All posts under Routerzwang

5 Lesetipps für den 15. Juli

In unseren Lesetipps geht es um Journalismus in der Zukunft und von woanders für hier, Facebook, den Routerzwang und ein Medienprojekt über den ersten Weltkrieg. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS I Rhein-Zeitung: Die WM der Selfies war nur der Anfang: Für den Redakteur Marcus Schwarze von der Rhein-Zeitung zeigte die Weltmeisterschaft im Herrenfußball bereits erste Ansätze eines automatischen Journalismus, der seiner Meinung nach in ein oder zwei Jahren schon Alltag in den Redaktionen sein könnte. Dann werden wohl Maschinen einen Teil der Berichterstattung übernehmen.
  • FACEBOOK iRights.info: Was uns Facebooks Experimente lehren: Facebook experimentiert mit unseren Gefühlen, wie aus einer jüngst veröffentlichten Studie hervorgeht. Damit steht Facebook laut Danah Boyd nicht allein. Auf iRights.info schreibt sie, dass Medien und IT-Unternehmen das jeden Tag ebenfalls machen. Es führt aber vor Augen, dass wir weder Einblick noch Kontrolle über die Algorithmen der Unternehmen haben, die unsere Daten nutzen.
  • ROUTERZWANG Heise.de: Stellungnahmen zur Anhörung spiegeln massiven Widerspruch: Die Bundesnetzagentur hat die Stellungnahmen zum Thema Zwangsrouter lieblos veröffentlicht, wie Dusan Zivadinovic auf Heise.de berichtet. Nun hat ein anonymer Bearbeiter die Pro- und Kontra-Argumente aus den über 300 Eingaben extrahiert. Das ganze Ausmaß des Widerspruchs von Zwangsroutern wird so klar.
  • JOURNALISMUS II Nieman Journalism Lab:: How some news orgs use time zones to their advantage to operate 24/7: Über das Finale des an der Ostküste der USA ausgetragenen Stanley Cups haben die Eishockey-begeisterten Finnen von einem Reporter aus Australien erfahren, denn um am Morgen im eigenen Land immer die neuesten Nachrichten schon aufbereitet anbieten zu können, setzen immer mehr Medienunternehmen auf im Ausland stationierte Reporter. Joseph Lichterman stellt im Blog des Nieman Journalism Lab diese Praxis vor.
  • ERSTER WELTKRIEG MDR: Medienprojekt zeigt wie Weltkrieg das Leben veränderte: Mit dem Medienprojekt „Heimatfront 1914-1918 – Als hier alles anders wurde …“ versucht sich der MDR Sachsen-.Anhalt und die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt in einem interessanten Projekt, um den Kriegsalltag im heutigen Sachsen-Anhalt und den darauffolgenden Aufbruch in ein neues Zeitalter erlebbar zu machen. Interessant ist, neben der historischen und politischen Ebene des Bildungsprojektes, dass sich ein Öffentlich-Rechtlicher Sender als Akteur versucht.

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5 Lesetipps für den 7. November

In unseren Lesetipps geht es um nach Berlin geflüchtete Internetaktivisten, Springer will die VG Media das Leistungsschutzrecht wahrnehmen lassen, Kritik am Routerzwang, die Wiedereröffnung der Silk Road und Summly-Entwickler Nick D’Aloisio. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNETAKTIVISTEN Spiegel Online: WikiLeaks-Aktivistin Sarah Harrison in Deutschland: Seit dem Wochenende ist die britische Wikileaks-Aktivistin Sarah Harrison in Berlin und dies wird wohl erst einmal auch so bleiben, denn ihre Anwälte raten ihr von einer Rückkehr nach England ab. Damit entwickelt sich die Bundeshauptstadt langsam zum Zentrum von im Exil lebenden Internetaktivisten aus den USA und Großbritannien und damit wohl auch zum Wien des digitalen Spionagezeitalters.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Kress.de: Springer setzt bei Wahrnehmung des Leistungsschutzrechts auf die VG Media: Die Axel Springer AG will Abgaben aus dem Leistungsschutzrecht für Presseverleger von der Verwertungsgesellschaft VG Media eintreiben lassen. Das kündigte Vorstandschef Mathias Döpfner am Mittwoch bei einer Pressekonferenz an. Neben der VG Media hat auch die VG Wort vor, das bisher wirkungslose Leistungsschutzrecht für Presseverleger wahrzunehmen.
  • ROUTERZWANG Zeit Online: Experten kritisieren Einführung von Zwangsroutern: Mit dem Chaos Computer Club, den IT-Mittelstand und 19 Endgerätehersteller haben sich mehrere Organisationen und Verbände in ihren jeweiligen Schreiben an die Bundesnetzagentur gegen den Einsatz vorgeschriebener „Leitungsabschlussgeräte“ gewandt. Mit dem Routerzwang befürchten sie Nachteile für die Kunden und die Produzenten, denn die Einheitsrouter gelten als unsicher.
  • SILK ROAD 2.0 Ars Technica: Just a month after shutdown, Silk Road 2.0 emerges: Rund vier Wochen nach der Verhaftung von Ross Ulbricht, besser bekannt als Silk Road-Betreiber Dread Pirate, wird der digitale Marktplatz „The Silk Road“ wieder online gehen. Am Samstag ist die Neueröffnung unter neuem Management geplant. Die auf TOR und Bitcoins setzende Seite soll noch sicherer werden, wobei das nicht Ross sein Problem war: der Betreiber selbst war zu unvorsichtig, denn ihn zu verfolgen war für die Strafermittlungsbehörden in den USA leichter als die Seite direkt anzugreifen.
  • NICK D’ALOISIO WSJ.com: How Teen Nick D’Aloisio Has Changed the Way We Read: Diesen Monat wird Nick D’Aloisio 18 Jahre alt. Grund genug für das Wall Street Journal den britischen Wunderjungen vorzustellen, denn mit seiner App Summly hat D’Aloisio die Art wie wir lesen für immer verändert. Auch wenn wir das noch nicht ganz merken. Yahoo hat es bemerkt und Summly im März für 30 Millionen US-Dollar gekauft.

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