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Einmal Alexa reicht

Amazon verschafft seinen Echo-Besitzern immer wieder kleine Überraschungen. Nachdem Alexa erst kürzlich zum hauseigenen Apotheker befördert wurde, gibt es wieder eine Neuerung. Wer den smarten Sprachassistenten in sein Wohnzimmer hat einziehen lassen, der kennt das Problem, dass bei jedem Befehl der Name Alexa vorweg gesagt werden muss. Wenn man dem Sprachassistenten mehrere Befehle vermitteln möchte, kann das manchmal ganz schön nervig sein. Was allerdings in den USA schon länger verfügbar ist, soll nun auch auf unsere Geräte einziehen und die Erleichterung bringen.

Mehr Aufmerksamkeit bitte

Kürzlich hieß es noch „Alexa, bitte schalte das Radio an“ und kurz darauf „Alexa, mach bitte das Licht an“ und anschließend noch „Alexa, sag mir, wie das Wetter draußen ist“. Sprach man diese Befehle aus, kam man sich reichlich komisch vor. Damit ist aber nun Schluss. Dafür sorgt der langersehnte „Aufmerksamkeitsmodus“, der in den USA schon eine ganze Weile verfügbar ist. Diesen können Echo-Besitzer dann in den Geräteeinstellungen der App vornehmen. Dahinter steckt nichts anderes, als dass Alexa nicht mehr nur auf einen einzelnen Befehl hört, sondern aufmerksamer ist und Nutzer gleich mehrere Befehle hintereinander weg aufgeben können. Hierfür bleibt sie einfach noch weitere fünf Sekunden, nach eurem Befehl „wach“, um auf weitere eventuelle Aufforderungen oder Nachfragen von euch zu warten.

Damit dieser Modus noch schneller auf eurem Gerät einzieht, müssen Nutzer ihr Gerät auf English US umstellen. Anschließend können die Nutzer dann den Aufmerksamkeitsmodus in der App aktivieren. Wenn daraufhin wieder die Einstellungen auf Deutsch umgestellt werden, bleibt die Aktivierung des Modus weiterhin bestehen.

Amazon Echo Dot 3 kaufen (Provisionslink).


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Das Internet versetzt uns zurück ins Mittelalter

Ritter (adapted) (Image by NadineDoerle [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Internetfähige Geräte sind so alltäglich und so anfällig, dass Hacker vor kurzem in ein Casino eindringen konnten – durch das hauseigene Aquarium. In diesem befanden sich mit dem Internet verbundene Sensoren, die die Temperatur und Sauberkeit des Aquariums messen sollten. Die Hacker verschafften sich Zugriff auf die Sensoren des Aquariums und von dort auf den Computer, der diese steuert und von dort aus wiederum zu anderen Teilen des Casino-Netzwerks. Die Eindringlinge konnten zehn Gigabyte Daten nach Finnland kopieren.

Hier wird das Problem des Internets der Dinge gut sichtbar: Wir kontrollieren es nicht wirklich. Und es ist auch nicht immer klar, wer es kontrolliert – obwohl oft Software-Designer und Werbetreibende beteiligt sind.

In meinem letzten Buch „Owned: Property, Privacy and the New Digital Serfdom“ behandele ich, was es heißt, wenn unsere Umgebung mit mehr Sensoren als je zuvor ausgestattet wird. Unsere Aquarien, intelligenten Fernseher, internetfähigen Heimthermostate, Fitnesstracker und Smartphones sammeln ständig Informationen über uns und unsere Umgebung. Diese Informationen sind nicht nur für uns wertvoll, sondern auch für Leute, die uns Sachen verkaufen wollen. Sie sorgen dafür, dass internetfähige Geräte so programmiert sind, dass sie Informationen teilen.

Nehmen wir zum Beispiel Roomba, den Roboter-Staubsauger. Seit 2015 haben die High-End-Modelle Karten der Häuser ihrer Benutzer erstellt, um sie bei der Reinigung effizienter zu navigieren. Aber wie Reuters und Gizmodo vor kurzem berichteten, kann iRobot – der Hersteller von Roomba – diese Karten der Privathäuser mit seinen Geschäftspartnern teilen.

