All posts under Bundeskanzlerin

Netzpiloten sind Partner von Medientage München

Es wird wieder Zeit für die Medientage in München – Europas größter Medienkongress. Am 25. Oktober öffnet die Gipfelveranstaltung im ICM München seine Tore für zahlreiche Gäste und schließt diese wieder am 27. Oktober. In der Zeit erwarten euch spannende Vorträge und Events rund um das Thema Medien, denn das [...]
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Dörner kritisiert: Merkel trennt nicht zwischen Partei und Staat

Katja Dörner MdB (adapted) (Image by Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen [CC BY 2.0] via Flickr)
Mitte Juli interviewte Vlogger Florian Mundt, besser bekannt als LeFloid, die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Thema “Das Gute Leben“ war vorgegeben, die Fragen sammelte Mundt unter dem Hashtag #NetzFragtMerkel auf Twitter. Das Interview löste viel Kritik an der naiven Herangehensweise von Mundt aus, aber auch weil Merkel das kritiklose Gespräch [...]
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5 Lesetipps für den 8. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um das Urteil gegen den Blogger Badawi, die App „Hound“, den Instagram-Account der Bundeskanzlerin, HackerOne und iTunes-Neuerungen. Ergänzungen erwünscht.

  • BADAWI heise online: Hartes Urteil gegen saudischen Blogger Badawi bleibt bestehen: Das Urteil von 10 Jahren Haft, 1000 Peitschenhieben und 240.000 Euro gegen den saudischen Blogger Raif Badawi bleibt bestehen. Das höchste Gericht in Saudi-Arabien hat das Urteil bestätigt und damit dem Blogger das letzte Rechtsmittel um die Strafe zu umgehen genommen. International wurde das Urteil stark gerügt. Badawi war 2012 verhaftet wegen seiner liberalen Ansichten und Kritik an der saudischen Religionspolizei verhaften worden. Verurteilt wurde er allerdings für die vermeintliche Beleidigung des Islams. Öffentlich bekam er bereits im Januar die ersten 50 Peitschenhiebe, aus gesundheitlichen Gründen sind bisher keine weiteren vollzogen worden. In Saudi-Arabien folgt die Rechtssprechung einer Sharia-Interpretation.

  • HOUND t3n: So fantastisch könnten Siri, Cortana und Google Now sein: Demo zeigt das Potenzial von Sprachassistenten: Die neue App „Hound“ zeigt die Zukunft im Umgang mit Sprachassistenten, wie zum Beispiel Siri, Cortana oder Google Now. Während Siri schon Beziehungen zu Seriencharacteren eingegangen ist (Raj aus „Big Bang Theory“), kann sie auch sehr witzig und ironisch antworten, beispielsweise wenn man sie mit „Hi, Cortana“ oder „OK, Google“ anspricht. Die Spracherkennungsapp „Hound“ wurde jetzt in einer YouTube-Demo vorgestellt und sie geht noch einen Schritt weiter als ihre Kollegen: Zwar verfügt Hound noch nicht über Humor und Ironie, allerdings schafft die App es Fragenketten der Reihe nach zu beantworten und nachträgliche Ergänzungen zu berücksichtigen. Noch ist Hound nicht öffentlicht verfügbar.

  • BUNDESKANZLERIN SPIEGEL ONLINE: Merkel auf Instagram: Angriff von russischen Trollen: Der neue Instagram-Account der Bundeskanzlerin wird massiv von russischen Trollen zugespamt. Neben harmlosen Bildern von der Bundeskanzlerin spamen diese meist auf kyrillischer Schrift die Kommentare zu – das Social Media Team der Bundeskanzlerin ist machtlos. Nur wenige Mitarbeiter sind der russischen Sprache mächtig. Nach anfänglichen Versuchen, alle Texte zu übersetzen, werden jetzt alle Kommentare, welche nicht in englischer oder deutscher Sprache verfasst sind gelöscht, das allerdings komplett händisch. Andere deutschsprachigen Usern fällt das auch auf und sie rufen zum kommentieren in deutscher Sprache auf. Die russischen Accounts bestehen meist nur aus dem Benutzernamen, daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um gezielte Trollaccounts handelt.

