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Apple stellt iPhone Xs und iPhone Xs Max vor

iPhone Xs und iPhone Xs Max by Apple

Gestern (12. September 2018) hat Apple die neuesten iPhone Modelle vorgestellt – iPhone Xs und iPhone Xs Max. Bisher waren die iPhones mit Touch ID die beliebtesten auf dem Markt, sprich alles vom iPhone 5S bis iPhone 8 und iPhone 8 Plus. Mit dem iPhone X hat Apple zum ersten Mal Face ID vorgestellt. Für manche eine Revolution, für andere – beunruhigende News.

Gestern haben wir erfahren, dass Face ID die Zukunft des beliebten Smartphones darstellt. Sowohl iPhone Xs als auch iPhone Xs Max sind mit Face ID ausgestattet und verfügen über ein All-Screen OLED Multi-Touch Display. Im Vergleich: das iPhone 8 Plus dient dem User mit einem Widescreen LCD Multi-Touch Display. All-screen bedeutet, dass unten kein Platz mehr für einen Knopf ist – entsperren kann man das Handy schließlich mit Face ID.

Die größten Displays beim iPhone Xs und iPhone Xs Max

Apple geht in die Größe und stattet die neuen Modelle, Xs und Xs Max, mit den größten Super Retina HD Displays aus, genauso wie das iPhone X. Während das Display des iPhone 8 Plus 5,5 Zoll beträgt, geht es bei Xs bis 5,8 Zoll und bei Xs Max bis zu beeindruckenden 6,5 Zoll. Nur 3,2 Zoll weniger als das iPad.

Die fotografische Ausstattung

Genauso wie bei dem älteren Modell, haben wir bei den neuen iPhones eine duale 12-Megapixel Kamera mit Weitwinkel- und Teleobjektiv und den entsprechenden f/1.8 und f/2.4 Blenden. Xs und Xs Max verfügen über einen neuen Sensor, der schnelleren Autofokus ermöglicht. Weitere Verbesserungen am ISP, an der Neural Engine und verbesserte Algorithmen der Software bieten einen schönen Bokeh-Effekt bei Porträt-Fotos.

Die größeren Pixel, die bei Xs und Xs Max zu finden sind, verbessern die Qualität der Videoaufnahmen, auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Mit vier integrierten Mikrofonen ist es möglich, den Ton in Stereo aufzunehmen.

Apple iPhone Xs Max lifestyle by Apple

A12 Bionic und Neural Engine

Im Gegensatz zu iPhone X und iPhone 8 Plus, finden wir bei Xs und Xs Max einen neuen Chip – den intelligentesten und leistungsfähigsten Chip aller Zeiten, laut Apple. Durch die sechskern Fusions-Architektur mit zwei bis zu 15 Prozent schnelleren Performancekernen, bis zu 50 Prozent effizienteren Effizienzkernen, bis zu 50 Prozent schnellerem Vierkern-Grafikprozessor und mehr, bringt Apple die Leistung des Smartphones auf ein neues Level.

Was viele User erfreut, ist der verbesserte, schnellere Speichercontroller, der bis zu 512 Gigabyte iPhone-Speicher bereitstellt. Doch das bedeutet nicht, dass wir ab jetzt nur noch mit einem Ladekabel in der Tasche durch den Tag kommen. Zu all den verbesserten Fähigkeiten schafft es Apple, das iPhone Xs in eine 30 Minuten längere Akkulaufzeit auszustatten als das iPhone X, das iPhone Xs Max sogar in 90 Minuten längere Akkulaufzeit.

Die Neural Engine der nächsten Generation ermöglicht dem iPhone maschinelles Lernen in allen Bereichen der Nutzung. Dank des neuen 8-Kern-Designs kommt das iPhone auf bis zu fünf Billionen Berechnungen pro Sekunde, während der A11 Bionic im iPhone X gerade mal 600 Milliarden schafft. Das Machine-Learning System, Core ML der A12 Bionic Neural Engine, ist bis zu neunmal schneller als auf dem A11 Bionic und verbraucht dabei zehnmal weniger Energie.

Dual SIM und iOS 12

Apple führt zum ersten Mal die Möglichkeit ein, zwei SIM-Karten gleichzeitig zu verwenden. Dabei handelt es sich um eine nanoSIM (wie bisher auch) und einen digitalen eSIM. Durch eine Einstellung der primären und der sekundären Nummer, ist es auch erkennbar, welche Nummer kontaktiert wird. Das neue Modell in China wurde sogar mit zwei SIM-Slots ausgestattet, die Rücken an Rücken eingeführt werden können.

iPhone Xs und iPhone Xs Max kommen mit dem neuen Betriebssystem auf den Markt, iOS 12. Laut Pressemitteilung wird es für den User einfacher, Bilder wieder zu entdecken. Die Kommunikation mit Memoji und Animoji wird noch ausdrucksstärker und unterhaltsamer. Zum ersten Mal wird es einsehbar sein, wie viel Zeit man am Handy verbringt, denn iOS 12 zählt mit. Das wiederum kann mehr Kontrolle ins Leben eines Smartphone-Nutzers einführen. Neue Datenschutzfunktionen verhindern eine Nachverfolgung im Netz.

Preise und Verfügbarkeit

Apple durchbricht mit den neuen Modellen die 1.000 Euro Grenze. Das iPhone Xs fängt bei 1.149 Euro an und endet bei 1.549 Euro, das iPhone Xs Max bei 1.249 Euro bis 1.649 Euro. Die Modelle kommen in den drei gewohnten Farben: Silber, Space Grau und Gold.

