All posts under iCloud

FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • WINDOWS Chip: Erstes Update seit 20 Jahren: Microsoft renoviert wichtigen Teil von Windows: Kann man Windows 10 demnächst lediglich anhand der Augen bedienen? Eye Control nennt sich dieses Feature, welches Windows in einer Insider-Version von Windows 10 erneuert hat. Diese Funktion soll vor allem Menschen, die körperlich beeinträchtigt sind, dabei helfen, einen Computer zu bedienen. Außerdem soll es weitere Neuerungen geben, wie unter anderem das Design der Kommandozeile oder Anpassungen am Browser Edge.

  • E-COMMERCE t3n: 5 Tipps: Besser werben auf Google und Amazon: Heutzutage werden in der Amazon-Suche und in den Google-Product-Listings sämtliche Produkte angeboten. E-Commerce Marketer nutzen diese Plattform immer intensiver – was auch durchaus Sinn macht. Sobald der Kunde das gewünschte Produkt in der Suche der beiden Plattformen eingibt, ist seine Kaufbereitschaft ziemlich sicher. Wie aber kann man sich diese Art zu werben zunutze machen? Hier gibt es fünf wertvolle Tipps, wie man auf Amazon und Google werben kann.

  • APPLE Heise: iPhone per iCloud von Erpressern gesperrt: Was Sie tun können: Lösegeld bezahlen, um sein eigenes iPhone, iPad oder iPod touch wieder benutzen zu können? Kriminelle haben sich die iPhone Fernsperr- und Ortungsfunktion „Mein iPhone suchen“ zunutze gemacht, um die iPhone-Besitzer zu erpressen. Erst nach Zahlung eines geforderten Lösegeldes wollen die Erpresser wieder die Geräte freigeben. Selbst die Zwei-Faktor-Authentifizierung beugt dem Ganzen nicht vor. Eine eigene PIN für das iPhone ermöglicht jedoch dem Nutzer auch trotz Fernsperre das Gerät zu benutzen und die Code-Sperre aufzuheben.

  • FAKE NEWS Süddeutsche: Facebooks Lügendetektor: Jetzt ist auch Facebook mit von der Partie, wenn es darum geht, Fake News aufzudecken. Hierzu möchte das soziale Netzwerk eine selbstlernende Software einsetzen, die die Beiträge anhand von verschiedenen Kriterien überprüft und in bestimmten Fällen auch anschlägt. Zudem will Facebook externe Journalisten einsetzen, um das Ganze zu unterstützen. Diesen Vorgang testet das Netzwerk vorerst an kleinen Nutzergruppen in vier Ländern, unter anderem auch in Deutschland.

  • AMAZON ECHO Spiegel: Experte zeigt Lauschangriff mit Amazons Echo: Amazon Echo als Abhörgerät. Wie ein Sicherheitsexperte herausgefunden hat, können Hacker mit ein paar einfachen Hackerwerkzeugen den intelligenten Lautsprecher von Amazon in eine Wanze umwandeln. Diese können dann ganz einfach von außen auf das Mikrofon zugreifen und die Nutzer abhören. Der Sicherheitsexperte Mark Barnes hat sich das Verfahren genauer angesehen und erklärt, wie leicht es für ihn gewesen ist Amazon Echo zu manipulieren. Anfällig für diese Hackerangriffe sind vor allem die Geräte aus den Baujahren 2015 und 2016.

Weiterlesen »

Backup-Strategien: So bleiben eure Daten unter macOS und iOS sicher

Backup-Mac-Time-Machine-Applepiloten

Es ist die absolute Horror-Story: Man arbeitet an einem wichtigen Dokument, schreibt die Bachelor-Arbeit oder sucht nach den Urlaubsfotos von letztem Jahr – und die Daten sind weg. Es gibt mehrere Möglichkeiten, eure Daten auf MacBook, iMac, iPhone und iPad zu sichern. Ich stelle euch Vor- und Nachteile verschiedener Backup-Strategien vor.

Einmal gesichert ist gar nicht gesichert

Wusstet ihr, dass eine Festplatte im laufenden Betrieb durchschnittlich nur fünf Jahre hält? Nicht viel besser sieht es mit gebrannten CDs aus, sie halten etwa fünf bis zehn Jahre. Was also könnt ihr tun, um eure Daten verlässlich zu sichern?

