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solutions.hamburg: Kollaboration braucht aktives Zuhören

Vielleicht die beste Nachricht von der solutions.hamburg heute: Aktives Zuhören ist DER Softskill, den die Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Event immer wieder in Zusammenhang mit Kollaboration betonen. Wer Podcasts hört, ist also auf dem richtigen Weg. Und deshalb haben wir weiter unten auch ein rund zwanzigminütiges Interview [...]
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Schwarmdummheit: dullness of the crowd

Forscher an der ETH Zürich meinen, einen Nachweis erbracht zu haben, dass sozialer Einfluss die Intelligenz der Vielen (Schwarmintelligenz) verschlechtern kann. Jan Lorenz und Heiko Rauhut extrapolieren aus ihren Studien die These, dass die Finanzkrise ein besonders gutes Beispiel dafür sei, dass Massenentscheidungen zu einem Fiasko führen können. Denn dort hätten sich viele unter dem Einfluß fremder Entscheidungen in die „falsche“ Richtung beeinflussen lassen.

Der locus classicus des Begriffs kommt aus England, wo Anfang des 20. Jahrhunderts Francis Galton alle Besucher einer Viehzuchtversteigerung die Viecher per Karte nach Gewicht und Größe schätzen ließ und zu seiner Verwunderung feststellte, dass im Mittel die Schätzungen näher am richtigen Wert lagen als die einzelnen Schätzungen für sich genommen. Damit war der Beweis erbracht, dass die Masse klüger war als das Individuum.

Der weise Leser wird merken, dass hier das Mittel des Grundgesamts aller Schätzungen verglichen wird mit zufälligen einzelnen Bewertungen. Analog könnte ich sagen, ich kann eine bessere Aussage über die Klimazone eines mir unbekannten Ortes machen, wenn ich ein Jahresmittel der Temperatur habe als wenn ich einen beliebigen Wert aus dem Jahr nehme. Natürlich ist der Mittelwert aussagekräftiger, weil die Extremwerte wegfallen, was als Fehlerkorrektur zu bewerten ist. Bei einem einzelnen Wert kann ich gar keine Fehlerkorrektur ausführen…

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We are what we share! – Die Welt der Wikinomics

In der Vergangenheit definierte man sich darüber was man besitzt, heute definiert man sich darüber was man teilt. We are what we share! Ein Paradigmenwechsel, wenn nicht gar eine Revolution. Als Wikinomics bezeichnet der Kanadier Don Tapscott dieses Phänomen, bei dem sich Millionen vernetzter Menschen aktiv an der Realisation von Projekten und der Gestaltung von Innovation und sozialer Entwicklung beteiligen. Eine revolutionäre neue Form der freiwilligen Zusammenarbeit, welches unsere Wirtschaft grundlegend verändern könnte. Möglich gemacht hat dies erst das Internet, angefeuert durch die großen Errungenschaften der Massen-Kollaboration wie Wikipedia, Linux und Co.

Wikinomics verspricht, dass durch die gleichberechtigt koordinierte Nutzung des kollektiven Wissens über das Internet die menschliche Intelligenz und Kreativität besser genutzt werden können, als es in hierarchischen Organisationen möglich ist.

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