Erhältlich sind die Modelle iPhone Xs und iPhone Xs Max ab Freitag (14. September 2018) in allen Apple Stores und bei autorisierten Händlern.


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OLED versus LCD: Was das neue iPhone-X-Display unterscheidet

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Beim iPhone-X-Display setzt Apple das erste Mal in der Firmengeschichte auf ein sogenanntes OLED-Panel. Es soll höhere Kontraste, dunklere Schwarztöne und buntere Farben bieten. Doch  Und warum geht Apple diesen Schritt überhaupt?

iPhone 8: Alles beim Alten mit LCD-Technik

Als Tim Cook letzten Herbst das iPhone 8 und iPhone 8 Plus präsentierte, war kaum jemand wirklich begeistert. Wenig hatte sich am Design geändert, zu klein die Unterschiede zu den Vorgängermodellen. Keine Frage, man hätte sich mehr einfallen lassen können für das Äußere der neuen iPhone-Generation, aber die Eigenschaften des verbauten LC-Displays lassen Produktentwicklern keine unendlichen Möglichkeiten. Denn: Das verbaute Display gibt den Gestaltern einige Faktoren vor, die sie einhalten müssen – den breiten Rand oben und unten – auch Bezel genannt – etwa.

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Bezel beim iPhone 8 in der goldfarbenen Variante. Image by Apple

Der im iPhone 8 verbaute Bildschirm mit einer Diagonale von 4,7 Zoll löst mit 750 x 1.334 Pixeln auf, bei einer Pixeldichte von 326 ppi. Apple setzt beim Display des iPhone 8 auf LCD- respektive IPS-Technik. Schon seit mehreren Generationen hat sich die grundlegende Technik der iPhone-Bildschirme nicht verändert.

So funktionieren Flüssigkristall-Displays

Schön und gut, dass Apple LCD- und IPS-Technik einsetzt. Aber was ist das überhaupt? Beide beschreiben, wie das Licht den Weg auf eure Augen findet. Und das ist gar nicht so einfach. Denn: „Liquid Crystal Displays“ setzen auf eine ganz spezielle Technik zum Brechen von Licht. Die unterste Schicht eines solchen LC-Displays besteht aus LEDs. Diese beleuchten den kompletten Bildschirm von hinten. Selbst, wenn ein Video ein komplett schwarzes Bild zeigt. Ihr seht deswegen vielleicht ein leichtes Hintergrundleuchten, welches durch die zusätzlichen Schichten des Bildschirms dringt.

Das ausgestrahlte Licht wird als erstes polarisiert: Das heißt, dass die Lichtwellen nur in einer bestimmten Strahlungsrichtung ausgestrahlt werden. Lichtquellen wie die Sonne oder LEDs strahlen ein ungeordnetes Licht aus, welches ein sogenannter Polfilter richtet. Das gerichtete Licht trifft dann auf die Schicht, die dafür verantwortlich ist, dass ihr farbige Bilder wahrnehmen könnt: Die Flüssigkristalle. Normale LCD-Panels besitzen eine Schicht mit dem Namen „Twisted Nematic“.

Display-Technologien im Vergleich
Die OLED-Technologie im iPhone-X-Display im Vergleich zur LCD-Technologie. Image by newhavendisplay

Durch eine Färbung der einzelnen Flüssigkristalle in den Farben Rot, Grün und Blau bekommt ihr einzelne Pixelfarben zu sehen und bunte Bilder entstehen. Eigentlich handelt es sich hierbei um eine subtraktive Farbmischung. Durch die Grundfarben kommt es euch aber so vor, als würde es sich um eine additive Mischung handeln. Die einzelnen Pixelfarben machen es möglich, alle möglichen Farben zu simulieren – um genau zu sein: Etwa 16 Millionen verschiedene. Die Farbe Lila wird beispielsweise durch eine Mischung der einzelnen Farbpixel Blau und Rot erzeugt.

Größerer Blickwinkel bei dünnen IPS-Displays

Die beim iPhone 8 und iPhone 8 Plus verbauten LC-Displays kennzeichnet ein weiteres Merkmal: Es handelt sich um IPS-Panels. IPS steht für In-Plane-Switching und beschreibt, wie das Licht polarisiert wird. Während bei normalen LC-Bildschirmen die oben genannte schraubenförmige Verzerrung zum Einsatz kommt, dreht sich bei der IPS-Technik einfach der komplette Kristall. Dadurch ist die Schicht vergleichsweise dünn.

Zusätzlich hat das den Vorteil, dass der Blickwinkel sehr viel größer ist. Ihr könnt das iPhone-Display aus fast jedem Winkel betrachten, ohne dass sich Farben verfälschen oder die Helligkeit abnimmt. Deswegen kommen IPS-Panels vor allem in hochklassigen Smartphones zum Einsatz.

IPS-Displays sind im Regelfall heller als andere Displays. Zusätzlich ist die Herstellung der IPS-Bildschirme vergleichsweise günstig. Die Technologie ist schon seit vielen Jahren erforscht, dementsprechend günstig ist die Massenproduktion. Zusätzlich qualifiziert der bereits erwähnte größere Betrachtungswinkel eine große Rolle bei der Auswahl der verbauten Displaytechnik. Aus all diesen Gründen setzt Apple schon seit vielen iPhone-Generationen auf IPS-Displays.