Voll und ganz fahrlässig ist es, Daten nur auf einem einzigen Datenträger zu haben. Mindestens ein zweiter muss her. Das Motto: Einmal gesichert ist gar nicht gesichert. Es bringt aber auch nichts, Laptop und Backup-Festplatte im gleichen Raum aufzubewahren, wenn bei einem Feuer beides zu Siliziumbrei verschmilzt. Gleiches gilt für eine zusätzlich in den Rechner eingebaute Platte. Deshalb ist die goldene Regel: Mindestens zwei Backups an mindestens zwei räumlich getrennten Orten.

Dabei gilt: Eure Backup-Strategien sollte zwar sicher, aber gleichzeitig so einfach wie möglich sein. Denn: Je mehr Aufwand ihr mit der Datensicherung habt, desto wahrscheinlicher ist es, dass ihr sie nicht regelmäßig genug durchzieht.

macOS-Variante 1: Time Capsule und andere externe Festplatten

Backup-Strategien Apple Time Capsule
Die Rückseite der Apple Airport Time Capsule. Image by Apple

Die Standardvariante ist eine externe Festplatte als Backup-Medium. Die gibt es in unzähligen Ausführungen und Preisklassen. Am günstigsten und schnellsten sind 3,5-Zoll-Festplatten. Etwas handlicher, aber minimal langsamer sind die kleineren 2,5-Zoll-Festplatten ohne eigenes Netzteil. Noch praktischer sind Festplatten mit Funkübertragung wie die Time Capsule von Apple, die allerdings mehr als dreimal so viel kostet. Das aktuelle Modell kostet in der kleineren Variante mit 2 TB bei Apple 329 Euro.

Eine wichtige Rolle spielt die Backup-Software. Im Idealfall nimmt sie automatisch Backups vor, sodass ihr nicht immer an eine Datensicherung denken müsst. Apple-Nutzern nimmt das die in macOS integrierte Lösung Time Machine ab. Sie arbeitet inkrementell. Das heißt: Bei jedem Sicherungsvorgang wird nur das gesichert, was sich seit dem letzten Mal verändert hat. Das ist genauso sicher und spart sowohl Zeit als auch Speicherplatz. Ist alles eingerichtet, startet das Backup automatisch, sofern die Festplatte angeschlossen ist und das MacBook oder der iMac am Strom hängt.

Ob ihr Time Machine nun mit einer Time Capsule oder einer anderen Festplatte nutzt – von folgenden Vorteilen profitiert ihr immer: Die Einrichtung ist selbsterklärend. Zudem macht die optional wählbare Verschlüsselung das Backup für potenzielle Datendiebe unbrauchbar. Zudem bleiben die Daten unter eurer Kontrolle. Allerdings muss man aktiv etwas dafür tun: Die Festplatte kaufen, einrichten und dann immer wieder anschließen. Auch die räumliche Trennung erfordert etwas Disziplin.

macOS-Variante 2: Ab in die Cloud damit

Heutzutage ein immer beliebterer Aspekt im Rahmen von Backup-Strategien ist es, Daten virtuell zu sichern: Über Cloud-Anbieter wie iCloud Drive, Dropbox oder OneDrive. Der Vorteil: Die Sicherung funktioniert vollautomatisch, solange die Dateien im richtigen Ordner liegen und noch Online-Speicherplatz frei ist. Arbeitet man direkt in einem synchronisierten Ordner, werden Dateien bei jedem Speichern sofort hochgeladen.

Zum Anfixen bietet praktisch jeder Anbieter ein wenig Gratis-Speicherplatz an. Bei Apples iCloud sind das etwa 5 GB. Für ein größeres Backup reicht das natürlich nicht. Wollt ihr mehr Speicher, zahlt ihr im Abo. Für 50 GB im Monat nimmt Apple 0,99 Euro, für 2 TB nimmt das Unternehmen 19,99 Euro. Das ist im Vergleich moderat. Mit der Funktion iCloud Drive könnt ihr die Daten, die in eurem Dokumente- und Schreibtisch-Ordner des Macs auch unterwegs mitnehmen.