Sicherheits- und Datenschutzverletzungen sind eingebaut

Wie der Roomba können auch andere intelligente Geräte programmiert werden, um unsere privaten Informationen mit Werbetreibenden über diverse Kanäle zu teilen, denen wir uns gar nicht bewusst sind. In einem Fall, der noch mehr Einblicke gewährte als der Roomba-Businessplan, sammelte ein Smartphone-gesteuertes erotisches Massagegerät namens WeVibe Informationen darüber, wie oft, mit welchen Einstellungen und zu welchen Zeiten es benutzt wurde. Die WeVibe-App schickte diese Daten an ihren Hersteller zurück, die sich bereit erklärten, einen Betrag in Millionenhöhe zur rechtlichen Streitschlichtung zu zahlen, als die Kunden dies herausfanden und gegen die Eingriffe in ihre Privatsphäre protestierten.

Diese heimlichen Datenverbindungen sind ein ernsthaftes Datenleck. Der Computerhersteller Lenovo hat seine Computer mit einem vorinstallierten Programm namens „Superfish“ verkauft. Das Programm sollte Lenovo – oder Unternehmen, die es finanziert haben – erlauben, gezielte Anzeigen in die Ergebnisse der Webseiten der Nutzer einzufügen. Die Art und Weise der Ausführung war extrem unsicher: Es wurde Web-Traffic ohne das Wissen des Nutzers einschließlich der Web-Kommunikation Benutzer generiert, von denen sie dachten, sie wären sicher verschlüsselt, wie Verbindungen zu Banken und Online-Shops für Finanztransaktionen.

Eigentum ist das Problem

Ein wichtiger Grund, warum wir unsere Geräte nicht wirklich kontrollieren, ist, dass verantwortliche Unternehmen sie immer noch „besitzen“, auch nachdem wir sie gekauft haben. So kann jeder ein hübsch aussehendes Kästchen voller Elektronik kaufen, das als Smartphone funktioniert, aber eigentlich kauft jeder nur eine Lizenz, um die verwendete Software nutzen zu dürfen. Das führt dazu, dass Unternehmen ihre Produkte über ihre Teilrechte auch nach dem Kauf kontrollieren können. Das ist so, als ob ein Autohändler ein Auto verkauft, sich aber sein Eigentum am Motor vorbehält.

Diese Art der Vereinbarung zerstört das Konzept des Grundbesitzes. John Deere hat den Landwirten bereits mitgeteilt, dass sie ihre Traktoren nicht tatsächlich besitzen, sondern nur die Software lizenzieren – sodass es ihnen nicht gestattet ist, ihre eigenen Landmaschinen zu reparieren oder in eine unabhängige Werkstatt zu bringen. Die Landwirte stellen sich einem solchen Vorhaben natürlich entgegen, aber vielleicht sehen es viele bei Smartphones nicht so eng, da diese vergleichsweise oft über Raten finanziert und ebenso oft weiterverkauft werden.

Wie lange wird es dauern, bevor wir erkennen, dass versucht wird, die gleichen modi operandi auf intelligente Häuser oder Fernseher in unseren Wohn- und Schlafzimmern, auf intelligente Toiletten und internetfähige Autos anzuwenden?

Zurück zum Feudalismus?

Die Frage danach, wer Eigentum kontrolliert, hat eine lange Geschichte. Im feudalen System des mittelalterlichen Europas besaß der König fast alles. Die Eigentumsrechte anderer waren also von ihrer Beziehung zum König abhängig. Die Bauern lebten auf dem Lande, die der König einem örtlichen Herrn gewährte und die Arbeiter hatten nicht immer Eigentum an den Werkzeugen, die sie für die Landwirtschaft oder andere Geschäfte wie Zimmerei oder in der Schmiede benutzten.

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich westliche Volkswirtschaften und Rechtssysteme zu unseren modernen, kommerziellen Vorstellungen: Menschen und Privatunternehmen kaufen und verkaufen oft selbst Sachen und eigene Grundstücke, Werkzeuge und andere Gegenstände. Abgesehen von einigen grundlegenden Regierungsregeln wie Umweltschutz und öffentlicher Gesundheit, schränken übrige Systeme den heutigen Besitz nicht mehr ein.

Dies bedeutet, dass beispielsweise eine Autofirma den einzelnen Verbraucher nicht davon abhalten kann, ein Auto in einem kreischenden Rosaton zu lackieren oder das Öl zu wechseln, egal, welche Reparaturwerkstatt damit beauftragt wird. Er kann sogar versuchen, sein Auto selbst zu modifizieren oder zu reparieren. Das Gleiche gilt für Fernseher, landwirtschaftliche Maschinen oder Kühlschränke.

