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Mit Marktschreiern und Angstmachern misslingt die Digitalisierung – Aufrufe zur Debatte

Orakel (adapted) (image by lauramba [CC0] via pixabay)

Vielen Mittelständlern in Deutschland machen die neuen IT-Technologien Angst, schreibt die Wirtschaftswoche. Aber warum ist das so? Ist das nur der fehlende Mut oder sind es nicht auch die vielen Angstmacher, die auf den Bühnen herumlaufen und den Unternehmern suggerieren, dass sie gegen die Angreifer aus dem Silicon Valley keine Chance haben?

„Wir werden mittlerweile fast täglich mit Begriffen wie Industrie 4.0, Big Data, Digitalisierung und Internet der Dinge konfrontiert – ich möchte fast schon sagen: belästigt“, moniert Frank Richter, Vorstandschef der Swiss Global Investment Group. Selbsternannte Experten würden sogar schon die exakten Potenziale und die daraus resultierenden Einsparungen kennen, die durch Digitalisierung und Vernetzung entlang der sogenannten Wertschöpfungskette erzielt werden.

„So scheinen eben diese Experten vergleichbar mit den Orakeln in der Antike und deren Weissagungen“, so Richter.

Es wimmelt von Phrasen und Floskeln

Wenn es um die vernetzte Ökonomie geht, wimmelt es von Allgemeinplätzen, Phrasen und Floskeln. Wie das für Firmen konkret laufen soll, wird nur sehr oberflächlich oder gar nicht erklärt:

„Es ist viel einfacher, möglichst generisch in der Ausdrucksweise und damit gewissermaßen unverbindlich in der Aussage an sich zu bleiben“, kritisiert Richter.

Schlecht ist generell die Kommunikationspolitik der IT-Branche, moniert Oliver Kepka. Die Produkt- und Lösungsangebote seien viel zu kompliziert in der Bedienung, in den Preismodellen und in den eher technischen Werbeaussagen. Das schreckt ab. „Die von Dir zitierten Angstmacher treiben ihr Unwesen und verunsichern zusätzlich. Sie werfen mit Buzzwords um sich, überhöhen sich mit ihrem elaborierten Sprachcode und lamentieren über abgefahrene Züge. Abgefahren ist nur ihre Art, die Ängste zu verstärken“, so die Antwort von Kepka auf Facebook.

Urinierende Firmenchefs

Man sollte sich von den Keynote-Dampfplauderern nicht ins Bockshorn jagen lassen. Wer auf Frauen uriniert, wie der Gründer und Chef von Snapchat, einen diktatorischen Kommunikationsstil pflegt und ein vulgärkapitalistisches Ego-Management an den Tag legt, wie Uber-Gründer Travis Kalanick, taugt nicht als Vorbild für die Wirtschaftswelt. Ex-DAX-Vorstand Thomas Sattelberger kann diese Evangelisten nicht mehr hören, die auf den Bühnen stehen und oberflächen-kosmetische Gebilde als Geschäftsmodelle der Zukunft propagieren, während sie in den eigenen Unternehmen führungsmäßig marode sind.

Heiße Luft im amerikanischen Marketing

Gleiches gilt für viele Phrasendrescher, die sich über Künstliche Intelligenz auslassen. In den USA gibt es Protagonisten in der Digitalszene, die gar nicht so sehr in der KI-Forschung tätig sind, aber um so stärker eine Marketing-Maschine bedienen und dabei zum Teil pseudo-wissenschaftlich agieren. Dazu zählt DFKI-Chef Wolfgang Wahlster den Dauerredner Ray Kurzweil, der verrückte Thesen ohne eine gewisse Substanz vorlegt. Das habe Folgen:
„Das größte KI-Zentrum findet man nicht mehr in den USA, sondern mit dem DFKI in Deutschland. Dass liegt daran, dass wir versuchen, als Ingenieure auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Wir definieren KI als künftige Informatik. Wir gehen an das Limit des Machbaren. Wir machen keine falschen Versprechen an die Industrie oder an den Staat. Wir bleiben auf dem Teppich. Das hat sich bewährt“, so Wahlster im Gespräch mit dem Technoloy Review-Chefredakteur Robert Thielicke.

