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Netzpiloten @4Heroes Conference


Als Konferenz-Partner von SM:ILe Communication können wir Euch vergünstigte Tickets zum Preis von 149,- € zzgl. MwSt. anbieten. Hier könnt ihr Euch registrieren.


Seid ihr bereit für die zweite Digital Marketing 4Heroes Conference? Mit vier Schwerpunkten voller brandaktueller Themen erlebt ihr am 16. Oktober in Wien und am 23. Oktober in München jeweils einen spannenden Konferenztag.

Hierbei erwartet rund 500 Teilnehmer ein volles Programm. Auf der Konferenz könnt ihr euer Wissen in Sachen Digitales Marketing erweitern und auffrischen. Freut euch auf Vorträge von namhaften Speakern und nicht zuletzt auf den Experten-Gipfel.

Vier Schwerpunkte für vier Bereiche

Die eintägige Konferenz ist in vier Themenschwerpunkte gegliedert, die wiederum in verschiedene Sessions unterteilt sind und professionell moderiert werden.

Innovations: Hier geht es um die aktuellen Entwicklungen und Technologien aus den Bereichen wie unter anderem Data Driven Marketing, Video Advertising, Podcasts, Künstliche Intelligenz, Chatbots und Content Marketing.

Search: Teilnehmer erwartet in diesem Themenschwerpunkt die wichtigsten Trends im Bereich Suchmaschinen, SEO und unter anderem auch Social Media Search & Monitoring Tools.

Agiles Marketing: Hier gibt es Antworten auf die Frage: Warum Agilität? Teilnehmer können sich hier in drei Sessions mit den besten Methoden für zukunftsfähigeres Marketing auseinandersetzen. Der Fokus dieses Themenschwerpunkts liegt hierbei auf ein agiles Mindset im Unternehmen, agiles Zeitmanagement und auf agile Methoden.

B2B Marketing: Lernt in diesem Schwerpunkt die erfolgreichsten Strategien für die B2B Kommunikation. Erfahrt die wichtigsten Erfolgsfaktoren, übergreifende Strategien und lernt praktische Tools für den B2B Bereich kennen.

Danach ist es noch nicht vorbei

Wer sich im Anschluss die Präsentationen und die Vorträge noch einmal genauer anschauen möchte, der kann das natürlich auch tun. Ab dem 06. November werden alle Vorträge noch zwei Monate online über einen Passwort geschützten Zugang abrufbar sein.

Die Digital Marketing 4Heroes Conference bietet neben dieser Vielfalt an Themen aber noch vieles mehr. Knüpft Kontakte, vernetzt euch und lernt von den Besten aus ihrer Branche. Dabeisein lohnt sich, denn Teilnehmer erwartet ein Tag voller Lösungsansätze, Strategien, Tipps und Tricks.

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Wenn Cortana Behördengänge macht: Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung

Thomas Langkabel bei Microsoft Explained über Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung

Auto ummelden, Pass verlängern oder Kindergeld beantragen: Behördengänge mag niemand. Denn persönliche Besuche beim Amt und Warteschlangen nerven genauso wie manche Angelegenheiten nur per Brief oder Fax erledigen zu können. Die Verwaltung zu digitalisieren, kommt hierzulande nur schleppend voran. Dabei ließe sich E-Government schneller umsetzen als viele glauben, davon ist Thomas Langkabel überzeugt. Der Technologie-Experte von Microsoft hat eine Vision: Bürger müssen sich nicht mit Ämtern rumärgern, sondern lassen dies Chatbots erledigen. Was Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung bewirken kann und warum ein Mentalitätswandel noch wichtiger ist als neue Technik, erklärte Thomas Langkabel im Netzpiloten-Interview am Rande der Digitalkonferenz Microsoft Explained in Berlin.

Netzpiloten: Was kann Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung mir persönlich als Bürger bringen?

Thomas Langkabel: Derzeit sind Behördengänge oft mühselig, weil Bürger sich viele Fragen stellen müssen: Welche Behörde ist zuständig? Auf welchem Weg muss ich sie kontaktieren? Welche Angaben und Dokumente muss ich bereithalten? Das ließe sich drastisch vereinfachen, wenn Cortana oder ein anderer intelligenter digitaler Assistent alles Nötige automatisch mit den zuständigen Behörden-Chatbot klärt.

Das klingt nach Science-Fiction. Wie soll sich das in naher Zukunft umsetzen lassen?

Die Idee ist nicht so weit hergeholt. Bund und Länder stellen derzeit die Weichen für einen Portalverbund im Internet. Damit wird es möglich sein, dass Bürger auf nur einer Webseite alle Behördenangelegenheiten erledigen, egal welche Anlaufstelle in welchem Ort zuständig ist. Zur Idee gehört auch, dass jeder Bürger einen Datensafe hat und entscheiden kann, ob und welcher Behörde er Zugriff darauf gibt. Denkt man das weiter, ist der Schritt nicht weit zu meinem persönlichen digitalen Assistenten, der Zugang zu meinem Datensafe und meinen Outlook-Kalender hat und für mich beim Behördenportal die Verlängerung meines Reisepasses erledigt.

Wie würde so ein Vorgang in der Praxis konkret ablaufen?

Denkbar ist, dass der intelligente Assistent weiß, dass ich bald ins Ausland verreise, dafür einen Reisepass benötige und dieser vorher abläuft. Der Assistent weißt mich darauf hin und fragt um Erlaubnis, ob er alles für die Verlängerung in die Wege leiten soll. Dann ermittelt er das zuständige Amt und „bespricht“ sich dort mit dem Chatbot. Der Bot „beschreibt“ Cortana den Prozess und teilt mit, dass ich einen persönlichen Termin und ein aktuelles Passbild brauche. Cortana wiederum weiß, wann ich Zeit habe und verhandelt mit dem Bot online eine Terminabsprache aus. Das alles könnte ich als Bürger erledigen, in dem ich mit nur einem Wort meiner Künstlichen Intelligenz erlaube, alles vorzubereiten. Wie schön und einfach wäre das bitte?!

Warum braucht es für solche Modernisierungsmaßnahmen eigentlich Künstliche Intelligenz, also selbstlernende Algorithmen, warum reicht nicht „normale“ Software?

Weil es das Ziel sein muss, dass ich die Wünsche mit natürlicher Sprache äußere und nicht formelhafte Kommandos auswendig lernen muss. Ich möchte sagen können: „Ich brauche eine Baumfällgenehmigung“ oder „Ich möchte einen Baum fällen“. Dann soll der intelligente Assistent wissen was zu tun ist, selbst wenn diese Erlaubnis einen ganz anderen amtlichen Namen hat.

Und Sie wollen darauf hinaus, dass Künstliche Intelligenz eben sehr gut beim Erkennen von Zusammenhängen sein kann?

Genau, die Software muss komplexe semantische Zusammenhänge entschlüsseln und wissen, was ich meine, auch wenn ich etwas Anderes sage. Das geht mit Künstlicher Intelligenz viel besser als mit herkömmlicher Software.

KI Verwaltung Cortana Microsoft Explained

Das Beispiel, das Sie schildern, beinhaltet noch viele Detailprobleme. Zum Beispiel müsste ich wirklich alles im Outlook-Kalender eintragen, sonst legt mir Cortana den Behördentermin vielleicht auf ein Zeitfenster, an dem ich mich mit meinem Freund Peter treffen möchte, ohne dass dies im Kalender steht.

