Alle Beiträge zu Windows XP

Alte Besen kehren schlecht: Wie gefährdet sind veraltete Computersysteme im öffentlichen Dienst?

PC (adapted) Image by Fifaliana (CC0) via Pixabay
Der kürzlich durchgeführte Cyber-Angriff via eines Verschlüsselungstrojaners (auch: Ransomware), der Krankenhäuser in ganz Großbritannien lahmgelegt hat, macht den nationalen Gesundheitssektor (NHS) zu einem der bekanntesten Opfer dieses globalen Vorfalls. Die Regierung stand in der Kritik, Unterstützungen im IT-Bereich des Gesundheitssektors gekürzt zu haben und veraltete Computersysteme nicht zu ersetzen. Unterdessen [...]
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5 Lesetipps für den 10. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Journalismus als Aggregation, das Ende des Internet Magazin, das neue Design von Twitter, das Wallpaper von Windows XP und Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Washington Post: Journalismus ist Aggregation: Auf der Website der Washington Post denkt Joel Achenbach über sein Handwerk nach, wie er dabei Technologien einsetzt und kommt zu dem Fazit, dass Journalismus nichts anderes als Aggregation ist. Das macht gute Journalisten aber nicht gleich zu Suchmaschinen, wie er weiter ausführt.
  • INTERNET MAGAZIN Meedia.de: Das Internet Magazin wird eingestellt: Nach nur fünf Heften seitdem aufwendigen Relaunch stellt Weka Media das Internet Magazin wieder ein. Schnell sei dem Verlag klar geworden, dass der Einzelverkauf nicht anzieht, weshalb schnell die Bremse gezogen wurde. Christian Meier fragt sich auf Meedia.de, ob „Gedrucktes für Web-Geeks“ zunehmend wie der Versuch wirkt, „auf einer Glatze eine Locke zu drehen“. Eine Antwort könnte ab Herbst die deutsche Wired liefern.
  • TWITTER Wired: The Design Thinking Behind Twitter’s Revamped Profiles: Die erste Runde ging ganz klar nicht an Twitter, sondern eher an Facebook, dessen Design wie die Vorlage für die Twitter-Profile wirkt. Auf Wired.com erklärt Kyle Vanhemert das Konzept hinter dem neuen Design und was Twitter sich dabei gedacht hat. Weniger Newsfeed, ein Versuch, der laut Nick Biltons Buch über Twitter schon seit Jahren angegangen werden sollte.
  • WINDOWS XP YouTube: The story behind the wallpaper we’ll never forget: Jeder Mensch, der in den letzten 13 Jahren einen Computer benutzt hat, wird dieses Bild kennen: der grüne Hügel vor dem blauen Himmel mit ein paar Wolken am Rand, der das Wallpaper von Windows XP ist. Zum Ende des Betriebssystem besucht Microsoft den Fotografen des Bildes, Charles O’Rear, um mit einigen Legenden um das Bild aufzuräumen und den Hügel noch einmal zu besuchen.
  • FACEBOOK t3n: Facebook stampft Nachrichten in der Android- und iOS-App ein – zwingt Nutzer in den Messenger: Facebook möchte die Nachrichtenfunktion aus seiner Android- und iOS-App verbannen und Nutzer in den Messenger drängen – aus Performance-Gründen, wie der ehemalige Netzpilot Andreas Weck auf t3n schreibt. Persönlich kann ich empfehlen, die mobile Ansicht von Facebook im Browser zu nutzen. Die ist so gut, dass es weder die App an sich braucht, die sehr viele Zugriffsrechte auf dem Smartphone haben will, noch den Messenger von Facebook, der sich auch gerne im Adressbuch umschaut.

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5 Lesetipps für den 8. April

In unseren Lesetipps geht es heute um das Erfolgsgeheimnis von Instagram, Windows XP in Berlin, den Heartbleed-Bug von OpenSSL, YouTube vs. TV und Google Streetview. Ergänzungen erwünscht.