Das neue iPhone-X-Display: Aktivmatrix-OLED-Panel

Beim iPhone X verlässt Apple aber die bekannten Gefilde und wechselt auf eine neuere Technik. Dort kommt ein OLED-Panel zum Einsatz. Organische Licht-Emittierende Dioden – so die ausgeschriebene Abkürzung – funktionieren völlig anders als LC-Displays. Hier gibt es keine Polarisationsschicht. Zudem wird nicht das ganze Display hintergrundbeleuchtet. Im Prinzip besteht jeder Pixel im iPhone-X-Display aus drei einzelnen LEDs. Auch hier kommen wieder die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zum Einsatz, aus denen jede erdenkliche Farbe gebildet wird. Da die einzelnen Pixel Farben von sich geben, braucht es weder einen Polarisationsfilter noch Kristalle, die das Licht zurecht biegen.

iPhone X Display OLED-Aufbau
Der OLED-Aufbau im iPhone-X-Display. Image by HowStuffWorks

Etwas technischer erklärt: Zwischen einer Matrix-ähnlich angeordneten Anoden- und einer Kathoden-Schicht befinden sich organische Polymer-Strukturen. Wird zwischen einer der Anoden- und Kathodenstreifen eine Spannung angelegt, erhellt sich das Polymer und ihr könnt Farben sehen. Abhängig von der unter Spannung stehenden Matrix bilden sich unterschiedliche Strukturen, die euer Auge schließlich als Bild wahrnimmt.

Deswegen nutzt Apple OLED statt LCD

Die schlanken Maße sind aber nicht der einzige Grund, warum Apple auf die OLED-Technik setzt. Einer der Hauptgründe ist, dass die obere Aussparung für Kameras und Lasertechnik mit einem normalen LC-Screen nicht möglich gewesen wäre. LCDs benötigen rechteckige Muster, nur OLED-Bildschirme sind in der Lage, Aussparungen zu besitzen. Apple wird die OLED-Technik mit Sicherheit aber auch nutzen, weil die Farbwiedergabe besser ist als bisher. Zwar besteht der kalifornische Konzern darauf, dass die bisher eingesetzten Displays mit der „Retina“-Bezeichnung besonders scharf und knackig seien. OLED-Screens sind aber noch einmal ein ganzes Stückchen besser.

Zudem sind OLED-Bildschirme ein ganzes Stück dünner. Das bemerkt ihr vor allem beim Fernsehern: OLED-TVs sind in der Regel weniger als einen Zentimeter dick, während vergleichbare LCD-Fernseher normalerweise um die fünf Zentimeter messen. Das lässt sich auch auf Smartphone-Displays transferieren: Das dünnste OLED-Display besitzt eine Dicke von weniger als 0,3 Millimetern – und dabei handelt es sich nicht um eine Studie, sondern tatsächlich eingesetzte Technik. Durch die Möglichkeit, nur einzelne Pixel zu beleuchten statt den ganzen Screen, sparen OLED-Displays sogar Energie.

OLED-Produktion gestaltet sich schwierig

Trotz der Massenproduktion für Smartphones wie dem Samsung Galaxy S8 und dem iPhone X – ist es recht schwierig, OLED-Panels herzustellen. Das Risiko eines Defektes ist wegen der Einzel-Ansteuerung jeder einzelnen LED höher als bei einem herkömmlichen LC-Screen. Zu Anfangszeiten der Produktion fielen rund 50 Prozent aller hergestellten Displays in der Qualitätskontrolle durch, weil einzelne Pixel nicht funktionierten.

Übrigens: Die Displays des iPhone X produziert Apple nicht selbst. Der größte Konkurrent liefert die Bildschirme: Samsung. Tatsächlich baute der koreanische Konzern extra für die iPhones ihre Produktionsstätten aus. Keine andere Firma auf der Welt ist in der Lage, ein iPhone-X-Display herzustellen. Umso ironischer ist es, dass Apple sich genau auf diesen großen Kontrahenten verlassen muss. Apple ist bereits sehr aktiv und möchte selbst OLED-Bildschirme produzieren. Eigene Produktionsstätten sind schon seit Jahren in Planung. Bis es so weit ist, wird mit Sicherheit noch etwas Zeit vergehen. Samsung nutzt diesen Vorteil und verbessert währenddessen laufend die OLED-Technik.

Viele Vorteile bei einem Nachteil

OLED ist energiesparender, dünner, kontrastreicher, farbenfroher und bietet völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten für Telefone. In Zeiten von Displays, die über den ganzen Bildschirm gehen, sind sie eigentlich unerlässlich. In so vielen Aspekten lohnt es sich, OLEDs statt IPS-Panels zu verbauen. Und trotzdem gibt es eine Stelle – im wahrsten Sinne des Wortes – an dem OLEDs noch nicht optimiert sind.

Das große Problem nennt sich Burn-In: Bestimmte Bereiche des Displays, die immer die gleichen Bildinformationen anzeigen, bekommen bei manchen iPhones eine Färbung. Der Strich am unteren Ende des Bildschirms brennt bei einigen Bildschirmen dauerhaft ein. Das äußert sich beim iPhone-X-Display durch einen Blaustich. Auch Apps vom Startscreen könnten sich für immer einbrennen. Laut Apple ist dieses Problem nur ausnahmsweise ein Fall für den Support. Und ganz ehrlich: Sollte euer Bildschirm das Burn-In-Phänomen zeigen, fällt es in den meisten Fällen nur bei genauer Betrachtung auf. Außerdem haben nur sehr wenige Bildschirme das Burn-In-Problem und clevere Forscher werden in wenigen Jahren das Problem lösen.

