Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 28. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
  • ÜBERWACHUNG Gesetzesänderung: FBI bekommt vollen Zugriff auf GMail & Co.: In den USA hat eine Gesetzesänderung die US-Bundespolizei FBI mit neuen und sehr weitreichenden Rechten ausgestattet, in den USA stehende Server zu überwachen. Damit ist eine Echtzeit-Überwachung für diverse Online-Dienste möglich. Vor allem Google und sein Maildienst GMail sind davon betroffen. Die Nutzer werden von der Überwachung nichts bemerken.
  • ARBEIT 2.0 Mobile Recruiting: Deutsche Unternehmen nicht auf mobile Stellensuche vorbereitet: Immer mehr Internetnutzer sind mobil unterwegs und bewältigen ihr Online-Leben auf dem Smartphone oder dem Tablet. Das wirkt sich auf viele gesellschaftliche, aber auch betriebswirtschaftliche Bereiche grundlegend aus. So zum Beispiel auch im Personalmarketing. Längst wird Online nach Stellenanzeigen gesucht. Oft am PC, aber inzwischen auch zunehmend auf mobilen Geräten.
  • JOURNALISMUS Ein-Personen-Startups: Vorbild für die Verlage: Der traditionelle Qualitätsjournalismus hat im digitalen Zeitalter ein Refinanzierungsproblem. Diese Erkenntnis ist schon viele Jahre alt, wirklich gelöst wurde das sich daraus ergebende Dilemma aber nach wie vor nicht. Womöglich gibt es gar keine nachhaltige Lösung, die sich auf dem Fundament bisher existierender Pressestrukturen aufbauen lässt. Reeder, Newsblur, Instapaper und Pinboard sind erfolgreiche Ein-Personen-Startups für den modernen, strukturierten Informationskonsum. Verlage sollten genau hinschauen.
  • TECHNOLOGIE Amazons next Super-Modell: Wird E-Ink durch Electrowetting abgelöst?: Das Zeitalter von E-Ink neigt sich dem Ende zu – das zeigen alleine schon die deutlich nach unten korrigierten Absatzzahlen für 2012. Nun scheint auch Amazon diesem Trend Tribut zu zollen: die Display-Bestellungen bei der E-Ink Corporation für die Monate März und April wurden fast auf Null heruntergefahren. Fragt sich nur: Was kommt nach E-Ink?
  • EVERNOTE W&V: Evernote plant Gang an die Börse: Evernote will an die Börse, aber erst in zwei oder drei Jahren. Das hat Evernote-Gründer Phil Libin gegenüber der Nachrichtenagentur dpa bestätigt: “Grundsätzlich wollen wir auf jeden Fall an die Börse gehen, damit sich jeder ein Stück von Evernote kaufen kann. Aber definitiv nicht dieses und auch nicht nächstes Jahr”.
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Über den Autor / die Autorin
schreibt seit Oktober 2012 für die Netzpiloten. Zuerst als freier Blogger und seit März 2013 als Projektleiter für das Online-Magazin. Neben den Netzpiloten hat er auch auf seinem Blog und den Online-Medien Politik-Digital.de, Carta.info und Netzpolitik.org veröffentlicht. Tobias ist als Isarmatrose auf Twitter, App.net und Facebook sowie Google+ zu finden.

 

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