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HoloLens 2: Der neue AR-Headset von Microsoft weckt großes Interesse

Microsoft hat auf der Mobile World Congress seine neue Augmented-Reality-Brille „HoloLens 2“ vorgestellt und prompt ein mediales Echo ausgelöst. Das Nachfolgemodell der ersten Augmented-Reality Headset-Generation hat eine enorme technische Entwicklung hingelegt und gibt unmissverständlich einen Vorgeschmack auf zukünftige Projekte. Während die erste AR-Generation noch ein wenig unbeholfen daher kam und erste Versuche präsentierte, die teilweise an die hölzernen Anfänge der Videospiel-Generation erinnerten, präsentiert sich die zweite Generation in einem völlig neuen Licht. Dabei ist die Technologie so erstaunlich und faszinierend, dass man es kaum für möglich oder real hält. Die Bildauflösung hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verbessert, ist flüssig und arbeitet ohne Verzögerungen. Das Hologramm-Fingertracking  funktioniert in einer derart lebhaften Weise, dass man glaubt, es entstamme aus einem James Bond Film.

Doch was kann das Gerät? Beim Aufsetzen der HoloLens-Brille sieht man ohne weiteres seine natürliche Umgebung. Dies gelingt mit Hilfe von integrierten Kameras. Um die Brille zu starten, muss man sie zunächst einmal justieren. Sowie man die Ränder eines Kastens erkennt, wird der nächste Schritt eingeleitet und die Pupillen mit Hilfe einer Eyetracking-Kamera gescannt. Man folgt dabei einem Punkt, der sich innerhalb des Sehfeldes bewegt. Sobald der Test bestanden ist, erscheint ein überaus hübsch animierter, goldiger Kolibri, der auf Bewegungen reagiert. Danach beginnen auch schon die Demo-Anwendungen. Insgesamt vier an der Zahl: Ein Schulungstool von Microsoft (Dynamics 365), eine Anatomie-App von Pearson, eine Industrie-Reparatur-Anwendung von PTC und eine Architektur-Visualisierung von Bentley Systems. Mit der Architektur-Demo kann man dann endlich loslegen. Auf einem echten Tisch wird ein virtueller Gebäudekomplex erzeugt, dass man beliebig greifen, drehen und wenden kann. Einzelne Gebäudeteile lassen sich naturgetreu raus nehmen und an einen weiteren Demoanwender weiterreichen.

Schwachpunkt der HoloLens 2: Kleines Display

Es kommt aber noch besser: Die Gebäudemodule lassen sich mit beiden Händen greifen und durch Armbewegungen vergrößern oder verkleinern. Für Außenstehende mag das befremdlich wirken, Visionäre sehen in den „grazilen“ Bewegungen ihre Träume verwirklicht. Das ganze funktioniert dabei erstaunlich gut, was keinesfalls sebstverständlich ist, da das Vorgängermodell grade bei der Erkennung erhebliche Schwierigkeiten hatte. Das Display hingegen ist sehr klein geraten und verfügt nicht über die nötigen Rahmenkapazitäten. Dieses Handicap zeigt sich vor allem bei größeren Objekten. Sobald man sich ihnen nähert, werden sie seitlich, oberhalb und unterhalb abgeschnitten, was den unglücklichen Effekt auslöst, dass man aus der Illusion herausgerissen wird. Mit 3500 Dollar ist die Brille zwar günstiger als die erste Generation, jedoch nach wie vor zu teuer für den Otto Normalverbraucher. Das Gerät wird aus diesem Grund vorwiegend von größeren Unternehmen erworben oder im Bereich der Medizin und der Industrie eingesetzt.