Natürlich gibt es noch Herausforderungen. Ich skizziere letztlich eine Vision, keinen Plan, der fertig in der Schublade liegt. Aber in einer idealen Welt ist der intelligente Assistent so auf mich bzw. meine Lebensrealität trainiert, dass er auch dann meine Verhaltensweisen mit hoher Wahrscheinlichkeit vorausplant, ohne dass ich sie schriftlich festhalte. So eine enge Verzahnung von Alltag und Technologie mag zwar für manche erschreckend klingen. Aber wenn es mir persönlich hilft, halte ich so eine Entwicklung für legitim.

Dass Privatnutzer technologisch gewappnet sind, ist das eine. Damit ihre Vision real werden kann, müsste man auf der anderen Seite Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung flächendeckend einführen. Das geht doch nicht von heute auf morgen.

Ja, so eine Entwicklung geht nicht schlagartig. Aber sie ist auch keine Zukunftsmusik mehr. Es geht schon los! So testet die Stadt Bonn bereits den ‚Botty Bonn‘ als Chatbot, über den Bürger per Smartphone Auskünfte von der Verwaltung erhalten, andere Beispiele entstehen bereits in Krefeld oder dem Landkreis Lüneburg. Das sind alles bereits gute Ansätze, aber noch wichtiger als einfach nur Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung einzuführen, ist, dass sich auch strukturell etwas in der Verwaltung ändert.

Was meinen Sie damit?

Es geht mir um drei Aspekte. Erstens muss die Verwaltungsausbildung generell reformiert werden. Statt ausschließlich Verwaltungsjuristen, die sich im Paragraphendschungel perfekt auskennen, bräuchten wir auch Personal, das sich mit der Entwicklung von Verwaltungsstrukturen beschäftigt und Prozesse eigeninitiativ hinterfragt.

Zweitens muss die Innovationsfreude gestärkt werden. So wie in der der Wirtschaft der Wettbewerb die Entwicklung antreibt, könnte man in der öffentlichen Verwaltung die Zufriedenheit von Bürgern erheben, vergleichen und hinterfragen, warum sie hier besser ist als dort.

Und drittens müssen Verwaltungen dazu übergehen, Anreize für Verhaltungsänderungen von Bürgern zu setzen. Es reicht nicht einfach, digitale Angebote einzuführen, sie müssen auch beworben werden. Das Maß der Digitalisierung wird häufig nur am Vorhandensein einzelner Angebote gemessen, aber nicht an ihrer tatsächlichen Nutzung. Wir brauchen nicht nur Open Government Data, sondern Open Government Performance Data.

Das setzt einen Mentalitätswandel in der öffentlichen Verwaltung voraus, der häufig noch viel länger dauert als technologische Innovation. Wie lässt sich das erreichen?

Das ist eine Frage des politischen Willens. Sowas passiert nicht von selbst. Zwar glauben manche, dass man bloß warten muss, bis die Generation der Digital Natives im Verwaltungspersonal ausreichend vertreten ist. Aber das halte ich für zu kurz gedacht. Es gibt nämlich auch viele Skeptiker in dieser Alterskohorte. Daher ist es kein generationskulturelles Problem, sondern ein strukturelles Problem, dass nur durch neue Ausbildungsinhalte angegangen werden kann. Aber das System wird sich nicht von selbst reformieren. Daher muss die Politik ran.

Wie lange würde so eine Reform benötigen, bis sie greift?

Angenommen, wir fangen jetzt an, würde es mindestens drei bis vier Jahre dauern, bevor überhaupt eine Modernisierung jenseits von vereinzelnden und daher insgesamt wenig wirksamen Projekten zu spüren ist, weil solange eben die Verwaltungsausbildung dauert. Ein flächendeckender Impact durch einen Mentalitätswandel kann sogar zehn bis 15 Jahre erfolgt sein – sofern wir jetzt anfangen.

Und wann könnte Cortana für mich Termine vereinbaren?

Wenn alle Beteiligten das wollten, ließe sich Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung innerhalb von drei bis vier Monaten einführen. Die technische Infrastruktur ist nämlich gar nicht das Problem, weil die meiste Rechenleistung in der Cloud liegt. Man bräuchte also keine neue Hardware, sondern nur harten Willen dafür.

Vielen Dank für das Gespräch. 

Über Thomas Langkabel, National Technology Officer bei Microsoft Deutschland

Thomas Langkabel verantwortet seit 2011 die Technologie-Entwicklung und -Strategie bei Microsoft Deutschland. Cloud Computing, Digitale Transformation und E-Government gehören zu seinen Schwerpunktthemen. In diesem Zusammenhang spricht er auch über Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung. Thomas Langkabel arbeitet in seiner Rolle auch in verschiedenen Gremien in Verbänden und Institutionen, wie etwa dem Arbeitskreis „Digitale Verwaltung“ des BITKOM oder den Arbeitsgruppen „Innovativer Staat“ und „Ethik“ der Initiative D21. Der diplomierte Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik diente vor seinem Wechsel in die IT-Beratung als technischer Offizier der Luftwaffe.

Dieses Interview entstand in Zusammenarbeit mit Microsoft.


Images by Berti Kolbow-Lehradt


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  • GESICHTSERKENNUNG heise: Face++: Das Gesicht als Universalschlüssel: Ein chinesisches Startup aus Peking hat ein Face-Scanning entwickelt. Demnach funktioniert Vieles in China jetzt nur noch via Gesichtserkennung. Ob der Zugang zum Bahnsteig, ins Büro oder aber zum Geld abheben, überall muss man nur sein Gesicht vor die Kamera halten. Das Unternehmen, das hinter diesem Konzept steckt wurde 2011 gegründet und heißt Megvii und scheint Erfolg zu haben, da sich das Gerücht, dass auch das neue iPhone 8 mit dieser Technik ausgestattet sein wird, hartnäckig hält. Können iPhone-Nutzer demnach ab jetzt ihren Bildschirm nur mit ihrem Gesicht entsperren? Es bleibt weiterhin spannend.

  • TWITTERgruenderszene: Ex-CIA-Agentin will Twitter kaufen und Trump verbannen: Er polarisiert und ist Meister des Twitters, Donald Trump. Wie man seine Tweets zukünftig stoppen könnte, möchte eine ehemalige CIA-Agentin zeigen. Sie will nämlich Twitter aufkaufen um somit Trumps Account schließen zu können. Die speziell dafür ins Leben gerufene Crowdfunding-Kampagne soll dies finanzieren. Sieben Tage wird sie noch genau laufen und als gewünschtes Ergebnis schließlich verhindern, dass weiterhin Journalisten beschimpft werden und sich der Konflikt mit Nordkorea weiterhin aufheizt.

  • GAMESCOM golem: Aufstand der Androiden: Für die Playstation 4 arbeitet das Entwicklerstudio Quantic Dream an dem Adventure-Thriller Detroid Become Human. Getestet wurden kleine Sequenzen bereits auf der Gamescom 2017. Unter anderem besteht das Spiel aus dem Android Markus, der wundersamerweise menschliche Gefühle entwickelt hat und von dem Wunsch nach Unabhängigkeit getrieben wird. Spannend ist, dass er außerdem die Fähigkeit besitzt diese Gefühle auch auf andere Androiden zu übertragen. Sein Gegner wird von dem wirklichen Androiden Connor gespielt, der Markus und seine Pläne unscharf machen soll. Durch die sehr emotionalen Bilder soll ein hautnahes und menschliches Spielgefühl entstehen. Wann genau das Spiel erhältlich sein wird, ist noch nicht genannt worden, dennoch ist sicher, dass es nicht nur allein für die Playstation 4 erscheinen wird.