  • INSTAGRAM OSK-Blog: Dem Erfolgsgeheimnis von Instagram auf der Spur: Die Netzpiloten sind seit ein paar Wochen auch auf Instagram vertreten, doch wem die für 1 Milliarde US-Dollar von Facebook gekaufte Foto-Plattform kein Begriff ist, sollte den Blogeintrag von Oliver Nermerich lesen, in dem er das Mobile First-Unternehmen vorstellt.
  • WINDOWS XP Berliner Zeitung: Berliner Behörden verschlafen Windows-XP-Umstellung: Seit heute gibt es keine Sicherheitsupdates mehr für das Betriebssystem Windows XP von Microsoft. Seit Monaten ist das bekannt, doch die Berliner Behörden haben es bisher versäumt, sich auf das Ende von Windows XP einzustellen. Grund dafür ist, dass viele Behörden nur auf Windows XP laufende Programme nutzen und die Umstellung länger dauert als gedacht (bzw. erst letzten Sommer angefangen wurde, mal zu schauen, was für Programme die eigene Verwaltung nutzt). Eine weitere Peinlichkeit für den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit, aber kein Weltuntergang. Das IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ) Berlin hat Ende März mit Microsoft ein „temporäres Notfallpaket“ verhandelt, das den Support bis 2015 sicherstellt.
  • OPENSSL TechCrunch: Massive Security Bug In OpenSSL Could Affect A Huge Chunk Of The Internet: In OpenSSL wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, mit der es den Entdecker gelungen ist, den privaten Schlüssel eines TLS-Servers zu extrahieren. Das bedeutet, dass durch einen gezielten Angriff die Speicher von Computern ausgelesen werden können, denn durch den Heartbleed getauften Bug kann die Sicherheit von TLS-Verbindungen vollständig untergraben werden.
  • YOUTUBE Time.com: YouTube Is Going to Use TV to Destroy TV: Google steht kurz vor dem Start einer riesigen Werbekampagne im Fernsehen, nach der vielleicht vom Fernsehen kaum noch was übrig sein könnte, denn das Ziel ist es, die Zuschauer vom Fernseher wegzulocken und sie auf YouTube zu bringen. Parallel dazu wurden die Werbemöglichkeiten auf der Video-Plattform verbessert, wie Victor Luckerson auf Time.com schreibt.
  • GOOGLE STREETVIEW Zeit Online: Google Street View zeigt ein längst vergangenes Deutschland: „So nützlich ist wie ein Stadtplan vom alten Ost-Berlin“ – Auf Zeit Online schreibt Tilman Baumgärtel über die seit 2011 nicht aktualisierten Aufnahmen von Google Streetview, die ein inzwischen veraltetes Bild der 20 aufgenommenen Städte in Deutschland wiedergeben. Doch so schnell werden die Aufnahmen nicht aktualisiert, denn Google hat das Projekt hierzulande eingestellt. In keinem anderen Land war die Kritik an dem Projekt so groß wie hier, weshalb Deutschland bis jetzt auch das einzige Land ist, indem Google die Bilder nicht mehr aktualisiert.

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5 Lesetipps für den 20. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Social Porn, Minimalismus im Konsum, Windows XP im Bundestag, Paid Content im Journalismus und das Home Office. Ergänzungen erwünscht.

  • SEXUALITÄT The Guardian: Social porn – why people are sharing their sex lives online: Die Regel 34 des Internets besagt: Wenn es existiert, gibt es Online-Pornos darüber. YouTube – PornTube, Pinstagram – Pinsex, Instagram – Pornostagram, etc. Websites über Sex folgten meist den Entwicklungen von sozialen Netzwerken, denn Sex – also wer mit wem – ist ebenfalls ein sozialer Aspekt unseres Lebens. Frances Perraudin setzt sich im Guardian lesenswert mit Social Porn auseinander.
  • MINIMALISMUS Becoming Minimalist: 10 Reasons to Escape Excessive Consumerism: Unser Konsum ist Grundlage von ökonomischen Innovationen, aber auch gesellschaftlichen Problemen. Deshalb ist in den letzten Jahren eine Minimalismus-Bewegung entstanden, die sich bewusster mit ihrem Konsumverhalten auseinandersetzt und sich in Effizienz und Verzicht übt. Joshua Becker ist einer von ihnen und zählt in seinem Blog 10 Gründe auf, wieso sich ein minimalistischer Konsum persönlich lohnen kann.
  • SOFTWARE Handelsblatt: Wie Windows XP den Bundestag gefährdet: Das Problem ist symptomatisch für die deutsche Verwaltung und nicht auf den Bundestsag beschränkt, aber dem PArlament droht ein gewaltiges Sicherheitsproblem, wie Christof Kerkmann im Handelsblatt schreibt. Der Grund sind Computer, die immer noch mit dem Betriebssystem Windows XP laufen. Dafür bietet Microsoft bald keine Sicherheits-Updates mehr an, auf ein modernes oder sogar offenes Betriebssystem wurde aber noch nicht umgestellt.
  • PAID CONTENT G! gutjahrs blog: Ein neues Bezahlmodell für Journalismus: Lange haben Presseverlage die sogenannte Gratismentalität im Netz beklagt. Suchmaschinenbetreiber, Blogger und Leser wurden gar als Schnorrer verunglimpft. Zeit für einen Neustart, findet Richard Gutjahr und tritt zusammen mit dem Münchner Startup LaterPay den Beweis an, dass man mit Journalismus im Netz sehr wohl Geld verdienen kann, wenn man seine Leser ernst nimmt.
  • HOME OFFICE Netzwertig.com: Warum die Möglichkeiten des Home Office immer noch unterschätzt werden: Heimarbeit ist in Deutschland auf dem absteigenden Ast. Dabei ist die Möglichkeit gerade bei Webworkern eine gute Alternative, die auch immer größeren Verkehrsproblemen entgegen wirken kann. Jürgen Vielmeier findet auf Netzwertig.com, dass es wird Zeit, mit einigen Vorurteilen gegen das Home Office aufzuräumen.

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