Backup-Strategien iCloud Drive
Mit iCloud Drive könnt ihr Dokumente und den Schreibtisch des Macs sichern. Image by Apple

Eine automatische Spiegelung der kompletten Festplatte wie etwa Time Machine nimmt aber keiner der bekannten Cloud-Anbieter vor. Wollt ihr ein inkrementelles Auto-Backup, schaut euch mal Mozy Home oder Backblaze an. Mit monatlich 5 US-Dollar für unbegrenzten Speicherplatz ist Backblaze extrem günstig.

Praktisch alle Cloud-Dienste haben ein Web-Interface mit einem Account, den es mit Zugangsdaten zu schützen gilt. Wie leicht etwas schiefgehen kann, zeigen etliche Skandale, bei denen die Accounts prominenter User kompromittiert wurden. Kommt das vor, ist oft ein zu schwaches Passwort schuld. Nutzt ihr die von Apple angebotene Zwei-Faktor-Authentifizierung, ist iCloud so sicher, wie eine Cloud nur sein kann.

Das hilft aber nichts, wenn ihr ein Passwort wählt, das Hacker leicht herausfinden können. Auf Seiten wie How secure is my Password könnt ihr herausfinden, wie sicher ein Passwort ist. Aus taktischen Gründen ist es klüger, lieber ein ähnliches und nicht genau euer eigenes Passwort auszuprobieren. Wichtig ist auch, für verschiedene Dienste verschiedene Passwörter zu verwenden.

Nehmt ein willkürliches und möglichst kompliziertes Passwort mit Eselsbrücke. Ein Beispiel: Aus dem Satz „Das ist eins der 500 geilsten Passwörter überhaupt!“ wird „Di1d500gPü!“. Groß- und Kleinbuchstaben: Check. Zahlen: Check. Sonderzeichen: Check. Über zehn Zeichen: Check. Wirklich sicher? Nicht mehr, seit es in diesem Artikel steht, also überlegt euch lieber ein eigenes.

macOS-Variante 3: Mit einer privaten Cloud behaltet ihr die Kontrolle

Ihr solltet noch einen anderen Aspekt in euren Backup-Strategien berücksichtigen. Und zwar den Ort, an dem die Daten gespeichert werden. Die Server aller oben genannten Dienste stehen in den USA. Dort gilt ein vergleichsweise schwacher Datenschutz.

Wollt ihr wirklich sichergehen, auf welchen Festplatten eure Daten landen, aber nicht auf die Vorteile der Cloud verzichten, bleibt ein Mittelweg. Legt euch eine private Cloud dazu!

Bei einer solchen Lösung richtet ihr euch einen eigenen Server ein und greift darauf von überall über ein verschlüsseltes Web-Interface zu (an das sichere Passwort denken!).

Backup-Strategien Lima Ultra
Mit dem Netzwerk-Speicher LIma Ultra baut ihr eure eigene Cloud auf. Image by Lima Technology

Sehr flexible Möglichkeiten bietet aber auch viel Aufwand erfordert der Dienst OwnCloud, den ich bereits als mobile Version vorgestellt habe. Eine standardisierte und intuitivere Lösung ist Lima. Den privaten Cloud-Speicher Lima Ultra haben wir hier getestet.

Backup-Strategien für iOS: So sichert ihr euer iPhone und iPad

OwnCloud und Lima helfen euch auch weiter, wenn ihr die Daten eures iPhones oder iPads sichern wollt. Per iCloud könnt ihr das alternativ auch mit Apples Bordmitteln erledigen.

Backup-Strategien OwnCloud
Bei Owncloud hostet ihr eure Backups auf eurem eigenen Server. Screenshot by Anton Knoblach

Sofern in den Einstellungen aktiviert, sichert Apples Speicherdienst viele eurer Daten in der Cloud. Das ist einerseits extrem praktisch: Sobald euer eben geschossenes Foto hochgeladen ist, könnte das iPhone im schlimmsten Fall auch geklaut werden, die Daten wären noch da. Allerdings ist hier die Frage noch relevanter, ob ihr das möchtet. Bei vielen Bildern ist es egal, wer sie sieht – bei manchen jedoch nicht.