Als eingefleischter Science Fiction Fan träume ich natürlich gleich von entlegenen Planeten, von fliegenden und phantastischen Dingen, die uns vielleicht in naher Zukuft erwarten könnten. Überhaupt sollte man an dieser Stelle dem unermüdlichen Erfindergeist huldigen, der bemerkenswerte Dinge vollbringt. Etwas anderes scheint sich aber auch zu bewahrheiten: die Vorstellung von einer Sache reicht bereits aus, um es wahr zu machen. Alles scheint möglich zu sein. Ich greife an dieser Stelle einen Gedanken von dem deutschen Philosophen Karl Jaspers auf, der diesen Pioniergedanken in einem anderen Zusammenhang beschreibt. Und zwar genügt bereits die Vorstellung oder Idee von einer Sache, um ihre Wirklichkeit zu beweisen insofern, als sie uns dazu anspornt, nach Einheit zu suchen und selbst dann nicht aufzugeben, wenn wir versagen. Die unaufhörliche Suche scheint ein vortrefflicher und erhellender Motivator zu sein, um weitere Errungenschaften zu vollbringen. In diesem Sinne freuen wir uns auf die Nachfolge-Generation.


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Warum wir Hologramme noch nicht abgeschrieben haben

Sie konnten dreidimensionale Bilder erzeugen und waren der Renner in jedem Haushalt: die sogenannten Stereoskope waren zur viktorianischen Zeit ein echter Hit. Dann kamen Schreibmaschinen und Faxgeräte, die für alle Handgriffe im Büro essentiell wichtig waren, ihnen folgten Fotodrucker und der Videoverleih. Mittlerweile sind sie alle von der Bildfläche verschwunden.

Wenn innovative Techniken wie diese ihrem Ende zu gehen, haben wir verschiedene Möglichkeiten, uns an sie zu erinnern. Einmal durch die Wiederentdeckung – die Hipster-Subkultur hat die Retro-Techniken wie Radioröhren oder Vinyl-Platten wieder populär gemacht. Wir können die veraltete Technologie in eine Geschichte des Fortschritts integrieren, so wie wir zum Beispiel über die ziegelartigen Mobiltelefone von vor 30 Jahren lachen, wenn wir sie mit den schnittigen Smartphones von heute.

Diese Geschichten vereinfachen die Entwicklung vielleicht etwas zu sehr, aber sie haben auch ihre berechtigte Funktion: durch sie können sich die Firmen selbst mithilfe kontinuierlicher Verbesserungen anpassen und die geplante Obsoleszenz rechtfertigen. Selbst technische und naturwissenschaftliche Museen tendieren dazu, Fortschritte zu chronologisch darzustellen, statt Sackgassen oder unerreichte Hoffnungen zu dokumentieren.

Aber manche Technologien sind weitaus problematischer: die an sie gestellten Erwartungen wurden nicht erfüllt oder haben sich unendlich verzögert. Das elektrische Dreirad (Modell C5) von Sir Clive Sinclair war ein gutes Beispiel dafür. Unsichtbar im Verkehr, dem Wetter ausgesetzt und von Geh- und Fahrradwegen ausgeschlossen, stellte es niemanden wirklich zufrieden. Es wurde nicht als Retro-Technologie wiederbelebt und passt nur schlecht in die erfolgreiche Geschichte der Weiterentwicklung der Transportmittel. Die Gefahr, dass es irgendwann völlig in  Vergessenheit gerät, ist durchaus gegeben.

Wenn wir über ein einzelnes Produkt wie das C5 sprechen, ist das die eine Sache. Aber in manchen Fällen sprechen wir über ein ganzes Genre einer Innovation, wie eben das Hologramm.

Das Hologramm wurde vor 70 Jahren von dem ungarischen Ingenieur Dennis Gaborsome erschaffen. Die Medien der frühen 1960er Jahre berichteten beinahe pausenlos darüber. Im Jahr 1971 erhielt Gabor für seine Erfindung den Nobelpreis für Physik. Hologramm-Ausstellungen zogen in den 1980ern ein Publikum von zehntausenden Menschen an. Bis heute sind sie Millionen Menschen ein Begriff, aber meist eher durch Science-Fiction, Computerspiele oder durch die sozialen Medien. Keine dieser Darstellungen kommt den echten Holgrammen auch nur entfernt nahe.

Als ich meine Forschungen auf diesem Gebiet begann, war mein Rohmaterial eher typisches Futter für Historiker: unveröffentlichte Dokumente und Interviews. Ich musste diese aus alten Kisten in den Häusern, Garagen und Erinnerungen von Ingenieuren, Künstlern und Unternehmern, die schon lange im Ruhestand waren, aufstöbern. Die Firmen, Universitäten und Forschungslabore, die einst diese Aufnahmen aufbewahrt hatten, hatten oft jeden Überblick darüber verloren. Es war nicht besonders schwierig, den Gründen hierfür auf die Spur zu kommen.