  • HACKERONE NYTimes.com: HackerOne Connects Hackers With Companies, and Hopes for a Win-Win: HackerOne verbindet Unternehmen mit Hackern und versucht somit, eine Win-Win-Situation für alle zuschaffen. 2011 entwarfen zwei dänische Hacker eine List mit 100 High-Tech Unternehmen, die sie gerne hacken würden. Schnell fanden sie verwundbare Stellen bei Facebook, Google, Apple, Microsoft, Twitter und 95 anderen Systemen. Daraus ist jetzt ein Unternehmen entstanden, welches versucht das Melden von Fehlern für die Hacker lukrativer und attraktiver zu machen, als das Verkaufen der Schwachstellen auf dem Schwarzmarkt. Während bisher viele gemeldete Fehler weiterhin von den Unternehmen ignoriert oder nicht genug honoriert worden sind, versucht HackerOne das nun zu ändern und hat damit großen Erfolg.

  • ITUNES DIE WELT: WWDC: Apple baut Musikdienst nach Vorbild von Spotify um: Apple ist mit seinem iTunes Music Store mit Abstand Marktführer, musste aber in den letzten Jahren zusehen, wie Musikstreaming-Dienste wie Spotify immer kräftiger zulegen. Nach 12 Jahren werden jetzt Neuerungen auf einer Entwicklerkonferenz präsentiert: Das neue Konzept wird Spotify ähneln, Lieder werden also gestreamt. Es wird aber keine werbeunterstütze Kostenlos-Version geben. Allerdings sind die Versuche, den Dienst günstiger als Spotify anbieten zu wollen, gescheitert. Gegen eine Gebühr von circa 10 Euro oder Dollar soll der Dienst verfügbar sein und auch auf Android-Smartphones funktionieren. Des weiteren wird wohl ein Ausblick auf die neuen Versionen von iOS und OSX gegeben, wobei der Fokus auf Verbesserungen und nicht auf neuen Funktionen liegen wird.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Die Politik begreift die Herausforderungen der Industrie 4.0 nicht

Müllverbrennung (adapted) (Image by JuergenPM [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Bundeskanzlerin Angela Merkel macht sich heute ein Bild von der Industrie 4.0 in Deutschland, doch wird es unvollständig bleiben. Für die Bundesregierung hat die Digitalisierung der Industrie eine entscheidende Bedeutung für den Wohlstand in Deutschland. In Bayern will sich Bundeskanzlerin Angela Merkel deshalb heute einen Überblick darüber verschaffen, wie die [...]
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Die Kontroverse um den Livestream der Kanzlerin

Big Sister is Watching You - Stop Watching Us, Berlin, 27.07.2013 (adapted) (Image by mw238 [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Als wir von Bloggercamp.tv die Bundeskanzlerin Angela Merkel besiegten. Über den Piratensender der Regierungschefin. Vor gut einem Jahr, also im April 2013 überraschte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Netzöffentlichkeit mit der Videobotschaft an ihre Untertanen, ein eigenes Livestreaming-Format via Hangout on Air zu starten, um mit den Bürgerinnen und Bürgern des [...]
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5 Lesetipps für den 12. November

In unseren Lesetipps geht es heute um die Gefahren eines deutschen Internets, wie die Bundeskanzlerin die Medien kontrolliert, den Begriff „Marktanteil“, einen seine Generation erklärenden Digital Native und eine durch eine App ausgelöste Debatte um Wissenschaft und Ethik. Ergänzungen erwünscht.

  • DEUTSCHES INTERNET Zeit Online: Rein deutsches Internet schützt nicht vor Überwachung: In einer spontan auftretenden und von Angst getriebenen Reaktion denken konservative Politiker über ein rein deutsches Internet nach, gebaut mit deutschen Leitungen und deutschen Routern im deutschen Boden innerhalb deutscher Grenzen, in denen deutsches Recht gilt. Klingt doch gut, oder? Die Telekom ist auch schon ganz begeistert und das aus weniger patriotischen Gründen, wie Kai Biermann und Marin Majica auf Zeit Online erklären.
  • ANGELA MERKEL Carta: Merkel und die Medien: Die Kommunikationsstrategie der Bundeskanzlerin ist auf Kontrolle ausgerichtet. Und die Presse macht mit. Merkel weicht mit ihrem Propaganda-Podcast dem Kontakt mit der vierten Gewalt aus und die Medien stören sich daran kaum und zitieren fleißig daraus anstatt sich zur wehr zu setzen. Am ende nützt es Merkel, die das mediale Bild über ihre Person gekonnt beherrscht. Ein lesenswerter Warnschuss von Michael Spreng auf Carta.
  • MARKTANTEIL Neunetz: Was “Marktanteil” bedeutet, und was es nicht bedeutet: Charles Arthur, Redakteur beim beim Guardian, hat sich in seinem jüngsten Artikel mit der Kennzahl ‚Marktanteil’ auseinandersetzt und anhand mobile Betriebssysteme und Endgeräte lesenswert erklärt, dass Marktanteile ohne Kontext bedeutungslos sind. In einem eigenen Blogpost greift Marcel Weiss den Artikel auf und ergänzt ihn um lesenswerte Beispiel, weshalb wir in unseren Lesetipps zum Neunetz-Blog verlinken.
  • DIGITAL NATIVE NZZ: Manager suchen Rat bei 19-Jährigem: Philipp Riederle hat mit 8 Jahren seine erste Website programmiert, mit 13 hackte er das frisch erschiene iPhone und wurde zum YouTube-Star, seitdem er 15 ist berät er Unternehmen, denn die Manager wollen sich von dem 19-Jährigen erklären lassen, wie seine mit Internet, iPhone und Datenflatrate aufgewachsene Generation tickt. Ein lesenswertes Interview über Wahrnehmungen und Entwicklungen.
  • WISSENSCHAFT taz.de: Kontroverse über ferngesteuerte Schaben: In der Kindheit werden viele Grundlagen für die Zukunft gelegt – auch das Interesse an Neurowissenschaften. Das US-Unternehmen Backyard Brains setzt in der Marketingstartegie für ihre Smartphone-App genau darauf, doch Tierschützer und Ethiker sind trotzdem entsetzt. Denn was Backyard Brains neben der App noch verkauft, ist ein Chip, der Kakerlaken in den Rücken gesetzt und durch Elektroden mit ihren gestutzten Fühlern verbunden wird. So lassen sich die Insekten per App fernsteuern. Ist das der Ausgangspunkt der Wissenschaftler von morgen?

