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  • WHATSAPP Chip: WhatsApp immer besser: Diese Foto-Funktion gibt es endlich für Android: Foto-Fans können sich freuen, denn der Messenger WhatsApp möchte nun auch endlich auf angesagte Filter in der Foto-Funktion umsteigen. Bisher können Nutzer ihre Bilder lediglich zuschneiden oder mit einem Smiley aufbessern, was dennoch für die meisten als langweilig gilt. Die Anzahl der Nutzer, die Bilder direkt über den Messenger aufnehmen, gehen zudem immer weiter zurück. Daher möchte Whatsapp schon bald dem Trend mit angesagten Filtern für schönere Fotos ebenfalls nachgehen.

  • NINTENDO Heise: Klage gegen Nintendo: Switch-Controller sollen Patent verletzten: Gamevice verklagt Nintendo. Laut dem US-amerikanischen Hersteller von Gaming-Zubehör für Smartphone und Tablets, sollen die neuen Controller von Nintendo, die unter dem Namen „Nintendo Switch“ bekannt sind, zu sehr den Controllern einer Spielekonsole aus dem Jahr 2012 ähneln. Bislang war Nintendo mit seinen Controllern am Markt sehr erfolgreich. Gamevice aber fordert nun Schadensersatz und einen Verkaufsstopp.

  • APP Golem: Forscher finden über 4000 spionierende Android-Apps: Seit Anfang des Jahres soll ein Anbieter etwa 4.000 Apps auf den Markt gebracht haben, die teilweise auch über den Google Play-Store verbreitet wurden. Diese Apps können sowohl das Mikrofon am Smartphone aktivieren als auch Telefonate mitschneiden und SMS versenden. Die Sicherheitsfirma Lookout gab dieser Malware-Familie den Namen „Sonic Spy“. Die Gefahr bei diesen Apps besteht vor allem darin, dass beispielsweise teure Sondernummern angerufen und Log-Daten und Informationen über WLAN-Access-Points übertragen werden können.

  • HOMEOFFICE Zeit: Wer flexiblere Heimarbeit fordert, droht mit Schlafentzug: Ein Traum für viele Arbeitnehmer: Acht Stunden für die Arbeit, acht Stunden Freizeit und dazu noch acht Stunden Schlaf. Schlafforscher finden dies genau richtig, denn derzeit sieht der Arbeitsalltag für die meisten Arbeitnehmer ganz anders aus. Weniger Schlaf, lange Arbeitszeiten und eine ständige Erreichbarkeit. Wichtig wäre es hier einmal genauer darüber nachzudenken, die digitalen Möglichkeiten zu nutzen und Home Office zu einem wesentlicheren Bestandteil im Arbeitsalltag zu machen.

  • ANDROID T-Online: Kurz vor Start: Das kann Android 8.0: Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis die finale Version des neuen Betriebssystems Android 8 veröffentlicht wird. Auch wenn der Name noch nicht bekannt ist – viele spekulieren, dass der Name Oreo, benannt nach der bekannten Keksmarke, sein wird – gibt es schon einige Details zu den neuen Funktionen des Betriebssystems. Nutzer können sich unter anderem über individuelle Benachrichtigungen, Bild-im-Bild-Videos oder über die stromsparende App-Bremse freuen.

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  • SMART HOME golem: Amazon sieht anderen Ansatz bei Apples Homepod: Man mag es kaum glauben, aber Apple ist in einer Kategorie – Smart Home – tatsächlich mal nicht Hardware-Vorreiter. Zuvor hatten schon Amazon und Google ihre Smart-Home-Lautsprecher veröffentlicht, mit dem Homepod zieht jetzt auch Apple nach. Auch der Homepod wird wie bisherige Apple-Systeme mit der digitalen Assistenz Siri ausgestattet. Wie auch die Vorgänger der Konkurrenz soll der Homepod den Alltag des Anwenders vereinfachen, indem er Fragen beantwortet und das Smart Home bedient.

  • WIKILEAKS heise: 10.000 Dollar für „termination“: Wikileaks setzt Kopfgeld auf Journalisten aus: Es gleicht einer Kopfgeldjagd – Wikileaks setzt 10.000 Dollar auf den “Kopf” eines US-Journalisten aus. Grund dafür ist, dass der Journalist seine Quelle, eine NSA-Mitarbeiterin, nicht geschützt haben soll. Mittels eines Tweets fordert die Plattform die „termination“ des Journalisten Matthew Cole von der Webseite „The Intercept“. Damit gemeint ist eine öffentliche Bloßstellung und die Entlassung Coles. Das öffentliche Gesicht Wikileaks’, Julian Assange, äußerte sich wenig später ähnlich kritisch zu dem Vorfall. Seit gestern sitzt die betroffene Whistleblowerin, die 25-jährige Reality Leigh Winner, in Haft, über eine mögliche Freilassung wurde sich beraten.

  • DIGITALISIERUNG t3n: Studie: Unternehmenskultur behindert Digitalisierung: Man nehme an, Unternehmen streben danach sich möglichst zielstrebig in den verschiedenen Departements zu digitalisieren, laut einer Studie der Strategieberatung Capgemini fehle aber der Mehrheit von 340 befragten Unternehmen eine “digitale Vision”. Die Studie von Strategieberatungsfirma war global angelegt und hat ergeben, dass 62 Prozent der Teilnehmer der im März und April 2017 weltweit durchgeführten Umfrage die etablierte Unternehmenskultur als eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einer digitalen Organisation sehen. In Deutschland liege der Wert mit 72 Prozent sogar leicht darüber.

  • ROAMING ntv: Verbraucherzentralen warnen vor Fallen: Ab dem 15. Juni werden die Roaming-Gebühren für Mobilfunknutzer im EU-Ausland abgeschafft. Damit soll teuren Gebühren entgangen werden und den Nutzern die gleichen Tarife wie im eigenen Land ermöglicht werden. Grundsätzlich gilt aber immer, dennoch im Kleingedruckten des eigenen Vertrags nachzulesen. Denn auch wenn die Neuregelung von Vebraucherschützern generell begrüßt wird und als „Meilenstein für die Verbraucher“ bezeichnet wird, so Isabelle Buscke vom Brüsseler Büro des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, sollten Verbraucher auf der Hut sein.

  • WHATSAPP sueddeutsche: Whatsapp führt Foto-Filter ein: Meist bringen App-Updates nur kleinere Veränderungen mit sich. Seit Anfang der Woche ist die Version 2.17.30 von Nutzern der iOs-Variante von WhatsApp verfügbar. Am interessantesten ist dabei wohl das neue Feature von Foto-Filtern, mit dem sich der Messaging-Dienst noch weiter an Konkurrenten wie Snapchat oder Instagram annähert. Für mehr Übersichtlichkeit werden zudem mehr als vier Bilder oder Videos die gleichzeitig gesendet werden von WhatsApp sortiert und automatisch in eine Art Mini-Album eingeführt.