  • DROHNEN wired: In Island startet der erste echte urbane Drohnenlieferdienst: In Island ist es jetzt soweit; der erste Drohnenlieferdienst startet. Vorerst dient diese Funktion Lieferdienst Restaurants und Geschäften bei Bestellungen. Aufgrund der Zeiteinsparung, die bei der Benutzung von Drohnen ermöglicht wird, erhoffen sich die Geschäftsführer eine Kosteneinsparung von 60 Prozent. Demnächst soll zudem auch nach Festlandeuropa und Südamerika expandiert werden, so das Unternehmen. In Gebieten wie Ruanda beispielsweise können mit den Drohnen bereits sogar Blutkonserven transportiert werden.

  • CHATBOT gruenderszene: Fünf Millionen Euro für Münchner Chatbot-Spezialist: WhatsBroadcast hilft Unternehmen besser mit ihren Kunden über Messenger zu kommunizieren, über 800 sind es seit der Gründung 2015 nach eigenen Angaben. Das Münchner Startup bekam jetzt wieder fünf Millionen Euro um seine Dienste weiterhin ausbauen zu können. Dass sich diese Investition lohnt, zeigen die derzeitigen Entwicklungen, denn WhatsApp, WeChat und Facebook Messenger ermöglichen den Unternehmen den direkten Kundenkontakt. Auch für Startups lohnt sich das Anbieten dieser Dienstleistung, da nach der Investmentmanagerin Tanja Emmerling vom HTGF der Messenger-Bereich in Zukunft ein Milliardenmarkt werden könnte.

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  • USA süddeutsche: Tausche USA-Visum gegen Facebook-Passwort: Die Themen USA und die Einreise nach ebenda waren in letzter Zeit ohnehin bereits schwierig – jetzt will der US-Heimatschutzminister Visa-Antragsteller noch gründlicher beleuchten. Zu solchen Überprüfungsmaßnahmen einer Person könnte unter anderem auch die Abfrage von Passwörtern für Konten in sozialen Medien zählen. Bereits seit Ende 2016 können USA-Urlauber freiwillig ihre Nutzernamen bei Facebook oder Twitter angeben. Noch ist die Passwort-Abfrage nur eine Idee, wie in vielen Aspekten sollte man aber unter der Regierung auf alles gefasst sein.

  • SOCIAL MEDIA heise: Steckt in jedem ein Troll?: Jeder der schon mal in den Kommentarsektionen von Social Media Kanälen unterwegs war hat wahrscheinlich Begegnung mit ihnen gemacht – Trolle. Keine Monster unter Brücken, sondern Kommentatoren deren einziges Ziel es ist, ein Maximum an Störung zu verursachen und Streit anzuzetteln. Forscher der Universitäten Stanford und Cornell behaupten in jedem von uns könnte ein solcher Troll stecken. Zu deren Studie soll nun Ende Februar ein Fachaufsatz auf der CSCW 2017 vorgestellte werden.

  • CROWDFUNDING golem: Protonet ist insolvent: Das Server-Startup Protonet aus Hamburg ist insolvent. Einst hatte die Firma über Crowdfunding eine, für deutsche Verhältnisse, Rekordfinanzierung von 3,2 Millionen Euro erhalten. Laut eigener Aussage habe Protonet intern nicht erfolgreich gewirtschaftet und neue Investoren blieben auch aus. Vor fünf Jahren wurde das Unternehmen mit dem Ziel gegründet, sichere und unkompliziert zu betreibende Server für Kunden herzustellen, bei denen Daten nur in Deutschland gespeichert werden sollten.

  • SLACK t3n: Chatbot fürs Firmenwissen: Obie bringt Confluence, Evernote und mehr in eure Slack-Kanäle: Obie zeigt, wie viel Arbeit uns Chatbots schon heute in der Teamkommunikation abnehmen können. Wichtige und arbeitsrelevante Informationen liegen oft genug auf einer Unzahl von verschiedenen Diensten verstreut, von Cloud-Speichern über Notizdienste hin zum firmeneigenen Wiki. Der Bot führt diese jetzt aus diversen Tools zusammen und setzt sich so zum Ziel, Ordnung und Übersicht im Kommunikations-Verlauf zu schaffen. Der Chatbot kann kostenlos zu Slack hinzugefügt werden.

  • WEARABLES googlewatchblog: Smartwatches: Google stellt Android Wear 2.0 sowie LG Watch Style & LG Watch Sport vor: Am gestrigen Abend hat Google sein neues Smartwatch Line-up inklusive neuem Betriebssystem präsentiert. Wofür benutzen Menschen Wearables wie Smartwatches eigentlich? Für diese Frage hat sich der Konzern für den Nachfolger des Android Wear Betriebssystems knapp drei Jahre Zeit gelassen und stellt jetzt das Modell 2.0 in den Fokus. Besonderes Feature ist beispielsweise die Option, mehrere Watch Faces gleichzeitig anlegen zu können, beispielsweise für eine Oberfläche für die Arbeit oder für zu Hause.

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Destination Check: Digital Business Preview 2017

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Sogar Schafe werden jetzt mit dem Alptracker von Tecsag smart. Image by Lisa Kneidl

Die Digital Business Preview ist das alljährliche Preview-Event im Vorfeld des Mobile World Congress, vom 27. Februar bis 02. März 2017 und der CeBit, vom 20. bis 24. März 2017. Sie findet in kurzem zeitlichen Abstand an den Standorten Hamburg und München statt und versammelt IT-Unternehmen, Presse-Vertreter und innovative Hersteller zum regen Austausch und networking. „Internet of Things“, „Big Data“, „Chatbots“ und „Blockchain“ waren in diesem Jahr die großen Schlagworte.

„Alles wird smart! Die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz sind erstaunlich, aber auch beängstigend.“, so beschreibt Veranstalter und Moderator Peter Becker einleitend den Status Quo in der IT-Welt. Das Internet der Dinge ist im gewerblichen und privaten Raum angekommen und beinahe alles Erdenkliche kann mittlerweile auch als Smart-Artikel auf dem Markt gefunden werden.

Doch was Raum für Innovation bietet, kann auch Gefahren bergen, so können smarte Produkte auch schnell kompromittiert werden. Knud Lasse Lueth betonte, dass vor allem die USA in Sachen Smart-Home den Deutschen um einiges Voraus ist, vor allem ein Artikel wie Amazons Alexa war auf der vergangenen CES großes Thema.


Veranstalter: Peter Becker, Moderator der Digital Business Preview


Wie war Ihr Gesamteindruck?

Ich glaube, wir leben in sehr lebendigen Zeiten, wo die Technologie mehr und mehr unser Leben und unsere Arbeitswelt prägt und die Gesellschaft verändert. Es geht nicht nur um neue Produkte,

die auch zu sehen sind, vom neuesten Smartphone bis hin zum Paket-Butler oder zur ersten App, die mir Geld auszahlt, als erste digitale Essensmarke. Es geht auch darum, über den Tellerrand zu schauen und auch die Technologie zum Greifen in ihren Auswirkungen. Das ist eine sehr schöne Mischung gewesen, die wir heute erlebt haben, zwischen Hardcore-Tech- und Security-Themen, neuen Produkten, aber auch beim Berichten muss man über den Tellerrand hinausschauen. Alles wird intelligent, wie beispielsweise künstliche Intelligenz, die in Deutschland leider noch völlig unterbelichtet ist. Wir sehen die Rieseninvestments von Google und Facebook in diesen Bereichen und auch bei der CES war KI das vorherrschende Thema.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Veranstaltung?