Überlegt euch deshalb gut, wie ihr euer Smartphone konfiguriert und geht lieber vom schlimmsten Fall aus: Was wäre, wenn all eure iCloud-Fotos veröffentlicht würden? Jede Antwort außer „kein Problem“ wäre ein Grund, die Sache zu überdenken.

Wer all seine Fotos oder gar ein vollständiges Backup seines iPhones oder iPads in iCloud speichern möchte, kommt an einem kostenpflichtigen Abo zu oben genannten Preise nicht vorbei.

Völlig kostenlos hingegen könnt ihr ein Backup mit iTunes realisieren. Ihr könnt euren Mac so einstellen, dass er stets das neueste Backup zieht, sobald das iDevice per Kabel oder WLAN verbunden ist.

Egal für welche der Backup-Strategien ihr euch entscheidet: In allen Fällen solltet ihr beachten, dass auch die Geräte selbst gut geschützt sind. iOS-Geräte lassen sich zusätzlich so einstellen, dass alle Daten nach zehn erfolglosen Zugriffsversuchen gelöscht werden. Das solltet ihr natürlich nur machen, wenn der Datensatz auch noch woanders gesichert ist.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


Images & Screenshots by Anton Knoblach; Apple; Lima Technology


Weiterlesen »

Test: Apple AirPods klotzen mit smarter Technik, geizen mit Bass

Apple-AirPods-Applepiloten-1-1920x1000

Um Apples groß angekündigte kabellose Kopfhörer AirPods herrschte lange Zeit viel Lärm um nichts. Erst mit monatelanger Verspätung kamen die Kopfhörer auf den Markt. Und auch zum Erscheinen dieses Artikels müssen Online-Käufer sich noch gedulden, bis sie das 180 Euro teure Lauscherpaar in den Händen halten. Die Wartezeit im Apple Store beträgt sechs Wochen. Mir lag inzwischen bereits ein Test-Exemplar vor. Vor meinem geistigen Ohr erklang die Frage: Lohnen sich Kaufpreis und Wartezeit? Am liebsten möchte ich mit einem Sprachbefehl antworten: „Siri, sag’ mal Apple, die AirPods sind nicht schlecht, da geht aber noch mehr.“

Warum Apple einen Bluetooth-Kopfhörer bringt

Die Auswahl an kabellosen Kopfhörern mit Bluetooth ist groß. Auch Apples Tochterfirma Beats mischt in diesem Bereich mit. Warum bringt Apple dann unter eigener Marke ein eigenes Modell heraus? Das lässt sich nur mit einem Blick auf die aktuelle iPhone-Generation 7 (Plus) verstehen (hier zu Test). Sie verzichtet auf einen Klinkenstecker. Ist der Lightning-Port fürs Aufladen belegt, kann das iPhone nur noch mit Funkkopfhörern kommunizieren. Die AirPods sollen als Referenz dafür herhalten, wie sich Apple smarte, kabellose Kopfhörer von heute vorstellt.

Das Design: Ein Griff ins Klo

Die Formsprache schauen sich andere Hersteller aber bitte gefälligst nicht ab. Die weißen Kopfhörer sehen einem Mundstück für eine Elektro-Zahnbürste täuschend ähnlich. Und die im Lieferumfang enthaltene weiße Transportbox mit den abgerundeten Ecken mutet wie ein Spender für Zahnseide an. Das Transportgehäuse lässt sich ja außer Sichtweite in der Hosentasche verstauen, aber diese Kopfhörer empfinde ich in der Öffentlichkeit als ästhetisch total indiskutabel. Beim Praxistest in der U-Bahn habe ich mich geradezu geniert.

Apple AirPods Toothbrush
Image by Berti Kolbow-Lehradt

Gut vernetzt im Apple-Ökosystem

Immerhin erfüllt das Verlängerungsstück der Ohrknöpfe einen höheren Zweck. Sie bieten Platz für die ganzen Chips, Mikros und andere Sensoren, die in den AirPods stecken. Diese Technik-Innereien ermöglichen ein paar ziemlich clevere Funktionen.

