All posts under Biometrie

FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • DATENSCHUTZ netzpolitik: Ortstermin am Südkreuz: Die automatische Gesichtserkennung beginnt: Rund 300 Teilnehmer hatten sich dazu freiwillig im Vorfeld bereitgestellt, gestern startete die Aktion nun offiziell. Am Bahnhof Südkreuz in Berlin werden die Gesichter der Freiwilligen in einem Testlauf aufgezeichnet und ausgewertet. Grund der Aktion ist, dass neue Technologien zur Erkennung und Auswertung von biometrischen Gesichtsdaten getestet werden sollen. Laut einem Sprecher schienen die Teilnehmer jedoch nicht sonderlich bevölkerungsrepräsentativ ausgewählt worden zu sein.

  • IPHONE wired: Wie ein Entwickler zufällig über das neue iPhone stolperte: Für gewöhnlich hat ma frühestens zur offiziellen Keynote von Apple mit Neuigkeiten zu neuer Hardware zu rechnen. Dem Apple Entwickler Guilherme Rambo sind aber jetzt schon Details zum neuen iPhone 8 vor die Füße gefallen. In der von Apple veröffentlichten Firmware zum HomePod seien also detaillierte Aufzeichnungen zum neuen Smartphone, auch iPhone Pro genannt, vorhanden. Der größte Apple-Leak seit Jahren kommt also von Apple selbst!

  • BITCOIN businessinsider: Bitcoin splits in 2: Der Dienstagmorgen war die Deadline für Entscheider bei Bitcoin zu einer gemeinsamen Lösung einer vereinten Kryptowährung zu kommen. Diese Lösung wurde jedoch nicht gefunden und die digitale Währung hat sich nun offiziell zweigeteilt in Bitcoin und Bitcoin cash. Die Trennung ist das Resultat eines zweijährigen Streits über die Zukunft von Bitcoin. Für Bitcoinbesitzer heißt das erstmal, dass sie in den gleichen Betrag, über den sie bereits verfügen auch in Bitcoin cash geschenkt bekommen. Alles weitere bleibt abzuwarten.

  • INTERNET welt: Putin verschärft die Internetzensur in Russland: Die Staatliche Zensur des Internets schreitet in Russland weiterhin voran. Wladimir Putin verbietet nun die Nutzung von VPN-Diensten, Proxyservern und anyonymen Messengern. Solche Dienste wurden von russischen Nutzern oft genutzt, um die Zensur zu umgehen. Zum 1. November tritt das Verbot in Kraft und soll offiziell dazu dienen den Zugang zu „extremistischen Inhalten“ zu unterbinden. Ebenfalls müssen ab Januar 2018 sämtliche genutzten Messenger-Dienste mit einer Telefonnummer verknüpft sein, um eine eindeutige Identifizierung der Nutzer sicherzustellen.

  • SMARTPHONE t3n: Smartphone-Licht bei Nacht: So heftig wird dein Schlaf wirklich beeinflusst: Man checkt nochmal schnell seine Social Media Kanäle vor dem Schlafen oder hört einen Podcast zum Einschlafen – viele haben wahrscheinlich nachts das Smartphone neben sich liegen. Ein Forscherteam hat jetzt aber nachgewiesen, dass der Effekt des Blaulichts auf den gesunden Schlaf enorm ist. Das vor allem von LEDs, aber auch von der Sonne, ausgehende Blaulicht wirke sich laut des US-amerikanischen Studienteams also merklich auf die Schlafqualität aus. Wer aber vor dem Schlafen gehen trotzdem nicht aufs Smartphone verzichten kann, für den gibt es technische Helfer.

Weiterlesen »

Wie funktioniert eigentlich Gesichtserkennung?