Doch die Erweiterung des Internets scheint uns zurück zu etwas Ähnlichem wie diesem alten Feudalmodell zu bringen, wo die Menschen nicht die Gegenstände besaßen, die sie jeden Tag benutzten. In dieser Version des 21. Jahrhunderts verwenden Unternehmen das Recht des geistigen Eigentums, um Ideen zu schützen – um physische Objekte zu kontrollieren, von denen Verbraucher denken, sie zu besitzen.

Kontrolle über geistiges Eigentum

Ich nutze ein Samsung Galaxy. Google steuert das Betriebssystem und die Google Apps, die ein Android-Smartphone zum Laufen bringen. Google lizenziert sie an das Unternehmen Samsung, das eine eigene Änderung an der Android-Oberfläche vornimmt und mir das Recht, mein eigenes Telefon zu benutzen, unterlizenziert – oder zumindest wird dies von Google und Samsung behauptet. Samsung schließt dann Vereinbarungen mit Softwareanbietern, die Verbraucherdaten für eigene Zwecke nutzen möchten.

Dieses Modell ist aus meiner Sicht fehlerhaft. Wir müssen das Recht haben, unser Eigentum zu reparieren. Wir brauchen das Recht, invasive Werbetreibende von unserer Elektronik fernzuhalten. Wir brauchen die Möglichkeit, heimliche Datenverbindungen zu kappen – nicht nur, weil wir nicht ausspioniert werden wollen, sondern auch, weil solche Hintertüren enorme Sicherheitsrisiken bergen, wie die Geschichten von Superfish und dem gehackten Aquarium zeigen. Wenn wir nicht das Recht haben, unser Eigentum zu kontrollieren, ist das Eigentum auch nicht wirklich unseres. Wir sind nur digitale Bauern, die Dinge, die wir gekauft und bezahlt haben, nach der Laune unseres digitalen Herrn nutzen.

Auch wenn sich das jetzt düster anhört, gibt es Hoffnung. Diese Probleme werden schnell zu Albträumen öffentlicher Beziehungen für beteiligten Unternehmen. Es gibt ernsthafte Unterstützung von verschiedenen Parteien für Entwürfe zum Recht auf Reparatur, die Eigentumsbefugnisse für Verbraucher wiederherstellen.

In den letzten Jahren haben wir Fortschritte bei der Rückgewinnung des Eigentums von Möchtegern-Digitalbaronen gesehen. Wichtig ist, dass wir erkennen und es ablehnen, was diese Unternehmen zu tun versuchen, dass wir entsprechend kaufen, unsere Rechte ausüben, unsere intelligenten Immobilien nutzen, reparieren und modifizieren und die Bemühungen unterstützen, diese Rechte zu stärken. Die Idee des Eigentums ist in unserer kulturellen Phantasie immer noch mächtig und sie wird nicht so einfach sterben. Das gibt uns ein Zeitfenster, das wir ausnutzen sollten.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Ritter“ by NadineDoerle [CC0 Public Domain]


The Conversation

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • FACEBOOK heise: Facebook-Seite sammelt Kinderbilder: Eine Facebook-Seite mit dem mehrdeutigen Namen „SAsha TIschREin“ sammelt Bilder von Säuglingen und Kleinkindern. Die Bilder wurden ursprünglich von stolzen Eltern hochgeladen, die die Fotos von ihrem Nachwuchs in dem sozialen Netzwerk geteilt haben. Jedoch sind auf einigen der Bilder auch Kinder zu sehen, die fast nackt in der Badewanne oder am Strand sind. „Das Phänomen ist in unserem Fachdezernat Cybercrime bekannt“, sagt ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes. „Eine Straftat lässt sich daraus nicht ableiten, da die Eltern in der Regel diese Bilder posten und entsprechend freigeben.“ Somit sei der Zugriff auf die jeweiligen Bilder erlaubt. Auf eine Anfrage via Facebook-Nachricht antwortet ein Administrator: „Viele FB Nutzer schmeißen ihre Informationen durchs www wie Konfetti. Genau das wollen wir aufzeigen. Besonders liegt uns der Schutz von Kinderbildern am Herzen. Das www ist voll von üblen Menschen, die diese Bilder für ihre Zwecke missbrauchen und dem wollen wir entgegen wirken.“

  • POST golem: DHL will Smart in Berlin zur Paketstation machen: In Berlin haben sich 100 Besitzer eines Smarts gemeldet, um bei einem Pilotversuch der DHL mitzumachen, wie die Berliner Morgenpost berichtet. Dabei wird der Kofferraum des Fahrzeugs zur mobilen Packstation umfunktioniert. Die Besitzer tragen dies bei der Bestellung ins C/O-Feld ein und generieren damit einen Code. Diesen muss der Zusteller über die App eingeben, wenn er sich dem Smart nähert. Dadurch öffnet sich der Kofferraum und der Zusteller kann das Paket dort hinterlegen.