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Diese Technologie verhindert die Übertragung von Morden bei Facebook Live

Blutbad (adapted) (Image by HannahJoe7 [CC0 Public Domain] via pixabay)

Ganze 24 Stunden hat es gedauert, bis Facebook ein Video gelöscht hat, in dem gezeigt wurde, wie ein Mann seine Tochter, die noch ein Säugling war, umgebracht hat. Am 24. April 2017 hatte in Thailand ein Vater den Mord an seiner 11 Monate alten Tochter mithilfe des Live-Video-Services des sozialen Netzwerks gestreamt, bevor er Selbstmord beging. Die beiden Videoclips wurden hunderttausendfach angesehen, bevor sie entfernt wurden.

Dies war nicht das erste Mal, dass Facebook dazu genutzt wurde, um gewalttätiges Verhalten zu verbreiten. Die Seite wurde bereits vorher im April genutzt, um einen Mord in Cleveland und einen Suizid in Alabama zu streamen. Infolgedessen wurde Facebook dahingehend kritisiert, dass es nicht schnell genug auf die derartige Nutzung des Live-Streaming-Services reagiert habe. Das Unternehmen antwortete, dass es die Absicht hat, 3.000 Leute anzustellen, um jedes Video, das kriminelles oder gewalttätiges Verhalten zeigt, zu identifizieren.

Mit 1,86 Milliarden Nutzern ist eine Plattform wie Facebook jedoch viel zu umfangreich, als dass dies ausreichen würde. Facebook steht nicht nur vor einem Managementproblem sondern auch vor einer technologischen Herausforderung. Stattdessen muss das soziale Netzwerk mehr in Software investieren, die Videos mit gewalttätigem Inhalt automatisch erkennt.

Üblicherweise haben soziale Netzwerke bei der Identifizierung von Verbrechen mit Melde- und Beschwerdesystemen auf ihre Nutzer vertraut. Wenn jemand sich bedroht fühlt oder eine illegale Aktivität beobachtet, kann dies der Seite, oder falls notwendig, direkt der Polizei gemeldet werden. Wenn sich im Fall von Facebook jemand über gewalttätigen Inhalt beschwert, dann wird Facebook ermitteln und entscheiden, ob der Inhalt entfernt werden muss.

Aber bei der gegebenen Menge an Inhalten, die jeden Tag gepostet werden, und der Geschwindigkeit, mit der sie sich verteilen, wären wahrscheinlich sogar tausende von Ermittlern zu wenig, um schnell mit gewalttätigen Videos umzugehen. Deshalb dauerte es fast 24 Stunden, bis das Video mit dem Mord entfernt wurde, obwohl es direkt nach Beginn des Livestreams gemeldet wurde.

Die letzten Entwicklungen in der KI-Technologie könnten eine Lösung durch „Text-Mining“, „Bild-Mining“ und „Video-Mining“ bieten. Diese Technologien nutzen maschinelle Lernalgorithmen, um automatisch heikle Wörter oder Verhaltensweisen in digitalen Inhalten aufzuspüren. Facebook könnte ein System aufsetzen, das diese Technologie nutzt, um Inhalte als potenziell gewalttätig zu identifizieren und es daran zu hindern, sich im Netzwerk zu verbreiten. Dies würde den Nutzern mehr Zeit geben, Inhalte zu melden und den Facebook-Mitarbeitern mehr Möglichkeiten, um zu überprüfen, ob sie entfernt werden müssen.

Damit die Algorithmen effektiv sind, müssen sie die Grundlagen der Psychologie und Linguistik beachten, sodass sie verschiedene Typen gewalttätigen Inhalts kategorisieren können. Zum Beispiel ist der Mord an einem Menschen relative leicht als gewalttätig zu erkennen. Aber viele andere potenziell gewalttätige Taten gehen eher mit psychologischen Schäden als körperlichen Verletzungen einher.

Die Algorithmen müssten Nachrichten automatisch sortieren und in Abhängigkeit ihrer linguistischen Merkmale in verschiedene Levels klassifizieren, indem Inhalt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit in Bezug auf gewalttätiges Verhalten ein höherer Wert zugeordnet wird. Die Facebook-Mitarbeiter könnten dieses System dann nutzen, um den Inhalt effizienter zu überwachen. Dies könnte möglich machen, dass Mitarbeiten gewalttätige Inhalte verhindern können, bevor sie überhaupt auftauchen. Wenn das System seine Mitarbeiter über leicht beleidigende Worte oder Nachrichten informiert, könnten sie einschreiten, um zu verhindern, dass weiterer Inhalt hochgeladen wird, der tatsächlich physische Gewalt oder schlimmere Nachrichten beinhaltet.

Wenn dann Details an die Polizei weitergeleitet werden würden, könnte dieses System sogar in der Lage sein, Verbrechen komplett zu verhindern. Zum Beispiel lässt der Regierungsbericht über den öffentlichen Mord an dem britischen Soldaten Lee Rigby vermuten, dass Facebook mehr hätte tun können, um die Mörder zu stoppen, die auf der Seite diskutiert hatten, dass sie „einen Soldaten umbringen“ wollten.

Neue Probleme

Diese Art von maschinellem Lernalgorithmus ist bereits weit entwickelt und wird von Verkehrsbehörden dazu genutzt, Autounfällen und Verkehrsbelastungen durch die CCTV-Aufnahmen zu melden. Doch er muss ebenso für Livestream-Videos entwickelt werden. Die Schwierigkeit liegt darin, dass der Inhalt von Livestreams für Algorithmen viel schwieriger zu analysieren ist als der von Fahrzeugen. Die dringende Forderung nach Software zur Inhaltsüberwachung und -verwaltung sollte jedoch die Fortschritte auf diesem Gebiet vorantreiben. Facebook könnte sogar als Anführer auf diesem Gebiet in Erscheinung treten.

Allerdings könnte dies auch dazu führen, dass Inhalte überwacht und sogar zensiert werden, bevor sie veröffentlicht werden. Dies würde die Frage aufwerfen, welche Rechte Facebook über die auf der Seite geposteten Inhalte hat, was die bereits bestehende Kontroverse über die Nutzungsrechte der sozialen Netzwerke über die Nutzerinhalte anheizen würde.