Ich habe gerade sehr positives Feedback von einem Kollegen bekommen, der sagte, dass die Mischung stimme. Es inspiriert einen und es ist von allem etwas dabei, es wäre lange nicht so gut gewesen.

Hatten Sie einen Favoriten bei den Speakern oder Ausstellern?

Ich hielt viele Sachen für sehr originell und witzig, beispielsweise auch die Sache mit den Schafen aus der Schweiz! Es lässt sich nur schwer herunterbrechen.

Wem würden Sie die Veranstaltung empfehlen?

Jedem, der sich für Technologien interessiert. Jedem, der wissen will, wie sich unser Leben und unsere Arbeitswelt verändern. Jedem, der in Kontakt mit der Zukunft bleiben will und Inspiration und eigene Geschäftsmodelle entwickeln möchte, aufgrund von Techniken, die hier vorgestellt werden. Wir erleben das unmittelbare Gespräch auch mit denjenigen, die Technologien und Innovation anbieten, das ist, glaube ich, sehr sinnführend.


Speaker: Udo Schneider, Security Evangelist bei Trend Micro


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Image by Udo Schneider

Wie war Ihr Gesamteindruck?

Die Digital Business Preview ist für uns ein sehr interessanter Termin im Jahr, um sehr früh Informationen zu bekommen, was auf der CeBit und was thematisch übers Jahr präsentiert werden wird. Sowohl von Sicherheitsherstellern als auch von den Interessen des Kunden her, oder was für Partner interessant ist und zu neuen Geschäftsmöglichkeiten führen kann. Die Veranstaltung ist weniger CeBit-spezifisch und kann als Ausblick und Erdung für das Branchen-Jahr angesehen werden.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Veranstaltung?

Was ich an der Preview sehr gerne mag, ist das große Spektrum an Sprechern. Zum einen gibt es Sprecher von Firmen im Consumer-Bereich oder im großen Firmen-Bereich, mit ganz verschiedenen Themen und solchen, die man normalerweise so nicht mitbekommt. Es ist ein sehr interessanter und breiter Themen-Überblick, was insofern interessant ist, weil diese Themen erfahrungsgemäß dann sehr lange vorhalten. Es kommt vor, dass wir gegen Ende des Jahres Gespräche mit Kunden und Partnern führen, die im gleichen Jahr hier auf der Preview vorgestellt wurden.

Die Langlebigkeit der präsentierten Themen ist also enorm und die Veranstaltung dementsprechend sehr interessant – und das in einer sehr schnelllebigen Branche. Gerade, weil auch erfahrungsgemäß die meisten Sprecher der Veranstalter keine klassischen Produkt-Präsentationen machen, sondern es werden sehr visionäre Themen und Ansätze präsentiert, die weniger an Produkte, sondern eher an Vorgehensweisen gebunden sind. Das sind Informationen, die deutlich langsamer veralten als Produktupdates.

Wir profitieren sehr lange von dieser Veranstaltung! Wenn wir Themen hier präsentieren, die dann auf der CeBit aufbereitet werden, kommt es durchaus vor, dass wir von Kunden und der Presse teilweise Monate später auf das jeweilige Thema angesprochen werden. Für uns ist diese Veranstaltung quasi der Auftakt für die Pressearbeit des ganzen jeweiligen Jahres, von der wir lange profitieren.

Wem würden Sie die Veranstaltung empfehlen?

Die Veranstaltung würde ich jeder Firma empfehlen, die auf IT-Messen präsent ist, die Produkte oder Lösungen haben, die vielleicht erklärungsbedürftig und nicht auf den ersten Blick verständlich sind, wo aber eine Berichterstattung für die Messen wünschenswert ist. Hier ist die Zeit Visionen und Konzepte vorzustellen und zu erklären deutlich besser gegeben, als im hektischen Messe-Alltag.

Gerade Lösungen, die auch ein wenig Nachdenken erfordern, sind hier sehr gut zu präsentieren, weil man erfahrungsgemäß mehr Zeit hat, diese zu zeigen und zu erklären. Die Berichte und entsprechenden Mitteilungen über die Preview werden dann passend zu den jeweiligen kommenden Messen geschrieben und veröffentlicht. Wenn es Themen sind beispielsweise komplexer sind und wenig „catchy“ sind, würde ich die Preview den jeweiligen Firmen empfehlen.


Aussteller: Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET


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Image by Thomas Uhlemann

Wie war Ihr Gesamteindruck?

Wie jedes Jahr ein gutes Treffen der entscheidenen Pressevertreter, die wir hier erwarten und die uns als Multiplikatoren dienen sollen. Die CeBit ist ganz klar eine Landmarke im Jahreskalender, auch wenn wir direkt an der CeBit nicht mehr teilnehmen. Die Preview ist aber immer eine gute Gelegenheit, Produkte zu platzieren, zu informieren und Content an die Medienvertreter zu liefern, was das Thema „IT-Security“ im kommenden Jahr betrifft.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Veranstaltung?

Erwartungen sind erstmals das Networking, also bestehende Kontakte zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und auch das Bewusstsein für unsere Firma auf dem Markt weiter auszubauen. Das wird auch jedes Jahr erfüllt, weswegen wir auch jedes Jahr mit dabei sind.

Hatten Sie einen Favoriten bei den Speakern oder Ausstellern?

Es ist wie immer gut überschaubar, das heißt, es ist genau das richtige Angebot an Ausstellern in meinen Augen, es wird nicht überfrachtet, weil sonst einzelne Informationen verloren gehen würden. Wichtige Innovationen sind auch hier. Beispielsweise halte ich das Sport-Sponsoring Sponsoo für ein gutes Projekt und glaube auch, dass das funktionieren kann. Damit habe ich mich neben altbekannten Playern am meisten beschäftigt. Hier findet sich quasi ein guter Querschnitt wieder.

Wem würden Sie die Veranstaltung empfehlen?

In der B2C-Presselandschaft hat sich dieses Event etabliert, deswegen sollte die auf jeden Fall kommen, natürlich als Multiplikatoren für die End-Anwender. Ich glaube nicht, dass es für End-Andwender Sinn macht, herzukommen. Wünschen würde ich mir, dass tatsächlich auch mal neue Medien ihren Weg hierher finden, also mehr dedizierte Internet-Medien als klassische Verlagshäuser und Redaktionen, die aus dem Fernseh- oder Printbereich kommen.


Besucher: Oliver Berger, Consulting Director bei ERFAHRENHEIT


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Image by Oliver Berger

Wie war Ihr Gesamteindruck?

Ich kann das nur in Relation zu den Previews vorher sehen. Ich beginne mit einer Anekdote: Als ich heute hier hereinkam, steuerte ich auf den großen Saal, in dem die Veranstaltung normalerweise stattfand, und war ein bisschen irritiert, dort nichts vorzufinden. Mit Glück habe ich mich dann umgesehen, den Treppenaufgang zur Veranstaltung gesehen und war dann sehr erstaunt, nur etwa sechs Aussteller vorzufinden, die dann zum Teil auch wiederholt hier sind.

