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Netzpiloten @Digital Leadership Summit

Digita Leadership Summit Logo

Die digitale Revolution, in der wir uns nach wie vor mittendrin befinden, verändert nicht nur die Technologie, die wir für unsere Arbeit nutzen. Sie verändert auch fortwährend die Art und Weise wie wir in der Arbeitswelt führen und geführt werden. Aus diesem Grund öffnet der Digital Leadership Summit am 26. Juni in Köln Führungskräften wieder seine Türen. Hier wird es den ganzen Tag um die Konsequenzen der Digitalisierung auf die Führung von Arbeitskräften gehen. Wie lässt sich Unternehmenskultur operationalisieren? Wie wichtig ist Agile Leadership? Wir sind zum dritten Mal Partner des Events und freuen uns schon auf die Vorträge, die das Team um Ursula und Joachim Vranken zusammengestellt hat.

Welche Speaker werden da sein?

Die Vize Präsidentin von Ikea Switzerland, Claudia Willvonseder, wird eine der Vortragenden auf dem Digital Leadership Summit sein. Zu dem Thema Digital Organization wird sie in ihrer Keynote die Idee der purpose-driven-organisation erläutern und von Erfahrungen aus ihrem Unternehmen berichten. Björn Schneider ist Head of People & Organisation bei der Hypoport AG und wird erklären, mit welchen Maßnahmen die Hypoport AG versucht, selbstorganisierte und unternehmerisch denkende Mitarbeiter zu fördern. Weiterhin ist Katharina Krentz eine der Rednerinnen und spricht in ihrem Vortrag darüber, wie es die Bosch Gruppe schafft, mit dem Working Out Loud Ansatz Talente zu vernetzen und sichtbar zu machen. Sie ist als Consultant New Work & Digital Collaboration sowie als Leiterin der Working Out Loud Initiative bei der Bosch Gruppe beschäftigt.

Welche Themen und Formate erwarten dich?

  • Konsequenzen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt
  • Digital Organization, Leadership, Talent und HR
  • Expertenvorträge
  • Diskussionspanels
  • Networking

Und sonst noch?

Auf dem Digital Leadership Summit gibt es parallel zur Main Stage mit dem Hauptprogramm die HR Innovation Stage. Bis Mittags findet hier die Partner Ausstellung statt. Anschließend können sich Teilnehmer auf Präsentationen und Pitches der zwölf führenden HR-Tech Startups freuen. Tickets für das Event bekommt ihr hier. Die Standard-Tickets kosten pro Person 599 Euro. Als Mitarbeiter eines Startups gerade mal 99 Euro. Wir sehen uns in Köln!

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Netzpiloten @HR Future Day

Die Technologie ist im Wandel und mit ihr der Mensch. Längst ist die digitale Transformation im Personalmanagement angelangt. Ständig werden neue Strategien und Strukturen gesucht. Am 12. März findet in München zu diesem Thema der HR Future Day statt. Bei dem Event dreht sich alles um HR-Strategien und Personalentwicklung im digitalen Medienhaus. Wir Netzpiloten sind bereits zum dritten Mal Partner des Events und sind gespannt auf die Vorträge, die die Akademie der Deutschen Medien zusammengestellt hat. Die Konferenz soll hauptsächlich Personaler und Recruiter ansprechen. Die Teilnehmer haben dabei die Gelegenheit von renommierten Experten zu lernen.  Zu den herausragenden Speakern gehören der Leiter von Digital Change & Transformation Prof. Dr. Markus H. Dahm von IBM und der Executive Strategy Director Malte Fischer von Scholz & Friends. Beide referieren über Recruitment und Employer Branding.

Welche weiteren Speaker werden da sein?

Zu den Vortragenden gehört u.a. die leitende Geschäftsführerin bei Bommersheim Consulting Dr. Kirsten Steffen. Sie wird die Eröffnungsrede halten und ein kurzes Update über Human Resources geben. Wir freuen uns auch auf Eva-Maria Bauch. Sie ist Geschäftsführerin von Gruner + Jahr und wird über Digital Leadership referieren. Eine weitere Sprecherin ist Christiane Schulze. Sie ist CEO bei Weber Shandwick und befasst sich mit Kommunikation für Veränderungsprozesse und New Work.

Welche Themen und Formate erwarten dich?

