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Neues Mobile-Game: Assassin’s Creed Rebellion in süßer Knuddel-Grafik

Vor gar nicht allzu langer Zeit (um genau zu sein am 5. Oktober) veröffentlichte Ubisoft mit Assassin’s Creed Odyssey einen Titel, der schon jetzt als Klassiker gefeiert wird. Der Assassin’s Creed-Hype-Train ist also wieder in voller Fahrt. Nicht mal eine Woche nach dem Release kündigte das Entwicklerstudio jetzt einen weiteren Ableger der Assassin’s Creed-Reihe an: Assassin’s Creed Rebellion. Ein knuffiges Spiel für das Smartphone.

Gewohntes Konzept, neuer Ansatz

Dass es Auswüchse von Assassin’s Creed außer den AAA-Titeln für die Konsole und den PC gibt ist nicht unbedingt etwas neues. Schon nachdem das erste Assassin’s Creed im Jahr 2007 veröffentlicht wurde, erschien mit Assassin’s Creed Altaïr’s Chronicles 2008 der erste Handheld-Ableger der Spieleserie. Doch mit Assassin’s Creed Rebellion passt sich Ubisoft in Zusammenarbeit mit dem Entwicklerstudio Behaviour Interactive dem modernen Smartphone-Games-Hype an.

Assassin’s Creed Rebellion ist ein kostenloses RPG, erhältlich fürs Smartphone ab dem 21. November im App Store und im Google Play Store.

Wie immer bei Assassin’s Creed befindet man sich auch bei dem mobilen Game in einem historischen Setting. Genauer gesagt spielt die Handlung während des Höhepunktes der spanischen Inquisition. Während des RPGs kann man seine eigene Bruderschaft aufbauen, an Missionen teilnehmen und gegen Templer ankämpfen.

Features und Charaktere

Ein besonderes Highlight für ausgewiesene Assassin’s Creed Fans (wie mich) ist dabei das Auftreten aller bekannten Spiele-Charaktere aus den AAA-Titeln der Serie. In dem mobilen Game kämpfen Altaïr, Ezio, Shao Jun und viele weitere Seite an Seite. Insgesamt 40 Spielcharakter kann man freischalten und in die eigene Bruderschaft aufnehmen. Während des Spiels kann man Ressourcen sammeln und Fähigkeiten stärken. Zudem kann man auch Erinnerungen der einzelnen Personen durchleben und endlich all seine Lieblings-Assassine in einem Spiel erleben.

In Assassin’s Creed Rebellion kann man seine eigenen Bruderschaft verwalten. Image by Ubisoft.

Alle, die sich vorab registrieren, erhalten eine Benachrichtigung sobald das Spiel erhältlich ist. Darüber hinaus bekommt man eine spezielle Belohnung inklusive Waffen aus dem neu veröffentlichten Assassin’s Creed Odyssey und einem exklusiven Charakter. Ein Muss für alle Fangirls und Fanboys der Spiele!

Hier kannst du dir das neue Assassin’s Creed Odyssey auf Amazon kaufen (Provision Link)


Images by Ubisoft

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Raus aus dem Alltag – mit PackKing in den Urlaub!

STIL via Unsplash_com

Wer in den Urlaub fährt hat einiges zu bedenken und wirklich sicher sind wir uns bei der Abfahrt nie, ob nicht doch irgendetwas vergessen wurde. Dabei muss es sich nicht immer um die Sachen handeln, die wir mit auf unsere Reise nehmen wollen. Auch daheim müssen einige Dinge geklärt werden, wie beispielsweise den Müll rausbringen, damit die große Überraschung nach dem Urlaub nicht auf einen wartet.

Hilfreich können hier vorgefertigte Listen aus dem Netz sein, doch diese sind oftmals nicht so individuell auf den Urlaub angepasst. Im Netz habe ich daher nach einer App gesucht, die das Planen einfacher machen kann. Ich zeige dir, wie hilfreich es sein kann, dein Smartphone bei bevorstehenden Reisen zu Rate zu ziehen.

Eine Packliste auf deinem Smartphone

Ich musste gar nicht lange suchen und wurde im Google Play Store sofort fündig. PackKing – die Packliste für Reisen – durfte direkt auf meinem Smartphone einziehen. Überrascht hat mich hier von Beginn an, wie detailreich die App gestaltet ist – und das von Anfang an.

Zuerst wirst du gefragt, wie in etwa dein Urlaub aussehen wird. Hierfür gilt es ein paar Details herauszurücken.

  • Benenne den Urlaubstripp
  • Bestimme die Reisedauer
  • Gib an für wen du packst (männlich / weiblich)
  • Nenne dein Reisemittel
  • Wähle das Wetter
  • Bestimme, was du für deinen Urlaub brauchst (Wandern, Schwimmen, Grundausstattung, etc.)
Wähle aus, wie dein Urlaub gestaltet ist, um deine Liste anpassen zu lassen – Screenshot by Jennifer Eilitz

Kurz danach zeigt dir die App alle möglichen Gegenstände auf, die du einpacken oder vor deinem Urlaub erledigen solltest. Ziemlich gut finde ich hierbei, dass PackKing dir ausrechnet, wie viele Kleidungsstücke du beispielsweise mitnehmen solltest. Dabei beachtet die App die Dauer deiner Reise und welche Tätigkeiten du angegeben hast. Du kannst sie jedoch auch individuell anpassen, wenn du lieber etwas mehr mitnehmen möchtest.

Sobald etwas in deinem Koffer gelandet ist, kannst du es abhaken. Möchtest du einen Gegenstand, den du nun wirklich nicht brauchst, entfernen oder noch etwas hinzufügen, dann kannst du das natürlich auch tun.