Man sollte sich davor hüten, extrem überzogene Hoffnungen zu wecken, die dann nur Enttäuschungen hervorrufen.
„Google, Intel & Co. kommen nach Deutschland, weil es in den USA zu viele Marktschreier gibt. Die nehmen die Klappe zu voll. Die deutsche Mentalität ist zurückhaltender und pragmatischer“, resümiert Wahlster.

Das Notiz-Amt will dazu eine Debatte starten – hier bei den Netzpiloten, auf CIO-Kurator und für die September-Ausgabe des prmagazins.

Live-Interviews via Hangout on Air oder Gespräche via Skype. Meldet Euch.


„Orakel“ (adapted) by lauramba (CC0 Public Domain)


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Der Weimarer Künstlerbund und die Herausforderungen einer lebenswerten Digitalisierung

galerie (adapted) (image by latalante [CC0] via pixabay)

Um bei den Digitalthemen in der ersten Liga zu spielen, reicht es für Unternehmen wohl nicht aus, entsprechende Talente oder Startups an Bord zu holen. „Auch in der Führung muss Kompetenz in Sachen Digitalisierung präsent sein“, fordern Jürgen und Heribert Meffert in ihrem Opus „Eins oder Null“. Dabei gehe es vor allem um die erste Ebene, die Geschäftsführung und das Aufsichtsgremium, sowie um die zweite Führungsebene. „Die IT muss als neue Kernkompetenz im Unternehmen verstanden werden, der CDO sollte ein einflussreiches Wort im Führungsgremium mitsprechen – dann klappt es auch mit der Digitalisierung.“ Für die Kulisse passiert gerade eine Menge. Aber ändert sich wirklich etwas in den Führungsetagen?

Digi-Labs sollen es richten

„Digi-Labs, Innovation-Hubs, Digitalfabriken oder wie immer die deutschen Unternehmen ihre Ableger nennen, sind in den vergangenen Jahren ein fester Teil der deutschen Firmenlandschaft geworden. Ob Daimler, Lufthansa, Thyssenkrupp oder Deutsche Bank – jeder, der zeigen will, dass er die Zukunft anpackt, hat inzwischen ein Labor gegründet. Rund 100 sind es mittlerweile und noch deutlich mehr, wenn man zugekaufte Startups oder IT-Ausgründungen miteinbezieht. Tendenz steigend“, schreibt Capital. Das Monatsmagazin hat mit der Hamburger Managementberatung Infront Consulting über Monate Dutzende von Laboren besucht. Bislang sind die Ergebnisse ernüchternd: Wirklich Geld habe noch niemand verdient, auch die nicht, die schon länger dabei sind.

„Es fällt auf, dass bisher betriebswirtschaftlich eigentlich fast nichts erreicht wurde“, zitiert Capital Julian Kawohl, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, der die Studie wissenschaftlich begleitet hat. „Kein Unternehmen hat durch sein Lab signifikantes Neugeschäft aufgebaut.“ Was fehlt, sei die Bereitschaft der Konzerne, wirklich im großen Stil Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Noch stünden die Labs unter Welpenschutz, heißt es in der Studie.

Controller und die Sucht nach der kurzfristigen Rendite

Noch sei die Begeisterung bei den CEOs hoch. Noch werden die Units von dem verführerischen Parfüm des Neuen umgeben. „Das aber könnte sich ändern, wenn die Controller kommen und Nachweise für wirtschaftlichen Erfolg verlangen“, schreibt Capital und hätte vielleicht die systemischen Defizite der Deutschland AG stärker unter die Lupe nehmen sollen. Viele Konzerne und mittelständische Unternehmen leben von der Substanz. Sie setzen nicht auf neue Technologien, sondern auf höhere Preise und Scheininnovationen.

