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Jahresrückblick 2008: Web und Fernsehen

Weihnachten 2008. Wie jedes Jahr schneit es in Deutschland. Die weihnachtlich gestimmten Familien versammeln sich vor den heimischen Fernsehgeräten und betrachten das eigens für mehr oder weniger auf sie zugeschnittene Zielgruppen-Programm. Im Internet herrscht indes gähnende Leere. Vergessen sind die Tage, als die ominösen Blogpiloten arrogant den Tod des Fernsehens hinausposaunten. Das Leitmedium hat die besinnlichen Tage fest im Griff. Aber dennoch: das vergangene Jahr hat gezeigt, wie gut sich Internet und Fernsehen vertragen können – und dass WebTV nicht einfach TV im Web ist. Weiterlesen »

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Das TV versendet seinen eigenen Tod!

Es hat es nur selbst noch nicht gemerkt.
Gastbeitrag von Sebastian Sooth.

 

Eine Fernsehsendung, die sich einem speziellen Thema widmet, die jede Woche aus einem Studio mit Publikumsbeteiligung gesendet wird, jede Woche Gäste einlädt, unter der Woche Menschen vor Ort besucht und kleine Einspieler draus macht – eingebettet in eine dokufiktionale Fortsetzungsgeschichte um ein junges Paar, das gemeinsam ein Café mit Internetzugang betreibt und während der Sendung live mit dem Publikum chattet. Das Ganze begleitet von einer Internetcommunity, einer umfangreichen Infowebsite mit weiterführendem Material zur Sendung, einem Themenheft zu jeder Folge und ergänzenden Texten in gedruckten Zeitungen. So könnte intelligentes Fernsehen aussehen, wenn es neben der Funktion als reine Abspielinfrastruktur für Filme, Serien, Boulevardformate und vor allem Werbung jeglicher – vor allem schlechter – Qualität überleben will.

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Hobnox (Teil 2): „Ich bin der Sender!“

„Ich bin der Sender!“, hat Gerrit van Aaken 2005 seine Diplomarbeit genannt – damals zum Thema Podcasting. Seitdem ist einiges im Web passiert, was diese Aussage wahr werden lässt. hobnox schickt sich an, eine neue Stufe in diesem Prozess einzuleiten: mit den umfangreichsten frei verfügbaren Webprogrammen zur Video- und Musikproduktion, die Blogpilot Björn Rohles bisher gesehen hat. Nachdem wir im ersten Teil schon die Anwenderseite besprochen haben, wechseln wir nun die Seiten: der Rezipient wird Produzent.

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Videointerview: Yousef Hammoudah über die Neuerfindung des Bewegtbildes

Tja, es ist schon irgendwie gewagt, in Zeiten, da die Fussball-EM Millionen vor die Glotze und Hunderttausende zu den Public Viewing Plätzen lockt, vom Tod des Fernsehens zu sprechen. Dennoch, vielleicht ist es genau deswegen der richtige Zeitpunkt zu fragen, denn bei solchen Großevents zeigt sich, wo das Fernsehen seine Stärken hat. Wo die Zukunft des Fernsehens liegen könnte und wie Hobnox versucht diese Zukunft im Web schon heute zu leben, erklärt Yousef Hammoudah, einer der Gründer des Dienstes. Mit Blogpilot Volker traf er sich im Berliner Büro von Hobnox und konterte unser aktuelles Titelthema erst mal mit der These, dass das Fernsehen gar nicht tot ist. Aber hört und seht selbst, was Yousef zur Zukunft des Bewegtbildes zu sagen hatte.


Blogpiloten-Interview mit Yousef Hammoudah von Hobnox from Blogpiloten on Vimeo.

In einem zweiteiligen Review hat sich Blogpilot Björn intensiv mit Hobnox auseinandergesetzt. Teil 1 gibt es hier, Teil 2 folgt morgen.

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Hobnox (Teil 1): Fernsehen nach Lust und Laune

„Fernsehen ist tot!“, schreien die Blogpiloten der Webgemeinde entgegen. Björn Rohles hat sich einen Dienst angeschaut, der diese Behauptung einerseits wahr werden lassen könnte, andererseits aber die Qualitäten des Fernsehens um die Möglichkeiten des Social Web erweitert: Die Rede ist von hobnox. Alles rund um Fernsehkanäle, ob zum Zuschauen oder Produzieren. Und da der Dienst so umfangreich ist, gibt es heute den ersten Teil des Reviews: die Seite des Konsumenten. Der zweite Teil wird dann testen, wie die Produzentenseite von hobnox aussieht – und warum diese Unterteilung im Web wegfällt.

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