Es würde sich außerdem im Konflikt mit dem konventionellen Ethos stehen, dass soziale Medien eine Möglichkeit für die Nutzer darstellen, um alles zu veröffentlichen, was sie wollen (auch wenn es später entfernt wird), was schon seit Beginn des Internets ein Teil desselben ist. Es würde außerdem bedeuten, dass Facebook mehr Verantwortung für den Inhalt, der auf der Seite gepostet wird, übernimmt, als es bisher bereit war, zu tun. Dies bedeutet, dass Facebook eher ein traditioneller Verleger als eine Plattform werden würde – was eine ganze Reihe neuer Probleme hervorrufen könnte.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Blutbad“ by HanahJoe7 (CC0 Public Domain)


The Conversation

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Stories: WhatsApp, Instagram und Snapchat im Vergleich

Titelbild-Stories-Applepiloten (adapted) (Image by Julia Froolyks)

Snapchat kann es von Anfang an, Instagram schon länger und WhatsApp-Nutzer können es nun ebenfalls tun: sogenannte Stories erstellen und mit Freunden oder einem anonymen Publikum teilen. Besonders die jüngeren Generationen nutzen Snapchat und Instagram bereits seit deren Erscheinen. Mit der neuen Status-Funktion in WhatsApp kommen nun vermutlich auch ältere Semester mit dem sozialen Tool in Berührung. Doch die Stories-Funktionen sind nicht identisch. Welche App ist in dieser Hinsicht die richtige für euch? Ich erkläre die Unterschiede.

Visuelle Geschichten mit Stories erzählen

Stories Snapchat
Screenshot by Julia Froolyks

Sogenannte Stories sind Bilder-Inhalte, die neben Videos, Fotos und bei WhatsApp auch animierte GIFs enthalten können. Stories bleiben nicht permanent sichtbar, sondern werden nach 24 Stunden wieder gelöscht. Die eigenen Kontakte oder Follower können bis dahin auf Inhalte der Geschichte reagieren und diese kommentieren. So lässt sich eine im besten Fall unterhaltsame Chronologie eines besonderen Ereignisses oder des ganz normalen Alltags-Wahnsinns erstellen.

In Snapchat kann jeder die Stories sehen

Der erste Unterschied zwischen den drei Diensten besteht zuerst einmal in der Auswahl eurer Zuschauer. Während Instagram und Snapchat als soziales Netzwerk durchgehen, ist WhatsApp seit eh und je ein purer Messenger.

In WhatsApp können immer nur die eigenen Kontakte auf gepostete Inhalte in der Status-Leiste zugreifen. Bei Instagram könnt ihr hingegen festlegen, ob die gesamte Community oder ausschließlich eure Follower die Inhalte sehen kann. Außerdem könnt ihr in dem Foto-Netzwerk unliebsame Leser auf Instagram blockieren. Im Vergleich dazu bietet Snapchat keine Möglichkeit, das Publikum zu filtern. Alle, die bei Snapchat angemeldet sind, können eure Inhalte 24 Stunden lang betrachten.

Keine Filter für Status-Update in WhatsApp

Stories
Screenshot by Julia Froolyks.

Weitere Unterschiede der drei Apps bestehen in der Erstellungsphase von Story-Inhalten. Während beim Status-Update von WhatsApp das Bild mit einer Bildunterschrift versehen und zugeschnitten werden kann, müssen etwaige Beschriftungen bei Snapchat und Instagram ausschließlich freihändig skizziert werden.

Die sogenannten Doodle-Zeichnungen können bei Snapchat und WhatsApp zwar farblich angepasst werden. Allerdings bietet Instagram beim Malen auf den Bildern wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten. So lassen sich dort etwa die Linien in der Dicke anpassen oder mit Leuchteffekten versehen.

Zwar fehlt bei Instagram und Snapchat die Möglichkeit einer Bildunterschrift, dafür bieten beide Apps im Story-Modus eine Fülle an Filtern für Bilder an. WhatsApp verzichtet auf Filter. In allen drei Apps können Emoji und Bilder in den Stories-Beitrag eingefügt werden.

Bei Snapchat ist alles live

Als Manko bei Snapchat bewerte ich die Tatsache, dass keine bereits vorhandenen Bilder oder Videos in die Story gepostet werden können. Hier müssen die Aufnahmen „live“ in der Story erstellt werden. Verständlich wird das nur, wenn man das Posten von aktuellem Material als eigentlichen Kern der Stories-Funktion betrachtet: Schließlich soll sie ein aktuelles Ereignis zeitnah dokumentieren. WhatsApp und Instagram sehen das aber anders und setzen euch nicht unter Zeitdruck. Dort könnt ihr auch Videos, Fotos und GIFs nutzen, die bereits früher erstellt und gespeichert habt.

Mehr Sicherheit bietet WhatsApp

Stories WhatsApp
Screenshot by Julia Froolyks

Sicherheitstechnisch liegt WhatsApp vorn. Weder Snapchat noch Instagram verschlüsseln ihre Inhalte. Hingegen in WhatsApp werden neben dem Chat auch das Status-Update via Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt.

Fazit: Euer Geschmack entscheidet

Die Stories-Funktion jeder App hat Stärken und Schwächen. Vorteil von WhatsApp: Da vermutlich die meisten eurer Freunde und Verwandten die App nutzen, könnt ihr eure Stories mit sehr vielen Menschen teilen, die euch besonders nah stehen. Negativ fällt mir bei WhatsApp auf, dass sich Bilder nicht optimal bearbeiten lassen, bevor man sie in die Welt hinausschickt. Ich finde die Handhabung nicht intuitiv.

Bei Snapchat gefallen mir die witzigen und täglich wechselnden Filter sehr. Sobald ihr die Bilder veröffentlicht, kann sie allerdings jeder sehen. Ihr könnt den Kreis der Zuschauer nicht beeinflussen. Zum Glück können die Bilder, die dort entstehen, auf dem Smartphone gesichert werden, und müssen nicht zwingend hinaus in die Welt posaunt werden.

Am meisten Spaß macht die Stories-Funktion natürlich, wenn die Geschichten, die ihr betrachtet, auch wirklich etwas zu erzählen haben. Wer eine sehr große Auswahl an wirklich unterhaltsamen oder originellen Geschichten verfolgen will, ist meiner Meinung nach am besten bei Instagram aufgehoben. Denn dort sind – mehr noch als bei Snapchat – inzwischen viele Unternehmen, Organisationen und Promis unterwegs, die sehr viel Wert auf professionelles Storytelling legen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


Screenshots by Julia Froolyks


 

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  • NETZSTANDARD heise: 5G: Das Rennen ist eröffnet: Der letzte Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat gerade erst stattgefunden. Die Rede war dabei auch der nun beginnende Standardisierungsprozess rund um 5G-Netze. Mitte 2018 soll das erste Standardpaket fertig sein, damit die ersten Netze wie geplant 2020 live gehen können. In Deutschland seien dafür Investitionen von 100 Milliarden Euro zum Ausbau geplant.

