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Klasse statt Masse: Twitter ist zu groß für Google

Kooperation von Twitter und Google (Image: Searchengineland)

Seit fünf Monaten kooperieren Google und Twitter, doch noch sind nur rund vier Prozent aller Tweets indexiert. Google selektiert deshalb jetzt den Content. // von Tobias Schwarz

Kooperation von Twitter und Google (Image: Searchengineland)

Anfang Februar 2015 meldete das Wirtschaftsmedium Bloomberg, dass Twitter und Google zusammen kooperieren und die Suchmaschine innerhalb der nächsten sechs Monate Tweets in Echtzeit in den Suchergebnissen anzeigen möchte. Eine aktuelle Untersuchung der Marketing-Beratungsfirma Stone Temple zeigt, dass selbst Google dazu nicht ganz in der Lage ist und es deshalb seine Strategie geändert hat.

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Mehr Qualität statt mehr Abhängigkeit, liebe Medien!

Die Unabhängigkeit gegenüber sozialen Netzwerken wie Facebook wird für Medien immer relevanter, doch das Problem wird noch zu oft verkannt. // von Tobias Schwarz

Medien machen sich zu Abhängig von Facebook & Co.

Das für seine viralen Gerüchte bekannte Blog Gawker hat im Juli eine Erfahrung gemacht, die viele Medien seit Dezember 2013 immer mal wieder durchmachen mussten: Facebook gibt und Facebook nimmt. Letzteres wird schmerzlich gespürt, wenn sich Medien zu abhängig von sozialen Netzwerken machen. Auch wir haben diese Erfahrungen gemacht, allerdings ohne Schaden. In unserer Selbstbetrachtung sehen wir unseren Ruf als Marke für den Hauptgrund der Unabhängigkeit. Eine Lektion für andere Medien?

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Studie von Google-Ergebnissen: SEO durch die Augen der Nutzer

Suchmaschinenoptimierung, tägliches Brot und mit Vorurteilen gespicktes Hassobjekt, spielt täglich in unserem Netzleben eine große Rolle. Hendrik Terbeck hat nun unter dem Titel „Der Einfluss sozialer Empfehlungen auf das Selektionsverhalten in Suchmaschinen“ eine Bachelorarbeit vorgelegt, die mittels Blickaufzeichnung und problemzentrierter Nutzerbefragung Antworten auf brennende SEO-Fragen geben möchte.

Suche: keine Muster mehr, sondern heterogene Strategien

Zunächst einmal widmet er sich bekannten und oft gestellten Fragen: Wonach selektieren Nutzerinnen Inhalte bei der Suche? Welche Elemente animieren sie zum Klick? Gibt es Muster in der Ergebnisselektion?

Wenig Bedeutung kommt der Studie zufolge älteren Modellen wie dem F-Muster oder dem goldenen Dreieck zu, da Suchende angesichts der immer vielfältiger werdenden Ergebnisdarstellungen heterogene Strategien wählen – wenn Suchmaschinen von reinen Textlinks zur Darstellung von Bildern, Anzeigen, lokalen Ergebnisse, sozialen Empfehlungen und vielem mehr übergehen, haben alte Selektionsmuster wenig Bestand. Wichtig sind vielmehr neben der Position der Ergebnisse (Hypothese 5, wenngleich nicht uneingeschränkt, wie in den Hypothesen 12 bis 14 gezeigt wird) die Bekanntheit der Marke (Hypothese 6) und besonders Titel (Hypothese 4) und URL (Hypothese 7) – ein Grund mehr für ein flexibles Content-Management-System wie etwa WordPress, das die freie Anpassung dieser Elemente erlaubt.

Bis zu diesem Punkt ist die Studie ein interessante Beleg für bereits bekannte oder stark vermutete Erkenntnisse. Richtig spannend werden jedoch die folgenden Fragen zu den sozialen Empfehlungen.

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Schwachmaschinensuchsinnoptimierung

Die Blüten des SEO- und SEM-Wahns sind schon lange welk. Man denke nur an die Befreiphoneaktion oder anderen Schmonz um Gott Google gnädig zu stimmen. Dass insbesondere Anbieter von Nachrichtensites inzwischen lieber Geld in SEM als in gute Texter stecken, zeigte sich mir jüngst bei der Suche nach aktuellen Texten zu „Hurrikan Ike“ bzw. „Hurricane Ike“ bei Google. Suchmaschinenoptimierte Links hier, bezahlte Anzeigen auf das eigene Angebot dort. Oder noch besser: Doppelt gemoppelt wie bei der Zeit (siehe Screenshots). Weiterlesen »

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