Sicherheit (adapted) (Image by TBIT [CC0 Public Domain] via pixabay)

Die Regierung unter Trump hat bisher vor allem Aufmerksamkeit und Kritik auf sich gezogen, weil sie neue Einwanderungsregeln festsetzen will, vor allem was die Einschränkungen für taLeute aus bestimmten muslimischen Ländern angeht. In diesem Chaos aus Besorgtheit wurde eine unklare Durchführungsverordnung nicht geprüft oder bemerkt: die Erweiterung der Gesichtserkennung an großen US-Flughäfen. Mit ihrer Hilfe sollen Menschen, die die USA verlassen, überprüft werden. Man hofft, diejenigen Personen zu finden, die länger als in ihrem Visum angegeben dort waren, oder wegen krimineller Vergehen gesucht werden.

Dabei handelt es sich um eine deutlich leistungsfähigere Methode als jene, die unsere Handys und Computer nutzen, um unsere Freunde auf Fotos zu identifizieren. Indem man Computer nutzt, um Gesichter zu erkennen und Identitäten zu bestätigen, kann man den Zugriff für abgesicherte Firmen- und Regierungsgebäude und deren Geräte optimieren. Manche Systeme können bekannte und verdächtige Kriminelle erkennen. Unternehmen können die Gesichter ihrer Kunden analysieren, um Marketing-Strategien an verschiedene Geschlechter, Altersgruppen und den ethnischen Hintergrund anzupassen. Es gibt sogar Dienste, die die Vorteile der Gesichtserkennung nutzen, zum Beispiel beim virtuellen Anpassen von Brillen oder bei Umstylingservices.
Es gibt aber auch ernste Bedenken, was die Privatsphäre angeht, da staatliche Stellen und Unternehmen damit mehr Möglichkeiten haben, Einzelne in deren Umgebung oder rund um die Welt zu verfolgen. Der Markt der Gesichtserkennung ist gut drei Milliarden US-Dollar wert und soll bis zum Jahre 2021 auf bis zu 6 Milliarden US-Dollar wachsen. Überwachung ist dabei ein großer Faktor; Regierungseinheiten sind hierbei der Hauptverbraucher. Das FBI besitzt eine Datenbank mit Bildern von etwa der Hälfte der Bewohner der USA. Ein weitere Sorge ist, dass man die Gesichtserkennung nutzen könnte, um im Internet Menschen zu belästigen, oder sie sogar in der echten Welt zu stalken.
Zu einer Zeit, in der die Gesichtserkennung immer normaler wird, müssen wir wissen, wie sie funktioniert. Da ich die juristischen Konsequenzen neuer Technologie in strafrechtlichen Untersuchungen studiere und erforsche, empfinde ich es als äußerst wichtig, zu wissen, was hier getan und nicht getan werden kann und wie sich die Technologie entwickelt. Nur dann können wir sachkundige Diskussionen darüber führen, wann und wie Computer das menschlichste aller Merkmale erkennen: unser Gesicht.

So funktioniert die Erkennung

Die Gesichtserkennung ist eine von mehreren Methoden, die man „biometrische“ Identifikationssysteme nennt. Sie prüft physische Merkmale einer Person, um diese klar von anderen zu unterscheiden. Andere Formen dieser Erkennung sind zum Beispiel die Methode der Angleichung von Fingerabdrücken, das Scannen der Netzhaut oder der Iris (wobei ein Teil des Auges gescannt wird, der leichter zu beobachten ist), oder aber auch Stimmerkennung.

All diese Systeme nehmen Daten — zumeist ein Bild — einer unbekannten Person auf, analysieren diese und versuchen, sie mit bereits existierenden Einträgen abzugleichen, in der bekannte Gesichter und Stimmen abgespeichert sind. Die Gesichtserkennung macht dies in drei Schritten: Erkennen, Kreieren eines Gesichtabdrucks und Verifikation oder Identifikation.

Sobald ein Bild aufgenommen wurde, wird es durch Software analysiert, um die Gesichter zu identifizieren, beispielsweise in einer Menschenmenge. In einem Einkaufszentrum werden die Aufnahmen der Überwachungskameras einem Computer zugeführt, der mithilfe der Gesichtserkennung einzelne Gesichter auf dem Video identifiziert.