Daher ist es letztlich nicht wesentlich, ob ihr euch für ein iPhone 8 oder 8 Plus mit LCD oder ein iPhone X mit OLED entscheidet. Beide Technologien bieten Spitzenleistungen und sind von Apple gut umgesetzt. Große Teile der Konkurrenz schauen im Vergleich zur Apple-Technik doof aus der Wäsche.

iPhone X bei Amazon aussuchen (Provisions-Link)
iPhone 8 bei Amazon aussuchen (Provisions-Link)

ModellDisplaydiagonaleAuflösung
Pixeldichte
Max. Helligkeit
Kontrast
iPhone 84,7 Zoll

5,8 Zoll
1334x750 Pixel326 ppi
620 Nit
726 Nits
iPhone 8 Plus5,5 Zoll1920x1080 Pixel
401 ppi
620 Nit
1.300:1
iPhone X5,8 Zoll2436x1135 Pixel456 ppi726 Nits1.000.000:1

Dieser Artikel erschien zuerst auf Netzpiloten Apple.


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  • FISKER golem: Fisker-Elektroauto soll in 9 Minuten Strom für 200 km laden: Wie zu erwarten bekommt Tesla jetzt Konkurrenz. Im Januar soll auf der CES 2018 ein neues Elektro-Auto von Fisker vorgeführt werden, welches insgesamt um die 640 Kilometer schafft. Durch eine Graphen-Batterietechnik soll es dem Auto möglich sein in nur 20 Minuten auf 200 Km aufgeladen zu sein. Eine autonome Fahrtechnik sei laut dem Hersteller auch schon geplant, stecke jedoch derzeit noch in der Entwicklung. Das Modell ist zukünftig ab 130.000 US-Dollar zu haben, wer sich jetzt schon ein Modell reservieren möchte, zahlt 2000 US-Dollar als Anzahlung. Gute Neuigkeiten für alle, die noch warten können: Ein kostengünstigeres Modell für 34.000 US-Dollar soll 2020 folgen.

  • ROBOTIK heise: Robotik- und KI- Experten warnen vor autonomem Kriegsgerät: Damit KI und Robotik in Zukunft nicht für autonome Kriegsgeräte missbraucht werden, wollten sich eine zusammengestellte Expertengruppe, in der auch Tesla-Chef Elon Musk sitzt, zum Montag das erste Mal treffen, welches jedoch bedauerlicherweise nicht stattfand. Dennoch sind ihre gemeinsamen Bedenken bezüglich Künstlicher Intelligenz als Waffe nicht ganz unbegründet, so könnte diese nämlich zukünftig in den Händen von Terroristen einen großen Schaden anrichten. Dass Elon Musk Mitglied der neuen Expertengruppe angehört, ist nicht weiter verwunderlich, da er schon vor einiger Zweit begann auf die Gefahren durch den Missbrauch von KI aufmerksam zu machen.

  • ADIDAS t3n: Automatisierte Sneaker-Fabrik: Adidas startet Serienfertigung eines Schuhs aus dem 3D-Drucker: Das Adidas zukunftsorientiert ist, zeigt die Marke indem sie mit dem Silicon-Valley-Startup Carbon jetzt an Schuhen aus dem 3D-Drucker arbeitet. Schon dieses Jahr werde die ersten 5.000 Serienmodelle geliefert, wenn es nach Plan läuft. Doch ist nicht nur die Produktionstechnik zukunftsweisend, auch die Mitarbeit bei der Verarbeitung der Schuhe, da die knapp 160 Mitarbeiter nun auch mit Robotern des deutschen Herstellers Kuka zusammenarbeiten. Durch diese neue Technologie wird es Adidas nicht nur möglich sein seinen Kunden individuellere Ware liefern zu können, sondern das auch schneller. Die übliche Produktionsdauer von über einem Jahr würde sich auf eine Woche verkürzen. Ein Preis wurde für dieses Produkt bis dato noch nicht genannt.

  • APPLE wired: Kommt Apple Pay schon im September nach Deutschland?: Einige Gerüchte, dass der mobile Zahldienst Apple Pay bereits im September rauskommt, stützen sich auf die Informationen, dass die Zusammenarbeit mit den Direktbanken bereits abgeschlossen werden konnte. Praktisch wäre dies für das Unternehmen schon, da auch demnächst das iPhone 8 herauskommt und mit diesem bzw. einer Apple Watch bezahlt werden kann. Doch die Gerüchte bleiben fraglich, denn bei der Bekanntgabe welche neuen Länder einen Apple Pay-Start bekommen könnten, war Deutschland noch nicht genannt worden.

  • NETFLIX N24: Netflix weiß schon genau, was Sie sehen wollen: Man hat sich öfter eine Komödie angeschaut und bei Action-Filmen nach zwei Minuten abgebrochen? All das kann der Streaming-Anbieter für seine Recherche nutzen, um so seinem Kunden spezifische Film- und Serienvorschläge zu machen. Doch Netflix-Manager Todd Yellin ist sich auch bewusst, dass es so einfach nicht ist. Würde man dieser Analyse stur folgen, würde dem Kunden keine Abwechslung mehr geboten, sein Horizont nicht erweitert werden. Zudem sei es wichtig für das Unternehmen attraktiv und abwechslungsreich zu bleiben, da auch die Konkurrenz wie Amazon schon längst Daten nutzen könnten um wiederum ihre Kunden an sie zu binden. Der Wettstreit der Streaming-Anbieter hat also schon längst begonnen.