Die Zukunft, die nie kam

Die Holografie wurde durch Gabor als eine Verbesserung für Elektronen-Mikroskope erschaffen, aber nach einem Jahrzehnt fanden ihre britischen Entwickler sie unpraktisch und lästig. Zur selben Zeit entwickelten amerikanische und sowjetische Forscher im Stillen eine Anwendung für den Kalten Krieg: der Plan war, die zu langsamen Computer damit zu füttern. Leider kam er in der Öffentlichkeit nicht gut an.

Stattdessen machten die Ingenieure der 1960er Jahre die Technologie als „linsenfreie 3D-Fotografie“ bekannt. Man sagte voraus, dass sie die traditionelle Fotografie ersetzen würde und dass holografische Fernsehgeräte und Heimfilme unmittelbar bevorstünden. Firmen und Labore, die von der Regierung finanziert wurden, packten mit an, erpicht darauf, das reiche Potential dieser Thematik zu entdecken, wodurch 1000 Promotionsschriften, 7000 Patente und 20.000 Forschungsaufsätze entstanden. Jedoch war gegen Ende des Jahrzehnts keine dieser Ideen fertig entwickelt.

Von den 1970ern an begannen Künstler und Handwerker damit, Hologramme als Kunstform und eine Art Attraktion aufzugreifen, wodurch es zu einer Welle von öffentlichen Ausstellungen und zu einer richtiggehenden Hologramm-Manufaktur kam. Unternehmer kamen in Scharen, angelockt durch die Erwartungen garantierten Fortschritts und Profits. Stephen Benton, Physiker der Polaroid Corporation und später am MIT, war überzeugt: „Ein zufriedenstellendes und effektives dreidimensionales Bild“, sagte er, „ist keine technologische Spekulation, es ist eine historische Unvermeidbarkeit“.

Ein Jahrzehnt später hatte sich noch nicht viel Neues entwickelt, obwohl unerwartete, neue Nischen mit Potential aufgekommen waren. Man versuchte, die Hologramme für die Illustrierung von Magazinen und Plakatwänden populär zu machen. Schließlich gab es doch noch einen kommerziellen Erfolg: mit holografischen Sicherheitsmarken auf Kreditkarten und Geldscheinen.

Dennoch ist dies letztendlich eine Geschichte der gescheiterten Bemühungen. Die Holografie hat nicht die Fotografie ersetzt. Hologramme dominieren weder die Werbung noch die Unterhaltungsbranche zuhause. Es gibt keine Möglichkeit, ein holografisches Bild zu erzeugen, das sich wie das Bild der Prinzessin Leia verhält, die bei Star Wars von R2-D2 in den Raum hinein projiziert wird oder wie den holografischen Doktor bei Star Trek. Unsere kulturellen Erwartungen sind heute allerdings derart hoch, dass man bei solchen Beispielen heutzutage immer ein „jedenfalls noch nicht“ anfügen muss.

Bewahrende Enttäuschung

Die Holografie steckt trotzdem voller Innovationen, bei der sich Kunst, Wissenschaft, Populärkultur und kultureller Optimismus vermischen. Sie wurde gleichermaßen von ihrem Publikum als auch von ihren Erfindern geformt. Dennoch passt sie nicht zu den Geschichten des Fortschritts, die wir tendenziell erzählen. Man könnte dasselbe vom 3D-Kino oder von den gesundheitlichen Nutzen der Radioaktivität sagen.

Wenn eine Technologie nicht den Erwartungen entspricht, sind sie für Museen nicht sonderlich interessant. Die Sammlungen in den Universitäten und anderen Institutionen haben für so etwas keinen Platz. Wenn die Leute, die die gescheiterte Technik in ihren Garagen aufbewahren, einmal sterben werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Technik auf der Müllhalde endet. Der aus Mali stammende Schriftsteller Amadou Hampâté Bâ meinte dazu: „Wenn ein alter Mensch  stirbt, brennt eine ganze Bibliothek“. Dennoch ist es wichtig, dass wir diese Bemühungen im Gedächtnis behalten.