  • WIRTSCHAFT futurezone.at: Deutsche Unternehmen drängen in chinesischen Online-Handel: Deutschlands Discount-Marktführer Aldi wagt den Schritt nach China – allerdings nicht mit eigenen Läden, sondern per Internet. Ab Frühjahr 2017 werden chinesische Kunden auf einem Online-Marktplatz des E-Commere-Riesen Alibaba, unter anderem Wein, Snacks und Frühstücksprodukte aus dem Aldi-Eigenmarkensortiment bestellen können. „Wir sind davon überzeugt, dass auch chinesische Kunden ein großes Interesse an der Qualität und den günstigen Preisen haben, die wir ihnen bieten können“, begründete der Aldi-Landesgeschäftsführer China, Christoph Schwaiger am Donnerstag den Schritt.

  • SNAPCHAT t3n: Snapchat-Aktie startet mit 41 Prozent Gewinn: Dank der hohen Nachfrage lag der Einstandskurs der am Donnerstag unter dem Kürzel SNAP erstmals an der New York Stock Exchange gehandelten Papiere der Snapchat-Mutter Snap mit 24 Dollar rund 41 Prozent über dem Ausgabepreis von 17 Dollar. Die Platzierung erreichte ein Volumen von 3,4 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro). Snap war zum Börsendebüt insgesamt rund 24 Milliarden Dollar wert. Schon vor dem Snap-Börsengang war die Preisspanne für die Ausgabe der Aktien wegen großer Nachfrage nach oben korrigiert worden – von 14 bis 16 Dollar auf 17 Dollar.

  • SMARTHOME Welt: Das kann die intelligente Heimbeleuchtung von Ikea: Unter dem Namen „IKEA Tradfri“ (schwedisch für „drahtlos“) vertreibt IKEA intelligente Smarthome-Produkte. Zum Sortiment gehört auch eine Leuchte, deren Farbtemperatur in drei Stufen angepasst werden kann – von kalt bis warm. Die Steuerung funktioniert dabei über eine Fernbedienung, die auch über eine Wandhalterung verfügt. Konkurrenzprodukte wie etwa die Philips Hue White Ambiance bieten zudem eine WLAN-Funktion an, sodass die Leuchte über das Smartphone gesteuert werden kann. Das ist bei der IKEA-Leuchte nicht vorgesehen, wodurch das Gerät allerdings konkurrenzlos einfach zu installieren ist.

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Neun innovative Smart-Home-Gadgets

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Vielen ist Smarthome inzwischen ein Begriff. Nur was alles für praktische Gadgets unter diesen Begriff fallen, ist einem manchmal gar nicht so richtig bewusst. In erster Linie schießt uns als erstes der Gedanke ‚Sicherheit für Zuhause‘ in den Kopf. Gibt man ‚Smarthome‘ bei Google ein, wird man direkt auf die verschiedensten Kameras, Alarmanlagen, Heizkörperthermostate oder auf Einsteigerpakete für das sichere Zuhause von verschiedenen Anbietern hingewiesen.

Viele Artikel sind sehr praktisch und erweisen sich als äußerst nützlich. Doch gibt es da nicht noch etwas mehr? Etwas, was praktisch ist, für Sicherheit des Eigenheims sorgt und einem als Helfer für den Alltag dienen kann, wenn nicht gar für unterwegs?

Ich habe mich mal auf die Suche gemacht, um herauszufinden, wofür Smarthome eigentlich noch steht und welche ausgefallenen Ideen uns zu Gute kommen können. Im Folgenden stelle ich euch diese innovativen Artikel einmal genauer vor. Neben Überwachungskameras, die man auch anderweitig einsetzen kann, wird euch auch der eine oder andere Roboter über den Weg laufen. Ich wünsche viel Spaß!