Apple hebt besonders den selbst entwickelten W1-Chip hervor. Damit lassen sich die AirPods in meinem Praxistest mit einem iPhone 6 so einfach und schnell verbinden, wie zuvor mit keinem anderen Bluetooth-Kopfhörer. Einfach Bluetooth auf dem iPhone aktivieren, die AirPods in die Nähe des iPhones halten und – zack – bestätigt ein eingeblendetes Fenster die erfolgreiche Kontaktaufnahme.

iMac Apple AirPods
Screenshot by Berti Kolbow-Lehradt

Ist dieses Pairing mit einem Apple-Gerät einmal vollzogen, kann ich die AirPods sogar an meinem iPad und iMac oder meiner Apple Watch verwenden – ohne weitere Einrichtung. Die Einstellungen wurden einfach automatisch per iCloud übernommen. Etwa im Bluetooth-Menü des iMac tauchen die AirPods dann bereits auf. Wähle ich sie aus, ist die Verbindung umgehend hergestellt.

Ob ich die AirPods im Ohr trage, erkennt ein Infrarotsensor. Entferne ich die Kopfhörer, unterbricht die Musik selbständig. Praktisch!

Sprachsteuerung per Siri nicht zu Ende gedacht

Die smarte Sensorik ist auch deshalb so wichtig, weil es keine physischen Bedienelemente an den Kopfhörern selbst gibt. Bei der Musiksteuerung kommt Apples Sprachassistentin Siri eine große Rolle zu. Habe ich mir bei Siri Gehör verschafft, stellt sie für mich auf Wunsch die Musik lauter und leiser oder ruft bestimmte Titel und Playlisten auf. Das klappt zuverlässig. Siris Dienstantritt gelingt jedoch nicht immer. Ein Doppeltipp auf die AirPods soll sie eigentlich aktivieren, führt aber in meinem Test nur in etwa der Hälfte der Fälle zum Erfolg.

Daher betrachte ich die Sprachsteuerung der AirPods als unausgereiftes Konzept. Selbst wenn Siri in neun Fällen reagiert und nur im zehnten nicht, wäre sie der Zuverlässigkeit einer physischen Fernbedienung an der Ohrmuschel immer noch unterlegen.

Außerdem ist es natürlich eine groteske Vorstellung, in der U-Bahn oder anderen öffentlichen Räumen die AirPods per Sprache zu steuern. Stattdessen dürften die meisten Nutzer das iPhone aus der Tasche holen und die Aktion am Gerät selbst vornehmen. Besteht keine Internetverbindung, müssen sie das sogar. Denn als cloud-basierter Dienst benötigt Siri auch für die Musiksteuerung Zugriff auf Apples Sprachserver. Sorry Apple, diese Idee ist in Sachen Usability nicht zu Ende gedacht.

AirPods sitzen gut, geizen mit Bass, schirmen nicht ab

Bei der Passgenauigkeit geht Apples „Keep it simple“-Credo immerhin auf. Die AirPods gibt es in genau einer Größe, Silikonaufsätze für den maßgefertigten Einsatz im Ohr sind nicht vorgesehen. Dennoch sitzen die Knöpfe stabil in meinen Ohren. Dem Vernehmen nach ist das bei der Mehrheit der Träger der Fall.

Apple AirPods
Image by Berti Kolbow-Lehradt

Dass Apple auf eine klassische In-Ear-Bauweise mit tiefer Verankerung im Gehörgang verzichtet, hat aber auch gravierende Nachteile. Die AirPods schirmen so gut wie gar nicht ab. Weder halten Umgebungsgeräusche fern, noch schützen sie meine Sitznachbarn davor, durch meine Musik belästigt zu werden.

Angesichts dieses Formfaktors überrascht es auch nicht, dass die AirPods sehr bass-arm klingen. Gerade bei den kleinen Treibern von In-Ears hängen Bassintensität und die Position im Gehörgang eng zusammen.

In anderen klanglichen Teildisziplinen überzeugen die AirPods. Sie machen auf mich einen sehr detailreichen, räumlichen Eindruck. Die Bluetooth-Verbindung hatte auf naher Distanz in meinem Testzeitraum keinen einzigen Aussetzer. Weil die AirPods dabei aber eben so unfassbar dünn klingen, ist das nur ein schwacher Trost.