Technologien wie das Hologramm wurden durch eine außergewöhnliche Bandbreite sozialer Gruppen erschaffen und konsumiert, von Wissenschaftlern bis zu Protestkulturforschern. Die meisten von ihnen glaubten an diese Technologie. Manche von ihnen konnten mit ihr frustrierende oder verborgene, aber innovative Erfahrungen teilen.

Es bleibt an uns Historikern, diese Geschichten der nicht sonderlich erfolgreichen Forschungsfelder zusammenzuhalten. Verständlicherweise reicht das nicht aus. Wenn wir unsere Bestrebungen mit Hologrammen oder 3D-Kinos oder der Strahlentherapie im Gedächtnis behalten, helfen wir zukünftigen Generationen vielleicht dabei, zu verstehen, wie Technik unsere Gesellschaft zusammenhält. Aus diesem essentiellen Grund müssen wir verinnerlichen, wie wichtig es ist, Dinge zu bewahren.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image “wallpaper” by DirtyOpi (CC0 Public Domain)


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5 Lesetipps für den 7. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Anklage des umstrittenen Gutachtens aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz, On-Demand-Economy, Hologramme, eine Neugestaltung von Apple.com und den Einfluss von Smartphones auf die Gaming-Welt. Ergänzungen erwünscht.

  • LANDESVERRAT Tagesschau.de: De Maizières Sprecher korrigiert Darstellung: Innenministerium wusste umfassend Bescheid: Wie sich heraus stellt, hat das Innenministerium über den Fall der Netpolitik.org besser Bescheid gewusst, als bisher angenommen. Wie ein Sprecher von Innenminister Thomas de Maiziére bekannt gab, wurde das umstrittene Gutachten aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz an zwei Abteilungen im Ministerium weitergeleitet.Allerdings ließ der Sprecher offen, ob es das Gutachten vor der Übermittlung an das Landeskriminalamt erhalten habe, oder danach. Das Innenministerium hingegen, wert sich mit einer Stellungnahme.

  • MARKT Manager magazin: On-Demand-Economy vs. soziale Marktwirtschaft: Durch die On-Demand-Economy beginnt sich die soziale Marktwirtschaft grundlegend zu ändern. Ob im Guten oder im Schlechten, wird sich noch herausstellen.Was sich jedoch praktisch anhört, kann einen bitteren Beigeschmack haben. Einen Einkauf zu tätigen und das nur via Smartphone, scheint eine einfache Handhabung zu sein. Der Kunde muss nur eingeben, was er braucht und in weniger als einer Stunde steht der Einkauf vor der Tür. Unter anderem steckt das Ziel dahinter, Kunden und freie Dienstleister gegen Provision zusammen zu bringen. Außerdem bedeutet das auch weniger Transaktionskosten für Unternehmen, die dadurch auch komplexe Aufgaben an freie Mitarbeiter vergeben. Die Zahl der Freiberufler, steigt immer weiter an.

  • HOLOGRAMME Heise online: 3D-Videos mit CD-Hüllen-Upcycling: Um drei-dimensionale Hologramme auf sein eigenes Smartphone-Bildschirm zu zaubern, bedarf es eigentlich nichts weiter, als eine CD-Hülle und einem Cutter. Laut der Anleitung des YouTubers Mrwhosetheboss, kommt es dem Effekt eines 3D Videos sehr nahe und wirkt mindestens genauso faszinierend. Im Grunde ist es nichts weiter, als eine einfach Spiegelung. Am besten ist der Effekt jedoch, wenn man sich die Videos im Dunkeln anschaut. Dank der Anleitung des YouTubers, kann man diesen Effekt ganz leicht nachbauen.

  • APPLE Digital Trends: Apple.com Gets a Redesign: Es gibt eine Neugestaltung auf Apple.com, die ab heute ins Leben gerufen wird. Diese Änderung soll nicht nur dazu dienen, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern, sondern auch die Erfahrungen im Shop. Apple hat hierzu seine eigenständige Retail-Site zusammen mit der URL store.app.com entfernt und integriert jetzt das Shopping-Erlebnis auf Apple.com. Das bedeutet eine große Veränderung für Apple-Kunden, denn in 40 Ländern, gibt es mehr als 1 Milliarde Onlinekunden im Jahr, die sich nun umstellen müssen und ihren Fokus auf Apple.com verlagern.