Gigaset Elements Safety

Bei diesem Alarmsystem kann man Sicherheit gut mit Praktischem verbinden, denn die Kamera dient eher der Innenraumbeobachtung. Hier hat man einen guten Überblick für sämtliche Aktivitäten daheim: Ist das Kind sicher angekommen? Liegt der Hund schon wieder auf dem Sofa? Habe ich vergessen, die Fenster zu schließen? All diese Fragen können mit diesem System außerhalb des Hauses geklärt werden. Zudem sendet es Push-Nachrichten an den Besitzer, wenn Unbefugte sich Zugang verschaffen wollen. Das Starter Set gibt es schon für rund 125 Euro bei Amazon. Im Test gibt es gemischte Meinungen über das System, da es der Funktion einer richtigen Alarmanlage nicht nachkommt. Dennoch ist Gigaset Elements Safety sehr gut für alle geeignet, die ihr Zuhause gerne auch von außerhalb im Blick behalten.

Amazon Alexa Echo

Der Amazon Lautsprecher beantwortet Fragen, beispielsweise nach dem Wetter oder der Verkehrslage, spielt Musik auf Kommando oder führt Bestellungen über den Amazon Shop aus. Er nennt wichtige Termine und ist auch sonst eine nützliche Hilfe für den Alltag. Allerdings ist Alexa datenschutztechnisch sehr umstritten, da Aufnahmen direkt in die USA gesendet werden, wie es von manchen Seiten heißt. Amazon garantiert dagegen, dass erst dann die Verbindung zum Server aufgebaut wird, wenn die Namensnennung „Alexa“ erfolgt ist. Der Preis liegt bei etwa 180 Euro und ist daher noch etwas teuer für die kleinen Mängel wie schlechter Sound oder die Einrichtung des Geräts, die es noch zu verbessern gilt.

Durch die dazugehörige App und den vielen weiteren Zusätzen, die noch für die nächste Zeit angekündigt sind, ist Alexa eine wirklich innovative Idee und schneidet im Test befriedigend ab.

HiMirror

Der Traum einer jeden Frau wird endlich wahr: Ein intelligenter Spiegel, der uns täglich auf dem Laufenden über unsere Haut und die darunterliegenden Hautschichten hält und zudem noch wertvolle Pflegetipps gibt. Er analysiert die Porenbeschaffenheit, Falten und Flecken im Gesicht und reagiert mit nützlichen Anregungen und Anwendungen. HiMirror ist dabei auf die Anonymität seiner Kunden bedacht und verschlüsselt die gesammelten Daten, bevor diese gespeichert werden. Der intelligente Spiegel wertet die Daten aus und kann somit über Ergebnisse von langfristigen Pflegephasen der Haut berichten. Eine App dient dazu auch die Pflegetipps unterwegs bei sich zu haben. Für etwa 190 US-Dollar kann man den Spiegel in den USA erwerben.

EIGHT-Bettlaken

Egal ob Schlafzyklen, Schlafdauer oder Temperatur – beim EIGHT-Bettlaken wird all das gemessen, denn es handelt sich um ein elektronisches Laken, das die Schlafdaten auswertet und analysiert. Per Sensor wird zudem die Temperatur mit Hilfe eines Thermostats geregelt. Das Laken arbeitet nach dem Prinzip ‚If This Then That‘ (IFTTT) – wenn das Licht ausgeschaltet wird oder einen Tweet mit „Gute Nacht“ versendet. Die Preise liegen je nach Größe zwischen 224 Euro und 256 Euro.

Amphiro a1 basic

Eine nützliche und vor allem intelligente Wasserverbrauchsanzeige für die Dusche: Während das Wasser läuft, zeigt Amphiro a1 basic den Verbrauch und die Temperatur an. So behält man seinen Wasserverbrauch schon in der Dusche im Blick. Für etwa 70 Euro kann man sich das Produkt in seine Duschkabine hängen und auch im Test schneidet es gut ab und erhält eine gute Bewertung.

Pillo

Pillo ist ein kleiner Roboter, der nicht nur mit seinen Kulleraugen überzeugt, sondern uns auch daran erinnert, die Medikamente nicht zu vergessen. Er erkennt seinen „Besitzer“ durch eine kleine Kamera und spricht ihn direkt an, wenn es Zeit ist, die Tabletten einzunehmen. Diese bewahrt er in seinem Inneren auf und kann diese sogar selbstständig nachbestellen. Sollten Medikamente vergessen werden, sendet er im Notfall eine SMS an das mit ihm verbundene Smartphone. Aber Pillo sorgt sich nicht nur um seinen Besitzer, sondern um die ganze Familie und so sagt er auch Bescheid, wenn andere Familienmitglieder die Einnahme von wichtigen Tabletten vergessen haben. Und Pillo kann noch mehr: er beantwortet Fragen zum Thema Ernährung. Im Juli 2017 soll der kleine Helfer im Handel erhältlich sein.

