All posts under Südkorea

E-Sport: League of Legends-Finale knackt erstmals 200 Millionen Zuschauer-Marke

Um 8:30 Uhr unserer Zeit eröffnete am 03. November in Incheon (Südkorea) das achte League of Legends Championships Finale mit einer fulminanten Live-Show. Wie man es von den Südkoreanern gewohnt ist, wurde auch dieses Finale als Großereignis inszeniert. Dabei war der Ausgang des Wettkampfes zwischen den Teams Fnatic und Invictus Gaming nicht das Einzige, was überraschte.

Doppelt so viele Zuschauer wie im vorherigen Jahr

Bereits 2017 hatten insgesamt 106 Millionen Zuschauer der Partie zwischen SK Telecom T1 und Royal Never Give Up beigewohnt. Doch dieses Jahr schaffte es das LoL-Championship-Finale ganze 205.248.063 Zuschauer vor den Bildschirmen zu fesseln. Damit hatte das E-Sport-Event zum ersten Mal über 200 Millionen Zuschauer und bestätigt damit seine Position als Vorreiter in der E-Sport Szene. Diese Tournaments sind schon lange keine Nischen-Erscheinungen mehr, sondern Großveranstaltungen mit einer stetig wachsenden Community.

Europäisches Team Fnatic klar von Invictus Gaming geschlagen

Eigentlich ging das europäische Team Fnatic von vorn herein als Gewinner ins Finale in Südkorea. Selbst auf der offiziellen deutschen League of Legends E-Sport-Seite gab es vor dem Finale euphorische Artikel dazu, warum Fnatic auf jeden Fall Weltmeister werden.

Doch schon nach dem ersten Spiel des Best-of-5-Tuniers kristallisierte sich früh heraus, dass dieses Finale für das europäische Team kein Spaziergang werden würde. Invictus Gaming überzeugte in allen Spielen mit schnellen Spielzügen und einer großen Sicherheit in Teamfights, die sie fast immer dominierten. Somit hatte Fnatic kaum Chance, sich in die Matches zurückzufinden und wurde am Ende mit einem 3:0 geschlagen.

Seit 2013 hatte immer ein südkoreanisches Team die Championships für sich entschieden. Mit Invictus Gaming ist dieser Bann nun durchbrochen. Denn dieses Team ist in China angesiedelt.

Championship 2019 dann in Europa

Wie Riot Games nun ankündigte, stehen die Austragungsorte der nächsten drei World Championships bereits fest. 2019 kommt das E-Sport-Event nach Europa! Und in Paris soll dann das Finale stattfinden. Ein Jahr später geht es nach China, um dort das zehnjährige Jubiläum der Veranstaltung mit einer der größten LoL-Communities zu feiern. 2021 darf sich dann Nordamerika als Veranstalter präsentieren.


Image by Riot Games

Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 27. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Google kauft DeepMindes, vorbildlicher Verbraucherschutz in Südkorea, Überwachung durch die Polizei, die Rundfunkgebühr und den Umgang der ARD mit dem Edward Snowden-Interview. Ergänzungen erwünscht.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Futurezone.at: Google kauft Künstliche-Intelligenz-Spezialist DeepMind: Gestern gab Google den Kauf des Unternehmens DeepMind Technologies bekannt, die als Spezialisten für künstliche Intelligenz gelten. DeepMinds hat lernende Algorithmen produziert, die jetzt zum Beispiel in Googles Roboterautos eingesetzt werden könnten.
  • VERBRAUCHERSCHUTZ Ars Technica: South Korea bans unremovable mobile bloatware: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. In Südkorea hat das Ministerium für Wissenschaft, Informationstechnologie und Zukunftsplanung eine Verordnung erlassen, dass von Telekommunikationsanbietern und Geräteherstellern vorinstallierte Apps wieder deinstallierbar sein müssen. Smartphones- und Tablet-Nutzer haben somit auch ohne technisches Tricks die Möglichkeit, selber zu bestimmen, welche Apps auf ihren Geräten installiert sein dürfen.
  • ÜBERWACHUNG CNET News: Police want to use your home security cameras for surveillance: Das es technisch möglich ist alles zu überwachen, ist langsam absolute Gewissheit, doch bisher hoffte man, dass nicht alles getan wird, was machbar ist. Diese Hoffnung nimmt von Tag zu Tag ab, der Überwachungsstaat wird so aber Realität In Kalifornien gibt es jetzt den ungenierten Vorschlag, dass die Polizei Zugriff auf Sicherheitskameras im eigenen Haus bekommen kann. Chris Matyszczyk schreibt auf CNET über diese Gänsehaut verursachende Idee von vermeintlich mehr Sicherheit.
  • RUNDFUNKGEBÜHR Carta: Die crossmediale Rundfunkgebühr: Eigentlich ist der neue Rechercheverbund aus NDR, WDR und SZ eine tolle Sache. Konzentration der Kräfte und so. Wolfgang MIchal fragt sich auf Carta, ob da nicht aber eine unzulässige Vermischung von öffentlich-rechtlichem Rundfunk und privater Presse stattfindet. Wenn Geld und Infrastruktur für teuren Journalismus künftig aus den öffentlich-rechtlichen Anstalten kommt, verwandelt sich nämlich die Rundfunkgebühr langsam zu einer Kulturflatrate.
  • EDWARD SNOWDEN tobiasgillen.de: Edward Snowden, der verschwiegene NDR und die verschenkte Chance: Bereits am Samstag Nachmittag publiziert der Norddeutsche Rundfunk ein FAQ zur “Ausstrahlung des Snowden-Interviews” am Sonntagabend um 23 Uhr in der ARD. Tobias Gillen und Ekkehard Kern haben sich die Antworten genauer angesehen und festgestellt, wie schwer es der ARD offenbar fällt, selbst mit einem journalistischen Coup angemessen umzugehen.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Silicon-Überall: Wie und wo um die Start-up-Szene gekämpft wird

Tel AvivImage by iLuv2Bthe4N1 (Some rights reserved)

Silicon Valley, London, Berlin. Denkt man an Start-ups und ihre Standorte, dann denkt man automatisch an diese drei Regionen. Doch der Markt wächst immer weiter und auch andere Staaten wollen die Szene bündeln und mitmischen im glorreichen Informationszeitalter. Mit geradezu riesigen Investitionssummen von Inkubatoren und innovativen Ideen junger Entrepreneure, sind es zunehmend Regionen in Nah- und Fernost, aber auch in Russland, die sich einen Namen machen wollen in der hochgehaltenen Start-up-Szene.

Weiterlesen »

Weiterlesen »