Bei manchen muss ich mich auch fragen, wo der Innovationsfaktor war. Ich hab sowieso über die Jahre nicht verstanden was Pearl hier macht. Sie nutzen das Event natürlich als Kommunikationsanlass, sie können sagen, sie waren auf einer Preview zur CeBit und tauchen in der Presse auf. Der tatsächliche Mehrwert der Veranstaltung für den Großteil erschließt sich mir aber nicht, insbesondere weil Sie sich auch aggressiv vermarkten. Ich habe mit den Verantwortlichen des Alptrackers gesprochen und die wurden tatsächlich aktiv vom Veranstalter angesprochen und für das Event gewonnen.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Veranstaltung?

Die Frage nach der Berechtigung dieser Veranstaltung versuche ich tatsächlich seit vielen Jahren zu beantworten. Die Veranstalter sind zwar freundlich, aber beratungsresistent. Meiner Meinung nach schwindet die Bedeutung der Veranstaltung von Jahr zu Jahr. Früher war es größer, internationaler und es gab sehr viel mehr Aussteller und Journalisten. Fazit: Wäre ich nicht jemand, der in Hamburg lebt und arbeitet, wäre ich nicht hergekommen.

Auch Veranstaltungen wie die CeBit halte ich in Teilen für überflüssig. Der einzige Grund, wieso man auf solche Veranstaltungen überhaupt noch geht, ist, wie bei Konferenzen auch, die Möglichkeit des Austauschs mit vielen Menschen zum selbigen Thema. Man hat also eine große Zeitersparnis durch solche Events, so habe ich auf der CeBit beispielsweise die Möglichkeit, über Zulieferer eines bestimmten Produktes aus Asien und deren Arbeitsweise zu informieren und muss dazu nicht extra dorthin reisen. Letztendlich muss man dort aber sowieso hinreisen und sich selbst überzeugen. Ich glaube also nicht, dass diese Veranstaltung noch häufiger als ein Mal stattfindet, wenn sich das so weiterentwickelt. Ich komme tatsächlich hierher, um mich mit Kollegen aus dem gleichen thematischen Umfeld auszutauschen. Das schätze ich und es interessiert mich an Konferenzen und Messen generell.

Hatten Sie einen Favoriten bei den Speakern oder Ausstellern?

Es gab hier doch auch Highlights im Sinne von Innovationskraft, für mich ganz klar Christian Bennefeld mit eBlocker. Nicht nur, weil das ein Produkt ist, das tatsächlich gerade während der Ära Trump gebraucht wird. „Privacy“ in jeglicher Hinsicht, ob jetzt im öffentlichen Raum oder im privaten Umfeld, ist ein wichtiges Thema und das ist darum auch auf jeden Fall eine Innovation, die jetzt hier auf dem Event tatsächlich auch vorgestellt wird.

Hierfür trifft tatsächlich alles zu, was für die Veranstaltung angekündigt wurde: es ist ein innovatives Produkt, sie stellen heute die neue „Family-Edition“ vor und es ist tatsächlich vom Kosten-Nutzen-Faktor her ein Produkt, das sich jedes Unternehmen leisten kann. Für jemanden, der hierher kommt und sich informieren will, hat das auf jeden Fall einen Mehrwert. Anders sehe ich das beispielsweise bei der Paket-Ablage-Box (Anm. d. Red.: die Rede ist vom PaketButler), weil ich in Anbetracht von Problematiken wie Vandalismus oder Diebstahl darin keinen Sinn sehe. Amazon mit ihrem angedachten Drohnen-Lieferservice überspringen dieses Problem einfach.

Wem würden Sie die Veranstaltung empfehlen?

Wenn ich mich hier umsehe, sind mindestens die Hälfte der Besucher männlich und über 50 und das hat möglicherweise auch seinen Grund. Einfach weil das eine Zielgruppe ist, – Achtung, Vorurteil! – die wenig affin damit ist, sich ihre Informationen selbst zusammenzusuchen. Sie suchen das Gespräch und müssen das Produkt anfassen können. Letztendlich ist es ein Branchenevent, ich freue mich wie gesagt über den Austausch und die Fachsimpelei mit Branchenkollegen.

Tatsächlich würde ich dem Veranstalter empfehlen, die Veranstaltung zu modernisieren. Warum lädt man Leute ein, die Geld bezahlen, um ihr Produkt zu bewerben und nicht etwa den ein oder anderen Experten zu den hier behandelten Themen? Wo ist also beispielsweise jemand, der zum Thema „Internet of Things“ sprechen kann? Wieso ist nicht etwa Martin Szugat von Datentreiber hier, der die Predictive Analystics World als Berater bedient? Er könnte einen guten, verhältnismäßigen und vor allem produktungebundenen Einblick in das Thema Big Data geben und darüber informieren, was uns noch erwartet. Das wäre tatsächlich ein Mehrwert für den Fachbesucher, da er eine unabhängige Meinung vertreten würde. Ich würde hieraus mehr eine Konferenz machen, samt angeschlossener Hausmesse, bei dem sich die Aussteller am Konferenz-Programm beteiligen können.


Images by Udo Schneider, Thomas Uhlemann, Oliver Berger


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  • FACEBOOK cnet: Facebook testet neue Funktion „Stories“ in Irland: Nach Snapchat und Instagram zieht jetzt Facebook nach und bietet mit der Stories-Funktion die Möglichkeit, Medieninhalte zu versenden, die nach einer gewissen Zeit gelöscht werden. Zunächst wird die Funktion nur in Irland getestet. Der Gedanke dahinter ist, dass viele Nutzer kritisch sind, wenn es darum geht, Bilder oder Videos mit anderen zu teilen. Durch die Gewissheit, dass die Inhalte nach spätestens 24 Stunden wieder gelöscht werden, steigt das Interaktionspotenzial und mehr Menschen beteiligen sich an dem Austausch. Auf Instagram nutzen beispielsweise inzwischen rund 150 Millionen User die Stories-Funktion. In etwa so viele Anwender zählt auch Snapchat.

  • APPLE CHIP: Ausblick auf iOS 11: Bislang sind noch wenige Fakten über das Betriebssystem für mobile Endgeräte von Apple bekannt, allerdings halten sich einige Gerüchte hartnäckig. Wenn iOS im Juni in der elften Generation ausgerollt wird, könnten sich Nutzer über folgende Features freuen: Facetime könnte, wie Skype es schon länger anbietet, die Funktion der Gruppentelefonie erhalten. Die Anwendung ist hierbei eher im Privaten gedacht. Viele Nutzer wünschen sich schon länger einen „Dark Mode“, also eine optische Oberfläche, die vermehrt auf dunkle Farben setzt. Bei der systemeigenen App „Uhr“ wurde das schon umgesetzt, es spricht einiges dafür, dass Apple dieses Feature in iOS 11 auch systemweit umsetzen wird. Grund für diese Annahme ist, dass das iPhone der nächsten Generation ein OLED-Display erhalten könnte, das Schwarz besser darstellen kann. Wegen der zu geringen Prozessorleistung wird iOS 11 nicht auf dem iPad 4 verfügbar sein. Bislang steht noch nicht fest, ob sich Besitzer des iPad Air 2 und des iPod Touch 6G über die neue Software freuen dürfen.