Eine Liste in der Liste

PackKing unterteilt die Listen noch einmal in einzelne Rubriken. Hierbei wurde mir unter anderem Kleidung, Hygiene, Dokumente und Gadgets angezeigt. Diese einzelnen Listen sind in sich noch einmal unterteilt in Kategorien. So ist gewährleistet, dass absolut nichts vergessen werden kann.

Damit auch daheim nichts vergessen wird, gibt es noch eine sehr hilfreiche Liste mit To-Dos. Hier bekommst du noch einmal ein paar Aufgaben aufs Auge gedrückt, die du vor dem Verlassen deiner Wohnung beachten solltest. Sind wirklich alle Fenster geschlossen? Hast du den Briefkasten noch einmal geleert?

Das Schöne ist auch, dass mehrere Urlaube geplant werden können und die App sich nicht nur auf eine Reise versteift – schade nur, dass man dafür die Premium-Version benötigt. Wer auf die Premium-Version verzichtet, muss auch mit kleinen Werbebannern innerhalb der Liste rechnen, die sich meiner Ansicht nach jedoch noch vollkommen im Rahmen halten.

Also?

Ist die App hilfreich? Auf jeden Fall. Besonders gut gefällt mir persönlich, dass so ziemlich an alles gedacht ist und PackKing so detailreich aufgeschlüsselt ist. Oftmals hat jeder noch irgendwelche Sachen, die er gerne mitnehmen möchte und die vielleicht nicht in der App enthalten sind – auch diese kann man ganz einfach hinzufügen. Wenn du also deine nächste Reise schon mal planen möchtest, dann könnte dir die App wirklich gut weiterhelfen. Die App findest du kostenlos für dein Android-Smartphone im Google Play Store.

Ich bin dann mal packen!


STIL / Unsplash.com

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10 Jahre App Store – von der Revolution in den Scheintod?

App Store Man holding smart phone with colorful application icons comming out

Der 10. Juli 2008 ist ein historischer Tag in der Geschichte der Smartphone-Applikationen. Denn an jenem Tag, etwa ein Jahr nachdem das erste iPhone auf den Markt gekommen ist, ging der Apple iTunes Shop an den Start, heute als Apple App Store bekannt. Auch nach zehn Jahren beschäftigen wir uns täglich mit Apps und seit Jahren wird ihnen ein baldiger Tod vorausgesagt. Aktuelle Statistiken aber behaupten das Gegenteil – was ist dran?

Ist die App doch nicht tot? Zur Perspektive des App Store

Seitdem es Apps gibt wurde aus dem Smartphone nicht nur ein mobiles Telefon mit Internetzugang, sondern ein Gerät, das dem Nutzer in fast jeder Lebenslage behilflich sein kann. Lange Zeit wurde den Apps das unausweichliche Ende vorhergesagt. Sie würden durch Ergänzungen in den Smartphone-Betriebssystemen ausgetauscht und Big Player à la Facebook und Google würden mit ihren Marken den App-Markt quasi beherrschen. Eine aktuelle Studie des Bitkom-Verbands beweist allerdings, dass sich App-Umsätze auf einem Rekordhoch befinden und die Downloads im App Store von Apple und Google brummen.

In Deutschland ergaben die Umsätze durch Apps in 2018 bisher rund 1,6 Milliarden Euro. Das ist fast eine Verdreifachung im Vergleich zu 2013, als der Umsatz bei 547 Millionen Euro lag. Auch App-Downloads erfuhren ein Hoch und stiegen 2018 bisher um 17 Prozent. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance mit. Die Devise dabei ist: weg vom bezahlten Download, hin zu In-App-Käufen!

Die App scheint also trotz vieler Voraussagen noch lange nicht auf ihr Ende zuzusteuern, ausgenommen kostenpflichtiger Apps, die wohl aber auf Dauer immer zurückgehen werden. Tatsächlich verzeichnete der App Store 2018 bereits den größten Zuwachs in seiner zehnjährigen Geschichte.

180710-App-Markt-PG (Image by research2guidance)
Image by research2guidance

Was sind Zombie-Apps?

Sogenannte Zombie-Apps sind solche, die in der schieren Flut der täglich hochgeladenen Anwendungen scheinbar untergehen – digitale Untote. Laut Berichten des Technik-Portals TechCrunch löscht Apple monatlich rund 14.000 Apps, die nur etwa null bis einige wenige Downloads erziehlen und so auch nicht im Store-Ranking auftauchen.

Die Anzahl der neuen Apps hat sich in den letzten Jahren beinahe verdoppelt. Zum Start des App Store 2008 waren rund 500 Anwendungen online, 2018 sind es rund 6 Millionen – 3,8 im Google Play Store und 2 Millionen im Apple App Store. 

WeChat – die ultimative App?

Bei uns im Westen hat man meist eine oder zwei Messenger-Apps, Shopping-Apps, Social-Media-Plattformen und vielleicht einen E-Wallet. Dafür benötigt der Nutzer schon einmal eine Hand voll verschiedener Apps. In China gibt es eine App, die alle von diesen Funktionen beinhaltet – und mehr! WeChat, eine App aus dem Hause Tencent, hat das Land im Sturm erobert und als Bürger in China kommt mal wohl kaum drum herum – selbst auf dem Wochenmarkt wird mit dem sogenannten WeChat Wallet bezahlt.

Ob sich Giganten wie Facebook oder Google bald an den Kollegen aus China angleichen bleibt abzusehen. In China ist die Plattform ein unverzichtbarer Marketingkanal, den hierzulande immerhin das Kaufhaus Breuninger schon nutzt.

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