  • SPEICHERTECHNIK t3n: Speicher-Virtualisierung: Alles, was du über Software-defined Storage wissen musst: Software-defined Storage (SDS) steht in der IT-Branche hoch im Kurs. Vereinfacht gesagt beschreibt der Begriff die Möglichkeit, die unterschiedlichen Datenträger und Speichersysteme im Unternehmen mit einer zentralen Software-Lösung verwalten zu können. Hier werden euch Konzepte und Technologien vorgestellt und erklärt, wie Unternehmen von diesem innovativen Storage-Konzept profitieren können.

  • FACEBOOK thenextweb: Facebook launches its first real VR app for 360 photos and videos: Heute veröffentlicht Facebook seine erste App zum schauen von 360-Grad-Videos in der virtuellen Realität, Facebook 360. Die VR-Funktion ist derzeit nur über Samsung Gear VR möglich. Allgemein ermöglicht die App zudem einen geordneteren Video-Feed auf Facebook, die sonst im regulären Feed durch anderen Content untergehen würden. 

  • SNAPCHAT theguardian: Snapchat raises eyebrows with Women’s Day filter that lightens Frida Kahlo’s skin: Wer sich am vergangenen Tag in diversen Social-Media-Kanälen bewegt hat ist wohl kaum um einen Hashtag oder dessen diverse Variationen herumgekommen: #womensday. Auch Snapchat hat zur Feier des Tages drei Filter herausgebracht, um einflussreiche Frauen aus der Geschichte zu würdigen wie beispielsweise Marie Curie. Das ging aber laut Meinungen aus dem Netz gehörig nach hinten los.

  • KI googlewatchblog: Google Cloud Video API: Künstliche Intelligenz kann jetzt auch Objekte in Videos erkennen: Bei der Google-Bildersuche wird schon seit Jahren auf Algorithmen gesetzt, um Objekte in Bildern zu erkennen, was auch mittels eine Chrome Extension auf Facebook ausprobiert werden kann. Im bewegten Bild gestaltet sich dies logischerweise schwieriger. Das war jahrelang eine große Herausforderung, aber jetzt will Google entscheidende Fortschritte gemacht haben. 

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Vom Gefühl zur Nachricht: Was tun gegen Fake News?

fragezeichen-image-by-qimono-via-pixabay

Barack Obama glaubt, dass Fake News eine Bedrohung für die Demokratie darstellen. Der scheidende US-Präsident sagte, er sei besorgt über die Art und Weise, wie „so viele Fehlinformationen sehr gut verpackt“ und in den Social-Media-Feeds der Menschen als Tatsachen dargestellt werden können. Auf einer Konferenz in Deutschland sagte er:

Wenn es uns nicht ernst ist mit den Tatsachen und damit, was stimmt und was nicht, wenn wir nicht unterscheiden können zwischen ernsthaften Argumenten und Propaganda, dann haben wir ein Problem.

Aber wie unterscheiden wir zwischen Tatsachen, legitimer Debatte und Propaganda? Seit der Brexit-Abstimmung und dem Wahlsieg Donald Trumps ist sehr viel darüber geschrieben worden, inwiefern die Auswirkungen sozialer Medien und der Verbreitung von Fake News auf den politischen Diskurs, das Funktionieren der Demokratie und den Journalismus zu erklären sind. Detaillierte sozialwissenschaftliche Forschung ist noch im Entstehungsprozess begriffen, doch es kann bereits eine Menge aus bestehenden Studien zu Online- und Offline-Verhalten gelernt werden.

Vertrauenssache

Beginnen wir mit einer allgemeinen Definition von Fake News als Informationen, die über ein Medium verbreitet werden – oft zugunsten bestimmter sozialer Akteure – und sich dann als unüberprüfbar oder im Wesentlichen falsch erweisen. Wie bereits erwähnt, hat man Fake News bislang als Propaganda bezeichnet. Und es gibt umfangreiche sozialwissenschaftliche Literatur über Propaganda, ihre Geschichte, Funktion und Verbindungen zum Staat – sowohl zu demokratischen als auch diktatorischen.

Tatsächlich ist Russland, wie die Untersuchungen aus den USA und Italien zeigen, eine der wichtigsten Quellen der Fake News. Full Fact, eine Website aus Großbritannien, untersucht die Quellen der Medienberichte, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen – und an solchen mangelt es nicht.

Man könnte argumentieren, dass die „Mainstream“-Medien in den Augen ihres Publikums als weniger vertrauenswürdig (ob gerechtfertigt oder nicht) wahrgenommen werden, und es dadurch schwerer geworden ist, zwischen Medien zu unterscheiden, die vermeintlich ein echtes Interesse daran haben, die Wahrheit zu sagen, und solchen, die nicht unbedingt dieselbe ethische Grundlage haben. Wie kann der Mainstream-Journalismus, der von allen Seiten politisch voreingenommen ist, die moralische Deutungshoheit behalten? Dieses Problem geht sicherlich noch auf die Zeit vor der digitalen Technologie zurück.

Filterblasen und Echokammern

Hier stellt sich die Frage, ob Social Media das Problem noch schlimmer macht. Fast ebensoviel wurde über die Diskussionen der sogenannte „Filterblasen“ in den sozialen Medien geschrieben – wir neigen alle dazu, uns eher mit Menschen zu umgeben, die unsere Perspektive teilen. Das gilt nicht unbedingt nur für das digitale Zeitalter und funktioniert auf zwei verschiedene Weisen:

Filterblasen sind ein Produkt der Klasse und der kulturellen Position. Eine aktuelle britische Studie über gesellschaftliche Schichten geht weiter darauf ein. Ein wichtiges Detail ist hierbei, dass sich diejenigen mit einem höheren sozialen Status sehr wahrscheinlich am ehesten zusammenfinden, dabei aber dennoch vielfältigere soziale Kontakte haben werden als diejenigen, die sich in den niedrigeren Einkommens- und Statusgruppen befinden. Sie werden wahrscheinlich auch eine größere Vielfalt von Medien, vor allem Internet-Angebote, nutzen. Nicht alle Blasen sind gleich groß oder gleichartig und unsere Social-Media-Blasen spiegeln unsere alltäglichen „Offline“-Blasen wieder.

Und tatsächlich können Social-Media-Blasen für Interaktionen zwischen Journalisten und Politikern sehr relevant sein, denn eine der am klarsten definierten Twitter-Blasen ist die, die Politiker und Journalisten umgibt. Damit werden ältere Modelle von Medieneffekten in den Fokus gerückt, wie etwa das Kommunikationsmodell nach Lazarsfeld, demzufolge wichtige „Meinungsführer“ – einflussreiche Knotenpunkte in unseren sozialen Netzwerken – einen beträchtlichen Einfluss auf unseren Medienkonsum haben. Analysen eines Fake-News-Artikels deuten darauf hin, dass es nicht um Social Media an sich geht, sondern darum, wie Geschichten, die in den sozialen Medien kursieren, von führenden Seiten und Akteuren mit vielen Anhängern aufgegriffen und verbreitet werden können.

