Don’t Starve (Together) – Survivalsimulator mit Suchtgefahr

Habt ihr schon mal was von dem Spiel „Don’t Starve“ gehört? Mit großer Wahrscheinlichkeit werdet ihr diese Frage bejahen. Kein Wunder, denn das Game von Klei Entertainment ist schon seit 2013 auf dem Markt und nicht gerade unbeliebt. Auch mir war das Survival-Spiel schon vorher ein Begriff, aber erst vor Kurzem habe ich es tatsächlich angefangen zu spielen. Da ich mit meinem Freund zusammen das Game zocke, haben wir uns „Don’t Starve Together“ gekauft – Wir spielen es mit Splitscreen auf der PS4, aber mit PlayStation Plus lässt sich das Spiel auch online daddeln.

Animation und Design: Ziemlich süß… Der Schein trügt aber!

Wir wussten beide nicht so wirklich, was da auf uns zukommt. Zunächst einmal hat mein Freund uns ein Spiel eingerichtet: Zwei Spieler, Überleben, Miteinander … usw. Danach konnten wir uns beide für einen Charakter entscheiden. Zu jedem Charakter gibt es eine kleine Beschreibung, in der besondere Fähigkeiten oder auch Schwächen erläutert werden. Aber auch sonstige besondere Eigenschaften, so wie z.B. dass der Charakter nur Fleisch isst. Puh… Klingt viel zu anspruchsvoll, vor allem, wenn man das Spiel das aller erste Mal spielt. Wir haben uns ganz einfach für die ersten zwei Charaktere, Wilson und Willow, entschieden, die auch als „Grundcharaktere“ gelten können, da sie einem schon auf dem Game-Cover begegnen.

Dieses Video von Grimoire of Games zeigt euch die Charaktere von Don’t Starve (Stand 2016), die wirklich toll gestaltet sind. Außerdem bekommt ihr auch Informationen über ihre Eigenschaften, so wie die Kapazität ihres Lebens, des Hungers und des Verstandes:

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Nach der Charakter-Auswahl ploppte auch schon ein Ladebildschirm auf, der schön bunt und niedlich gestaltet war. Da ahnt man doch nichts Böses, oder? Pah, Pustekuchen! Ins kalte Wasser wird man von dem Spiel Don’t Starve gestoßen. Wir sind direkt am zweiten Tag gestorben. Ein bisschen Mitleid wäre an dieser Stelle erwünscht!

Oben ist eine Anzeige, auf der ihr zum einen den Tag und die „Uhrzeit“ seht – Der Tag besteht aus Tag, Dämmerung und Nacht. Dann habt ihr noch 3 farbige Icons, die euch über den Zustand eures Charakters bezogen auf Gesundheit/Leben, Hunger und (gesundem) Verstand informieren. Wenn die Anzeigen vollkommen aufgefüllt sind, dann ist alles super, wenn sie aber so gut wie leer sind, ist Panik angesagt. Vor allem wenn ihr den Verstand verliert, wird es teilweise recht kritisch. Bei wenig Schlaf oder auch wenn ihr die falschen Pilze konsumiert habt, ist es nicht zu vermeiden, dass euer Charakter anfängt, am Rad zu drehen. Es gibt aber z.B. die Möglichkeit, seine Sinne mit einer Blumenkrone zu beruhigen.

An der Seite habt ihr ein Menü, das euch die Möglichkeit bietet, Werkzeuge zu bauen, Klamotten/Schutz zu erstellen oder auch ein Feuer zu machen. Klingt super simpel, oder? Naja. Das beansprucht alles entsprechende Ressourcen bzw. Materialien, die nicht immer leicht zu finden sind. Unten habt ihr ein Inventar, das – natürlich – nur begrenzt ist. Ihr könnt also nicht alles tragen, was ihr findet. Es gibt übrigens auch eine Karte, die ihr öffnen könnt. (Mein Freund und ich – Nein, besser gesagt: Ich habe dann durch Zufall bei unserem fünften oder sechsten Anlauf die Kartenfunktion entdeckt. Deswegen kleiner Tipp an der Stelle: Checkt direkt alle eure Möglichkeiten, die euer Controller bzw. das Spiel euch bietet!) Die Karte zeigt euch aber nur das, was ich schon gesehen habt. So könnt ihr später nachvollziehen, wo ihr welche Ressourcen findet.

Don’t Starve??! Wohl eher „Don’t Die“!

Wie der Titel erahnen lässt, sollt ihr nicht verhungern. Klingt meiner Meinung nach ziemlich harmlos. Was ist schon dabei? Stopft man dem Charakter halt reichlich Beeren und Saatgut in den Mund. Wenn das doch mal nur so einfach wäre. Die Hungeranzeige sinkt gefühlt im Sekundentakt – Um fair zu bleiben: Ich halte auch kaum zwei Stunden ohne Essen aus. So unrealistisch ist das also nicht mal. Und am Anfang habt ihr auch noch nicht die Mittel, um richtige Gerichte zu kochen. So paar Beeren halten logischerweise nicht lange satt und dementsprechend ist es sinnvoll, gerade seinen Hunger im Auge zu behalten.

Es gibt bei Don’t Starve aber so viel mehr Szenarien in denen ihr Sterben könnt. Einige Beispiele: Hunde, die euch in der Nacht attackieren, Monster, die Dunkelheit, (andere Spieler), und noch vieles mehr. Ich bin einmal durch ein Erdbeben in einer anderen Dimension gestorben. Ja, richtig gehört, es gibt andere Dimensionen. Die verschiedenen Orte bieten euch auch unterschiedliche Ressourcen. Übrigens ist der Aufbau bei eurer Welt bei jedem Anlauf anders. Eine richtige Strategie könnt ihr euch also nicht zusammenschustern.

Wenn es euch interessiert, könnt ihr euch gerne mal dieses Video von James Bucket anschauen, in dem super viele Todesursachen bei Don’t Starve präsentiert werden:

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Immerhin ist es, wenn ihr sterbt, nicht immer sofort vorbei, denn ihr könnt noch herumgeistern und findet vielleicht einen Platz der Wiederbelebung. Wenn ihr auch zu zweit spielt und nur einer gestorben ist, kann der Überlebende ein Mittel herstellen, das den anderen wiederbelebt. Das Überleben ist also nicht völlig unmöglich, aber super schwer. Wir haben beim ersten Mal bestimmt sieben Stunden dieses Spiel gespielt und sind (traurigerweise) nur bis zum zwölften Tag gekommen. Wir sind nicht mal zum Winter gekommen, der kürzere Tage und längere Nächte und vor allem die stechende Kälte bereithält. Ich sag euch, dass dieses Spiel absolut süchtig macht und einen direkt der Ehrgeiz packt!

Bei MMOGA könnt ihr euch das Spiel Don’t Starve Together hier kaufen (Provisionslink). Versucht gerne, unseren lächerlichen „Rekord“ zu schlagen! (Update: Nach anderthalb Wochen, viel gegenseitigem Anschreien und zahlreichen Tränen, haben wir es zumindest bis Tag 35 geschafft!)


Image via IGDB

Yeu-Ching Chen

kann stolz behaupten, dass ihre längste Sprachnachricht 67 Minuten lang war, sie mal 53 Beiträge auf einmal in der Instagram-Story hatte und im Abitur den 1. Platz in der Kategorie „Handysüchtig“ gemacht hat. Aber auch im realen Leben schafft sie einiges. Sie unterstützt das netzpiloten-Team im Bereich Redaktion/Social Media. Geheime Quellen sagen „Das passt wie Arsch auf Eimer“, aber *pssscht* Top Secret!


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