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5 Lesetipps für den 24. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um Kritik an der deutschen Huffington Post, warum Pinterest so wertvoll sein könnte, wie Google Android kontrolliert, das Ende des Musikfernsehens und die Überwachung von Bundeskanzlerin Merkel. Ergänzungen erwünscht.

  • HUFFINGTON POST blickgewinkelt: Warum ich nicht mehr für die Huffington Post schreibe: Die Bloggerin Inka Cee hat sich gefreut, für die deutsche Huffington Post zu schreiben, doch die Freude währte nicht lange. Geänderte Nutzungsbedingungen, kein persönlicher Kontakt seitens der Redaktion zu ihr als Autorin und eine generelle Unprofessionalität haben sie wieder vertrieben. In ihrem Blog erklärt sie, warum sie nie wieder für die Huffington Post schreiben wird.
  • PINTEREST PandoDaily: Why Pinterest makes no money but it’s now worth $3.8 billion: Das eine soziale Plattform wie Pinterest, die noch nie Geld verdient hat, mehr als 3,8 Milliarden US-Dollar wert sein soll, ist wirklich schwer zu erklären. Carmel Deamics findet diesen Fakt aber gar nicht so verkehrt, denn Pinterest ist das ideale Umfeld für Online-Marketing von Luxusgütern. Nirgendswo sonst zeigen wir so offen, was wir eigentlich selber gerne besitzen wollen.
  • ANDROID Neunetz.com: Wie Google Android verschließt und Hersteller knebelt: Mit Android hat Google ein Open Source-Betriebssystem zur Marktführerschaft im Bereich der mobilen Telefonie und Internetnutzung gemacht. Doch Google verdient mit der Kontrolle von Daten Geld. Marcel Weiss zeigt die schrittweise Entwicklung auf, mit der Google die strategische Leistung vollbringen will, eine komplette Industrie mit einem Open Source-Projekt zu kontrollieren.
  • MUSIKFERNSEHEN W&V: Musikfernsehen wird vom Internet abgelöst: Gut jeder zweite Internetnutzer schaut online zumindest hin und wieder Musikvideos. Das sind fast 30 Millionen Menschen in Deutschland, wie der Branchenverband Bitkom in einer repräsentativen Umfrage ermitteln ließ. Das Musikfernsehen wird vom Internet abgelöst, was weniger mit der schlechten Qualität der Sender als mit dem Umstand, dass digitaler Konsum einfach besser ist, zu tun hat.
  • ÜBERWACHUNG Süddeutsche.de: US-Überwachung von Merkels Handy: Die Aufregung ist groß, aber nicht weil US-amerikanische und britische Geheimdienste weltweit das Internet überwachen, sondern weil scheinbar das Handy der Bundeskanzlerin abgehört wurde. Robert Roßmann stellt in seinem Kommentar klar, dass das Handy Merkels politische Schaltzentrale ist, eine Überwachung für sie extrem empfindlich. Das herunterspielen der anlasslosen Massenüberwachung seitens der Bundesregierung könnte zu Ende sein, denn es betrifft die jetzt selber.

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