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  • TWITTER zeit: Twitter bleibt im Iran formell verboten: Was in unserem Alltag für den Großteil regulärer und selbstverständlicher Bestandteil ist, wird im Iran schon schwieriger. Dort sind soziale Medien verboten. So auch der Kurznachrichten-Dienst Twitter. Den Dienst und andere Netzwerke nutzen laut einer Studie mehr als die Hälfte aller Iraner, obwohl sie verboten sind. Selbst hochrangige Offizielle, wie Präsident Hassan Ruhani, nutzen den Dienst, verboten soll er aber trotzdem bleiben. Daran hält die Justiz weiterhint fest.

  • BUNDESTAGSWAHL welt: Google zeigt, was Deutsche zur Bundestagswahl suchen: Schulz oder Merkel – in etwas mehr als einem Monat müssen sich die wahlberechtigten vor den Wahlurnen genau dieser Frage stellen. Wie in so vielen Belangen informiert sich der digitale Wähler im Netz und über Suchmaschinen. Auf der Website 2q17 präsentiert Google jetzt sein neues Datenprojekt zur Bundestagswahl in Deutschland. Dort zeigt der Konzern, was die Deutschen zur Wahl im September interessiert und wonach sie suchen.

  • HACKER heise: Erpressung von HBO: Hacker veröffentlichen mehr Material: Bereits seit einigen Wochen darf sich einer der größten TV-Sender der USA, der Bezahlsender HBO, mit Hackern herumschlagen. Rund 1,5 Terabyte Daten wurden kopiert und so schaffte es auch die damals aktuelle Folge der Erfolgsserie „Game of Thrones“ noch vor dem offiziellen Start ins Netz. Die Hacker, die sich auch als „White Hat“ bezeichnen, drohten aktuell mit der Veröffnetlichung weiteren Materials. Dieses Mal soll sich aber kein Material der beliebten HBO-Serie „Game of Thrones“ unter den Veröffentlichungen befinden. Sie hatten eine unbekannte Summe in Bitcoins verlangt, die innerhalb einiger Tage gezahlt werden sollte. 

  • E-COMMERCE t3n: Lieferservice: Discounter Aldi greift Amazon Fresh auf US-Markt an: Amazon ist nicht immer der erste Konzern, der bestimmte Dienste anbietet, aber mausert sich oft zum Platzhirsch. So scheint dies auch der Fall beim Konzept Amazon Fresh, einem Lieferservice, der frische Lebensmittel bringt. In Deutschland verzichtet Aldi bisher auf einen Bringdienst für Lebensmittel. In den USA startet der deutsche Discounter dagegen einen solchen Lieferservice und macht Amazon Fresh damit ganz klar Konkurrenz.

  • APPLE golem: Telekom bietet iPhone-8-Reservierung an: Alle Jahre wieder scharen sich die Apple-Jünger im September um die App-Stores, in der Hoffnung eines der heiß ersehnten Smartphones zu ergattern. Traditionsgemäß werden dann die neuen Modelle vorgestellt. Die Telekom verspricht, Kunden per SMS oder E-Mail zu informieren, wenn die Geräte angekündigt wurden. Wer dann bestellt und das elektronische Ticket vorzeigt, soll das gewünschte Gerät früher bekommen als andere Kunden. 

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  • MOZILLA golem: Mozillas Send erlaubt einfachen Datentausch: Mit Send wagt Mozilla jetzt etwas Neues. Der Austausch von größeren Daten (bis zu ein GByte) sollte somit zukünftig kein Problem mehr sein. Momentan ist Send jedoch noch in der Testphase. Trotz der Funktion, dass die Daten nach einmaligem Herunterladen bzw. nach spätestens 24 Stunden gelöscht werden, gibt es noch Bedenken im Bereich des Datenschutzes, da die gelöschte Datei eventuell auch wiederhergestellt werden kann und somit an eine Drittperson weitergereicht werden könnte.

  • DIGITAL t3n: Digitales Zeitalter: So verschieben sich jetzt die Machtverhältnisse: Wo wollen und können deutsche Unternehmen mit ihrer Innovationsfähigkeit noch hin im Zeitalter von internationaler Konkurrenz wie China und Co.? Eine Frage, die sich mehr denn je gestellt wird. In Zusammenarbeit mit der TU München wurde daher eine Studie durchgeführt um wesentliche Hinderungsgründe aus zu arbeiten. „Das Streben nach Perfektion“ und die fehlende Risikobereitschaft seien unter anderem dafür verantwortlich, dass sich deutsche Unternehmen nicht in der Schnelligkeit entfalten wie ihre Konkurrenz.

  • APPLE horizont: Apple: Erste Details zu neuen Produkten: Apple hat in den letzten Tagen seine neu geplanten Artikel vorgestellt, unter ihnen auch die neue Apple Watch. Direkt in das Mobilfunknetz könnte sie dann auch ohne iPhone Kurznachrichten verschicken, Musik streamen und Anrufe machen. Genauere Informationen wie genau diese Funktion dann auch umgesetzt werden kann, gab es bisweilen noch nicht von Apple. Ein weiteres Produkt ist selbstverständlich das iPhone 8, mit 1.000 US-Dollar das wohl teuerste bis dato. Eine Innovation sei die Gesichtserkennung, die es dem Nutzer ermöglicht via eigenem Gesicht das Smartphone zu entsperren.