Sobald das System potentielle Gesichter gefunden hat, sieht es sich diese näher an. Manchmal muss das Bild dafür neu eingerichtet oder vergrößert und verkleinert werden. Ein Gesicht in der Nähe der Kamera erscheint vielleicht gekippt oder leicht gezerrt, jemand im Hintergrund kann kleiner erscheinen oder vielleicht auch verdeckt sein.

Sobald die Software eine geeignete Größe und Orientierung für das Gesicht gefunden hat, schaut sie noch genauer nach und versucht, den sogenannten „Gesichtsabdruck“ zu erstellen. Wie bei einem Fingerabdruck handelt es sich hierbei um die Sammlung von Charakteristika, die zusammen das Gesicht einer Person auf einzigartige Weise identifizieren. Zu einem Gesichtsabdruck gehört die Platzierung der Gesichtszüge, wie Augen, Augenbrauen und die Nasenform. Eine Person mit kleinen Augen, vollen Augenbrauen und einer langen, schmalen Nase hat einen anderen Gesichtsabdruck als eine Person mit großen Augen, schmalen Augenbrauen und einer breiten Nase. Die Augen spielen eine wichtige Rolle bei der Genauigkeit. Große und dunkle Sonnenbrillen schränken die Genauigkeit mehr ein als Gesichtsbehaarung oder normale Brillen.

Ein Gesichtsabdruck kann mit einem einzelnen Foto verglichen werden, um die Identität einer Person zu bestätigen, wie zum Beispiel bei einem Arbeitnehmer, welcher in ein gesichertes Gebiet möchte. Man kann sie außerdem mit Datenbanken vergleichen, in denen viele Bilder gespeichert sind, um eine unbekannte Person zu identifizieren.

Es ist nicht immer leicht

Einer der wichtigen Faktoren der Gesichtserkennung ist die Beleuchtung. Ein gleichmäßig von vorne ausgelichtetes Gesicht, ohne Schatten und ohne Störfaktoren, die die Kamera versperren, ist die beste Lösung. Außerdem kann die Art und Weise, in der ein Gesicht mit dem Hintergrund verschmilzt und wie weit es von der Kamera entfernt ist, die Gesichtserkennung erleichtern oder sie erschweren.

Facial recognition failure (adapted) (Image by antoine [CC BY 2.0] via flickr)
Ungleichmäßiges Licht, ein schlechter Winkel und ein merkwürdiger Gesichtsausdruck können dazu führen, dass die Gesichtserkennung fehlschlägt. Image (adapted) „Facial recognition failure“ by antoine (CC BY 2.0).

Eine andere wichtige Herausforderung, um eine erfolgreiche Gesichtserkennung durchzuführen, ist die Frage, inwieweit die zu identifizierende Person in dem Moment kooperiert oder ob ihr der Vorgang überhaupt bewusst ist. Menschen, die die Erkennung bewusst nutzen, wie beispielsweise Arbeitnehmer, die in einen eingeschränkt nutzbaren Raum haben wollen, sind dabei einfach anzuleiten. Sie gucken meistens bei guter Beleuchtung direkt in die Kamera und schaffen damit optimale Bedingungen für die Analyse.

Andere wissen allerdings nicht, dass ihre Gesichter analysiert werden — teilweise sind sie sich nicht einmal bewusst, dass sie von einem Überwachungssystem beobachtet werden. Diese Art von Aufnahmen ist schwieriger zu analysieren; ein Gesicht, das aus der Menge ausgewählt wird, muss eventuell digital bearbeitet oder herangezoomt werden, um eine Kopie erstellen zu können. Dadurch entsteht die Gefahr, dass das System jemanden falsch zuordnet.