 

 

Eine falsche Annahme in einem Tweet von einer Einzelperson wird zu Fake News auf einer ideologisch motivierten Nachrichten-Website oder ein Tweet von einem Präsidentschaftskandidaten wird für viele automatisch zu einer „Tatsache“. Wir sorgen uns heute mehr denn je darüber, da die sozialen Medien sowohl die Nachricht an sich als auch die Art und Weise ihrer Verbreitung sehr sichtbar machen.

Fake News aufdecken

Was ist hilfreich und wie können wir da herangehen? Erstens, die Ökonomie der sozialen Medien favorisiert Klatsch, Neues, Geschwindigkeit und „Teilbarkeit“. Sie verwechselt Belustigung mit sozialem Wert. Es gibt Hinweise darauf, dass Fake News, die bestehenden Vorurteilen in die Hände spielen, eher geliked werden und somit mehr Umsatz für die Schöpfer erzeugen. Das ist das gleiche Prinzip wie bei den sogenannten Promi-Magazinen. Hier ist es unwahrscheinlicher, dass man mit gut recherchierten und dokumentierten Nachrichten eine vergleichbare Reichweite erreicht.

Der andere wichtige Punkt ist hier, dass es – auch laut Obama – schwierig ist, die ‚Fakes‘ von den echten Nachrichten zu unterscheiden, und viele Leute scheinen ihre Schwierigkeiten damit zu haben. Wie meine Kollegen und ich bereits vor fast 20 Jahren argumentierten, machen digitale Medien es schwieriger, die Wahrhaftigkeit von Inhalten einfach durch das physikalische Format zu unterscheiden (Printzeitung, qualitativ hochwertige Nachrichtenübertragung, Lehrbuch oder Boulevardzeitung). Online-Nachrichten sind schwerer zu unterscheiden.

Das nächste Problem besteht darin, dass die Rücknahme von Fake News in den sozialen Medien derzeit von der Technologie eher unzureichend unterstützt wird. Obwohl Beiträge gelöscht werden können, ist dies ein passiver Akt, sogar noch weniger wirksam als die aus einem kleinen Absatz bestehenden Richtigstellungen in Zeitungen. Um eine Wirkung zu erzielen, wäre es notwendig, nicht nur Beiträge zu löschen, sondern sie sichtbar zu markieren und zu verlangen, dass Nutzer bestimmte Elemente als Fake News erkennen und dies bestätigen.

Ob Fake News nun eine Erscheinung des digitalen und sozialen Medienzeitalters sind oder nicht – es ist zumindest wahrscheinlich, dass soziale Medien dazu neigen, die Verbreitung von Fehlinformationen zu verstärken. Ihre Ökonomie begünstigt Teilbarkeit gegenüber Wahrhaftigkeit und Verbreitung gegenüber Richtigstellung. Dabei handelt es sich nicht um technologische „Gegebenheiten“, sondern um Entscheidungen – und zwar seitens der Systemdesigner und ihrer Regulatoren, wo immer es dann solche gibt. Darüber hinaus haben Mainstream-Medien ihren eigenen Ruf durch „Falschmeldungen“ und sichtbar ideologische Berichterstattung getrübt und somit die Tür für andere Nachrichtenquellen geöffnet.

 

 

Das Verständnis dieser komplexen Mischung von Faktoren ist die Aufgabe der Sozialwissenschaften. Aber vielleicht ist die eigentliche Botschaft hier, dass wir uns als Gesellschaft und als Individuen der Frage zu stellen haben, wie wir die Menschen zum verantwortungsvollen Nachrichtenkonsum erziehen können – und ob wir nicht die Wahl haben, unser eigenes Verhalten zu ändern, statt die sozialen Medien zu regulieren, wie wir es mit Printmedien und Fernsehen tun. Fragen Sie sich doch einmal: Wie oft prüfen Sie die Faktenlage einer Nachricht, bevor Sie sie verbreiten?

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-NC-SA 3.0 US. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image „Fragezeichen“ by qimono (CC0 Public Domain)


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  • TECHNOLOGIE digitaltrends: How snapping a quick selfie could help identify genetic diseases: Gesichtserkennung ist eine Technologie, die beispielsweise vor allem auch in der Kommunikation mit Menschen mit Behinderung Einzug hält und erfolgreich ist. Die US-Firma FDNA hat jetzt die AI-Software “Face2Gene” entwickelt, die per Gesichtsscan das Gesicht des Patienten analysieren soll. Vor allem genetische Krankheiten haben oft schwierig zu diagnostizierende Syntome, die App, die sich Gesichtserkennung und einer lernenden AI zusammensetzt, soll so die Ärzte bei einer Diagnose unterstützen.

  • VIRTUAL REALITY t3n: VR in Echtzeit: Facebook startet Live 360: Beinahe kein Medien-Kanal scheint mehr am VR-Hype vorbeizukommen! Am Montag hat jetzt auch Facebook den Start von 360-Grad-Videos bekannt gegeben. Dabei werden die Features von Facebook Live und der 360-Grad-Videos zusammengeführt. Einweihen durfte das Feature National Geographic mit einem Stream der Mars Desert Research Station facility in Utah, einer Forschungseinrichtung, in der sieben Wissenschaftler seit 80 Tagen das Leben auf dem Mars simulieren. Das 360-Grad-Live-Feature soll 2017 auf weiteren Seiten und Profilen verfügbar sein und auch konkurrierende Social-Media-Kanäle wollen mitziehen.

  • FAKE NEWS digiday: Why top publishers are still stuck distributing fake news: Die Anzahl der Nutzer, die tagesaktuelle Neuigkeiten über Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Ähnliches aufnehmen, ist vor allem unter Schülern und Studenten hoch. Eine sogenannte „Filterblase“ entsteht, es werden also nur noch individuell herausgefilterte Inhalte im Feed angezeigt, ein differenzierter Diskurs geht anders. Vor allem „fake news” sind ein Problem, mit denen die Publisher zu kämpfen haben und die vermehrt Einzug in die Feeds der Nutzer halten.

  • URHEBERRECHT heise: Urheberabgabe: Pauschalvergütung für Online-Plattformen scheint alternativlos: Digitalisierung hält in vielen Branchen-Bereichen rasanten Einzug, so auch in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Urheberrecht im Internet ist ein leidiges Thema, bei der täglichen Flut an Inhalten wird beinahe nie auf deren Ursprung verwiesen, sehr zum Leidwesen der Urheber. Inhalte werden gepostet, geteilt, jedoch der urheberrechtliche Rahmen ist dabei nicht konkret geklärt. Auf der Konferenz „Initiative Urheberrecht” am Montag in Berlin herrschte nun zumindest der Konsens, dass pauschale Ausgleichszahlungen für Nutzungsrechte von Inhalten, vor allem auf großen Pattformen wie Youtube, Amazon oder Facebook, eine Lösung wären.

