Alle Beiträge zu Timeline

5 Lesetipps für den 9. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebook als Podcast-Plattform, alleiniges Glück, ein RFID-Fahrrad-Projekt in Aarhus, Twitter und Berlin-Gemälden. Ergänzungen erwünscht.

  • PODCAST Nieman Journalism Lab: Could Facebook be the next big platform for podcasts?: Ich habe im Oktober die erste Folge der aktuellen Homeland-Staffel in voller Länge auf Facebook gesehen. Das ging sehr gut und ich war wohl seit Jahren nicht mehr so lange am Stück auf Facebook. Deshalb, und weil gefühlt gerade jede Medienplattform diesen Weg einschlägt, überrascht es mich gar nicht, dass Facebook sich zu einer Podcast-Plattform wandeln könnte. Diese Entwicklung kommt (noch) nicht direkt von Facebook selbst, WNYC hat ein Podcast mit einem statischen Bild in ein Video verwandelt und veröffentlicht. Mit Erfolg: 12.000 Plays in wenigen Stunden und das bei einem 48-minütigen Podcast.

  • EINSAMKEIT The Washington Post: More Americans are dining and traveling alone: Die US-amerikanische Psychologieprofessorin Bella DePaulo berichtet in einem Artikel für die Washington Post über einen inzwischen normal gewordenen Trend, etwas alleine zu machen. Alleine reisen, alleine zum Essen gehen, ist inzwischen vollkommen normal. Ein Grund dafür ist die uns umgebende Technologie, die uns stets mit anderen Menschen verbindet. Deshalb ist dieser Trend nicht auf die USA beschränkt, sondern kann auch hierzulande beobachtet werden.

  • FAHRRAD Grist: Danish cyclists play God, use sensors to turn traffic lights green: Im dänischen Aarhus, immerhin die zweitgrößte Stadt Dänemarks, läuft ein spannender Test: 200 Fahrradfahrer sind mit der Sender-Empfänger-Technologie RFID ausgestattet, die Ampeln meldet, wenn sich die Radfahrer nähern und diese dann umstellen. Dadurch müssen Radfahrer seltener anhalten und sind auch sicherer unterwegs. Ein schönes Projekt, das einen großen Vorbildcharakter für den urbanen Verkehr in anderen Städten hat.

  • TWITTER Wall Street Journal: Twitter Reorders Tweets in Timeline Test: Es sieht so aus, zumindest behaupten das ein paar Beta-Tester, dass Twitter eine nach Relevanz geordnete Darstellung der Tweets testet. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Mich überrascht meine erst einmal ablehnende Haltung dieser Neuerung, da mir Twitter wie es jetzt ist, vollkommen ausreicht. Die App wirkt zwar langsam überladen, aber im Grunde ist es ‚das‘ soziale Netzwerk meiner Wahl. Mit diesem neuen Feature würde Twitter kein Echtzeit-Dienst mehr sein.

  • BERLIN iHeartBerlin.de: 19th Century Berlin in Paintings: Ich habe in Venedig studiert und bin viel durch Norditalien gereist. Städte, die man auch in phantastischen Gemälden der Kunstgeschichte sehen kann, sind mir vertraut. Meinen derzeitigen Wohnort Berlin habe ich seltsamerweise nie so gesehen. Berlin war Berlin – nicht sehr schön, aber unglaublich spannend. Im sehr hipsteresquen Berlin-Blog überzeugt mich eine gewisse Kate vom Gegenteil. Ein perfekter Abschluss für die Lesetipps.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Facebook wird zum Lebensblog und scheidet die Geister

Die Timeline ist seit gestern auch in Deutschland und dem Rest der Welt erreichbar. Zuckerberg hat damit mal wieder eine Grenze gesprengt und ein weiteres Tabu gebrochen. Hier, in der Bundesrepublik, sieht man das Vorhaben noch skeptisch. Doch ist sich der Facebook CEO sicher: “Post-Privacy is the next big thing”. Diesen Gedanken muss man nicht teilen, doch gibt Ihn der bisherige Erfolg Recht.

Die Timeline sieht schön aus und gerade für Personen die ihr Facebook-Account auch beruflich, oder sagen wir „professioneller“ nutzen wollen, als der Otto-Normal-User, öffnen sie neue Sichtweisen. Denn: die Timeline funktioniert im Grunde nicht anders als ein Blog. Der Aufbau erinnert ein wenig an Scoop.it. Hier ein Textfragment, dort ein Textpart, ein nettes Video, das man mit der Funktion „besonders hervorheben“, prominent über all die anderen Bereich legen kann. Das Design ist ebenfalls gelungen. Und fordert Kreative regelrecht heraus. Schon seit längerem gibt es in den Staaten Wettbewerbe, indem es darum geht den Headbereich mit stylischen Kollagen zu verfeinern. Dabei versucht man das Titelbild mit dem Profilbild verschmelzen zu lassen und so für einen Aha-Effekt bei dem Betrachter zu sorgen. Das alles hat einen coolen Touch und wirkt geradezu anziehend. Auch ich habe mein Profil vor einigen Wochen bereits der Timeline zugänglich gemacht über Facebooks ebenfalls neuen Open Graph. Und ganz ehrlich. Es hat mir seitdem viel Spaß bereitet.

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Frictionless Sharing – eine neue Form des Teilens

Im Verlauf der letzten Woche ist man als aufmerksamer Internetnutzer um ein Thema wohl kaum herum gekommen. Es geht um Facebooks Open Graph, Social Apps und in dem Zusammenhang um das Frictionless Sharing. Eine anfangs vor allem in den USA hochgelobte Facebook-Funktion hat sich quasi über Nacht zu einer Grundsatz-Diskussion mit höchster Brisanz in den einschlägigen Medien entwickelt. Was hat es auf sich mit dieser Neuerung? Und was bedeutet das Feature für unseren Alltag auf Facebook? Ein kleiner Überblick…

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