Potentielle Probleme

Sobald ein Gesichtserkennungssystem jemanden falsch zuordnet, kann dies mehrere Probleme verursachen – dabei kommt es auf die Art des Fehlers an. Ein System, das den Zugang zu spezifischen Orten einschränkt, kann fälschlicherweise einer unerlaubten Person Zugang gewähren — wenn diese beispielsweise vermummt ist oder einem zugelassenen Menschen sehr ähnlich sieht. Es kann auch einer befugten Person den Zugang versperren, indem es diese falsch identifiziert.

In der Gesetzesvollstreckung gelingt es Überwachungskameras nicht immer, ein gutes Bild der verdächtigen Person aufzunehmen. Dies kann dazu führen, dass jemand Unschuldiges als Täter identifiziert wird — oder ein bekannter Krimineller eventuell nicht identifiziert wird.

Obwohl es in Fernseh-Krimis immer so akkurat aussieht, gibt es doch genug Möglichkeiten, Fehler zu machen, obwohl sich die Technik immer weiter entwickelt. Das „National Institute of Standards and Technology“ nimmt an, dass die Fehlerquote alle zwei Jahre um 50 Prozent sinkt, im Moment wären es dann etwa 0,8 Prozent. Somit ist diese Technologie besser als die Stimmerkennung, deren Fehlerquote bei über sechs Prozent liegt. Gesichtserkennung kann aber trotzdem fehleranfälliger sein als Iris– und Fingerabdruckscans.

Bedenken bei der Privatsphäre

Doch obwohl es alles korrekt ist und sich dies stetig verbessert, weckt die Gesichtserkennung Bedenken, was die Privatsphäre angeht. Die größte Sorge ist, dass, wie bei dem Anstieg der DNA-Datenbanken die Gesichtsmerkmale und Fotos von staatlichen Stellen gelagert werden, die dadurch Menschen verfolgen und so jegliche Vorstellung von Privatsphäre und Anonymität löschen können.

Neue Probleme mit der Privatsphäre treten außerdem andauernd auf. Eine neue Smartphone-App namens FindFace erlaubt es ihren Nutzern, das Foto einer Person aufzunehmen und mithilfe der Gesichtserkennung deren Accounts in sozialen Medien zu finden. Eine scheinbar praktische Möglichkeit, um Freunde und Kollegen zu finden – aber die App lädt dazu ein, die Funktion zu missbrauchen. Man kann sie benutzen, um Identitäten zu offenbaren und andere zu belästigen.

Diese neuen Möglichkeiten lassen Bedenken aufkommen, wenn es um andere böswillige Möglichkeiten geht, um öffentlich verfügbare Bilder zu nutzen. Wenn die Polizei zum Beispiel nach vermissten Kindern sucht, ist in der Berichterstattung oft ein Bild des Gesichts des Kinds zu sehen. Es gibt kaum Regulationen oder eine Aufsicht, also weiß niemand, ob diese Bilder in Gesichtserkennungssysteme eingegeben werden.

Dies reißt nicht einmal das Thema der weiten Nutzung von Gesichtserkennungswerkzeugen an, Technologien wie die Bodycams von Polizisten, Ortungssoftware und Maschinen, die bei dem Tracking in Echtzeit assistieren. Dies geht über die simple Identifikation hinaus und konzentriert sich eher darauf, wo jemand zu welcher Uhrzeit war und die Annahme, wohin die Person geht. Die Kombination bietet neue und attraktive Optionen der Verbrechensbekämpfung und vertieft die Risse in unserer Privatsphäre.