  • FORSCHUNG golem: Unternehmen investieren mehr als zuvor in die Entwicklung: Rekordverdächtige drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts wurden letztes Jahr in die Forschung investiert. 2015 war ein gutes Jahr für die Forschung und Entwicklung (FuE) in deutschen Unternehmen, vor allem Autohersteller haben dabei viel Geld in die Hand genommen. Im Vergleich zum Vorjahr haben Unternehmen ganze 9,5 Prozent mehr für FuE ausgegeben. „Forschung ist die Basis für Deutschlands starke Position als Technologiestandort.“, so Ministerin Johanna Wanka. Aber nicht nur die großen Branchen-Player betreiben Entwicklungsarbeit, auch kleine Unternehmen trauen sich mehr und schaffen so Arbeitsplätze.

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Jetzt wird es ganz eng: Adobe-Software und Stockfoto-Dienst rücken noch näher zusammen

Screenshot AdobeCreativeCloud by Adobe

Adobe hat mit dem Juni-Update sein Kreativlösungs-Paket Creative Cloud turnusmäßig aktualisiert. Vor allem fotoorientierte Content-Produzenten sprechen die Neuerungen an: Der Stockmedien-Dienst Adobe Stock wird noch tiefer in Desktop-Programme des Herstellers integriert. Zudem beinhaltet die Grafiksoftware Photoshop neue umfangreiche Funktionen für die Bild-Retusche. In der Creative Cloud bündelt Adobe Kreativ-Software für Desktop-Rechner und Mobilgeräte sowie webbasierte Dienste für den Kauf und Austausch von Design-Elementen und Stock-Medien. Vernetzte Workflows über verschiedene Geräte und Plattformen hinweg sind ein zentraler Ansatz der Creative Cloud.  

Stock-Medien direkt aus der Anwendung kaufen

Vor diesem Hintergrund verzahnt der Hersteller seinen Stock-Medien-Katalog nun noch enger mit den wichtigsten Hauptprogrammen. Nutzer von Photoshop, Illustrator, InDesign, Dreamweaver, Premiere Pro und After Effects können ab sofort aus der jeweiligen Anwendung heraus Bilder in Adobe Stock durchsuchen, in Vorschau-Qualität verwenden und bei Gefallen unmittelbar lizenzieren. Dies ermöglicht ein Update des CreativeSync-Dienstes und der damit verbundenen Bibliotheks-Funktion in Photoshop und Co. Ebenfalls neu: Wer im Team Stock-Bilder und weitere Design-Elemente gemeinsam verwendet, kann in den Creative-Cloud-Bibliotheken Mitbenutzern jetzt Rechte zum Bearbeiten oder Betrachten zuweisen. Für Einkäufer will Adobe seinen Stock-Dienst anhand einer neuen Premium-Sammlung mit 100.000 kuratierten Bildern attraktiver gestalten. Sie heben sich unserer Stichprobe zufolge tatsächlich vom Stock-Einerlei ab, sind aber mit Preisen von rund 100 bis 500 Euro auch deutlich teurer als üblich.

Neue Funktionen für Photoshop und Co.

Fotojournalisten dürfen an ihren Bildern so ziemlich genau nichts verändern. Wer sich hingegen als Visual Storyteller betrachtet und die Sache mit der fotografischen Wahrhaftigkeit eher locker nimmt, darf ruhig zu den neuen Funktionen in Photoshop greifen. Unter Adobes Hauptprogrammen erfährt der populäre Foto-Editor mit dem Juni-Update die größten Neuerungen. Der Verflüssigen-Filter erkennt in Photoshop CC 2015.5 nun automatisch Gesichter. So lassen sich Nase, Mund, Augen, Kinn und Wangen bei der Porträt-Retusche leichter als zuvor anpassen. Das Beschnitt-Werkzeug kann jetzt leere Stellen inhaltsbasiert füllen, wenn ein Bild gedreht wird und dabei an den Rändern weiße Flächen entstehen. In einem kurzen Test arbeiteten die beiden neuen Features tadellos. Photoshop_1 (Image by Adobe) Außerdem kann Photoshop mittels der Funktion „Match Font“ in Bilddateien verwendete Schriftarten erkennen. Sollte diese nicht installiert oder verfügbar sein, schlägt das Programm eine ähnlich aussehende Schriftart vor. Photoshop_2 (Image by Adobe) Dem Trend zu 360-Grad-Videos und Virtual Reality trägt Adobe mit einem speziellen Workflow im Videoschnitt-Programm Premiere Pro Rechnung. Im neuen Sichtfeld-Modus können Filmemacher kontrollieren, was Betrachter in einem Kugelpanorama sehen, wenn sie in eine bestimmte Richtung blicken. Außerdem lassen sich diese Aufnahmen leicht mit Metatags versehen, sodass YouTube und Facebook sie als 360-Grad-Aufnahmen erkennen und entsprechend darstellen. Mehr zu den diversen Neuerungen in weiteren Adobe-Programmen bietet diese Überblicksseite.

Update per App, die Abo-Zahl wächst

Die Updates stehen Bestandskunden direkt über die Creative-Cloud-App für PC und Mac zur Verfügung. Einsteiger erhalten bei der Erstinstallation gleich die aktuellste Version. Die Foto-Software Photoshop und Lightroom ist für 12 Euro im Monat verfügbar, das komplette Adobe-Paket kostet 60 Euro monatlich. Das Mietsoftware-Modell von Adobe polarisiert die Kreativ-Community seit der Einführung im Jahr 2012. Ein Teil der Anwender vermisst zeitlich unbegrenzt nutzbare Einmalkauf-versionen. Ungeachtet dessen ist die weltweite Zahl der Creative-Cloud-Abonnenten kontinuierlich auf derzeit über sechs Millionen gewachsen.