  • KLIMAWANDEL heise: Geo-Engineering: China betreibt eines der größten Forschungs-Programme weltweit: Der Klimawandel ist ein akutes Problem unserer Gesellschaft, was behoben bzw. Aufgehalten werden muss. China ist eines der Länder, dass sich diesem Problem annimmt und in Forschung für Maßnahmen gegen den Klimawandel investiert. Seit drei Jahren unterstützt China das weltweite Geo-Engineering-Forschungsprogramme, welches nach Lösungen und Strategien sucht. Diese Forschungsrichtung wirft jedoch auch unter anderem die Frage wieder auf, ob ein technischer Eingriff in das Klima Rettung oder eine erneute Herausforderung heißt.

  • AMAZON gruenderszene: Amazon will mobile Drohnen-Stationen für Züge und Lastwagen entwickeln: Der Plan, dass Waren zukünftig mit Drohnen verschickt werden sollen, hat Amazon schon etwas länger, doch jetzt stehen die Pläne, was ein Patent Amazons nun gezeigt hat. Damit das auch reibungslos funktioniert, gibt es jetzt sogar schon geplante Wartungsstationen für Drohnen, in denen beispielsweise ihre Batterien aufgeladen werden können oder sie gänzlich repariert werden. Extra Container sorgen für den nötigen Raum.

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  • DATENSCHUTZ netzpolitik: Ortstermin am Südkreuz: Die automatische Gesichtserkennung beginnt: Rund 300 Teilnehmer hatten sich dazu freiwillig im Vorfeld bereitgestellt, gestern startete die Aktion nun offiziell. Am Bahnhof Südkreuz in Berlin werden die Gesichter der Freiwilligen in einem Testlauf aufgezeichnet und ausgewertet. Grund der Aktion ist, dass neue Technologien zur Erkennung und Auswertung von biometrischen Gesichtsdaten getestet werden sollen. Laut einem Sprecher schienen die Teilnehmer jedoch nicht sonderlich bevölkerungsrepräsentativ ausgewählt worden zu sein.

  • IPHONE wired: Wie ein Entwickler zufällig über das neue iPhone stolperte: Für gewöhnlich hat ma frühestens zur offiziellen Keynote von Apple mit Neuigkeiten zu neuer Hardware zu rechnen. Dem Apple Entwickler Guilherme Rambo sind aber jetzt schon Details zum neuen iPhone 8 vor die Füße gefallen. In der von Apple veröffentlichten Firmware zum HomePod seien also detaillierte Aufzeichnungen zum neuen Smartphone, auch iPhone Pro genannt, vorhanden. Der größte Apple-Leak seit Jahren kommt also von Apple selbst!

  • BITCOIN businessinsider: Bitcoin splits in 2: Der Dienstagmorgen war die Deadline für Entscheider bei Bitcoin zu einer gemeinsamen Lösung einer vereinten Kryptowährung zu kommen. Diese Lösung wurde jedoch nicht gefunden und die digitale Währung hat sich nun offiziell zweigeteilt in Bitcoin und Bitcoin cash. Die Trennung ist das Resultat eines zweijährigen Streits über die Zukunft von Bitcoin. Für Bitcoinbesitzer heißt das erstmal, dass sie in den gleichen Betrag, über den sie bereits verfügen auch in Bitcoin cash geschenkt bekommen. Alles weitere bleibt abzuwarten.

  • INTERNET welt: Putin verschärft die Internetzensur in Russland: Die Staatliche Zensur des Internets schreitet in Russland weiterhin voran. Wladimir Putin verbietet nun die Nutzung von VPN-Diensten, Proxyservern und anyonymen Messengern. Solche Dienste wurden von russischen Nutzern oft genutzt, um die Zensur zu umgehen. Zum 1. November tritt das Verbot in Kraft und soll offiziell dazu dienen den Zugang zu „extremistischen Inhalten“ zu unterbinden. Ebenfalls müssen ab Januar 2018 sämtliche genutzten Messenger-Dienste mit einer Telefonnummer verknüpft sein, um eine eindeutige Identifizierung der Nutzer sicherzustellen.

  • SMARTPHONE t3n: Smartphone-Licht bei Nacht: So heftig wird dein Schlaf wirklich beeinflusst: Man checkt nochmal schnell seine Social Media Kanäle vor dem Schlafen oder hört einen Podcast zum Einschlafen – viele haben wahrscheinlich nachts das Smartphone neben sich liegen. Ein Forscherteam hat jetzt aber nachgewiesen, dass der Effekt des Blaulichts auf den gesunden Schlaf enorm ist. Das vor allem von LEDs, aber auch von der Sonne, ausgehende Blaulicht wirke sich laut des US-amerikanischen Studienteams also merklich auf die Schlafqualität aus. Wer aber vor dem Schlafen gehen trotzdem nicht aufs Smartphone verzichten kann, für den gibt es technische Helfer.

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  • AKTIEN t3n: Google, Apple, Amazon: Warum am Montag die Aktien aller Techkonzerne gleich viel wert waren: Einigkeit bei den Technikkonzernen? Zumindest bei den Aktienkursen, die standen nämlich am Montag alle auf 123,47 US-Dollar. Was war passiert? In Wirklichkeit handelte es sich einfach um einen technischen Fehler, der Kursschwankungen anzeigte, die eigentlich gar nicht passiert waren. Allgemeines Aufatmen also, denn wenn überhaupt sanken die Aktienpreise bei den Konzernriesen wie Google und Apple nur minimal.