Nuvap N1

Ein intelligentes Gerät zur Schadstoffkontrolle im eigenen Haus oder in der Wohnung. Es misst 24 verschiedene Parameter und ermittelt nach deren Gefährlichkeit oder Harmlosigkeit. Zu seinen Aufgaben gehören das Messen von Luftfeuchtigkeit, das Erkennen von Rauchbildung, Alarmauslösung und vieles mehr. Außerdem lässt es sich mit dem Smartphone vernetzen, sodass man alle Messwerte immer im Überblick hat. Mit ca. 600 Euro ist es allerdings als spontane Anschaffung sehr teuer.

I lock it

Ein sich automatisch schließendes Fahrradschloss – auf ein Schlüssel kann also verzichtet werden, da es sich durch die Bluetooth Low Energy Technology eigenständig auf- und wieder abschließt . Entfernt sich der Fahrradbesitzer, schließt es sich automatisch ab; kommt er wieder näher, öffnet es sich. Macht sich ein Dieb an dem Rad zu schaffen, sendet das Fahrradschloss eine Nachricht an das Smartphone des Fahrradbesitzers und sendet ebenfalls einen Alarm aus. Ziemlich praktisch eigentlich! Ab Januar 2017 sollen die ersten Schlösser zu einem Preis von ca. 120 Euro ausgeliefert werden.

Gigaset G Tag

Zum Schluss gibt es noch ein weiteres innovatives Smarthome-Gadget von Gigaset: Ein Keeper, den man an einen Schlüssel oder anderen Dingen befestigen kann, die schnell verloren gehen können. Nachdem der Keeper am Gegenstand befestigt ist, kann man sich anhand der passenden App damit verbinden. Der Keeper macht sich durch ein LED-Licht oder ein Signal bemerkbar oder sendet eine Nachricht ans Smartphone. Dieser Smarthome-Artikel ist besonders nützlich für alle, die sich täglich auf die Suche nach irgendwelchen Schlüsseln, Brieftaschen opder anderen kleinen Dingen begeben. Das Dreier-Set kostet etwa 50 Euro und einzeln ca. 20 Euro. Auch im Test konnten die Keeper überzeugen und schneiden ziemlich gut ab.


Image „Smartphone“ by Terimakasih0 (CC0 Public Domain)


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  • AMAZON t3n: Schluss mit Fakes? Amazon-Rezensionen nur noch von Kunden mit 50-Dollar-Umsatz: Gefälschte Rezensionen sind ein großes Problem für Amazon, weil sie Kunden verunsichern und die Händler verärgern. Der E-Commerce-Riese geht schon seit längerer Zeit dagegen vor, aber jetzt wurde in den USA eine Umsatzhürde eingeführt. Nur Käufer oder Verkäufer, die Produkte in Höhe von 50 US-Dollar mit ihrem Account gekauft haben, dürfen auch Produkte bewerten. Mit diesem Verfahren sollen Fake-Accounts keine Rezensionen mehr abgeben können.

  • SMARTPHONE Süddeutsche Zeitung: Diese Smartphone-Tastatur will das Tippen revolutionieren: Swiftkey ist eine beliebte App, ein Mini-Programm für Smartphones und Tabletrechner: eine Tastatur, die treffsicher vorhersagt, welches Wort der Nutzer als nächstes eingeben will und Tippfehler korrigiert. Swiftkey hat gerade eine komplett überarbeitete Version seiner Tastatur auf den Markt gebracht. Bisher nur auf Englisch und nur für Handys mit Googles Betriebssystem Android. Andere Sprachen und Systeme sollen folgen.

  • SPOTIFY Gründerszene: Spotify soll Soundcloud-Übernahme verhandeln: Der schwedische Musikriese möchte das Berliner Startup SoundCloud übernehmen. Bereits im Juli wurde bekannt, dass die Investoren hinter SoundCloud einen Käufer suchen. Der gewünschte Kaufpreis liegt bei einer Milliarde US-Dollar. Aufgrund des hohen Preises ist es allerdings schwierig einen Käufer zu finden. Die Übernahme könnte Spotify mehr Musiktitel bringen und würde gleichzeitig einen Konkurrenten vom Markt nehmen.