Wachsende Konzentration in wichtigen Branchen und eigentumsrechtliche Verflechtungen schädigen die Innovationskraft, um Zukunftsthemen wie die Kreislaufwirtschaft, die Mobilitätswende und den Klimaschutz zu stemmen. Wir bescheiden uns lieber mit Dumping-Kapitalismus, mahnt Wolfgang Neef, ehemaliger Vizepräsident der Technischen Universität Berlin. Rendite-Geilheit rückt an die Stelle der Qualitätsproduktion.

Value-Engineering statt Qualitätsproduktion

Die Studenten von Neef berichten, dass in der Firma Siemens professionelle Ingenieurarbeit, die ihre Zeit braucht und nicht mit billigsten Mitteln arbeitet, als „Over-Engineering“ geschmäht werde. Es soll stattdessen um „Value-Engineering“ gehen, also Ingenieurarbeit, die primär den Unternehmenswert an der Börse im Blick hat und möglichst geringe Kosten aufweist.

Laut Handelsblatt ist das national und international kein Einzelfall. Statt Produkte zu erfinden, würden sich Firmen im Zahlenjonglieren üben: Statt Wissenschaftler einzustellen, Forschungslabore einzuweihen oder neue Geschäftsfelder zu gründen, baut man die Finanzabteilung aus, in der dann neue Tricks zur internationalen Steuerarbitrage ausgebrütet werden. Laut einer Studie des MIT setzen die meisten Konzerne nicht mehr auf langfristige Grundlagenforschung und angewandte Forschung, sondern konzentrieren ihre Ausgaben auf kurzfristige Ziele. Ein immer größerer Anteil der Patentanmeldungen dient nicht mehr dem Schutz von Innovationen, sondern soll die Anwendung innovativer Technologien durch Konkurrenten blockieren.

Geisteskraft sollte an die Stelle der Effizienzdogmatik rücken

Solche Effizienzdogmatik führt zur Sparsamkeit der Geisteskraft, so der Duktus der aphoristischen Schrift „Kritik der grotesken Vernunft“ aus der Feder von Lars Hochmann: „Jede Gesellschaft hat die Unternehmen, die sie verdient.“ Das muss aber nicht zur fatalistischen Gegenwartsrestauration führen. „Zukünfte zu gestalten, bedeutet: die Wirklichkeit aufheben lernen“, so Hochmann, der mit seiner Aussage gut zur Programmatik der D2030 Initiative passt. Denn: „Unternehmen sind von Menschen gemacht und damit immer auch anders machbar.“

Das bewiesen in ihrem gesellschafts- und kulturpolitischen Engagement Persönlichkeiten wie Harry Graf Kessler und Henry van de Velde mit dem Allgemeinen Deutschen Künstlerbund in Weimar. Als Leiter des Kunstgewerblichen Seminars übt van de Velde eine Art Beratertätigkeit für das Handwerk aus mit dem Ziel, eine produktive Zusammenarbeit von Künstler, Kunsthandwerker und Unternehmer zu initiieren. Seine Meinungen und Schöpfungen wurden in offiziellen Kreisen des Kaiserreichs Anfang des 20. Jahrhunderts als subversiv und revolutionär abgewertet.

Genau deshalb war van de Velde so wichtig. Seine Aktivitäten beeinflussten den Werkbund, das Bauhaus und viele Wirtschaftszweige. So durchlöchert man versteinerte und selbstgefällige Institutionen. Warum soll das nicht auch mit der Digitalisierung gelingen, die zu einer lebenswerten Wirtschaft beiträgt. Das Notiz-Amt zitiert hier noch einmal Hochmann: „Lebenswert wird Wirtschaft erst dann, wenn das, was zählt, nicht zählbar ist.“


Image (adapted) „Galerie“ by latalante (CC0 Public Domain)


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Die Netzpiloten sind Partner beim e-Commerce Day

Partnergrafik_ecd

In Köln findet am 12. Mai 2017 der 8. e-Commerce Day statt. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Experten als auch an Einsteiger und bietet beiden Gruppen gleichermaßen Einblicke in die aktuellen Entwicklungen des e-Commerce sowie eine Plattform für den Dialog mit Branchenkennern. Es wird dieses Jahr über 30 Vorträge geben und die Besucher können über 81 Aussteller vor Ort treffen.