      • Visionary Keynotes und Fachvorträge
      • Fallbeispiele und Lessons Learned
      • HR-Workshop-Session
      • Inspirierender Austausch und Networking
      • Innovate & Lead: Leadership und Innovationsmanagement
      • Transform & Change: New Work und Veränderungskultur
      • Recruite & Brand: Recruitment und Employer Branding

Und sonst noch?

Den Link für die Ticketbestellung findet ihr hier. Die Netzpiloten vernetzen euch mit den wichtigsten Events der Digitalbranche. Wir sehen uns in schönen München!


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Destination Check: HR Future Day 2018

Destination_Check_Next_HR-Fday

Die Human Ressource Abteilungen in Medienhäusern müssen seit Beginn der Digitalisierung verschiedene Herausforderungen bewältigen. Die Akademie der Deutschen Medien hat dieses Jahr den HR Future Day in Kooperation mit Bommersheim Consulting abgehalten und die aktuell interessantesten Themenfelder diskutiert.

New Work, Employer Branding, HR-Tech, HR-Strategien und Personalentwicklung im digitalen Medienhaus. Mit diesen Themenfeldern hat die Akademie der Deutschen Medien den HR Future Day 2018 angeteast. Und das hat geklappt. Viele Interessenten aus dem Medienbereich haben den Weg ins Literaturhaus München angetreten. Hier haben sie Lösungen für die verschiedensten Herausforderungen ihres Arbeitsalltags gefunden. Ansätze für diese Lösungen sollten die Speaker der Konferenz bringen.

Hier haben die Veranstalter einen Hochkaräter nach dem anderen aufgefahren. Haufe Group, Bertelsmann, TU München, Google Germany, Axel Springer und ProSiebenSat.1 Media. In kurzen Spotlight-Sessions wurden außerdem Gründer von Startups eingeladen, die den Teilnehmern interessante Entwicklungen im HR-Bereich näher gebracht und die Arbeit ihrer Unternehmen erklärt haben. Für WhatsBroadcast war zum Beispiel der Head of Content, Jo Lenz, auf dem HR Future Day. In seiner Session wurde klar, was für eine unglaubliche Power in Messengerdiensten steckt. Außerdem wurde besprochen wie man diese zum Recruiting junger Talente nutzen kann. Hier wurde schnell ein Gespräch zwischen mehreren Teilnehmern gestartet, die ihre Erfahrungen im Recruiting über Messenger teilten und so anderen Lösungen für Probleme mitgeben konnten.

Nah am Mitarbeiter sein

Die einzelnen Speaker haben über verschiedene Themenfelder im HR-Bereich gesprochen. Als Fazit konnte man am Ende jedes Panels allerdings heraushören, dass es immer darum geht, wirklich nahe am Mitarbeiter zu sein. Mária Heydebreck ist HR Business Partner Tech bei Google Germany und gab den letzten Vortrag vor der Mittagspause. Google setzt verstärkt auf Transparenz. Zudem will Google dem Mitarbeiter zeigen, dass im Unternehmen Information kein Machtsymbol sei. Jede Woche findet Donnerstag (TGIAF) oder Freitag (TGIF) der Google Livestream statt. Jeder Mitarbeiter kann diesen Livestream von überall verfolgen und wird über die News der vergangenen Woche informiert.

Von Bertelsmann war Dr. Nico Rose auf dem HR Future Day 2018. In seinem Vortrag setzte er die Konzentration auf positive Psychologie im Arbeitsalltag. Mitarbeiter müssen den Sinn in ihrer Arbeit erkennen und von den Führungspositionen die nötige Anerkennung bekommen. Das ist für Nico Rose der Treiber des Unternehmenserfolgs.

„One size fits all“ wird aussterben

Prof. Dr. Isabell Welpe von der TU München sieht in der richtigen Organisation von New Work den zukünftigen Erfolg der digitalen Medienhäuser. Unternehmen müssen Bewerbern die Chance geben alternative Arbeitsmöglichkeiten zu bieten. Also zum Beispiel im Homeoffice von überall arbeiten zu können. „One size fits all“ wird laut Prof. Dr. Welpe in naher Zukunft aussterben. Auch beim letzten Vortrag, der von Yvonne Riedel gehalten wurde, hört man diesen Ton heraus.

Yvonne Riedel ist Head of Employer Branding bei der ProSiebenSat.1 Mediengruppe. Für sie ist klar: Young Talents müssen sich nicht mehr bei Unternehmen bewerben, sondern Unternehmen bei den Talents. Sie gab den Teilnehmern des HR Future Days mit, dass, wenn man Geld investiert, muss das auf jeden Fall in die Karriereseite fließen! Die perfekte Präsentation ist essentiell, um Bewerber anzuziehen.