Das perfekte Telefonie-Headset

Die einwandfreie Detailwiedergabe in den Mitten und Höhen kommt den AirPods beim Einsatz als Telefonie-Headset zugute. Zudem filtern die integrierten Richtmikrofone störende Umgebungsgeräusche souverän heraus. Ich kann mich an keinen Bluetooth-Kopfhörer mit besserer Sprachqualität erinnern. Auch meine Gegenüber verstanden mich einwandfrei, so, als säße ich am Hörer eines Festnetztelefons.

Akkulaufzeit nur mit Transportbox brauchbar

In den kleinen Knöpfen ist natürlich nicht viel Platz für einen Akku. Und all die smarten Funktionen zehren auch noch vom knappen Energievorrat. Mit bis zu fünf Stunden Laufzeit bis zur nächsten Aufladung sind die AirPods daher akkumäßig etwas kurzatmig aufgestellt.

Apple AirPods
Image by Berti Kolbow-Lehradt

Nur in Kombination mit der Transportbox ist die Akkulaufzeit praxistauglich. Sie beinhaltet einen eigenen Akku, der die AirPods bis zu vier Mal aufladen können soll, ehe sie selbst per Lightning-Kabel neue Energie tanken muss. Rund 24 Stunden maximale Akkulaufzeit sind ein gehobener Wert. In meinem Praxistest kam ich mit dieser Größenordnung prima über die Runden, ohne überraschend mit leeren Kopfhörern dazustehen.

Fazit: AirPods als Technologie-Demo für Apple-Fans

Unterm Strich bietet Apple mit den AirPods einen viel versprechenden Ausblick darauf, wohin die Reise bei smarten Kopfhörern geht. Das Pionier-Produkt teilt jedoch das Schicksal vieler anderer Modelle der ersten Generation. Für den Einsatz im Alltag einer breiten Masse taugen sie nicht. Das ungewöhnliche Design mit seinem Zahnhygiene-Flair ist sozial kaum akzeptabel, die Sprachbedienung ist nicht ausgereift, der bass-arme Klang ist nicht standesgemäß in dieser Preiskategorie.

Die einfache Vernetzung mit Apple-Geräten ist hingegen prima gelungen. Und als Telefonie-Headset machen die AirPods eine Top-Figur. Dies allein reicht aber nicht für eine Kaufempfehlung. Zur Anschaffung der AirPods ist nur Apple-Fans zu raten, die sich ihr Exemplar einer historisch bedeutsamen Technologie-Demo sichern wollen.


Images by Berti Kolbow-Lehradt


Dieser Text erschien zuerst bei den Applepiloten.

Weiterlesen »

FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • WORDPRESS golem: WordPress-Sicherheitslücke ermöglicht Änderung von Inhalten: In den aktuellen WordPress Versionen 4.7.0 und 4.7.1 wurde jetzt eine Sicherheitslücke entdeckt, mit der ein Angreifer nach Belieben Inhalte ändern kann. Der Fehler bezieht sich auf die Filterung der Eingabedaten einer REST-API. Ein erstes Auto-Update soll für Sicherheit sorgen, ein manuelles Update sollte jedoch noch folgen.

  • E-COMMERCE t3n: Butlers ist pleite: Was die Konkurrenz jetzt verstehen muss: Der Deko-Einzelhändler Butlers ist pleite. Woran könnte dies liegen und was bedeutet dies jetzt für die Konkurrenz? Stichworte sind hier Online-Strategie und E-Commerce. Butlers habe nicht viel falsch gemacht, aber im Sinne des Onlinehandels auch sehr wenig richtig und konsequent umgesetzt.

  • FACEBOOK allfacebook: Neue Nutzer- und Umsatzzahlen von Facebook: Am Mittwoch hat Facebook die Nutzer- und Umsatzahlen für das vierte Quartal 2016 sowie das Gesamtjahr 2016 vorgestellt. Facebook hat inzwischen fast 1,9 Milliarden aktive Nutzer weltweit, 349 Millionen davon in Europa und 1,2 Milliarden Menschen nutzen Facebook auf mobilen Endgeräten. Damit hat Facebook in 2016 das Versprechen „Mobile first“ klar eingehalten. 

