Servicetechniker müssen Anlagen, Kabel und Komponenten häufig direkt am Einsatzort eindeutig kennzeichnen. Dank mobiler Systeme lässt sich die Unabhängigkeit vom Büro erweitern. Wenn Sie sich über professionelle Lösungen und unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten informieren möchten, können Sie bei spezialisierten Anbietern mehr erfahren.
Kennzeichnen, ohne dafür die Arbeit zu unterbrechen
Fehlt an einer Anlage eine Beschriftung oder ist sie nicht mehr lesbar, wird aus einer Kleinigkeit schnell ein Zeitfresser. Wenn Ihre Techniker jetzt die Arbeit liegen lassen oder die benötigten Angaben weitergeben oder sogar selbst zum Drucker gehen müssen, wird es schnell ärgerlich. Der Weg zur Druckstation und zurück zum Einsatzort kostet Zeit und damit auch Geld.
Mit einem mobilen Kennzeichnungssystem ersparen Sie sich und Ihren Mitarbeitern den Umweg. Sie drücken das benötigte Etikett einfach dort aus, wo gerade gewartet, repariert oder installiert wird.
Der Drucker kommt einfach mit
Tragbare Etikettendrucker können im Werkzeugkoffer oder Servicefahrzeug mitgeführt werden. Wird unterwegs eine zusätzliche Kennzeichnung benötigt, ist dafür keine Rückkehr ins Büro nötig.
Das macht sich vor allem auf großen Betriebsgeländen bemerkbar, auf denen zwischen Anlage und stationärem Drucker einige Minuten Fußweg liegen können. Taucht während einer Installation eine zusätzliche Leitung auf oder ändert sich die Planung vor Ort, kann die Beschriftung gleich mit geändert werden.
Daten nicht zweimal in die Hand nehmen
Ein weiterer Vorteil liegt in der direkten Datenerfassung, denn moderne mobile Lösungen lassen sich beispielsweise mit Smartphones oder Tablets verbinden. Je nach System können vorhandene Daten aus Unternehmensanwendungen übernommen und für den Etikettendruck genutzt werden.
Das reduziert doppelte Arbeit, denn Informationen müssen nicht zunächst handschriftlich notiert und später erneut eingegeben werden. Seriennummern, Barcodes oder fortlaufende Kennzeichnungen lassen sich ebenfalls direkt erzeugen. Dadurch sinkt zugleich das Risiko von Übertragungsfehlern.
Draußen gelten andere Bedingungen als am Büroarbeitsplatz
Ein Gerät im Außendienst landet im Werkzeugkoffer, steht neben einer geöffneten Anlage oder wird mit auf die Baustelle genommen. Dort bekommt es Staub, Temperaturschwankungen und den einen oder anderen Stoß ab. Entsprechend müssen Drucker und Verbrauchsmaterialien für genau solche Einsätze ausgelegt sein.
Wenn es für Technik etwas ungemütlicher wird
Im Feld sind Geräte stärkeren Belastungen ausgesetzt als im Büro, denn hier ist es staubig und manchmal muss sich das Gerät auch mit Stößen auseinandersetzen. Hinzu kommen Einsatzorte, an denen weder eine Steckdose noch eine komfortable Arbeitsfläche zur Verfügung steht.
Ein stabil gebautes Gerät und ein Akku, der nicht mitten im Einsatz schlappmacht, sind deshalb keine Nebensache. Auch die Bedienung spielt eine Rolle. Manche Techniker arbeiten lieber direkt am Gerät, andere schicken die Druckdaten vom Smartphone oder Tablet an den Drucker.
Kleben bleiben ist Teil des Jobs
Die beste Beschriftung nützt nichts, wenn sie beim nächsten Wartungstermin nicht mehr an ihrem Platz ist. Welches Material funktioniert, hängt deshalb stark davon ab, worauf das Etikett angebracht wird und was ihm dort im Laufe der Zeit begegnet. Für ein Kabel kann eine andere Kennzeichnung nötig sein als für eine Maschine oder Schalttafel. Feuchtigkeit, Sonnenlicht, Hitze oder mechanische Beanspruchung setzen den Materialien zusätzlich zu. Am Ende müssen die wichtigen Informationen auch noch Monate nach der Befestigung lesbar sein.
Digitale Identifikation erweitert die Möglichkeiten
Neben aufgedruckten Texten und Barcodes gewinnen digitale Identifikationsverfahren an Bedeutung. Mithilfe der RFID-Technologie können Objekte mit einer maschinenlesbaren Identität versehen werden. Informationen lassen sich dadurch schneller einem bestimmten Kabel, Werkzeug oder Betriebsmittel zuordnen.
Solche Lösungen können die klassische sichtbare Kennzeichnung ergänzen. Interessant ist das beispielsweise dort, wo Wartungsinformationen oder Dokumentationen schnell aufgerufen und einem konkreten Objekt eindeutig zugeordnet werden sollen.
Im Servicealltag zeigt sich der praktische Nutzen
Ob die Technik etwas bringt, entscheidet sich nicht im Büro, sondern beim nächsten Einsatz. Besonders häufig taucht das Thema Kennzeichnung überall dort auf, wo Anlagen gewartet, Leitungen verlegt oder technische Installationen verändert werden.
Wartung und Instandhaltung
Erst an der Anlage fällt mitunter auf, dass eine alte Kennzeichnung beschädigt ist oder für ein ausgetauschtes Bauteil eine neue benötigt wird. Mit dem Drucker im Gepäck lässt sich das noch während des Einsatzes erledigen.
Beim nächsten Wartungstermin zahlt sich diese Arbeit wieder aus. Klar beschriftete Bauteile sind schneller gefunden und können leichter den zugehörigen technischen Unterlagen oder Wartungsdaten zugeordnet werden.
Elektroinstallation und Netzwerktechnik
Zwanzig Leitungen nebeneinander sehen schnell ziemlich ähnlich aus. Ohne verständliche Beschriftung wird spätestens bei einer späteren Änderung unnötig gesucht. Das betrifft Kabel und Klemmen genauso wie Anschlüsse, Patchfelder oder ganze Schaltschränke. Drucken Sie die Etiketten vor Ort, können Sie auf Änderungen während der Installation reagieren. Legen Sie einen Anschluss anders als geplant, erstellen Sie einfach eine neue Kennzeichnung und müssen nicht mit der falschen Beschriftung weiterarbeiten, die schon beim Aufkleben nicht mehr stimmt.
Dokumentation wird Teil des Arbeitsprozesses
Beim ordnungsgemäßen Kennzeichnen bringen Sie nicht nur einen Namen oder eine Nummer an, sondern verbinden das physische Objekt mit den nötigen Informationen für Mitarbeiter, Wartung und Fehlerbehebung. Mobile Systeme helfen Ihnen dabei, den Schritt im Arbeitsablauf zu integrieren. Für Servicetechniker bedeutet der Schritt vor allem, dass sie ihre Aufgabe abschließen können, ohne wegen eines fehlenden Etiketts oder einer nachträglichen Beschriftung einen zusätzlichen Arbeitsschritt einzuplanen.
Bild: Photo by mickael ange konan from Pexels
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