Wir waren vom diesjährigen HR Future Day begeistert und fanden die Speaker der Vorträge und Spotlight Sessions sehr interessant. Wie Veranstalter, Speaker und Teilnehmer den HR Future Day wahrgenommen haben, könnt ihr in den folgenden Statements sehen.


Teilnehmer: Dominic Bönisch, Gründer und Geschäftsführer von Joblocal GmbH


Wie ist dein Eindruck vom HR Future Day?

Gutes Spektrum an Referenten und Themen, die von wissenschaftlichen Blickwinkeln, wie Dr. Nico Rose oder Prof. Dr. Welpe bis hin zu konkreten Case Studies am Beispiel Google oder P7S1, gereicht haben. Innerhalb eines Tages konnte man so verschiedensten Input für die eigene HR-Strategie aufsammeln und spart sich das „Vor-Recherchieren“ der eventuell infrage kommenden Themen. Die Veranstaltung ist ein guter Auftakt, um die Themen zu selektieren und dann gezielt zu vertiefen. Super war auch der Austausch mit den Referenten.

Welcher Vortrag war dein Highlight und warum?

Dr. Nico Rose mit seinem „Return on Sinnvestment“ hat mir tolle Gedankenanstöße gegeben, die ich bereits eine Woche später in unserem Managementworkshop umsetzen konnte (zum Beispiel KAARMA für Führungskräfte).

Hat dir etwas gefehlt, oder hättest du über ein bestimmtes Thema gerne mehr gehört?

Working out loud. Gibt es hier Case Studies zur erfolgreichen Umsetzung?!

Würden Sie den HR Future Day weiterempfehlen?

Ja! Definitiv!


Veranstalter: Leonie Rouenhoff, Akademie der Deutschen Medien


Was ist euer Fazit von der Konferenz?

Wir sind begeistert! Der HR Future Day war ein voller Erfolg! Das Programm aus Strategievorträgen und Fallbeispielen von HR-Experten aus der Verlagsbranche, digitalen Vorreitern und Wissenschaftlern ist bei den Teilnehmern sehr gut angekommen. Und das ist natürlich unser schönster Erfolg. Die Diskussion gemeinsamer Fragestellungen rund um die Themen New Work, Employer Branding und HR-Tech und auch der Blick über den Tellerrand auf andere Branchen haben das Event ausgemacht!

Was war euer Highlight?

Die Highlights waren die innovativen Vorträge mit interaktiven Elementen. Schön, dass sowohl interessante Erfolgsbeispiele, aber auch harte Lessons Learned geteilt wurden. Ein Highlight waren natürlich auch die Teilnehmer aus der Medien-, aber auch aus anderen Branchen, die HR-Innovation in ihren Häusern vorantreiben. Es wurde rege mitdiskutiert. Das war eine tolle Atmosphäre, hier im Literaturhaus. Intensiver Austausch und Networking!

Was erwartet ihr vom nächsten HR Future Day?

Was wir erwarten? Die Verlagsbranche befindet sich im stetigen Wandel. Wir hoffen daher, dass sich der HR Future Day inhaltlich so spannend weiterentwickelt wie in den letzten Jahren. Und dass sich der Austausch zwischen den verschiedenen Branchen, zwischen Unternehmen und Startups weiter intensiviert.


Image by Akademie der Deutschen Medien; (adapted) by Nils Hansen

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Human Resources – Wer braucht das überhaupt?

Human Ressources (Image by geralt [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Modeerscheinungen des Managements sind amüsant, eine die immer wieder auftaucht ist der Hass über HR – aka Human Resources, also die Personalabteilung. Wir können uns alle an Momente erinnern, in denen uns HR eine gewisse Art von Schmerz und Leid zugefügt hat – versaute Lohnabrechnungen, sinnlose Leistungsberichte, unverständliche Abläufe, nicht wahr? Es leuchtet ein, dass man “Schmerz” nicht ohne “H” und “R” schreiben kann, und wenn wir die Anti-HR-Mobs sehen, die nach Blut lechzen, fällt es uns leicht ein Schild und/oder einen stumpfen Gegenstand zu nehmen um bei dem Spaß mitzumachen.

Es gibt ein Haufen an “Anhaltspunkten” die besagen, dass HR nicht gut ist, entgegen der wissenschaftlichen Forschung, die das Gegenteil zeigt, also lasst uns HR loswerden!