  • GAMES STERN.de: Gamescom: Smartphones und Tablets bringen mehr Menschen zum Gaming: Was neu ist, ist am Anfang fremd und oftmals ein Hürde, die es zu überwinden gilt. So und nicht anders ist es auch in der Gaming-Welt. Durch unzählige Games-Angebote auf unseren Smartphones, werden wir dazu verleitet uns den Konsolen- und PC-Spielen Stück für Stück zu nähern. Anbieter von interaktiven Spielen gewinnen immer mehr neue Fans und auch deren Zielgruppen werden immer größer. Das Smartphone hat bislang viele Nutzer diese technische Hürde überwinden lassen und ihnen die Welt der Games näher bringen können.

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5 Lesetipps für den 3. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Paypal, Breitbandnetze in Deutschland, Apple Music, Laser-Hologramme und schnelles Internet für alle. Ergänzungen erwünscht.

  • PAYPAL Golem.de: Digital: Paypal-Käuferschutz auch für Downloads: Paypal weitet seinen Käuferschutz in Deutschland auf digitale Produkte aus. Demnach müssen Händler belegen können, ob und wann der Käufer einen Artikel heruntergeladen hat. Der Paypal-Käuferschutz gilt seit 1. Juli 2015. Paypal empfiehlt Verkäufern, einen Verkauf zu dokumentieren, um einen Nachweis bieten zu können. Nachdem einem Käufer ein Link für einen Download geschickt wurde, benötigt der Händler einen Nachweis darüber, dass und wann der Artikel heruntergeladen wurde. Bei ausreichenden Nachweisen, besteht die Möglichkeit, dass der Antrag auf Seiten von Paypal abgelehnt wird.

  • BREITBANDNETZE SPIEGEL ONLINE: Festnetz-Test: 1&1 überholt Telekom: Bei der Fachzeitschrift Connect wurde nun zum sechsten Mal die Qualität der Breitbandnetze in Deutschland getestet. Die Telekom, die im Vorjahr noch die schnellste Verbindung bereitstellte und somit den ersten Platz belegte, war dieses Jahr nur Zweitplatzierter. Der erstplatzierte Anbieter in diesem Jahr heißt 1&1 und bekam von den Testern als einziger Anbieter die Note sehr gut. Den Testern zu urteilen, gelinge 1&1 offenbar der richtige Mix aus zugekauften Anschlussleistungen, dem Betrieb eigener Rechenzentren und dem Einsatz hochwertiger Endgeräte.

  • APPLE MUSIC Golem.de: Musik-Streaming-Dienste: Apple Music klingt wie alle anderen: Mit Apple Music möchte der iPhone Hersteller etwas Schwung in den Markt des Musikstreamings bringen. Allerdings hat Apple als Späteinsteiger viele Konkurrenten mit ähnlichen Angeboten. Während aktuelle Streamingdienste kostenlose werbefinanzierte Modelle haben, bietet Apple seinen Nutzern nur ein monatliches Abo an. Aber was genau unterscheidet jetzt Apples Streaming-Service von den anderen Anbietern? Es folgt ein Vergleich mit anderen Musik-Streaming-Plattformen.

  • FAIRY LIGHTS t3n: Der Touchscreen kann einpacken: „Fairy Lights“ erzeugt Laser-Hologramme zum Anfassen: Bislang waren Hologramme zum Anfassen und Interagieren nur Phantasien aus Science-Fiction-Filmen. Die Umsetzung dieser Technologie war bislang nur teilweise mit Augmented-Reality-Headsets wie HoloLens möglich. Eine Gruppe japanischer Forscher hat jetzt allerdings eine Technik entwickelt, mit der frei schwebende 3D-Hologramme erzeugt werden können. Diese Technologie könnte das Prinzip der Hologramme auf ein neues Level anheben. Allerdings ist um die Hologramme zu erzeugen ein Versuchsaufbau nötig, der die Möglichkeiten des heimischen Wohnzimmers überschreitet.