  • SAMSUNG golem: Samsung soll größte OLED-Fabrik der Welt bauen:
    Die weltweite Nachfrage nach OLEDs steigt und aus diesem Grund will Samsung mit einem Bau einer neuen OLED-Fabrik reagieren. Noch ist die Fabrik nicht produktiv, dies soll sich aber ab 2019 ändern, mit einem Treffen diesen Monat sollen die endgültigen Investitionspläne verabschiedet werden. Das sich diese Investition lohnt, zeigt ein Bericht von Nikkei, nach dem Apple 70 Millionen OLED-Bildschirme für das neue iPhone 8 vorbestellte, zum Marktstart des neuen iPhones ist die Fabrikeröffnung jedoch zu spät.

  • DATENSCHUTZ update: Die Branche im Schatten des Datenschutzes: Die EU-Datenschutzgrundverordnung tritt im Mai 2018 in Kraft, was diese jedoch für die Onlinebranche bedeuten könnte, wurde auf dem Werbeplanung.at Summit 2017 besprochen. Sie kamen zu den verschiedenen Ansätzen, dass die DSGVO an und für sich gut und wichtig sei. Wichtig sei jedoch auch eine Schulung des Personals, um auf Hackerangriffe schnell zu reagiere, da Unternehmen durch die neue Verordnung gezwungen sind, ihre Kunden innerhalb von 3 Tagen zu informieren. Auch der Spagat zwischen der Finanzierung der Digitalwirtschaft via Cookies und dem Datenschutz, den Cookies laut dem EU-Gesetzgeber untergraben könnten, war Teil der Diskussion.

  • BAHN heise: Bahn nutzt Digitaltechnik gegen Pannen – Weiche ruft selber Techniker:
    Die Bahn möchte fortan Digitaltechnik nutzen um über Pannen schnellstmöglich informiert zu werden, um diese schnell zu beheben und die Verspätungen einzudämmen. Hierbei sollen die Weichen an eine Dauer-EKG angeschlossen werden, wobei eine App dann dem Techniker über Störungen Bescheid geben könnte. Bis 2020 werden 30.000 Weichen mit Sensoren bestückt. Der Fahrgastverband Pro Bahn ist über das vorrausschauende Denken und Handeln sehr erfreut, teilte der Pro-Bahn-Sprecher Karl-Peter Naumann mit.

  • SPIONAGE faz: Ankara lässt geflüchtete Soldaten im Ausland ausspähen: Nach dem Putschversuch vergangenen Juli in der Türkei werden Soldaten nun überwacht. Es wird recherchiert wo sie wohnen, ob sie Asylanträge gestellt hätten und sie Kontakte zu westlichen Medien bzw. der Regierung hätten. Dieses Vorgehen ist unter anderem ein Grund für die derzeitige, etwas eisige, Beziehung zwischen Ankara und Berlin. Die Bundesanwaltschaft ermittelt überdies, aufgrund des Verdachtes der türkische MIT spioniere Anhänger der Gülen-Bewegung in Deutschland aus, gegen das Vorehen der türkischen Regierung. Die Gülen-Bewegung geriet in das Visier der türkischen Regierung, weil sie verdächtigt wurde, verantwortlich für den Putschversuch zu sein.

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  • DROHNEN heise: Kennzeichen und Kenntnisnachweis: Neue Pflichten für Drohnenpiloten kommen: Fast 400.000 von ihnen sind laut Schätzungen derzeit in Deutschland im Umlauf, kommerzielle Modelle schließt das nicht mit ein. Die Tendenz ist stark steigend, Drohnen werden immer beliebter und verbreiteter. Das Bundeskabinett hat jetzt am Mittwoch unter Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) neue Regeln für Drohnen für mehr Sicherheit und Privatsphäre beschlossen. Zuerst muss der Bundesrat diesen aber noch zustimmen.

  • BILD horizont: “Focus Online hat systematisch von uns geklaut”: Der „Bild.de“-Chefredakteur Julian Reichelt hat das jetzt in einem Interview am Rande des Deutschen Medienkongresses in Frankfurt verlauten lassen. „Bild“ hat beim Landgericht Köln eine wettbewerbs- und urheberrechtliche Klage gegen „Focus Online“ eingereicht, wie Axel Springer am Dienstag mitteilte. Den Betrug könne man auch nachweisen, so sollen Inhalte systematisch kopiert und wiederverwertet werden. Einen Überblick zu allen Beiträgen zum #DMK17 der Kollegen von HORIZONT gibt es hier.

  • SATELLITEN golem: Galileo gehen die Uhren aus: Eigentlich soll das europäische Navigationssystem Galileo dem amerikanischen GPS Konkurrenz machen, derzeit macht es aber eher Probleme. Die Galileo-Satelliten sind jeweils mit vier Atomuhren ausgestattet, von denen jetzt zehn ausgefallen sind. Nach einem gestrigen Live-Stream sollen derzeit nur noch neun Uhren betroffen sein. Insgesamt sind 18 Galileo-Satelliten im All, das heißt, das System hat 72 der Atomuhren im All. Die Ursache für die Ausfälle sei bisher nicht bekannt.