Das Problem an dem ganzen leidenschaftlichen HR-Bashing ist, dass HR nicht nur eine Abteilung oder Gruppe von Idioten ist, die in ihren schicken Büros im neunten Stock des Gebäudes rumsitzen.

HR umfasst eine große Anzahl von Aufgaben, darunter Einstellung, Zahlung, Leistungsmanagement und Mitarbeiterbeziehung – alles wichtige Aspekte, um Betriebe am Laufen zu halten, die auf Mitarbeiter angewiesen sind.

So, wir könnten sagen, dass wir die HR-Leute loswerden sollten, jedoch müsste jemand die HR-Aufgaben übernehmen. Wer sollte das machen?

HR durch Linienmanager

Der erste offensichtliche Kandidat um HR zu ersetzen sind die Linienmanager. Sie kennen die Leute (sie sind die Leute), wer wäre also besser geeignet “Leute”-Kram zu machen? HR ist, im Grunde genommen, der einfachere Job – etwas, dass jeder machen kann, nicht wahr?

Die Entwicklung von Richtlinien und deren Einarbeitung – z.B. in den Bereichen der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen, Gesundheit, Sicherheit, Vielfalt – würde problemlos in deren erweiterten Stellenbeschreibung passen.

Aber Moment mal, das klingt doch etwas kompliziert. Außerdem hat eine, Anfang 2014 vom “Centre for Workplace Leadership” durchgeführte Umfrage ergeben, dass 75 Prozent der befragten Angestellten sich bessere Vorgesetzte wünschen.

Also sind unsere Linienmanager vielleicht nicht diejenigen die wir für HR aussuchen sollten. Eigentlich, sollten wir sie vielleicht auch loswerden. Sie können ihr Glück, mit den eben gefeuerten HR-Leuten, in der Spielhalle versuchen.

HR durch leitende Angestellte

Zweiter möglicher Kandidat: das Allgemeinwissen besagt, dass HR ein “strategischer Partner” sein sollte, also lasst es doch die leitenden Angestellten machen!

Natürlich wissen wir, dass leitende Angestellte nicht gerade “die Leute” in Bezug auf Geschlecht, Rasse/Ethnie, oder sogar Berufserfahrung repräsentieren. Also sollten wir vielleicht nicht den “alten Herren” aus der Vorstandsebene trauen, wenn sie als HR unsere Interessen repräsentieren sollen.

Do-It-Yourself HR

Dritter Kandidat: Wenn es richtig erledigt werden soll, musst du es selber machen…äh…in selbst geführten Teams!

Also, leg mit der überschüssigen Zeit an deinem Werktag los, logge dich in dein Lieblings-HR-Informationssystem (SAP? Oracle? Moment, sag uns nicht…Werktag? Du bist so ein Hipster!) ein, und mache dich an deine neuen HR-Verantwortlichkeiten. Führe deine Peer-Bewertungen durch, berate dich mit dem Team über Beförderungen und Gehaltserhöhungen, und löse interpersonelle Missstände.

Natürlich, wenn dein Arbeitspensum schon voll ist und du kein Stückchen deiner Zeit investieren kannst, um dich mit dem Zeug auseinander zu setzen, könnte sich HR schnell verschlechtern und auseinander brechen. Und du musst vorsichtig sein, sollte sich HR verschlechtern, weil, sollte das passieren, fordern die Leute schnell deinen Rücktritt (siehe oben).

HR outsourcen

Vierte Option: Fühlt es sich schmutzig an Outsourcing zu erwähnen? Jemand anderen zu bezahlen, um deine HR zu machen, damit du fein raus bist. Natürlich, wenn wir jemand anderen bezahlen alles zu machen, könnte das schnell teuer werden.

Und erinnerst du dich an die vorhin gestellte Frage über die Repräsentativität der Leute, die Entscheidungen für die “Leute” treffen? Wenn du dich für Outsourcen entscheidest, kannst du das mit der Repräsentativität aus dem Fenster des neunten Stocks werfen.

HR durch eine Gruppe von kompetenten Spezialisten

Ok, was bleibt noch?

Vielleicht wäre es einen Versuch wert, kompetentes Personal innerhalb des Betriebs zu haben, dass an dem HR-Kram arbeitet. Sie könnten ihre eigene Abteilung haben, aber wären für alle erreichbar im Betrieb, von oben bis unten. Das würde gewährleisten, dass sie in Verbindung sowohl mit den “Leuten”, als auch der Strategie des Betriebs stünden.

