All posts under Glück

Warum glückliche Mitarbeiter besser arbeiten

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Stephanie Greenstreet startet ihren Arbeitstag oft mit einer Yogastunde. Danach gratuliert sie vielleicht einem Kollegen zum neuen Baby und überreicht ihm einen Strampler. Nach dem Mittagessen mit Kollegen gönnt sie sich dann oft ein Eis und einen Spaziergang im Park. Danach schaut sie sich möglicherweise eine neue Produktpräsentation an, um [...]
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Warum wir immer verlängerte Wochenenden haben sollten

Car driver (image by Unsplash [CC0 Public Domain] via Pexels)
Wenn wir uns ein paar freien Tagen im August oder einem verlängerten Wochenende nähern, könnten wir über die Zeit nachdenken, die wir der Arbeit widmen. Was wäre, wenn jedes Wochenende drei oder sogar vier Tage dauern würde? Was wäre, wenn der Großteil der Woche für Aktivitäten zu Verfügung stehen würde, [...]
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Affen statt Experten – Über konstruierte Erfolgsprinzipien

IMG_4327 (adapted) (Image by Eirik Solheim [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Vor allem Journalisten, Manager, Politiker und vermeintliche Experten sollten sich mit dem ersten Nichtökonom, der 2002 mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet wurde, Daniel Kahneman, auseinandersetzen. Es war ein umstrittenes Jahr für die internationale Ökonomen-Debatte. “Griechenland schrammte um Haaresbreite am Bankrott vorbei und die Wirtschaftsforscher rund um die Welt diskutierten heftig über [...]
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5 Lesetipps für den 9. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebook als Podcast-Plattform, alleiniges Glück, ein RFID-Fahrrad-Projekt in Aarhus, Twitter und Berlin-Gemälden. Ergänzungen erwünscht.

  • PODCAST Nieman Journalism Lab: Could Facebook be the next big platform for podcasts?: Ich habe im Oktober die erste Folge der aktuellen Homeland-Staffel in voller Länge auf Facebook gesehen. Das ging sehr gut und ich war wohl seit Jahren nicht mehr so lange am Stück auf Facebook. Deshalb, und weil gefühlt gerade jede Medienplattform diesen Weg einschlägt, überrascht es mich gar nicht, dass Facebook sich zu einer Podcast-Plattform wandeln könnte. Diese Entwicklung kommt (noch) nicht direkt von Facebook selbst, WNYC hat ein Podcast mit einem statischen Bild in ein Video verwandelt und veröffentlicht. Mit Erfolg: 12.000 Plays in wenigen Stunden und das bei einem 48-minütigen Podcast.

  • EINSAMKEIT The Washington Post: More Americans are dining and traveling alone: Die US-amerikanische Psychologieprofessorin Bella DePaulo berichtet in einem Artikel für die Washington Post über einen inzwischen normal gewordenen Trend, etwas alleine zu machen. Alleine reisen, alleine zum Essen gehen, ist inzwischen vollkommen normal. Ein Grund dafür ist die uns umgebende Technologie, die uns stets mit anderen Menschen verbindet. Deshalb ist dieser Trend nicht auf die USA beschränkt, sondern kann auch hierzulande beobachtet werden.

  • FAHRRAD Grist: Danish cyclists play God, use sensors to turn traffic lights green: Im dänischen Aarhus, immerhin die zweitgrößte Stadt Dänemarks, läuft ein spannender Test: 200 Fahrradfahrer sind mit der Sender-Empfänger-Technologie RFID ausgestattet, die Ampeln meldet, wenn sich die Radfahrer nähern und diese dann umstellen. Dadurch müssen Radfahrer seltener anhalten und sind auch sicherer unterwegs. Ein schönes Projekt, das einen großen Vorbildcharakter für den urbanen Verkehr in anderen Städten hat.

  • TWITTER Wall Street Journal: Twitter Reorders Tweets in Timeline Test: Es sieht so aus, zumindest behaupten das ein paar Beta-Tester, dass Twitter eine nach Relevanz geordnete Darstellung der Tweets testet. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Mich überrascht meine erst einmal ablehnende Haltung dieser Neuerung, da mir Twitter wie es jetzt ist, vollkommen ausreicht. Die App wirkt zwar langsam überladen, aber im Grunde ist es ‚das‘ soziale Netzwerk meiner Wahl. Mit diesem neuen Feature würde Twitter kein Echtzeit-Dienst mehr sein.

