All posts under Digitaler Nachlass

5 Lesetipps für den 8. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um den digitalen Nachlass, Nostalgie auf Reddit, das Ende des Ausweis, Facebooks Messenger und Storyful. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALER NACHLASS Zeit Online: „Alles, was geschäftlich ist, darf der Erbe nicht sehen“: Für Zeit Online hat Peter Ilg die Beraterin Birgit Janetzky zum Thema digitaler Nachlass interviewt. Viele Unternehmen und Selbständige haben ihren digitalen Nachlass nicht geregelt, warnt Janetzky. Beim Todesfall würden Firma und Erben ein Problem bekommen. Die sauberste Lösung von Freiberuflern und in Unternehmen ist es, wie die Beraterin erklärt, Privates und Berufliches strikt zu trennen.

  • REDDIT Hello Giggles: Here’s what Redditors miss most about life before the Internet: Vor Weihnachten fragte der oder die Reddit-NutzerIn UltraCyborgWarrior69 seine Reddit-Follower, was sie denn am meisten aus der Zeit vor dem Internet vermissen. Sammy Nickalls hat die sieben besten Antworten kuratiert, darunter Highlights wie „Die Arbeit im Büro lassen zu können“, „Pre-Google-Trivia“ und seine Lieblingslieder vom Radio aufzunehmen, um ein Mixtape zu erstellen. Es ist beeindruckend, wie stark die Nostalgie sogar unter Reddit-Nutzern ist.

  • AUSWEIS Bloomberg Business: This 200-Year-Old Company Wants to Replace Your Passport With a Smartphone: Die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG, kurz OeSD, arbeitet daran, den eigenen Pass durch das Smartphone zu ersetzen. Damit killt die OeSD erst einmal ihr eigenes Produkt (wenn natürlich auch nicht ganz), besinnt sich aber auf den eigentlichen Zweck eines Ausweises, unabhängig von der physischen Umsetzung dessen, und arbeitet an einem zeitgemäßen Weg, dies zu tun. Alexander Weber zeichnet in seinem Artikel für Bloomberg.com ein positives Bild davon, aber wenn diese an sich wirklich nützliche Entwicklung auch so kommt, muss besonders beim Thema Datensicherheit noch einmal mehr hinterfragt und dann auch beantwortet werden.

  • MESSENGER Facebook Newsroom: Here’s to 2016 with Messenger: Im vergangenen Jahr habe ich mich von Facebook abgemeldet, nur um ein paar Wochen später mich wieder anzumelden. Trotzdem kann ich mit diesem sozialen Netzwerk kaum noch was anfangen und bin eher aus beruflichen Gründen da. Aber trotzdem bin ich jemand, der sehr auf Facebook angewiesen ist und zwar beim Thema Messaging. In einem Blogpost gibt David Marcus, Leiter der Messaging-Produkte bei Facebook, einen Ausblick auf das, was uns in 2016 erwartet.

  • STORYFUL Poynter: What can fact-checkers learn from Storyful’s business model?: Storyful ist zurzeit eines der interessantesten Medienstartups, vor allem wenn es um die Themen Faktencheck und Verifizierung geht, wie Alexios Mantzarlis im Interview mit Storifys Redakteur David Clinch herausarbeitet. Letzteres hat sich sogar zu einem Geschäftsmodell für Storyful entwickelt und ist inzwischen ein fester Bestandteil des heutigen Journalismus. Aber keine Sorge, so coole Faktenchecker wie in Kevin Macdonalds „State Of Play“ wird sicherlich auch weiterhin geben. I spoke to David Clinch, global news editor at Storyful, about business models in verification and in fact-checking.

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Was passiert mit meinen Daten, wenn ich sterbe?

Tombstone in Jewish cemetery (adapted) (Image by Jakub Jankiewicz [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Es gibt ein Leben nach dem Tod – zumindest online. Wenn der digitale Nachlass nicht geregelt ist, wird es schwer zu klären, was mit den persönlichen Daten geschieht. Wer wird schon gerne an die eigene Vergänglichkeit erinnert? Dabei ist es in einigen Bereichen eine gute Idee, bestimmte Vorkehrungen für das [...]
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Memento mori: Was tun mit dem digitalen Nachlass?