Und außerdem, weil es verschiedenen HR-Kram gibt, der gemacht werden muss, müssten wir sogar verschiedene Typen von Fachleuten mit verschiedenen Fähigkeiten haben, die in dieser Gruppe arbeiten.

Moment… mal?

Sind wir zum Schluss gekommen eine HR-Abteilung zu haben? Ja. Das Problem mit HR betrifft nicht nur HR – es betrifft uns alle. Werde die HR-Abteilung los (oder nur Teile der HR), und du wirst mit echten HR-Herausforderungen zurückbleiben.

Die zukünftige Geschäftsumgebung ist unsicher, Technologie ist im stetigen Wandel, Jobs sind in hohem Maße komplex, und die Arbeitskräfte sind zunehmend vielfältiger. Leute die Betriebe führen und dort arbeiten, müssen sorgfältiger beim Aufbau und der Pflege von guten HR-Systemen sein, und wir müssen erkennen, dass es einer hoch talentierten Gruppe von HR-Fachkräften bedarf, um mit den ganzen Spannungen und der Komplexität in unserer Welt umzugehen.

Wir müssen HR so definieren, wie wir Finanzen, Marketing oder Betriebe definieren – als einen integralen Bestandteil eines jeden (mittel-)großen Betriebes, nicht als irgendeine Gruppe von Dummköpfen, die nebenbei bemerkt du eingestellt und versagt weiterzuentwickeln hast (du Depp). HR-Leute müssen kompetent in HR sein.

Es wäre ebenfalls vorteilhaft, wenn sie die Unternehmenspolitik steuern können. Die HR-Abteilung ist kein Abladeplatz für übriggebliebene Talente. Es muss mit den besten und schlauesten besetzt werden, und du musst in ihre Entwicklung investieren – genau wie überall im ganzen Betrieb.

Die Rolle von HR ist genauso dynamisch wie die von Geschäftsumgebung und Wirkungsort, und das Studium der HR ist keine “abgeschlossene” Wissenschaft. Aber es gibt eine Menge, was wir schon wissen, und es ist unwahrscheinlich, dass wir in launenhaften Hetztiraden mehr rausfinden.

Wenn du den wahren Wert von HR kennen lernen willst, fang an in Fachzeitschriften über seriöse HR-Forschung zu lesen. Lass dich mit seriösen Studien von qualifizierten Forschern ein, nicht auf anekdotisches Gejammer von launenhaften Idioten.

HR ist nicht ohne Tadel, manchmal hinkt die Wirklichkeit der Rhetorik hinterher. Unsere Wahrnehmung von HR hat große Bedeutung, und HR-Fachkräfte sollten Wege finden, die Glaubwürdigkeit ihrer eigenen Arbeit zu verbessern.

Aber vor diesem Hintergrund müssen wir alle über HR denken, wie wir über alles andere denken. Hast du jemals ernsthaft gesagt, “Lass uns Finanzen abschaffen!”, oder “Abläufe”, oder “Marketing”? Zu sagen “Lass uns HR abschaffen!” ist genauso absurd, also höre damit auf so ein Hater zu sein und zeige HR etwas Liebe und Hingabe. Nach allem, kann man “Herz” nicht ohne “H” und “R” schreiben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf “The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image „Personal“ (adapted) by geralt (CC0 Public Domain)


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5 Lesetipps für den 26. November

In unseren Lesetipps geht es um Netzneutralität, mobile Fotografie, das Leistungsschutzrecht, festliches Social Media und ein Projekt der hr-Volontäre. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Deutschlandfunk: Von Datenstaus und Monopolen: Vor dem Provider sind alle Daten gleich – oder nicht? Internetbetreiber wie die Deutsche Telekom möchten mit Online-Diensten kooperieren, um am Geschäft im Internet mitzuverdienen. Aktivisten und Verbraucherschützer warnen vor einem Zwei-Klassen-Internet. In einem hörenswerten (und nachlesbaren) Beitrag hat sich unsere Autorin Jenny Genzmer im Rahmen ihres Volontariats mit der Debatte um Netzneutralität auseinandergesetzt.