  • GESUNDHEIT Handelsblatt: Digitale Gesundheitsangebote wachsen rasant: Der digitale Gesundheitsmarkt wächst rasant, wie eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger zeigt. Vor allem das Segment für mobile Dienste, wie zum Beispiel Apps für Smartphones, treibt mit einem jährlichen Wachstum von mehr als 40 Prozent die Digitalisierung der Branche voran. Apps sollen die Erstdiagnosen erstellen können und dem Benutzer bei Bedarf einen Arztbesuch oder direkt die passende Medikation empfehlen.

  • IKEA golem: Smarte Beleuchtung von Ikea: IKEA bietet ab Oktober 2016 LED-Leuchtmittel, LED-Lichtpaneele und Türen mit LED-Beleuchtung, die sich aus der Ferne dimmen oder farblich verändern lassen. IKEA Tradfri ermöglicht den Nutzern ihre Heimbeleuchtung mit einer Fernbedienung zu steuern. Dazu muss man einfach nur die bisher verwendeten Leuchtmittel gegen eine Tradfri-Lampe austauschen. Die Steuerungstechnik steckt im Leuchtmittel.

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  • TECHNOLOGIE sueddeutsche: Atomstreitkräfte der USA nutzen Floppy-Disks: Wer denkt, dass die Anfangs-Gadgets des Digitalen Zeitalters schon lange in ihren Technikgräbern ruhen, der hat sich geirrt. Aus einem Bericht des US-Rechnungshofes ging hervor, dass einige System und Programme, die von amerikanischen Behöreden benutzt werden, bis zu 50 Jahre alt sind. Das Finanzministerium soll eine Computersprache aus den Fünfzigern benutzen. Diese funktioniere nur mit der alten Hardware. Und sogar die Atomstreifkräfte, die die Kontrolle über die mächtigsten Waffen der USA haben, nutzt einen IBM Computer der Serie 1, der Raketen und Flugzeuge mit Atombomben koordiniert. Allerdings wird die veraltete Technologie dann doch bald in den verdienten Ruhestand geschickt. Im nächsten Jahr soll alles modernisiert sein, weil die Erhaltungskosten der Systeme zu hoch sei.
  • APPLE golem: Apple führt Gespräche über Elektrozapfsäulen: In den letzten Monate wurden die Gerüchte um das Apple-Car lauter. Der Gründer von Tesla, Elon Musk, sprach letztes Jahr in einem Interview davon, dass die Entwicklung und Produktion eine Elektroautos des Konzerns Apple ein „offenes Geheimnis“ sei. Nun gibt es neue Gerüchte. Apple soll mit verschiedenen Experten für Ladestationen geredet und sogar schon Ex-Mitarbeiter von BMW und anderen Autokonzernen angestellt haben, um mehr Wissen über Elektrotankstellen anzuhäufen.
  • SMARTHOME faz: Auch Apple will mit uns reden: Viele Haushalte sind schon mit den verschiedenen Appleprodukten ausgestattet. Mac, Macbook, iPad, iPhone, AppleTV. Nachdem der große Konkurrent Google vor kurzem Google „Home“ vorgestellt hat, will Apple nun nachziehen. Siri könnte dabei eine große Rolle spielen, denn Apple will bekanntlich Siri an Drittanbieter weitergeben, um die Software mit mehreren Apps kompatibel zu machen. Das könnte die Steuerung von Haushaltsgeräten vereinfachen.
  • ARCHITEKTUR cnet: Dubai unveils world’s first 3D-printed office building: Die Vereinigten Arabischen Emirate verdienen durch ihr Ölvorkommen und Investitionen in die verschiedensten Unternehmen viel Geld. Dieses Geld wird in die verrücktesten Projekte gesteckt. Eine Halle macht es in Dubai möglich Ski zu fahren, während draußen Temperaturen über 40 Grad herrschen. Und nun stellte Dubai das erste 3D-gedruckte Bürogebäude der Welt vor. „We implement what we plan and we pursue actions not theories. The rapidly changing world requires us to accelerate our pace of development as history does not recognize plans but achievements“, sagte der Vize-Präsident der Emirate.
  • GOOGLE mashable: Google may ’shame‘ carriers and manufacturers into updating Android faster: Google hat ein Problem mit Android und testet nun eine „Shame“ Liste, die zeigen soll, wie Up-to-Date verschiedene Updates von Android sind. Viele Features, die von Google auf Androidgeräten benutzt werden sollen, sind auf die neuesten Systemaktualisierungen angewiesen. Einige Anroid-Nutzer können erst nach Monaten der Veröffentlichung der neuesten Updates auch wirklich darauf zugreifen.
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5 Lesetipps für den 21. November