  • CDU heise online: Breitband-Internet: Bis 2018 überall mindestens 50MBit/s: Laut Aussagen der CDU, sollen alle Bürger in Deutschland einen Anspruch darauf haben, schnell im Internet unterwegs zu sein. In Deutschland soll es somit bis 2018 eine flächendeckende Breitbandversorgung mit Geschwindigkeiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde geben. Die CDU werde demnach einen Rechtsanspruch auf einen schnellen Internetzugang einführen, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu gewährleisten.

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5 Lesetipps für den 2. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Google Docs, 3D-Hologramme, Updates für Snapchat, eine etwas unoffizielle Art, mit der Android-User Beats 1 hören können und Verbesserungen für YouTube. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE The Next Web: New Google Docs panel lets users access thousands of fonts: Der Entwickler Extensis hat eine Palette mit dem Namen Extensis Fonts für Google Docs veröffentlicht, mit der Nutzer tausende Schriftarten aus der Google Fonts Palette verwenden können. Das Ganze ist erhältlich als kostenloses Add-On. Über Extensis Fonts kann man sich die Schriftarten vorher ansehen und dann direkt in einem Google Dokument benutzen. Man kann sogar nach Fonts suchen, die besonders beliebt sind, oder nach einem bestimmten Stil, den man gerne hätte.

  • HOLOGRAMM Heise Online: Fairy Lights: 3D-Hologramm zum Anfassen: Japanischen Forschern ist es mit dem Projekt Fairy Lights gelungen, mit einem speziellen Laser-Aufbau 3D-Hologramme zu erzeugen, die in der Luft schweben und haptisches Feedback bei einer Berührung geben. Die dreidimensionalen Bilder werden durch die Impulse eines Lasers erzeugt und sind maximal einen Kubikzentimeter groß. Der Laser ionisiert dabei die Moleküle mit einem Puls im zweistelligen Femtosekunden-Bereich (ein Billiardstel einer Sekunde) im Fokuspunkt, wodurch Plasma erzeugt wird. Die Luftmoleküle geben dann Energie in Form von Lichtpulsen ab, die von Fairy Lights zu Bildern kombiniert werden.

  • SNAPCHAT Digital Trends: Snapchat Update Enhances Snaps, Snapcodes, and More: Die beliebte Messaging-App Snapchat hat ein paar neue Updates angekündigt: Die wohl wichtigste Neuerung ist die, dass man nicht mehr durchgehend auf einen Snap oder eine Story, bei der es mit der Zeit echt anstrengend sein kann, drücken muss, um ihn sich anzugucken, hier reicht nun ein einfacher kurzer Klick. Außerdem können jetzt viel schneller Freunde, mit denen man gerade etwas unternimmt, hinzugefügt werden. Es ist auch möglich, ein Bild von sich in die Mitte des Snapcodes, also dem QR-Code, durch den andere Leute einen besser finden können, einzubauen. Natürlich gibt es auch noch weitere neue Features.

  • BEATS 1 Golem.de: Apple Music: Beats 1 kann auch mit Android-Geräten gehört werden: Apple Music soll erst im Herbst diesen Jahres auch als App im Google Play Store verfügbar sein. Offiziell kann auch der Radiosender Beats 1 noch nicht auf Android-Geräten zu hören sein – inoffiziell aber schon: Twitter-Nutzer Benji R hat herausgefunden, dass man den unverschlüsselten Stream im Internet abrufen kann. Das funktioniert sowohl mit Chrome aber auch mit einem Android-Smartphone, das mindestens die Android-Version 4.1 installiert hat.

  • YOUTUBE GoogleWatchBlog: YouTube kündigt viele kleinere Verbesserungen für die mobile App und das Creator Studio an: Die Entwickler und Produktmanager von YouTube haben in einem kurzen Videoblog bekannt gegeben, woran sie zurzeit arbeiten. Gleichzeitig haben sie angekündigt, was für neue Funktionen in den nächsten Wochen und Monaten auf uns zukommen. Es handelt sich hierbei zwar nicht um große Updates, aber immerhin ein paar kleine Veränderungen. Der Fokus liegt momentan vor allem auf der mobilen Version der Videoplattform.

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