  • CHATBOT FAZ: Berufsberatung per Whatsapp: Die Bundesagentur für Arbeit versucht, auf unkonventionelle Art und Weise Jugendliche an das Thema Berufswahl heranzuführen. Mithilfe eines Chatbots, der die Identität von YouTuber Julien Bam annimmt, werden Jugendliche mit locker formulierten Fragen dazu animiert, sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft zu machen. Das Konzept trägt den Namen What’sMeBot. Den Chatbot haben allein an einem seiner ersten Betriebstage rund 3.000 Nutzer aufgerufen. Klaus Lukaszczyk, Marketingleite der Arbeitsargentur, gibt zu bedenken, dass die Software „nur ein Spiel“ sei und als Impuls aufgefasst werden sollte, der eine Berufsberatung nicht ersetzen kann.

  • DIGITALISIERUNG spiegel: Dänemark ernennt Botschafter für Apple und Co.: Die Digitalisierung hält mittlerweile in fast allen Lebenslagen Einzug. In Dänemark jetzt sogar in staatlichen Angelegenheiten. Ein “Digital-Botschafter” soll in Zukunft Beziehungen zu einflussreichen Tech-Firmen pflegen und diese und deren Investitionen nach Dänemark locken. Außenminister Anders Samuelsen verkündete, dass man Konzerne wie Microsoft, Google und Facebook aufgrund deren Einflusses äquivalent zu einem Land behandeln könnte und sollte. Von dem Posten des digitalen Botschafters erhofft sich das Land, bei den technischen Entwicklungen am Puls der Zeit zu bleiben und für Investoren attraktiver zu werden.

  • USA engadget: Auch Apple, Microsoft, Uber und Airbnb helfen Immigranten: Das verfassungswidrige Einreiseverbot von US-Präsident Donald Trump hat vergangene Woche für große Aufregung und regen Protest gesorgt. Diverese Tech-Unternehmen wie Apple, Microsoft, Uber, Airbnb und Google eint dies und so verkündigten Sie unterstützende Maßnahmen, die jetzt für Mitarbeiter und Betroffene in die Wege geleitet werden sollen, Apple steht so bereits in Kontakt mit dem Weißen Haus. Auch Starbucks reagierte auf das Einreiseverbot und will Flüchtlinge einstellen.

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  • GOOGLE googlewatchblog: Großes Update verbessert Videoqualität, behebt Probleme und vereinfacht Registrierung: Es ist noch keine vier Monate her, dass Google den neuen Video-Messenger Duo veröffentlicht hat, und dennoch kommt man mit dem neuesten Update der App nun schon auf die Version 5.0. Aber auch mit diesem Update kann man keine großen Sprünge sondern lediglich kleinere Verbesserungen erwarten, die sich vor allem auf die Qualität der Übertragung beziehen. Die neue Version von Duo hat ein Entwickler nur per Twitter angekündigt und nennt leider nur wenige Details zu den Aktualisierungen, sodass bei einigen nicht ganz klar ist, inwiefern die Verbesserungen die App tatsächlich einen Schritt nach vorne bringen.

  • MOBILFUNK heise: Pre5G: Österreichische Mobilfunker testen neue Netztechnik: Die österreichischen Mobilfunk-Netzbetreiber A1 und Drei bereiten sich auf die Einführung neuer Mobilfunk-Technik unter dem Schlagwort 5G vor. Drei kooperiert mit dem chinesischen Ausrüster ZTE, während A1 mit Nokia Networks zusammenarbeitet. Das letztgenannte Paar hat es im kommerziell genutzten LTE-Netz geschafft, ein halbes Gigabit pro Sekunde zu einem Endgerät zu senden. Ein Teil der dabei getesteten Technik soll schon kommendes Jahr Endkunden zu Gute kommen.

  • APPLE golem: Apple will KI-Forschungsergebnisse veröffentlichen: Apple gilt als verschlossenes Unternehmen: Produktpläne bleiben bis kurz vor der Markverfügbarkeit größtenteils geheim, und Forschungsergebnisse werden nicht publiziert. Damit will Apple nun brechen, wie Russ Salakhutdinov, Chef der KI-Forschung, laut einem Bericht von Business Insider auf der NIPS-Konferenz (Neural Information Processing Systems) in Barcelona mitteilte. Mittlerweile wurde auch ein Foto einer Präsentationsfolie der Konferenz über Twitter veröffentlicht, das Apples neue Offenheit dokumentiert.

  • DIGITALISIERUNG politik-digital: Digitale und andere Kompetenzen: die Zukunft der Bildung Tablets im Klassenzimmer, Hochschulkurse online und künstliche Intelligenz als Lehrer – im Bildungssektor sind die Auswirkungen der Digitalisierung schon konkret zu spüren. Inwiefern digitale Neuerungen in Schulen und Universitäten schon genutzt werden und was das für die Zukunft der traditionellen Bildung bedeutet, wurde zwischen dem 30. November und dem 2. Dezember auf der 22. Online Educa Konferenz in Berlin diskutiert.

  • MICROSOFT t3n: Nach Tay-Desaster: Neuer Microsoft-Chatbot Zo darf nicht über Politik reden: Weniger als 24 Stunden hatte es beim ersten Versuch gedauert, bis sich Microsoft-Chatbot Tay auf Twitter von einer menschenliebenden KI in einen Nazi verwandelte, wie ein Twitter-Nutzer im März dieses Jahres süffisant bemerkte. Tay sorgte mit rassistischen, antisemitischen und sexistischen Aussagen für Missfallen. Microsoft musste die KI, die eigentlich so kommunizieren sollte wie ein weiblicher Teenager, schnell vom Netz nehmen. Jetzt nehmen die Microsoft-Entwickler offenbar einen neuen Anlauf: Ein Zo getaufter Chatbot ist in dem Social Network Kik aufgetaucht. Kik-Nutzer können dem neuen Microsoft-Chatbot schon Fragen stellen, obwohl sich die KI auf Kik noch im Early-Access-Modus befindet.

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Wenn Roboter fühlen lernen

human-face-image-by-kuloser-cc0-public-domain-via-flickr

Roboter sind nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Die 24-Stunden-Hilfskräfte, die für uns stellvertretend schrauben, löten, Botengänge erledigen, Fragen beantworten und zu unserer Unterhaltung und Zerstreuung bereitstehen, sind rund um die Uhr mit nimmermüder Geschäftigkeit für uns da.

Schöne neue Welt, wenn auch vielleicht ein bisschen gruselig. Denn die maschinellen Helfer sind günstiger und verlässlicher als so mancher Mensch: ein Arzt-Bot wird nie selbst krank, eine selbstdenkende Roboter-Hebemaschine kriegt keinen Bandscheibenvorfall. Ob sie unsere Arbeitskraft irgendwann vollständig ersetzen sollen und ob wir das überhaupt wollen, wird noch immer heiß diskutiert.

Von Androiden und geheimen Wünschen

So weit, so gut. Der reine Nutzen der Helfer steht ohnehin nicht infrage. Wie weit unsere Faszination bezüglich der maschinellen Gehirne und Lernprozesse geht, kann seit Jahrzehnten in der Literatur- und Filmwelt untersucht werden.

So prägt der polnische Philosoph und Autor Stanislaw Lem seit mehr als 60 Jahren die Science-Fiction-Szene eingehend mit seinen Ideen von virtueller Realität, neuralen Netzen und künstlicher Intelligenz. Oft nahm er dabei die scheinbar uneingeschränkte Zukunftsgläubigkeit der Menschen aufs Korn, um ihnen, ähnlich wie in Ray Bradburys „Mars-Chroniken“ (absolute Leseempfehlung für den Herbst!), den Spiegel des Menschen als rücksichtsloses Raubtier an seiner Umwelt vorzuhalten.