Die Technik bietet uns wirkungsvolle Werkzeuge, während das Gesetz oft zu schlecht ausgerüstet ist, um bei neuen Entwicklungen mitzuhalten. Sollten wir allerdings die Gesichtserkennung für die Einwanderung und Gesetzesvollstreckung nutzen, so müssen wir mit den Möglichkeiten und Nachteilen umgehen und dabei die Probleme der Genauigkeit, Privatsphäre und Moral verstehen, die dadurch nur zunehmen werden.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Sicherheit“ by TBIT (CC0 Public Domain)

Image (adapted) „Facial recognition failure“ by antoine (CC BY 2.0)


The Conversation

Weiterlesen »

FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me

  • GOOGLE golem: Google-Kamera für 17.000 US-Dollar: Google hat sich mit dem Gopro-Konkurrenten Yi zusammengetan, um die nächste Generation seiner VR-Plattform zu bauen. Diese besteht aus 17 Kameras vom Typ Yi 4K. Die Kamera heißt Yi Halo und soll rund 17.000 US-Dollar kosten. Vor zwei Jahren stellte Google bereits die Surroundkamera Jump vor, die aus 16 Gopros besteht. Mit der kreisförmigen Kameraanordnung der Yi Halo können stereoskope Videos mit 8.192 x 8.192 Pixel Auflösung bei 360 Grad Abdeckung und 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Auch 5.760 x 5.760 Pixel mit 60 Bildern pro Sekunde sind möglich. Eine Kamera filmt dabei immer nach oben und unten.

  • DATENSCHUTZ netzpolitik: Im Gesetz zum elektronischen Personalausweis versteckt sich ein automatisierter Abruf für Geheimdienste: Innenminister Thomas de Maizière will Ausweise nur noch mit aktivierter Funktion zur elektronischen Identifizierung ausgeben. Außerdem möchte er die biometrischen Merkmale von Ausweis und Pass in einem automatisierten Verfahren den Geheimdiensten freigeben. Das Gesetz soll noch diese Woche beschlossen werden, im Bundestag findet heute eine Anhörung dazu statt.

  • NSA heise: Geleakte NSA-Hackersoftware: Offenbar hunderttausende Windows-Computer infiziert: Dank eines NSA-Werkzeugs namens „Doublepulsar“ haben Unbekannte in den vergangenen Tagen offenbar fast 200.000 Windows-Computer in aller Welt übernommen. Das haben Sicherheitsforscher von Binary Edge ermittelt, die das Netz täglich nach infizierten Geräten durchsuchen. Besonders stark betroffen sind demnach die Vereinigten Staaten, vor Hongkong und China. Schon zuvor hatten Sicherheitsforscher ermittelt, dass mehr als fünf Millionen Geräte für die NSA-Malware angreifbar sein dürften, obwohl Microsoft bereits einen Patch veröffentlicht hat. Seit die Hacker der Shadow Brokers dieses und andere NSA-Hackingtools veröffentlicht haben, steigt die Zahl der Infektionen aber rasant an.

  • POLITIK handelsblatt: Wie die EU die Brexit-Gespräche angeht: Zuerst schien die Europäische Union wie erstarrt, überrumpelt und tief gekränkt vom Liebesentzug der Briten. Es folgten Trauer und Trotz, Selbstzweifel und Streit. Jetzt aber scheint die Rest-EU der 27 gefasst und bereit für die Verhandlungen über den Brexit. Kühl, präzise und stählern haben sie ihre Ziele formuliert. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat das Motto vorgegeben: „Im Kern geht es um Schadensbegrenzung.“

  • GOOGLE googlewatchblog: Google Play Awards: Das sind die Nominierten für die besten Android-Apps 2017: Im Play Store tummeln sich Millionen von Apps in unzähligen Kategorien und allen Qualitätsstufen. Um die besten Apps herauszustellen hat Google im vergangenen Jahr die Google Play Awards geschaffen, mit denen die besten Apps in ihren Kategorien ausgezeichnet werden. Auch in diesem Jahr wird es diese Preisverleihung wieder geben, und jetzt wurden die Nominierten in den 12 Kategorien bekannt gegeben.

Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 29. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Biometrie, die Datenschutz-Verordnung, die Vertrauensbildung im E-Commerce, die Gesellschaft im Jahr 2030 und den Film „The Interview“. Ergänzungen erwünscht.