Jedes Jahr kommen über 1. 500 Menschen zum e-Commerce Day, um sich auszutauschen und zu netzwerken. Die teilnehmenden Aussteller repräsentieren die gesamte Wertschöpfungskette des e-Commerce und reichen von Logistikdienstleistern über Shop-Lösungen bis hin zu Spezialisten für Conversion-Optimierung. Bei Fragen können sich die Besucher auf der Veranstaltung an den Hauptsponsor plentymarkets sowie Hermes, Shopware, DHL und Interessensvertreter wie der Händlerbund und der Bundesverband Onlinehandel wenden.

RheinEnergie Stadion erleben

In der Zeit von 9 bis 18 Uhr haben die Besucher Zeit, sich über alle Neuigkeiten rund um e-Commerce zu informieren. Und im Anschluss steigt die legendäre Aftershow-Party mit kostenlosem Catering. Verschiedene Aktionen runden zudem den 8. e-Commerce Day ab. Ein Highlight ist ein 45-minütiger Rundgang durch den Veranstaltungsort, das RheinEnergie Stadion. Bei der Führung erhalten die Teilnehmer exklusive Einblicke, die sonst Trainern und Spielern vorbehalten bleiben. Außerdem gibt es den ganzen Tag über einer Fotoaktion, die den Teilnehmern die Möglichkeit eines Erinnerungsfotos vor der einzigartigen Kulisse des Stadions bietet.

Zu den Speaker auf der Veranstaltung gehören:

Hier könnt ihr euch Tickets für den e-Commerce Day sichern.

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Die Basta-Methoden von Yahoo-Chefin Mayer

Daumen CC0 PublicDomain

Heroische und herrische Führungskräfte im Niedergang – Yahoo-Chefin Marissa Mayer wurde vom Handelsblatt zur Absteigerin des Jahres gekürt. Das hat sie sich redlich verdient. Vor drei Jahren ist die ehemalige Google-Managerin regelrecht als Heilsbringerin gefeiert worden. Sie kam, sah – und verlor: Mayer sei es nicht gelungen, den strauchelnden Konzern aus dem kalifornischen Sunnyvale wieder auf Kurs zu bringen. Am aktuellen Desaster trägt sie Mitschuld.

“Mit ihrem machtbewussten und egozentrischen Auftreten verprellte sie Mitarbeiter und verlor wichtige Mitarbeiter aus der Führungsriege”, schreibt das Handelsblatt. Da halfen dann auch halbherzige oder wenig strategisch geplante Übernahmen von Tumblr und Co. nicht weiter. Bleibt als Hoffnung die steuerfreie Veräußerung der Anteile am chinesischen Amazon-Konkurrenten Alibaba. Was für eine unternehmerische Leistung.

Machteliten-Hacking durch Abstimmung mit den Füßen

Das Notiz-Amt hat das beim Amtsantritt von Mayer bereits vorausgesehen. Etwa die Tabula rasa-Methode bei der Abschaffung der Arbeitsmöglichkeit in den eigenen vier Wänden.

Mit Zwang erreicht man eher das Gegenteil. Es gibt sicherlich Mitarbeiter, die die Trennung von Privat- und Geschäftsleben schätzen. Es gibt aber auch Mitarbeiter, die Mischformen favorisieren und sicherlich wird es auch Angestellte bei Yahoo geben, die nur deshalb bei diesem Unternehmen sind, weil sie zu Hause arbeiten können. Die radikale Entscheidung von Mayer kann die Vertrauensbasis zerstören, prognostizierte der Harvey Nash-Personalexperte Maximilian Nobis im ichsagmal.com-Interview.