Der Autor Philip K. Dick entwickelte die Idee der menschenähnlichen Androiden mit seinem Roman „Träumen Androiden von elektrischen Schafen“ weiter, der später in der bekannteren Dystopie „Blade Runner“ mit Harrison Ford verarbeitet wurde. Hier treffen wir auf eine künstliche Intelligenz, die nicht nur unsterblich und geradezu übermenschlich stark ist, sondern auch fühlen kann und will. Sehr ähnlich wird dieser Gedanke auch gerade mit dem gerade erschienenen Westworld-Remake erzählt, der sich gerade in den Serien-Charts nach oben arbeitet.

Ähnlich aufgebaut ist auch die Figur des Data im Star-Trek-Universum (TNG), die nach einem Roboter aus dem 50er-Jahre-Film „Alarm im Weltall“ geschaffen wurde. Datas innigster Wunsch ist es, so menschlich und emotional wie möglich zu werden. Dank eines eigens für ihn entwickelten Emotions-Chips gelingt ihm das in einigen Folgen von „Raumschiff Enterprise“ zunehmend, jedoch unterscheidet er sich noch immer von den Menschen: Zwar hat er ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, was man den heute existierenden KIs höchsten als einprogrammierte Widerborstigkeit anrechnen kann, aber er versteht beispielsweise keine Witze. Humor ist eine allzu menschliche Eigenschaft, und diese Hürde kann Data nicht überspringen.

Kommen zwei Roboter in eine Bar…

Auch Humorversuche von Computern aus dem echten Leben scheitern hier, oder sind zumindest Geschmackssache. Wer jemals versucht hat, eine sinnvolle oder gar erheiternde Diskussionen mit Bots wie Apples Siri zu führen, wird ihr wohl zumindest keinen Sendeplatz für die nächste Late-Night-Show anbieten wollen – Computer sind einfach nicht witzig.

Von Marvin, dem depressiven Roboter aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ über GERTY, der dem Mondeinsiedler Sam Bell in „Moon“ die Einsamkeit erleichtern soll bis hin zu der fantastischen Liebesgeschichte zwischen Mensch und Interface: Wir wollen von dem Gedanken nicht ablassen, unsere Roboter zu emotionalisieren. Vielleicht ist das auch verständlich – schließlich rücken sie immer näher an uns heran.

Braucht Pflege Emotionen?

Die neue Generation der Roboter soll nach diesen Ideen vielleicht nicht den menschlichen Humor, aber doch eine gewisse Emotionalität und Empathie lernen. Ob das klappt, testen wir gerade unter anderem in Pflegeheimen, wo die neuen Pflegeroboter zum Einsatz kommen, denn wie vieles andere auch, wird derzeit bei Robotern die Emotionen noch stark infrage gestellt. Allerdings verstehen viele Forscher, Wissenschaftler und Psychologen unter dem Wort Emotionen jeder etwas anderes. Wie soll auch ein Roboter das gleiche menschliche Lächeln und Empathie imitieren, wie es nur ein Mensch von Natur aus kann?

In Japan wird in der Pflege schon recht viel Technologie eingesetzt, so gab es hier den einen oder anderen Extremfall: der oft beunruhigende Einsatz der Technik – wie die Anti-Weglauf-Halskette oder Bewegungssensoren – gehen vielen Menschen dann doch deutlich zu weit. Mit solchen Maßnahmen wird hierzulande wohl eher nicht zu rechnen sein. Dezent eingesetzte Technik in den Pflegeheimen oder Wohnungen, wie das Heben aus dem Bett oder in die Badewanne kann eine gute Lösung sein, ist aber derzeit leider noch sehr teuer. Dabei müssen Roboter weder Emotionen zeigen noch mit uns sprechen. Hier geht es ausschließlich um die körperliche Entlastung der Pflegekräfte. Alles andere, wie freundliche Bedienung, Hilfsbereitschaft oder ein herzliches “Guten Morgen”, beherrschen wir Menschen selbst wahrscheinlich am besten.

Bots, die mit uns sprechen

Die Technik entwickelt sich immer weiter. So scheint es mittlerweile fast normal zu sein, sich statt eines Haustiers einen eigenen sprechenden Roboter zuzulegen. Der Roboter Kirobo Mini, der im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll, tanzt auf dem schmalen Grat zwischen Spielzeug und Helferlein. Vielleicht taugt er auch als Begleiter für ältere Menschen oder als Beifahrer für lange Autofahrten?

Mal abgesehen von den eher wenigen Emotionen und den vorprogrammierten Sätzen der Roboter, die ja scheinbar irgendwann zum alltäglichen Leben der Menschheit dazugehören werden, gibt es immer wieder kuriose Geschichten über Roboter, die auf ganz andere Art und Weise mit uns sprechen, wie beispielsweise in der Geschichte von Eugenia Kuyda und Roman Mazurenko beschrieben wird.

Nach einem Verkehrsunfall starb Roman Mazurenko mit nur 34 Jahren. Seine beste Freundin Eugenia kam auf eine ganz ausgefallene Idee: Sie sammelte sämtliche SMS und Kurznachrichten von Roman zusammen und schrieb daraus ein Programm – das ganze klingt ein bisschen wie der Film “Transcendence” mit Johnny Depp. Anhand dieses Programms war es ihr möglich, virtuelle Gespräche mit Roman zu führen.

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Screenshot by Zeit Online Blog – Wie ein Toter als Chatbot weiterlebt

Auf diese Weise möchte ein australisches Startup die Menschheit unsterblich machen. Bislang halten sie sich bezüglich der konkreten Umsetzung sehr bedeckt, aber dennoch kann verraten werden, dass Daten der Menschen, ihre Verhaltensweisen, Kommunikationsarten und Denkweisen gesammelt werden, um daraus eine künstliche Intelligenz zu schaffen. Des Weiteren wird verraten, dass das menschliche Gehirn eines Verstorbenen eingefroren und in einen künstlichen Körper eingesetzt werden soll. Ziemlich kurios wirkt das Ganze definitiv – und abgesehen von der grundsätzlichen Frage danach, ob das überhaupt möglich sein wird, bleibt auch die Frage nach ethischen Bedenken bestehen.

Eine Frage der Ethik

Die Frage, wie man das Thema Roboter und Emotionen und ein mögliches, digitales Weiterleben nach dem Tod – was ja eigentlich auch kein richtiges Leben ist, sondern lediglich eine Sammlung von Daten, die einen echten Menschen imitieren soll – ethisch einordnen soll und kann, ist schwer zu beantworten. Für den einen mag es sehr sinnvoll sein und vielleicht auch ein Stück weit über die Trauer eines Verstorbenen hinweg helfen. Wenn man noch ein paar Worte an jemanden richten, der nicht mehr wieder kommen kann, dann kann das für manche Menschen eine große Hilfe sein.

Auf der anderen Seite ist es aber auch vorstellbar, dass die Menschen sich in die Vorstellung eines digitalen Abbilds eines Menschen verrennen und eventuell nicht in der Lage sind, die Endlichkeit und den Tod zu akzeptieren. Dieser Gedanke wird in einer Folge der britischen Science-Fiction-Serie „Black Mirror“ behandelt. Hier wird deutlich: Wenn wir den Tod tabuisieren oder sogar vollkommen verlernen, mit ihm umzugehen, sondern uns ein Substitut suchen, werden wir niemals loslassen können.

