buchstaben auf Bildern ganz besonders hervorstechen, selbst ohne die Umrandung. Als es durch Monotype, die Schriftarten für Microsoft zulassen, auf unzähligen Computern landete, wurde es immer mehr zu der Standardschriftart für Memes.

  • TWITTER The Verge: Twitter is deleting stolen jokes on copyright grounds: Es kann echt kompliziert sein, auf Twitter einen richtig guten Tweet zu verfassen, weshalb viele User sich von anderen „inspirieren“ lassen – also einfach ihre Tweets kopieren und als die eigenen ausgeben. Dem will Twitter ein Ende setzen. Aus urheberrechtlichen Gründen löscht der Konzern in den kommenden Tagen die Tweets, die einen „gestohlenen“ Witz oder ähnliches enthalten.

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Sponsored Post: Mapei im Volvo durch Europa

Reality Road Volvo Truck (Bild: Volvo Trucks)

Volvo ermöglicht Mapei ein einzigartiges Musikvideo für ihre neue Single “millionwaystolive“ zu drehen: Es geht mit einem Volvo Lkw voller Requisiten durch Europa.

Reality Road Volvo Truck (Bild: Volvo Trucks)

Das Team, welches sich auf diesen außergewöhnlichen Trip macht besteht aus der Künstlerin Mapei, der Regisseurin Liza Minou Morberg, dem Fahrer Jens Karlsson und dem Zwergschnauzer Sushi. Aus den Erlebnissen ist die Fernsehserie „Reality Road“ entstanden, welche auf YouTube veröffentlicht wird.

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