  • VODAFONE heise: Vodafone startet übergreifende TV-Plattform “GigaTV”: Vodafone ist der größte TV-Anbieter Deutschlands und versorgt bundesweit rund 8 Millionen Nutzer über Kabel und DSL. Ab Mitte Februar will der Konzern jetzt eigene TV-Lager aufschlagen und mit dem eigenen „GigaTV“ eine nach eigenen Angaben völlig neue Fernseh-Plattform starten. Es sollen für zuhause und die mobilen Endgeräte Sender, Mediatheken, Video-on-Demand-Angebote und Apps von Streaming-Diensten gebündelt werden.

  • APPLE zeit: Datenspende für Siri: Apple bittet um Almosen? Zumindest im Sinne von Daten. Erstmals bittet der Konzern darum, iCloud-Daten analysieren zu dürfen, um Siri zu verbessern. Apple bittet iPhone-Nutzer in den Datenschutzeinstellungen um die Erlaubnis, ihre iCloud-Daten, beispielsweise Fotos, E-Mails, Notizen, Kontakte und Termine, analysieren zu dürfen. Standardmäßig ist diese Option deaktiviert und es muss aktiv eingewilligt werden.

Weiterlesen »

Soeben gelandet – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • Amazon cnet: Amazon continues crackdown on alleged fake reviews: Online Shopping hat den Nachteil, dass die Produkte nicht vor Ort angeschaut und getestet werden können. Demnach verlassen sich Käufer auf die Kundenbewertungen Anderer. Das ist sich auch Amazon bewusst. Aus dem Grund möchten sie ihren Kunden ehrliche Bewertungen liefern, die dem Produkt wirklich entsprechen. Um die Echtheit zu garantieren, werden die einzelnen Kundenbewertungen überprüft, sollten sich Fakes herausstellen, werden die Seiten, die dafür verantwortlich sind, gerichtlich verfolgt – bisher mit Erfolg.
  • SOCIAL MEDIA tn3: Social Media: Teenager erreicht man bei WhatsApp, Instagram und Snapchat: Nach neuesten Umfragen haben Facebook und Twitter an Beliebheit bei den Jugendlichen verloren. Die neue Generation tummelt sich bevorzugt auf Instagram, Whatsapp und neuerdings bei dem Schnell-Aufsteiger Snapchat. Außerdem unterscheiden sich die Nutzung der unterschiedlichen Apps bei dem Geschlecht und der Herkunft der Jugendlichen. Wer das junge Volk erreichen will, muss sich mit den neuen Apps befassen.
  • SMARTPHONE Gründerszene: Münchner IDnow last Verträge per Smartphone unterschreiben: Wenn eine Unterschrift zur Last wird – Das Start-Up IDnow hat eine Lösung gefunden, die das Unterschreiben der Kunden vereinfacht. Statt persönlich zu erscheinen oder schriftliche Unterlagen einzureichen, können Kunden mit IDnow ganz einfach per Smartphone ihre Verträge unterschreiben. Mit ihrer neuen Signatur, die mehr Rechtssicherheit garantiert, entsteht noch mehr Flexibilität für den Kunden und der Bank – Denn Smartphones sind ständig dabei.
  • PHISHING heise: Apple ID und iCloud: Gezieltes Phishing mit Texnachrichten: Wer eine Nachricht mit persönlicher Anrede  und dann noch mit seriöser Weiterleitung per Link erhält, wird zunächst an nichts Falsches denken. Seit kurzem kursieren einige Textnachrichten mit persönlicher Anrede umher, die den Empfänger aus Sicherheit auffordern, die eigene Apple ID oder iCloud weiterzugeben. Hierbei handelt es sich um ein gezieltes Phishing und Klauen der IDs  – Also vorsichtig sein und nicht fremden Links folgen!
  • Lingohop Digital Trend: Lingohop wants to make language learning personal relevant to you: Viele Sprachschulen lehren erst mal eine Sprachbasis, die häufig nicht relevant für diejenigen sind, die überhaupt eine neue Sprache erlernen möchten. Aber es ist nun mal die Basis und die traditionelle Art des Erlernens einer Sprache – die Erfinder von Lingohop sehen das anders. Mit ihrer neuen App, die jetzt auf Kickstarter zum Leben gerufen wurde, soll die neue Sprache auf Basis der Relevanz der Nutzer beigebracht werden. Es können gezielte Situationen gewählt werden, die dann dazugehörige Wörter und Sätze lehren, sodass man für jede Situation bestens vorbereitet ist.