Image „Screenshot Adobe Creative Cloud“ via Adobe Images „Photoshop“ by Adobe


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Facebooks Trending Topics und die wachsende Macht des Trichter-Filters

All about smartphones (adapted) (Image by Denis Dervisevic [CC BY 2.0] via flickr)

Vergessen wir den Nebenschauplatz der höhnischen Empörung der Republikaner darüber, dass Facebook die Wahrheit verdreht und uns eine liberale Agenda eines unachtsamen Amerikas aufzwingt. Die echte Sensation, die die Gizmodo-Enthüllungen aufs Korn genommen haben, besteht daraus, wie einige wenige Leute darüber entscheiden, was eine größere Anzahl von Menschen ständig als „Nachrichten“ zu sehen bekommen. Es war das Jahr der Plattformen, in dem drei der größten, marktbestimmenden Unternehmen unserer Zeit – Facebook, Google, und Apple – darum gekämpft haben, eine maximale Zeitspanne für ihre Produkte zu erlangen (der Konkurrent Amazon spielt ein ähnliches, aber doch anders geartetes Spiel). Jeder Internetriese möchte mehr Nutzerzeit für sich haben – und das Spiel hat neueren Herausgebern seit Mitte 2015 das Fürchten gelehrt. Alle großen digitalen Machthaber, von der New York Times über den Dow Jones bis hin zu Atlantic Media und der BBC testen behutsam, wie viele Volltext-Artikel (und neuerdings auch Videos) die Plattformen vertragen können. Einzig und allein die Washington Post hält sich alleinig an Facebooks Instant Articles, und das bezieht sich auf Amazons eigensinnige strategische Spielweise. Während dieses neue Möchtegern-Plattform-Zeitalter bisher nur unklare Ergebnisse geliefert hat, sehen wir das größere Problem, welches es unbeabsichtigt verstärkt. Da Plattformen zunehmend an Bedeutung in unserem Leben gewinnen, gibt es weniger Gatekeeper für die digitalen Nachrichten, die die Leser erhalten. Ironischerweise sind wir aufgrund der Ausweitung der vom Internet hervorgebrachten Auswahl der (nationalen) Nachrichten von immer weniger Nachrichtenkanälen abhängig. Es ist eine Eingrenzung des Trichter-Filters und stellt eine weitere unbeabsichtigte Konsequenz der digitalen Umformung unserer Leben dar. Es ist genauso beunruhigend wie die Filter-Blasen, die uns Sorgen bereitet haben, aber diesmal wahrscheinlich nur noch stärker. Während diese Kanäle sich verengen, werden die Entscheidungen darüber, was als Nachricht und berichtenswert innerhalb der Nachrichten angesehen wird, zwangsläufig von weniger Leuten und ihren “Buddy Bots“ entschieden. Daher sind die paar liberale Kuratoren bei Facebook, die weniger starke Prioritäten bei „konservativen“ Sichtweisen setzen, kaum überraschend. Irgendjemand muss entscheiden, was die wichtigsten und unbedeutendsten Nachrichten sind — und was man wo zeigt. Herausgeber von Nachrichtendiensten, Zeitungen sowie Fernseh- und Radiostationen haben das lange Zeit übernommen. Leser haben sich lange Zeit über die Tendenz von diesem und jenem beschwert, und Politiker sind seit jeher gegen die Medien und ihre Neigung angerannt, obwohl das Tempo in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen hat. Der Unterschied heutzutage liegt darin, woher Nachrichtenleser ihre Nachrichten beziehen. Pew fand in einer Studie aus dem vergangenen Jahr heraus, dass 63 Prozent der jeweiligen Nutzer die entsprechenden Plattformen von Facebook und Twitter als Nachrichtenquelle nutzten. Dieser Prozentsatz wir nur noch größer werden, weil Herausgeber zunehmend in unterschiedlichster Weise mit den Plattformen agieren. Sicherlich haben diese Art von Plattform-Kriegen Herausgebern einige neue Möglichkeiten geboten – und es hat ihnen das Gefühl von mehr Kontrolle darüber gegeben, was sie auf Plattformen, wie es beispielsweise bei den Facebook Instant Articles dr Fall ist, jetzt präsentieren können. Dennoch haben die Herausgeber nun gelernt, dass nichts so veränderlich ist wie die Entscheidungen, Strategien und Algorithmen der Plattformen. Selbst wenn sie den Herausgebern etwas mehr Kontrolle in einigen ihrer neuen Programme anbieten, sind es Facebook und Apple, die entscheiden, was viele ihrer neuen Konsumenten lesen und nicht lesen werden. Dies kommt daher, weil sie die Platzierung der Nachrichtenbeiträge in ihren „Trending Topics“ (hierhe rührt der momentane Wirbel um Reince Priebus und Mark Zuckerberg) oder in den Newsfeeds kontrollieren – und von diesen beziehen noch immer die meisten Nutzer ihre Nachrichten. Darin liegt die Eingrenzung des Filter-Trichters. Wenn mehr und mehr Nachrichtenleser von den Beurteilungen der Plattformen abhängig sind, was in den Nachrichten erscheint, wird sich die Vielfältigkeit der Beurteilungen auch verschmälern. Ja, wir können uns alle an einzelne Quellen wenden und die Unterschiede auskosten, beispielsweise die Gegenüberstellung dessen, wie die New York Times und das Wall Street Journal Top-Nachrichten berücksichtigen, aber immer weniger von uns tun das auch. Wir verlassen uns stattdessen darauf, was die Plattformen behaupten. Diese Entscheidungen werden aus einer Kombination aus Mensch und Algorithmus getroffen. Und wer programmiert diese Algorithmen? Menschen. Menschliche Fehlbarkeit – und eingebaute Voreinstellungen – sind unvermeidlich. Die Neigung ist nicht nur liberal oder konservativ. Das System läuft Gefahr, noch tückischer zu werden, da das Gruppendenken das Risiko eingeht, ein unsichtbarer Allgemeinplatz zu werden. Einige, einschließlich der Plattformen, werden sagen, dass dies absolut kein Problem darstellt. Konsumenten können direkt auf die ursprünglichen Quellen zugreifen. Natürlich können sie das, aber einige werden auf diese Option verzichten, weil Nachrichtenagenturen alles auslagern, was ausgelagert werden kann. Also wieso nicht einfach den Inhalt produzieren und Facebook die Verbreitung machen lassen? Dieser Tag wird früher oder später kommen. Auf jeden Fall sind wir Gewohnheitstiere. Die Plattformen haben die Lesegewohnheiten der Nachrichten verändert. Facebook verzeichnet allein 167 Millionen amerikanische Nutzer mit jeweils 20 Minuten täglicher Nutzungsdauer – der erfolgreichste Nachrichtenriese erreicht diese Zahl nicht mal in einem durchschnittlichen Monat. Die Rechnung, die ebenso von der Industrie herangezogen wird, lautet, dass wir die Plattformen nutzen müssen, um das Publikum zu erreichen, besonders die aufstrebenden Jüngeren, und die potenzielle lebensgefährliche Bedrohung vernünftig managen müssen. Plattformen wollen die letzte Auslieferungsstelle werden, damit sie die Gafferei bestmöglich zu Geld machen können. Wenn sie hintanstehen, werden die wahren Entscheidungen darüber, was Nachrichten sind, in unsichtbare Hände und Maschinen übergeben, von denen uns Technikversierte sagen, dass sie neutral sind oder über den Dingen stehen. Unsinn. Die Maschinen werden uns – zumindest fürs Erste – das geben, was die menschlichen Lehrer ihnen angewiesen haben, dass sie uns geben sollen. Wenn Leser Nachrichten von Apple erhalten, kaufen sie die Nachrichten-Beurteilungen von Apple. Dies ist allerdings nicht nur ein digitales Problem. Da Gannett und Tribune sich gegenseitig feindlich beäugen, basiert die Begründung für Gannetts Angebot in Premiumgröße auf „Effizienzgewinnen“. Dazu gehört vor allem das Ersetzen der Beurteilungsfähigkeit vieler Redaktionsmitarbeiten (und vermutlich ebenfalls jene der L.A. Times und der Chicago Tribune) mit einer Gruppe  junger Redakteure bei Gannett HQ im vorörtlich-spießigen Virginia. Dies verengt ebenfalls den Filter-Trichter. Diese Gannett-Herausgeber wollen in der Tat identifizierbarer sein als die großen gesichtslosen Facebooks, die entscheiden, was Facebook-Leser zu sehen bekommen, aber der Effekt ist derselbe: Gannett unterstützt ebenfalls seine eigene Plattform. Macht, um es einmal frei nach Mao zu sagen, kommt aus dem Lauf eines Trichters. In dieser Angelegenheit sollten wir dem Getue der Politiker weniger Aufmerksamkeit schenken und mehr der Kraft der Plattformen. Dieser Artikel erschien zuerst auf “Nieman Journalism Lab” unter CC BY-NC-SA 3.0 US. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „All about smartphones“ by Denis Dervisevic (CC BY 2.0)