Wenn Roboter in unser Leben eingreifen und uns einen Vorteil bieten, indem sie uns schwere Arbeiten abnehmen oder uns den Alltag erleichtern, dann ist das schön und gut. Aber sie sollten nicht zu sehr in unser Menschsein eingreifen. Menschlichkeit und Einzigartigkeit macht uns aus. Wir sollten sie uns in der Zeit der Digitalisierung umso dringender bewahren.


Image „Human Face“ by Kuloser (CC0 Public Domain)


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • TECH-FESTIVAL gruenderszene: Tech Open Air bekommt erste Finanzierung und expandiert: Das Berliner Tech Festival „Tech Open Air“ möchte expandieren und hat direkt Investoren für diesen Plan gefunden. SoundCloud, Zalando und Native Instruments sollen überzeugt worden sein. Die Veranstalter möchten das Festival über den Atlantik bringen. Ein Ziel ist die kalifornische Stadt Los Angeles. Das Festival startete 2012 zum ersten mal und wurde die erste Konferenz der Startupbranche. Finanziert wurde das Projekt jedes Jahr durch Crowdfunding. Technologie, Kunst, Musik und Wissenschaft sollten die Themenbereiche des Festivals sein. Neben Los Angeles gaben die Veranstalter bekannt, dass man jedes Jahr auch einen exotischen Ort ansteuern wolle.

  • GOOGLE thenextweb: Google-funded $300 million 60Tbps trans-pacific cable goes live tomorrow: Vor einem Jahr kündigte Google Projekt an, das Japan und die USA verbinden werde. 300 Millionen Dollar steckte Google in dieses Projekt. Es handelt sich um eine Verbindung aus Fiberglas-Kabeln, die eine Geschwindigkeit von 60 Tps bringen sollen. Neben Google haben fünf andere Unternehmen an dem Projekt mitgearbeitet. Die Kabelverbindung soll vor allem Großstädten helfen mit der enormen Datenmenge, die dort unterwegs ist fertig zu werden. Auf amerikanischer Seite sollen Los Angeles, Seattle, Portland und die San Francisco Bay Area von dem Projekt profitieren.

  • CHATBOT t3n: Falschparker, aufgepasst! Dieser Chatbot geht für euch gegen Strafzettel vor: Auch schon einmal einen Strafzettel wegen Falschparkens zu Unrecht bekommen? In London hat ein 19-jährige Joshua Browder jetzt einen sogenannten Chatbot programmiert, um Strafzettel anzufechten – mit Erfolg! Bereits 150.000 Nutzer sollen in London umgerechnet vier Millionen Euro an Strafgeldern gespart haben. Wie das funktioniert? Die Website DoNotPay bietet die Möglichkeit der Eingabe der (angeblichen) Falschpark-Situation und ermittelt mithilfe eines Algorithmus individuell, ob die Strafe berechtigt ist oder nicht.

  • PINTEREST heise: Pinterest verstärkt Fokus auf Online-Handel : Durch die Etablierung eines plattformübergreifenden Warenkorbs für den US-amerikanischen Markt will Pinterest sich im Online-Shopping noch weiter ausbauen und seine Präsenz verstärken. Bei der Suche nach Ideen und Artikel für die Einrichtung oder Mode können diese, auch wenn es sich um verschiedene Anbieter handelt, im Warenkorb abgelegt werden. Die bisherigen Kaufen-Buttons, die Händler den Artikeln hinzufügen können, werden somit erweitert und so soll ein besseres Kauferlebnis gewährleistet werden. In Deutschland steht der Dienst jedoch noch nicht zur Verfügung.

  • APPS mashable: The app that matches surplus food with the hungry: Viele Unternehmen werfen unfassbare Mengen an Lebensmittel weg, die am Ende des Tages nicht gegessen wurde. Anstatt das Essen containerweise vergammeln zu lassen, will eine App nun das übrig gebliebene Essen von Unternehmen über ein Nachfrageportal an Institutionen vermitteln, die Essen für Hungernde bereitstellen. Die App nennt sich „Copia“ und will ein Bewusstsein dafür schaffen, zu überlegen wie verschwenderisch wir mit Lebensmitteln umgehen, während andere hungern.

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Soeben gelandet – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • AMAZON wsj: Amazon Ups the Ante on Streaming Video: Amazon und Netflix sind die Global-Player der Streaming-Plattformen. Doch jetzt schickt Amazon sein Streaming-Angebot direkt gegen Netflix ins Rennen. Grund dafür ist eine neue Preispolitik von Amazon-Video. Nutzer können nun künftig (zumindest vorerst in den USA) den Streaming-Dienst für 8.99 US-Dollar abonnieren. Die bekannte Prime-Jahresmitgliedschaft wird nicht mehr nötig sein. Zusätzlich kann auch die Prime-Mitgliedschaft im Monatsabo enthalten sein.
  • JOURNALISMUS deutschlandfunk: Danke, Jan Böhmermann: Während die einen vor Freude platzen, schütteln andere unentwegt den Kopf. Seit Freitag ist die Klage gegen Jan Böhmermann von der Regierung bzw. Angela Merkel bestätigt. Wie auch schon Tage vorher, gibt es seit diesem Zeitpunkt kein anderes Thema, welches so sehr die Meinungsfreiheit in den Vordergrund rückt. Wie weit darf die Meinungsfreiheit bzw. Satire gehen? Hat unsere Bundesregierung einen Fehler gemacht und ist Deutschland erpressbar geworden?
  • SHARING nzz: Teile und herrsche!: Teilen ist das neue Haben! Zumindest ist das das Motto der heutigen Sharing-Economy. Von Brot bis Wohnung kann alles geteilt werden. Zum einen kommen Nutzer oft günstiger an Produkte und Dienstleitungen, zum anderen wird der soziale Aspekt in den Vordergrund gerückt. Nicht schlecht oder? Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Oft sind Anbieter wie AirBnB nicht an die gleichen Richtlinien gebunden wie beispielsweise Hotels. Die Geschäftsmodelle des Teilens ist eine Art, die „die Gentrifizierung in einer Weise vorantreibt, die unkontrollierbar ist.“
  • FACEBOOK zeit: Hey, du Mensch! Ui, für ein paar Sekunden waren die Chatbots auf Facebook ein ganz schöner Hype. Aber gut, die kurze Freudendauer ist nun auch vorbei und siehe da, ein bisschen doof sind die kleinen Helferlein doch noch. Der Sinn und Zweck könnte sein, dass Apps bald Geschichte werden und man nur noch im Facebook-Messenger „Wetter in Hamburg“ eingibt und ein Ergebnis in das Textfeld bekommt. Aber soweit will man sich dann doch nicht aus dem Fenster lehnen. Fairerweise muss man sagen, so lange gibt es die Chatbots noch nicht. Von daher kann via KI sicherlich noch viel angepasst werden.
  • MARKT t3n: Diese Indikatoren deuten auf eine ernste Krise im Unternehmen hin: Eine waschechte Unternehmenskrise muss nicht immer in einer wirtschaftlichen Schieflage begründet sein. Schon kleine Lappalien können das Arbeitsklima im Team und damit auch den Erfolg empfindlich stören. Im folgenden Beitrag werden wichtige Indikatoren aufgezeigt, damit Unternehmenskrisen gar nicht erst entstehen.

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