Resting (adapted) (IMage by Chris Maidlow [CC BY SA 2.0], via flickr)
Ein Todesfall ist nicht nur mit Trauer verbunden, sondern auch mit vielen Aufgaben für die Hinterbliebenen. Neben der Trauerfeier, der Beerdigung und den Erbschaftsangelegenheiten gibt es heutzutage in der vernetzten Welt auch noch andere offene Fragen, die möglicherweise wichtig werden können. So etwa der digitale Nachlass. Der Fall Zelda Williams [...]
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Letzte Ruhe: Wie Aschersleben den Friedhof modernisiert

friedhof (adapted) (Image by Martin Abegglen [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Im sachsen-anhaltischen Aschersleben wird die Friedhofsanlage teilweise digitalisiert – mit QR-Codes. Ob das sinnvoll ist? Aschersleben, Sachsen-Anhalt. Auch an der ältesten Stadt des Bundeslandes geht der demografische Wandel nicht spurlos vorbei: Hier trifft das Ungleichgewicht zwischen Geburten- und Sterberate ebenso stark auf das Stadtbild wie in vielen anderen Teilen in [...]
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5 Lesetipps für den 30. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Amazon, die Krautreporter, QR-Codes auf Friedhöfen, eine Farce namens Leistungsschutzrecht und den 7. Geburtstag des iPhones. Ergänzungen erwünscht.

  • AMAZON FAZ: Wir drucken dann einfach eure Bücher nach: In England berichten Verleger von Vertragsverhandlungen mit Amazon, welche die Grundlagen des klassischen Verlagswesens erschüttern. Frankreich dagegen erlässt ein Gesetz, das Amazon dazu zwingt, Portokosten in Rechnung zu stellen. Andreas Platthaus stellt in der FAZ die weitgehenden und aggressiv vorgetragenen Forderung von Amazon vor, die so eigentlich nicht haltbar erscheinen.
  • KRAUTREPORTER Die Trendblogger: Krautreporter – ein Rück- und Ausblick auf ein Mammutprojekt: Die Mission Krautreporter ist nach einem fulminanten Endspurt erfolgreich abgeschlossen – beziehungsweise die erste Phase davon. Denn im Grunde genommen geht es jetzt erst los. Auf dem Blog „Die Trendblogger“ gibt unser Autor Julian Heck einen Rück- und Ausblick auf ein journalistisches Mammutprojekt.
  • DIGITALER NACHLASS MDR.de: Friedhof mit QR-Codes: In der Mediathek des MDR Sachsen-Anhalt ist ein interessanter Beitrag von Marko Litzenberg zu sehen, der den Ascherslebener Friedhof vorstellt, auf dem seit neuestem QR-Codes auf ausgewählten Grabsteinen, die Besucher über die an der Stelle begrabene Persönlichkeit informieren. Zur Zeit bekommen nur historische Persönlichkeiten der Stadtgeschichte einen QR-Code, der zu einem weiterführenden Text führt, aber die Methode könnte auch der Nachwelt eine Verbindung zu unseren digitalen Identitäten anbieten.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Zeit Online: Eine Farce nähert sich ihrem Höhepunkt: Deutsche Verleger wollen Google zwingen, ihre Texte zu verlinken und dafür auch noch zu zahlen. Ihre absurde Kartellbeschwerde ist rechtlich aber wohl unhaltbar. Auf Zeit Online erklärt der Rechtsanwalt Till Kreutzer die unglaubliche Farce, die das Leistungsschutzrecht für Presseverlage darstellt.
  • IPHONE TIME: 7 Years of the iPhone: Gestern feierte das iPhone von Apple seinen 7. Geburtstag. Das damals von Steve Job vorgestellte Smartphone revolutionierte unser Verhalten grundlegend. Inzwischen gibt es erstklassige Smartphones von verschiedenen Herstellern, aber man muss Apple lassen, das das iPhone der Anfang war. Doug Aamoth lässt auf Time.com die letzten Jahre in einer interaktiven Grafik Revue passieren.

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