chalabala / 123RF Lizenzfreie Bilder


Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 1. September

In unseren Lesetipps geht es heute um versteckte Dateien bei iCloud, eine Haftstrafe für einen Teenager, Big Data, Apple und eine iOS-App für Android Wear. Ergänzungen erwünscht.

  • ICLOUD heise online: Versteckte Dateien fressen iCloud-Speicherplatz: Bei einigen iCloud Nutzern führen unsichtbare Dateien dazu, dass der Speicherplatz aufgebraucht wird. Welche Daten den Speicherplatz belegen werden dabei allerdings nicht angezeigt, wodurch ein Löschen unmöglich ist. Die Ursache ist noch nicht gänzlich geklärt, einige der betroffenen Nutzer haben auf ihren Geräten eine Beta von iOS 9 installiert. Eine konkrete Abhilfe scheint es derzeit aber nicht zu geben, die betroffenen Nutzer sollten den Support des Konzerns kontaktieren.

  • ISIS Gizmodo: 17-Year-Old American Sentenced to Eleven Years In Prison For Tweets Supporting ISIS: Ein amerikanischer Teenager wurde zu 11 Jahren Haft verurteilt, für die Bereitstellung von Terrorismus unterstützendem Material. Dabei hat der 17 jährige Ali Shukri Amin im Namen des radikal islamistischen Terrorismus nie Gewalttaten begangen. Sein Verbrechen bestand darin, einen Twitter-Account zu führen, mit nahezu 4.000 Followern, auf dem er die Terrorgruppe ISIS feierte und anderen beibrachte, wie man per Bitcoin Geld senden kann.

  • BIG DATA Horizont: Big Data als Marketing-Tool: Euphorie sieht anders aus: Lange galt Big Data als Wunderwaffe fürs Marketing, allerdings nehmen die kritischen Stimmen inzwischen zu. Eine US-Studie ist jetzt zum Schluss gekommen, dass die meisten Marketing-Entscheider noch nicht viel mit den Datenmengen anfangen können. Im Rahmen der Studie wurden mehr als 400 Marketing-Entscheider aus US-amerikanischen Unternehmen und Agenturen befragt. Von den Studienteilnehmern, sind lediglich 14 Prozent davon überzeugt, dass die verfügbaren Daten derzeit effizient genutzt werden.

  • APPLE CNET: Apple said to be exploring making its own movies and TV shows: Der IT-Gigant aus Cupertino hat in den letzten Wochen Treffen mit Hollywood Führungskräften gehalten, um dessen Interesse abzuwägen, dabei zu helfen Filme und TV-Sendungen zu produzieren. Wie es scheint möchte Apple Inhalte schaffen, welche die Angebote von Netflix und Amazon Prime herausfordern würden. Apple hofft den Einstellungsprozess für den Entwicklungs und Produktionsbereich bald starten zu können, der bereits damit beginnen würde Inhalte zu produzieren.

  • ANDROID WEAR Golem.de: Smartwatch: iOS-App für Android Wear veröffentlicht: Google hat offiziell eine iOS.App für Android Wear vorgestellt. Diese soll ab dem iPhone 5 laufen und iOS 8.2 voraussetzen. Damit lassen sich Android Wear-Smartwatches mit dem Smartphone über Bluetooth verbinden. Unter anderem zeigen die Uhren Benachrichtigungen von iOS an und Ziffernblätter von Drittanbietern können auf die Uhren geladen werden. Außerdem können auch die Fitnesstrackingfunktionen verwendet werden. Nach Angaben einiger Nutzer, kann eine Verbindung mit älteren Uhren ebenfalls aufgebaut werden, dazu muss die entsprechende Uhr allerdings erst zurückgesetzt werden.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »