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Videokolumne vom 8. Dezember 2013

Bildempfangsstörung (Bild Paulae [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons)
In der Videokolumne heute unter anderem: Wo eigentlich die TV-Quoten herkommen, das Treffen zweier ungleicher Frauen und ein musikalisches Andenken zum Todestag von John Lennon. //von Hannes Richter Es ist so eine Sache mit den Mediatheken und Videoplattformen: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – vieles ist überall [...]
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CULTURE&VIDEO TIPPS vom 26. September

CULTURE&VIDEO stellt heute unter anderem ein tolles Projekt aus der Journalistenschule vor. Und in einem neuen Clip singt Madonna mal nicht. 

JUNGE JOURNALISTEN: Ungewöhnliche Interviews zur Bundestagswahl

In der Mediathekenumschau hatte ich vor kurzem schon auf die Radioprogramme der Öffentlich-Rechtlichen aufmerksam gemacht, die sich auch in den Mediatheken finden lassen und die auch ohne Bild kurzweilige Unterhaltung und Information liefern. Genau wie dieses Projekt der Evangelischen Journalistenschule. Studenten haben zur Bundestagswahl mit Menschen gesprochen, für die wählen nicht so einfach ist. Oder gar unmöglich, wie im Fall des 34-jährigen Tobias Lenze. Auf Grund seiner geistigen Behinderung begreife er nicht, worum es gehe, sagt das Gesetz. Er und seine Mutter sehen das anders. Und im Pflegeheim Bethseda in Berlin wird Demenzkranken beim wählen geholfen. Die kurzen Radio-Reportagen gehen Fragen nach, die das Wesen der Demokratie berühren. Ein guter Start für angehende Journalisten.

TOLLES FESTIVAL: Going Underground

Jeder Berliner kennt die kurzen Filmchen, die einmal im Jahr über die Bildschirme in den U-Bahn-Zügen laufen. Das Going-Underground-Festival ist weltweit einmalig (na gut, die U-Bahn von Seoul ist Partner des Projekts) und sorgt für kurzweilige Fahrten und so manchen Lacher. Im Internet lassen sich alle Filme sogar mit Ton anschauen, wobei das faszinierende an den durchweg gelungenen Shorts ist, dass sie auch ohne Ton und zwischen zwei Stationen im Stehen funktionieren.

FINALER HYPE: Im Writer’s Room von Breaking Bad

Es fühlt sich schon fast wie eine weltweite Hysterie an, was sich im Augenblick um das mit Spannung erwartete Finale der US-Serie Breaking Bad abspielt. Gewiss, die Serie spielt in einer Liga mit den Sopranos und The Wire. Aber damals war das Netz noch in den Kinderschuhen, der Serienwahn hatte noch keine globale Dimension. Von irren Fan-Versionen der Titelmelodie über Simpson-Gags (schon ein bisschen älter, aber ich musste es einfach nochmal erwähnen…) bis hin zur herrlich ironischen Bildanalyse ist alles dabei. Und auch die Schreiber um Creator und Showrunner Vince Gilligan tun ihr übriges um den Hype zu nähren. Sie geben Interviews (absolut empfehlenswert im Guardian und auf salon.com) und lassen sich auf die Finger schauen, wie in diesem Zeitrafferblick in den legendären Writer’s Room. Freilich ohne auch nur ein Fitzelchen vom Finale zu verraten. Nächsten Sonntag ist alles vorbei.

Radical Chick: Madonnas Secret Project Revolution

Ein bisschen wirr ist es schon, was die Mutter aller Pop-Provokationen da in einem neuen Kurzfilm erzählt. Es geht um Liebe und Revolution. Alles ist sehr politisch, aber da wo es tatsächlich mal konkret aus den Plattitüden durchschimmert, nimmt man ihr die Freiheitskämpferin nicht ab. Spaß macht es, wenn Madonna sich selbst veralbert. Anlehnend an Gil Scott-Herons Epos The Revolution will not be televised stellt sie in ihrem von Bittorrent unterstützten Video fest: „You won’t be able to download it.“ Den Link zum runterladen gibt es hier. Eine lesenswerte popkulturelle Einordnung findet sich im Slant Magazine. Das Werk sieht vor allem gut aus, dank ihres Freundes Steven Klein. Der mit Unterwäschebildern berühmte gewordene Fotograf hat die Ästhetik der 90er über die Jahrtausendwende gerettet, ist seitdem aber kaum mehr künstlerisch interessant in Erscheinung getreten. Zu Madonna passt er also wie die Faust auf’s Auge.

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5 Lesetipps für den 26. August

In unseren Lesetipps geht es heute um legales Filesharing, Social TV-Ausnahmen, Microsofts Zukunft nach Ballmer, Google kauft Patente für Google Glass und digitales Marketing. Ergänzungen erwünscht.

  • FILESHARING Hyperland: Legales Film-Filesharing: Filesharing ist ein Verbrechen? Bei Bittorrent sieht man das schon immer anders und der Dienst, der noch 2009 mehr als die Hälfte des Traffics im Internet erzeugte, hat sich längst von der Piraterie verabschiedet und sucht neue, interessante Wege. Andreas Winterer erklärt im Hyperland-Blog, was das Unternehmen vor hat.
  • SOCIAL TV ikosom-Blog: Twittere nie bei “Breaking Bad” – sagt Jenn Gidman: Karsten Wenzlaff setzt sich im ikosom-Blog mit einem Artikel der Salon.com-Autorin Jenn Gidman auseinander, die dazu rät, nicht während der Serie „Breaking Bad“ zu twittern, denn in diesem besonderen Fall würde die soziale Empathie gegenüber der Hauptfigur verloren gehen. Ein lesenswerter Beitrag über die Ausnahme der Regel.
  • MICROSOFT ReadWrite: One Microsoft, Or Many?: Microsoft-CEO Steve Ballmer wird in den nächsten 12 Monaten die Firma verlassen. Dieser Rückzug auf Zeit hinterlässt viele Fragen, doch die interessanteste ist, ob Microsoft nicht die Chance nutzt, um die eigene Struktur zu erneuern? Was wäre, wenn es nicht nur ein riesiges Microsoft geben würde, sondern viele kleinere Microsofts?
  • GOOGLE Siliconrepublic.com: Google buys augmented reality display patents from Foxconn: Google hat ein ganzes Paket an „Head-mounted Display“-Patenten vom Foxconn-Eigentümer Hon Hai Presision Industry gekauft. Zum einen, um mögliche Patentklagen im Vorfeld des Starts von Google Glass zu verhindern, zum anderen aber auch, um die Partnerschaft mit Foxconn zu vertiefen. Die für ihre Apple-Produkte bekannte Firma könnte auch von Google den Auftrag für Google Glass bekommen.
  • MARKETING TechWeekEurope: Kleinere Unternehmen setzen auf Facebook, Twitter und YouTube: Eine Umfrage unter 1.200 US-amerikanischen Unternehmen mit weniger als 25 Mitarbeitern und einen Umsatz von mehr als 100.000 US-Dollar im Jahr hat die digitalen Marketing-Strategien dieser Firmen untersucht. Ergebnis ist, dass die Kleinunternehmen zu 49% auf Facebook setzen, 36% auf Twitter und 31% auf YouTube. Interessant ist, dass 61% mehr als 1.000 US-Dollar im Monat für Werbung in den sozialen Netzwerken ausgeben.

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