In unseren Lesetipps geht es um die Digitalisierung von Büchern, das Geheimnis der Passwörter, Uber, Erfahrungen mit dem Smart Home und Amazons Snapchat-Experiment. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALISIERUNG Wired: Allen B. Riddell digitalisiert Bücher, deren Regelschutzfrist abgelaufen ist: Die Netzpiloten-Autorin Katharina Brunner berichtet auf Wired.de über die Digitalisierung von gemeinfreien Werken. Ab dem ersten Januar nächsten Jahres werden nämlich die Werke von 1280 Autoren gemeinfrei. Da der Aufwand, all diese Werke zu digitalisieren, sehr hoch ist, hat Allen B. Ridell nun ein Algorithmus entwickelt, der die Werke mit Wikipedia abgleicht und basierend darauf ein Ranking erstellt, welches angibt, welche dieser Werke für die Allgemeinheit am wichtigsten sind. Zwar ist der Algorithmus noch lange nicht perfekt, doch vereinfacht er die Arbeit der Freiwilligen, die die Werke mit viel Mühe digitalisieren.

  • PASSWÖRTER New York Times: The Secret Life of Passwords: Jeder hat sie, jeder benutzt sie täglich: Passwörter. Mit ihnen werden Dokumente, Daten und vieles mehr vor unerlaubtem Zugriff geschützt. Doch auch wenn diese somit hauptsächlich zweckmäßig verwendet werden, steckt hinter ihnen oftmals weitaus mehr. Wie Ian Urbina in einer Reportage für die New York Times untersucht hat, verstecken sich in den Passwörtern unsere persönlichen Hoffnungen und Träume, unsere liebsten Erinnerungen und die tiefsten Bedeutungen. Oft verraten die Passwörter sogar mehr, als unsere Accounts hinter ihnen.

  • UBER Gründerszene: 7 Gründe, warum Uber auf dem besten Weg zum Mobilitätsgiganten ist: In den letzten Tagen hatten wir bereits zwei Mal einen Artikel über den Taxi-Konkurrenten Uber in den Lesetipps. Auch heute wollen wir euch einen interessanten Artikel über das Startup nicht vorenthalten, denn über Uber wird momentan einfach viel spannendes geschrieben. So hat Gründerszene nun sieben Gründe genannt, warum Uber auf dem besten Weg ist, der nächste Mobilitätsgigant zu werden. Trotz der negativen Presse in dieser Woche seien die zukünftigen Aussichten weiter rosig, wie sowohl die Wachstumsaussichten als auch die Möglichkeit weiteres Kapital zu erhalten, zeigen.

  • SMARHOME Golem: Smarthome: Das intelligente Haus wird nie fertig: Das Smart Home ist im Trend. Doch ist der Aufbau und die langfristige Anwendung eines vernetzten und intelligenten Zuhauses auch praktikabel? Ein Erfahrungsbericht auf Golem erklärt die Vorzüge, aber auch Nachteile und Herausforderungen des Smart Homes. Von der Planung über die schrittweise Umsetzung zeigt der Bericht, dass einmal angefangen das Smart Home süchtig macht und man nicht mehr aufhören kann sein Zuhause nach und nach weiter zu vernetzen und intelligenter zu machen.

  • AMAZON CNet: Amazon uses Snapchat to send exclusive deals: In nur einer Woche findet der alljährliche „Black Friday“ statt. Der Online-Versandhändler Amazon versucht sich im Rahmen des Shopping-Events dieses Jahr an einer neuen Form der Promotion. Via der Instant-Messaging App Snapchat verschickt Amazon von nun an Geschenkideen, Empfehlungen und exklusive Deals. Der Versandriese verstärkt damit seine Präsenz in den sozialen Medien – vor allem im mobilen Segment. Mittlerweile kaufen bei Amazon mehr als die Hälfte aller Nutzer über mobile Endgeräte ein. Amazon möchte deswegen nun auch versuchen hierüber die Kunden zu erreichen.

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