  • FOTOGRAFIE LightBox: How Smartphones Have Changed the Way We Experience Photography: Im Lightbox genannten Foto-Blog der New York Times hat Krystal Grow einen lesenswerten Artikel über die Wirkung von Smartphones auf unsere Wahrnehmung von Fotografie geschrieben. Schon immer war Fotografie das Ergebnis der technischen Möglichkeiten und mit den Smartphones hat nun jeder Mensch die Möglichkeit ein Foto zu machen. Und nicht nur eins. In der Masse der so einen Auftrieb erfahrenen Fotografie finden sich neue Kunstwerke wieder, die auf das Teilen der Erfahrung setzen und nicht des Moments, der bei den bisherigen Produktionsmethoden im Vordergrund stand.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Internet-Law: Grüne und Linke fordern Abschaffung des Leistungsschutzrechts für Presseerzeugnisse: Die beiden im Bundestag vertretenden Oppositionsparteien haben gemeinsam einen Gesetzesentwurf auf Abschaffung des von Anfang an viel kritisierten Leistungsschutzrecht für Presseverlage gestellt. Leider trat genau das ein, was Kritiker stets betonten: Google wird die Muskeln spielen lassen, die Presseverlage dann einknicken und am Ende wird das Gesetz vor allem auf Startups eine Innovation verhindernde Wirkung haben. Es wird spannend zu beobachten sein, wie die SPD reagiert. Als Oppositionspartei war sie selbst dagegen, jetzt kann sie den Worten als Regierungspartei auch Taten folgen lassen.

  • SOCIAL MEDIA CNET: Facebook, Twitter ruining Christmas, says bishop: Vor dem von Traditionen geradezu übersprudelnden Weihnachtsfest ist stets eine gute Zeit, einmal in Ruhe über neue Angewohnheiten nachzudenken. Manche kommen dabei zu dem wenig überraschendem Ergebnis, dass diese modernen Medien vielleicht etwas unpersönlich sind. Ein britischer Bischof hat sich deshalb vorgenommen, zur Weihnachtszeit auf die sozialen Netzwerke zu verzichten und liebe 60 handgeschriebene Grußkarten zu versenden. Eine nette Geste, über die man zu Weihnachten nachdenken kann, gleich nachdem man ergründet hat, warum diese nette Idee einen Artikel wert war.

  • NACHTAKTIV Hessischer Rundfunk: 8 mal nacht: Im morgendlichen Krautreporter-Newsletter habe ich die Website „8 mal nacht“ der Volontäre des Hessischen Rundfunks gefunden, die acht verschiedene Arten zeigen, wie man die Nacht verbringen kann. Für manche der Nachwuchsjournalisten eine persönliche Grenzerfahrung, sei es beim Telefonsex, der Sauftour oder dem nächtlichen Training im Fitnessstudio. Was an sich ein Übungsprojekt ist, stellt sich zugleich als sehr lesenswertes und schick dargestelltes Rechercheexperiment heraus, dass interessante Einblicke in die hessische Nacht gibt.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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#FTOJ14: Sechs Lehren für den Online-Journalismus

Beim 10. Frankfurter Tag des Online-Journalismus des Hessischen Rundfunks sprach der Journalist Holger Schmidt über die Monetarisierung von Online-Journalismus. // von Katharina Brunner

Storify

Unser Autorin Katharina Brunner ist heute beim 10. Frankfurter Tag des Online-Journalismus (#ftoj14) des Hessischen Rundfunks und hat in einem Storify den Vortrag des Journalisten Holger Schmidt, bekannt als Netzoekonom, festgehalten. Schmidt sprach über die Monetarisierung von Online-Journalismus. Aus der Analyse von Auflagenzahlen, Umsätzen, Werbeeinnahmen etc. zog Schmidt sechs Lehren, die Katharina Brunner uns vorstellt.

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HR in Social Media – wie man es macht und wie man es besser lässt

Neue Mitarbeiter auf sozialen Medien zu suchen ist nicht mehr unbedingt ein Experimentierfeld. Viele Arbeitgeber trauen sich inzwischen in den direkten Dialog mit den Internetnutzern zu treten.

HR in Social Media – Sparda Bank, Edeka, Springer Verlag, BMWEs hat sich viel getan in den letzten Jahren in Sachen Social Media und HR. Die Personalabteilungen nutzen die Facebook- und YouTube-Auftritte ihrer Arbeitgeber mehr und mehr um für Nachwuchs zu sorgen. Satte 71 Prozent der Befragten einer Social-Media-Recruiting-Studie gaben dieses Jahr beispielsweise an, die Unternehmenskanäle zur Nachwuchsbeschaffung genutzt zu haben. Das sind 13 Prozent mehr als im letzten Jahr und ist definitiv ein Fortschritt.

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