  • BIOMETRIE Golem: Biometrie: Mit der Kamera Merkels Fingerabdruck hacken: Ein einziges Foto von der Hand, den Fingern bzw. den Handflächen genügt, um Fingerabdrücke zu kopieren. Zwei Sicherheitsforscher demonstrierten, wie einfach es ist, die Identität einer anderen Person zu kopieren. Jan Krissler und Tobias Fiebig erforschen an der Technischen Universität Berlin Sicherheitsverfahren. Nun haben sich die beiden den Abdruck des rechten Daumens von Ursula von der Leyen „ergattert“.

  • DATENSCHUTZ Heise Online: EU-Datenschutzreform: EU-Ratspräsident will Direktmarketing zulassen: Die italienische Ratspräsidentschaft hat nun in einem geheimen Papier den aktuellen Stand der Beratungen zur geplanten Datenschutz-Verordnung in dem Ministergremium zusammengefasst. 232 Seiten umfasst das vorläufige Gesamtwerk, mit dem die italienische Ratspräsidentschaft kurz vor Weihnachten erstmals eine gemeinsame Position des Regierungsgremiums der Mitgliedsstaaten zur seit Langem umkämpften Datenschutz-Grundverordnung skizziert. Ein paar Überraschungen sind enthalten!

  • E-COMMERCE t3n: Mehr Umsatz durch Vertrauensbildung im E-Commerce: Sowohl vor der Weihnachtszeit als auch jetzt boomt der Einzelhandel. Gerade nach den Feiertagen beginnt das Umtauschgeschäft. Doch auch die großen Online-Shops erfreuen sich an diesen Tagen großer Beliebtheit. Doch warum eigentlich immer nur Amazon, eBay, Zalando & Co.? Liegt es an der Dauerpräsenz, den Preisen oder an der Retourenpolitik, dass der Online-Handel nur darüber verläuft? Kleinere Shops werden eher gemieden. Zu Unrecht!

  • GESELLSCHAFT Wirtschaftswoche: Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts: So könnte unsere Gesellschaft im Jahr 2030 aussehen: Smartphones, Tablets und Elektroautos: Im Jahr 2030 dürften die technischen Errungenschaften unserer Zeit so altbacken anmuten. Unserer Gesellschaftsform könnte es ähnlich ergehen. „Forschung und Technik sind heute so weit fortgeschritten, dass wir alles bauen können, was wir wollen – wir sind lediglich durch unsere Vorstellungskraft beschränkt“, meint Justin Rattner, Corporate Vice President bei Intel.

  • FILM Business Insider: North Korean demand for „The Interview“: Dass sich die Verbreitung von Filmen bzw. Medien nur sehr schwierig aufhalten lässt, bemerkt nun auch das Regime in Nordkorea. Auf dem Schwarzmarkt erzielen Raubkopien, insbesondere für den Film „The Interview“, Höchstpreise. Die Regierung wird nervös und versucht mit allen Mitteln die Verbreitung einzudämmen. Ein Analyst glaubt, dass der Film dem Staatsapparat einen enormen Schaden zufügen könnte. Bleibt abzuwarten wie es um „The Interview“ weitergeht.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 18. April

In unseren Lesetipps geht es um den Newsfeed von Facebook und das neue Feature „Nearby Friends“, Biometrie für mehr Sicherheit, investigativer Journalismus in den USA und Yahoo fordert Google heraus. Ergänzungen erwünscht.