In einer Zeit mit Fachkräftemangel gehe das zu Lasten der Motivation und führt zu einer Abwanderung von Talenten. Das ist ja dann eingetreten. Machteliten-Hacking durch Abstimmung mit den Füßen.

“Yahoo ist ein Technologiekonzern und lebt von guten Arbeitskräften. Der Belegschaft so eine Maßnahme per E-Mail mitzuteilen ist kein guter Stil. Es ist wohl der verzweifelte Versuch von Mayer, ihren angeschlagenen Konzern wachzurütteln”, betont Nobis.

Hoher Preis für Hauruck-Management

Für diese Hauruck-Maßnahme musste Mayer zudem einen hohen Preis zahlen. Mitarbeit wieder in den Heimathafen der Konzernzentrale zurückzuholen, ist mit hohen Investitionen verbunden. Eine fröhliche Campus-Kultur, die Mayer bei Google kennengelernt hat, konnte sie mit der Devise “Ich möchte Dich in Deinem Büro arbeiten sehen” schon gar nicht realisieren.

Mayer hätte smarter vorgehen können: Es gibt verschiedenste Formen bei den Arbeitszeiten: Vertrauensarbeitszeit, Kernzeiten, Kombination von Präsenztagen im Büro und Möglichkeiten für das Arbeiten zu Hause sowie Coworking-Spaces. “Da hat sich eine Menge getan – auch bei den technologischen Möglichkeiten, an fast jedem Ort der Welt arbeiten zu können. Einen Rückfall in alte 9 to 5-Zeiten wird es nicht geben”, hofft Nobis.

Zentralistisch geprägte Organisationen passen nicht mehr in eine Landschaft, die von Vernetzung und Mobilität geprägt ist. Es fällt zunehmend schwerer, die besten Talente an einem Ort zu gewinnen. Die Rekrutierung von Mitarbeitern muss sich mit Verlegenheitslösungen über Wasser halten. Mitarbeiter stehen in Großraum-Büros unter einem enormen Leistungsdruck und reagieren häufig mit Ellbogen-Mentalität gegenüber Kollegen. Die Teamarbeit und der Wissensaustausch bleiben auf der Strecke – auch wenn in der Öffentlichkeit das Gegenteil behauptet wird.

Netzökonomie entlarvt rüde Führungskräfte

Mit dem Niedergang von rüden Führungskräften wie Mayer, Winterkorn und Co. wird deutlich: Heroischen und herrischen Unternehmensführern geht es so langsam an den Kragen. “Das heroische Unternehmen ist auf Hierarchie angewiesen, denn Helden können nur oben stehen”, so der Soziologe Dirk Baecker.

Das funktioniert wunderbar in stabilen Umwelten der Massenproduktions-Ära. In der Netzökonomie werden diese hierarchischen Top-Manager auffällig und als störende Verzerrer wahrgenommen.


Image “Daumen” by geralt  (CC0 Public Domain).


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Neuland reloaded: Führung, Netzwerke und „Der Spiegel“

Unsere Gesellschaft verpasst die Chancen der digitalen Selbstorganisation zugunsten der alter Ordnung. // von Ole Wintermann

Neuland (Bild: Frank Vincentz [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

In diesen Tagen kann man, wenn man sich die Verlautbarungen von Politik und Wirtschaft zur sogenannten Industrie 4.0 (wo sind bloß die Industrie 1.0, 2.0, 3.0 verblieben?) anschaut, den Eindruck bekommen, dass Internet sei als #Neuland tatsächlich, und nicht nur im übertragenen Sinne, erst im letzten Jahr entdeckt worden. Stolz verkünden die Lenker von Unternehmen und Staat nun, sie hätten dieses Neuland entdeckt und dieses Neuland berge unglaubliche Potenziale.

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Zittrain on Leading in a Networked World

Video des Monats: Bestseller-Autor Jonathan Zittrain (Mitgründer des Harvard Berkman Center for Internet & Society) in einem langen Vortrag über das Thema Führung in vernetzten Organisationen. Etwas langatmiger Start aber die Geduld wird mehr als belohnt:

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