  • APPLE giga: iPhone 8 angeblich mit integrierter Gesten- und Gesichtserkennung: Neues Jahr, neues iPhone! Kaum ist das iPhone 7 heraus, schon gehen die Spekulationen für den Nachfolger los. Der Analyst Timothy Arcuri gab jetzt bekannt, was er für das iPhone 8 prognostiziert. So soll es über eine Gesten- und Gesichtserkennung dank eines Lasers verfügen. Auch das kabellose Laden ist auf der Feature-Liste des Analysten zu finden. Mehr zu Prognosen des Analysten findet sich auf AppleInsider.

  • ROAMING netzpolitik: Im Sommer fallen die Roaming-Gebühren. Doch zu welchem Preis?: Das Handy muss mittlerweile überall hin mit, selbstverständlich auch in den Urlaub. Roaming-Gebühren waren dabei immer ein Dorn im Auge der Smartphone-User, die auch im Ausland immer vernetzt und erreichbar sein wollen. Im September und Oktober letzten Jahres wurde ein EU-Kommisionsentwurf zur Abschaffung der Roaming-Gebühren vorgestellt und konkretisiert. Jetzt wurde bekannt gegeben, das Mitte Juni dieses Jahres die Europäische Union den Entwurf durschsetzen will und die leidigen Gebühren so endgültig abgeschafft haben will.

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  • DATENSCHUTZ politik-digital: Datenbasierter Wahlkampf: Was ist drin?:Tür-zu-Tür-Wahlkämpfe gelten als effektives Mittel der Wahlwerbung: Wie nicht nur die Kampagnen vor der Präsidentschaftswahl in den USA zeigen, sondern auch immer mehr Wahlkämpfe in Frankreich und Deutschland. Doch wie effektiv sind solche Tür-zu-Tür-Wahlkämpfe, was bringen und was kosten sie? Im Interview erläutert Guillaume Liegey, CEO des Start-ups Liegey Muller Pons, wie seine Firma datengestützte Haustürwahlkämpfe organisiert und was man mit datenbasierten Kampagnen erreichen kann.

  • INTERNATIONAL heise: Reporter ohne Grenzen: 74 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet: 74 Journalisten und andere Medienschaffende sind nach Angaben von Reporter ohne Grenzen (ROG) im vergangenen Jahr wegen ihrer Arbeit getötet worden. Die gefährlichsten Länder seien in diesem Zusammenhang Syrien, Afghanistan, Mexiko, der Irak und der Jemen. 53 der Getöteten seien wegen ihrer Arbeit gezielt angegriffen worden. Die übrigen 21 starben im Einsatz, etwa während der Arbeit in einem Kriegsgebiet. Unter den Opfern waren fünf Frauen. In den vergangenen Jahren waren noch deutlich mehr Medienschaffende getötet worden, 2015 etwa waren es 101. Der Rückgang beruhe vor allem darauf, dass viele Journalisten aus gefährlichen Ländern fliehen mussten. Von dort gelangten deshalb nur noch wenige unabhängige Informationen nach außen.

  • APPNEXUS horizont: „Nicht unsere Aufgabe, eine Überzeugung gegenüber der anderen zu bevorzugen“: Als einer der weltweit größten Technologiedienstleister ist AppNexus für einen Großteil der programmatisch ausgesteuerten Werbung im Netz verantwortlich. Das Unternehmen sorgte jüngst für Schlagzeilen, als es die populistische US-Plattform Breitbart.com aus seinem Vertriebsnetz nahm und sie auf diese Weise von den Werbeeinnahmen entkoppelte. Gegenüber HORIZONT Online erklärt Ulrich Hegge, Deutschlandchef von AppNexus, warum genau Breitbart ein Problem darstellt und warum Werbung überhaupt auf solche Seiten gelangt.

  • APPLE giga: iPhone 8: Angeblich alle Modelle mit „Edge“-OLED-Displays von Samsung: The Korea Herald will Genaueres zu Apples Displayplänen für das iPhone 8 erfahren haben. Den Quellen der Zeitung zufolge hat Apple bei Samsung OLED-Displays für alle Modelle des iPhone 8 in Auftrag gegeben. Dabei soll es sich um Plastik- statt Glas-Displays handeln – was dafür spreche, dass Apple gebogene Displays einsetzen werde. „Gebogen“ dürfte in dem Fall bedeuten, dass das Display ähnlich wie bei Samsungs Galaxy S7 edge auch ein Stück über die Kanten hinweg reichen wird.

  • BMW golem: BMW holt das Hologramm ins Auto: Die Bedienelemente der Klimaanlage, der Navigation oder des Radios sollen bei BMWs Holoactive Touch vor dem Fahrer frei im Raum schweben. Sie unterscheiden sich so von einem Head-up-Display, dessen Bild auf beziehungsweise vor der Windschutzscheibe erscheint. Die Schnittstelle arbeitet wie ein Touchscreen. Die im Raum schwebende Anzeige wird mit Fingergesten bedient. Das farbige Bild wird ähnlich wie beim Head-up-Display durch geschicktes Spiegeln erzeugt. Wie das genau funktioniert, verrät BMW noch nicht. Die frei konfigurierbaren Schaltflächen werden rechts neben dem Lenkrad eingeblendet und sind nur für den Fahrer erkennbar. Eine Kamera erkennt dessen Fingerbewegungen: Berührt der Fahrer mit der Fingerspitze den virtuellen Knopf, wird die verknüpfte Funktion ausgeführt. Außerdem soll ein haptischer, spürbarer Impuls ausgesandt werden. Auch dazu machte BMW keine näheren Angaben.

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