  • NEWSFEED Andreasrickmann.de: Was mir der Newsfeed wirklich zeigt und was man daraus lernen kann: Die Freunde und gelikten Seiten eines durchschnittlichen Facebook-Mitglieds erstellen pro Tag rund 1500 Beiträge, Fotos und Status-Updates. Facebook filtert mit einem Algorithmus die Beiträge heraus, von denen das soziale Netzwerk glaubt, dass sie für Nutzer interessant sind. In einem Selbstversuch hat Andreas Rickmann 19 Tage lang rund 360 Statusmeldungen ausgewertet, um zu ergründen, wie Inhalte im Newsfeed der Nutzer dargestellt werden.
  • BIOMETRIE Zeit Online: Biometrie als Garant für Sicherheit?: Biometrische Authentifizierungen sind die jüngste Entwicklung für vermeintliche Sicherheit auf immer mehr personalisierten Geräten, doch nach dem iPhone wurde nun auch der Fingerabdruck-Sensor des Samsung Galaxy S5 überlistet. Dennoch möchten Dienste wie PayPal biometrische Daten künftig stärker einbinden, wie Eike Kühl auf Zeit Online schreibt.
  • JOURNALISMUS Danieldrepper.de: Die neuen Muckraker: Von Buzzfeed bis ProPublica: Der investigative Journalismus steht vor großartigen Zeiten – aber wie werden die aussehen? Daniel Drepper war als Fellow ein Jahr lang an der New Yorker Columbia University hat sich angeschaut, was in den USA passiert und kommt mit viel Optimismus und einigen Empfehlungen nach Deutschland zurück. Für die März-Ausgabe des journalist hat er seine Beobachtungen und zusammengefasst und jetzt auch online auf seinem Blog veröffentlicht.
  • FACEBOOK ReadWrite: Why Does Facebook Want You To Broadcast Your Location To Your Friends?: Mit „Nearby Friends“ bietet Facebook jetzt ein neues Feature an, dass seinen Nutzern ermöglicht, seinen Aufenthalt anderen Nutzern anzeigen zu lassen, ähnlich wie das Google mit seinem inzwischen in Google+ integrierten Dienst Latitude macht. Auf ReadWrite erklärt Selena Larson das neue Feature und was genau dahintersteckt.
  • YAHOO Ars Technica: Yahoo’s strategy: Rebuild search, take share, win iOS from Google: Mit der neuen App für Flickr hat Yahoo scheinbar einen großen Schritt in die mobile Zukunft gemacht (also mir gefällt sie nach dem gestrigen Update viel besser), doch das ist nur der Anfang auf dem Weg, um Google stärker anzugreifen. Der zweite Teil der Strategie hat mit der mobilen Suche zu tun und hier will sich Yahoo auf den Geräten von Apple festsetzen und so ein Gegengewicht zu Googles Suchmaschine auf Geräten mit Android aufbauen.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Facebook schließt Gesichtserkennung – und jetzt, Herr Weichert?

Die Sammlung biometrischer Daten durch Facebook ist vorerst gestoppt. Doch wie sieht es in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens aus?

Facebook bekommt ein Lob für seinen Datenschutz. Was vor ein paar Monaten noch undenkbar war, ist tatsächlich eingetreten. Heute Nachmittag haben die irischen Datenschützer ihren Bericht der monatelang zusammengetragenen Untersuchung in der Causa „Facebook vs. Europe“ veröffentlicht. Das Ergebnis so scheint es, ist zufriedenstellend. Facebook habe den Großteil seiner Mängel behoben. Der größte Vorstoß aber wird wohl sein, dass das soziale Netzwerk seine Gesichtserkennungs-Software vorerst einstellt. Weiterlesen »

Weiterlesen »

Review: Der maschinenlesbare Mensch

Der maschinenlesbare Mensch wird immer mehr zur Tatsache. Dass dabei die Einwilligung der Betroffenen zunehmend überflüssig wird, zeigt ein Artikel in der deutschsprachigen Ausgabe von LE MONDE diplomatique. Eine Leseempfehlung.

In ihrem Text „Big Brother war gestern“ lenkt die Diplominformatikerin Constanze Kurz die Aufmerksamkeit der Leserin, des Lesers auf ein Thema, das noch wenig bekannt ist und der Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung zusätzliche Brisanz verleiht. Denn der Mensch ist heute nicht mehr nur in seinen körperlichen Merkmalen vermessbar (Biometrie), auch sein Verhalten – etwa sein charakteristischer Gang oder seine Stimme – kann automatisiert erfasst und analysiert werden…

Weiterlesen »

Weiterlesen »