All posts under Halina Wawzyniak

Ein Jahr #BTADA: Die härteste Kritikerin der „Digitale Agenda“

Nach einem Jahr Ausschuss „Digitale Agenda“ findet Halina Wawzyniak (Die Linke) jede Menge Kritikpunkte am Ausschuss und der staatlichen Netzpolitik. // von Tobias Schwarz Am 19. Februar jährt sich die Einsetzung des Ausschuss „Digitale Agenda“ (BTADA) zum ersten Mal. Zusammen mit unserem Medienpartner Politik-Digital.de haben wir uns mit Mitgliedern des [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 16. Juni

In den Lesetipps geht es um den BTADA, Mobile First im Medienwandel, Jugendliche im Digitalen, Arbeit dank Algorithmus und Wundercar bleibt stur. Ergänzungen erwünscht.

  • BTADA Carta: Ausschuss „Digitale Agenda“ – auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit?: Auf Carta zieht die Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak von der Linkspartei ein Fazit nach drei Monaten Arbeit im sogenannten Internetausschuss des Bundestags. Doch bei aller Kritik, die sie anführt, sieht die Abgeordnete auch Lichtblicke, denn wenn auch die Mehrheit von CDU/CSU und SPD im Ausschuss keine federführenden Kompetenzen wahrnehmen möchte, zeigt der Ausschuss doch Gespür für aktuelle Themen.
  • MEDIENWANDEL Nieman Journalism Lab: Engaging people on smartphones is the next big challenge to the news: Im Blog des Nieman Lab für Journalismus schreibt Joshua Benton über die größte Herausforderung der Medien – die Menschen im mobilen Internet zu erreichen. Doch diese Aufgabe versuchen traditionelle Medien nicht alleine zu beantworten und fallen jetzt schon gegen die neue Nachrichten-Konkurrenz im Digitalen zurück.
  • JUGENDLICHE Boing Boing: Teens live in commercial online spaces because that’s their only option: Auf Boing Boing schreibt Cory Doctorow über die Forschung der Medienwissenschaftlerin und Sozialforscherin Danah Boyd, die über den Schnittpunkt von Technologie, Politik und Gesellschaft forscht. Ihre neueste Forschung hat erkundet, warum Jugendliche sich im Digitalen vor allem in den kommerziellen Netzwerken aufhalten. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Jugendliche im Analogen kaum noch Raum für sich finden und sich deshalb online in kommerzielle Netzwerke zurückziehen.
  • ARBEIT 2.0 Hyperland: Wenn der Computer den Job vermittelt: Algorithmen dringen immer tiefer in unser Leben ein. Anfangs schlugen sie uns vor, welche Produkte uns aufgrund unserer Konsumgewohnheiten in einem Online-Shop interessieren könnten. Mittlerweile trennen sie bei Facebook wichtige von unwichtigen Nachrichten und wählen bei Partnerbörsen den idealen Partner für uns aus. Der neueste Streich ist ein Algorithmus zur Vermittlung von Bewerbern in Echtzeit, den unser Autor Lars Sobiraj im Hyperland-Blog des ZDF vorstellt.
  • WUNDERCAR Heise Online: Verbot lässt Taxi-Rivalen Wundercar kalt: Die internationalen Proteste gegen Uber letzte Woche galten zumindest in Hamburg und Berlin auch dem Startup Wundercar, das Privat-Fahrer gegen ein Trinkgeld vermittelt. Die Hamburger Wirtschaftsbehörde hat das Konzept im Interesse der Taxi-Unternehmen in der Hansestadt bereits untersagt, doch Wundercar zeigt sich unbeeindruckt und macht einfach weiter.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Internet-Enquete: Interview mit Halina Wawzyniak

internet-enqueteGestern traf politik-digital.de das Mitglied der Internet-Enquete Halina Wawzyniak zu einem netzpolitischen Gespräch in ihrem Bundestagsbüro. Die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei sieht noch einen erheblichen Verbesserungsbedarf bei der Einbeziehung der Bürger in die Arbeit der Enquete.

Die 38-jährige Rechtsanwältin und Politikerin sitzt seit 2009 als Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Dort ist sie Mitglied und stellvertretende Vorsitzende des Rechtsausschusses, netzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Obfrau der Fraktion in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“. Gegenüber politik-digital.de machte sie deutlich, dass die Internet-Enquete noch mehr Anstrengungen unternehmen müsse, die Bürger in ihre Arbeit einzubinden. Auch äußerte sie ihr Bedauern darüber, dass der Antrag, einen internetfähigen Computer zum Bestandteil des Existenzminimums zu machen, nicht in die Handlungsempfehlungen eingeflossen sei. Zugleich zieht Wawzyniak eine überwiegend positive Bilanz der bisherigen Arbeit des Gremiums: Trotz vieler formaler Auseinandersetzungen hätten alle Fraktionen und Sachverständigen sehr diszipliniert gearbeitet und auch bei vielen Themen einen Konsens erreicht. So hat es sie beispielsweise sehr gefreut, dass in punkto Förderung von Creative Commons-Lizenzen eine gemeinsame Handlungsempfehlung formuliert wurde. Zu ihren persönlichen Anliegen gehört es, gegen jede Form der Vorratsdatenspeicherung zu kämpfen und das Whistleblowing zu fördern.

Weiterlesen »

Weiterlesen »