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Causa Gauck – Deutungshoheit im Netz

Es ist der besondere und fortwährende Irrtum des menschlichen Begreifens, mehr durch Bestätigung als durch Verneinung bewegt und begeistert zu werden.“ Francis Bacon,1620.

Eine Echokammer ist ein nach akustischen Gesetzen gestalteter Raum, der besondere Hall- und Echoeigenschaften aufweist. In einer trivialisierten Form der Medientheorie, die zum Teil im Feuilleton-Jargon oder bei halbgaren Medienwissenschaftlern anzutreffen ist, bezeichnet dieser Begriff ein Phänomen, das in der Wissenschaft als confirmation bias bezeichnet wird. Damit wird die psychologische Erkenntnis umschrieben, dass Menschen aus der Vielzahl an einströmenden Informationen diejenigen aussuchen, die die eigenen Erwartungen und das Vorwissen bestätigen und diejenigen Inhalte, die dieser Haltung widersprechen, werden ausgefiltert.

Der Psychologe Leon Festinger hat in seiner Theorie der Kognitiven Dissonanz dargelegt, dass Menschen dazu neigen, widersprechende Informationen oder Aktivitäten aufzuheben bzw. auszulöschen, weil die Widersprüche innere Erregung auslösen. Man kann also auf der Basis dieser psychologischen Begründung behaupten, dass Menschen emotionale Spannung abbauen, wenn sie Widersprüche auflösen. So etwas ist neulich geschehen, als zahlreiche Tweets mit kritisierten Zitaten vom zukünftigen Bundespräsidenten Gauck auftauchten…

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Wikipedia in Italien revoltiert

In Deutschland soll die Freiheit der Wikipedia durch ein automatisiertes Jugendschutz-Filter für Bilder eingeschränkt werden. Dieses Selbstbeschränkung kommt direkt von der amerikanischen Wikimedia Foundation und könnte zur Abspaltung der deutschen Online-Enzyklopädie führen. In Italien kommt es noch dicker: Ein neues Gesetz über Abhörmaßnahmen könnte das Ende des Internets bedeuten, wie wir es im Westen kennen. Chinesische Verhältnisse scheinen langsam weltweit einzukehren:

Dieser Gesetzesentwurf, den das italienische Parlament zurzeit debattiert, enthält neben anderen Dingen eine Verpflichtung für Webseiten, innerhalb von 48 Stunden kommentarlos jegliche Korrektur am Inhalt vorzunehmen, die der Antragsteller im Interesse seiner Reputation fordert.“

Es scheint so, als wäre das Internet ein Lackmus-Test für einige Demokratien bzw. Staaten, die diese Regierungsform bisher erfolgreich simulierten.

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Die Intuitionspumpe „Filter Bubble“

Auf der TED Longbeach im Februar 2011 hat Eli Pariser für Furore gesorgt: Vor versammelter Webprominenz forderte er Sergey Bring und Larry Page von Google auf, die Algorithmen der Ergebnispräsentation ihrer Websuche kontrollierbar zu gestalten. Denn er hatte festgestellt, dass die Personalisierung der Suchergebnisse anhand früherer Klicks zu einer einengenden Weberfahrung führen soll. Denn Webfirmen wie Google und Facebook beobachten sehr genau welche Links man klickt und welche man links liegen liegen lässt. Anhand des eigenen Verhaltens auf diesen Websites ordnen Google und Facebook die Inhalte zukünftig genauso wie es aus Sicht der erkannten Präferenzen für uns am wahrscheinlichsten ist, dass uns Inhalte interessieren könnten.

Ein ähnliches Verfahren kennen wir von den Einschaltquoten. Auch dort wird das tatsächliche Sehverhalten der TV-Zuschauer gemessen und dann werden sogenannte Programmschienen etabliert, die die Bedürfnisse der Zuschauer besonders gut erfüllen sollen. Das Ziel ist natürlich ein hohes Ranking bei den Einschaltquoten, zum einen um mehr Werbung zu verkaufen und zum anderen, um den Verantwortlichen Argumente an die Hand zu geben, von Erfolg oder gutem Journalismus zu sprechen. Die Printwelt der Zeitungen und Zeitschriften kennt Ähnliches aus dem Umfeld er Copytests. Im allerdings geschieht all dies ständig und in Echtzeit, sodass eine Änderung des eigenen Klickverhalten auch Auswirkungen auf die zukünftige Präsentation der Inhalte bei Google und Konsorten hat… Weiterlesen »

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Tweetranking

picture-5Soeben bin ich auf Tweetranking aufmerksam geworden. Ein Dienst von Holger Schimdt, bei dem es um folgendes geht:

„Auf Tweetranking können Twitterer andere Twitterer empfehlen und ihnen dabei Kategorien zuordnen, also eines oder mehrere Themen nennen, zu denen der Twitterer Interessantes schreibt. Auf diese Weise entstehen nach Kategorien aufgeteilte Ranglisten empfohlener Twitterer, sortiert nach der Zahl der Empfehlungen.“

Einfach mit dem eigenen Twitter-Login anmelden und gute Twitterer empfehlen. Wer die Blogpiloten mag, empfiehlt am besten @blogpiloten :-)

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