  • BERLIN iHeartBerlin.de: 19th Century Berlin in Paintings: Ich habe in Venedig studiert und bin viel durch Norditalien gereist. Städte, die man auch in phantastischen Gemälden der Kunstgeschichte sehen kann, sind mir vertraut. Meinen derzeitigen Wohnort Berlin habe ich seltsamerweise nie so gesehen. Berlin war Berlin – nicht sehr schön, aber unglaublich spannend. Im sehr hipsteresquen Berlin-Blog überzeugt mich eine gewisse Kate vom Gegenteil. Ein perfekter Abschluss für die Lesetipps.

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5 Lesetipps für den 12. November

In unseren Lesetipps geht es heute um die Zukunft von Open Access, Glück ohne Facebook, Tor beschuldigt das FBI, Provokation durch Shitstorm und rassistisches Clickbaiting. Ergänzungen erwünscht.

  • OPEN ACCESS iRights.info: Lambert Heller: „Wie frei soll das Betriebssystem der Wissenschaft sein?“: Verlage wie Elsevier geraten verstärkt in die Kritik aus der Wissenschaft. Doch sie verfolgen nicht nur Auslaufmodelle wie das klassische Journal, sondern arbeiten bereits am zukünftigen „Betriebssystem der Wissenschaft“. Für Lambert Heller vom Hannoveraner Open Science Lab ist die entscheidende Frage, ob die Wissenschaft freie Alternativen dazu entwickeln kann. iRights.info hat ihn dazu interviewt.

  • FACEBOOK ScienceAlert: Yep, science confirms that quitting Facebook makes people happier: Mitte Oktober habe ich auf Medium darüber gebloggt, wie ich Facebook verlassen habe, da mir die Timeline überhaupt keinen Mehrwert lieferte und wieso ich mich wieder anmelden musste, Facebook aber nicht mehr wie früher nutze (jetzt als Messenger-Kontaktbuch statt soziales Netzwerk mit Freunden). Eine dänische Untersuchung hat nun ergeben, dass 88 Prozent der TeilnehmerInnen, die sich bei Facebook abgemeldet haben, danach glücklicher waren. Der Grund ist einfach: man hat wieder mehr sich selbst im Fokus als das vom Facebook-Algorithmus gehighlightete Leben der anderen.

  • ANONYMITÄT Ars Technica: Tor director: FBI paid Carnegie Mellon $1M to break Tor, hand over IPs: Tor-Programmdirektor Roger Dingledine hat eine noch nicht belegte Beschuldigung gegenüber dem FBI und der zu Computersicherheit forschenden Firma Carnegie Mellon geäußert, die es in sich hat – egal ob sie wahr ist oder nicht. Dingledine behauptet, dass Carnegie Mellon vom FBI über eine Million US-Dollar bekommen hat, um Tor zu knacken und an die IP-Informationen der Nutzer zu kommen. Dies wäre ein skandalöse Kooperation einer US-Regierungsbehörde mit einem Privatunternehmen. Genauso groß wäre aber der Schaden für Tor, wenn diese Behauptung nicht demnächst auch belegt werden.

  • SHITSTORM Der Lampiongarten: Der Shitstorm als Mittel der politischen Kommunikation: Auf seinem Blog schreibt Sebastian Baumer über die Idee hinter Empörung auslösenden Shitstorms und wie gerade mit ihren rechten Thesen stets auffallende Provokateure – wie CDU-Politikerin Erika Steinbach, der Schriftsteller Akif Pirinçci oder US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump – so auch mit den krudesten Aussagen, durch die zu erwartende Empörung, Reichweite bekommen und den rechten Rand unserer Gesellschaft noch besser erreichen.

  • CLICKBAITING Stefan Niggemeiers Blog: Die erfolgreiche Social-Media-Strategie von „Focus Online“: Ähnlich perfide wie die Shitstorm-Profiteure nutzt Focus Online die Mechanismen von Provokationen aus und setzt vor allem auf den rechten Rand unserer Gesellschaft ansprechende Formulierungen. Auf seinem Blog zeigt Stefan Niggemeier das System auf, welches Focus-Online-Chefredakteur Daniel Steil abstreitet und nicht sehen will. Die Art und Weise, wie Focus Online seine Reichweite steigern will, ist schon länger kritikwürdig und eher abschreckend – die neue Strategie „rassistischen Clickbaitings“ ist extrem widerlich.

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