All posts under Glenn Greenwald

5 Lesetipps für den 14. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Personalisierung beim Restaurantbesuch, Lehren aus dem Medienwandel, das Design von E-Books, Tablets in Flugzeugen und die Inaktivität von The Intercept. Ergänzungen erwünscht.

  • PERSONALISIERUNG Ars Technica: When the restaurant you Googled Googles you back: Über eine Suchmaschine lässt sich schnell ein gutes Restaurant in der Nähe finden, dass gute Kritiken hatten und wo man essen gehen möchte. Aber was passiert, wenn das Restaurant zurück googelt und weiß, mit wem sie zu welchen Anlass hier her gekommen sind? Casey Johnston stellt auf Ars Technica ein Restaurant vor, dass ein persönliches Kundenerlebnis garantieren möchte, in dem es offen zugängliche Informationen über seine Gäste ermittelt.
  • MEDIENWANDEL The Guardian: We’re still waiting for the third model of news publishing: Im Guardian setzt sich Emily Bell mit der Vielzahl an digitalen Projekten im Journalismus auseinander und was von ihnen gelernt werden kann. An Ideen mangelt es den vor allem in den USA angesiedelten Medien nicht, doch einzeln ist noch niemanden der Durchbruch gelungen und in der Gesamtheit deutet alles daraufhin, dass Geld verdienen im Maßstab wie ein Verlag keine realistische Option mehr für die Zukunft ist, wenn es das denn jemals war.
  • E-BOOKS Hyperland: Unsere E-Books müssen schöner werden: Im Hyperland-Blog des ZDF schreibt Giesbert Damaschke über seine Liebe zu E-Books und den mangelnden Innovationswillen der Verlage, das Design der E-Books nicht den technischen Möglichkeiten anzupassen, sondern sie wie traditionelle gedruckte Bücher zu behandeln. Eine lesenswerte Bestandsaufnahme der mangelhaften Gestaltung von E-Books.
  • LUFTFAHRT Skift: Mobile Is at the Heart of Aviation’s Tech Evolution: Auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg konnte die Zukunft des Service in der zivilen Luftfahrt begutachtet werden und die wird technischer und mobiler. Vor allem mobile Geräte wie Tablets sind Kern der neuen Ideen, wie Fluggäste in Zukunft ihre Zeit auf Flügen verbringen. Dabei können Filme auf den Tablets gesehen werden, Musik gehört oder steuerfrei eingekauft werden. Samatha Shankman stellt auf Skift.com die neuesten Trends vor.
  • THE INTERCEPT PandoDaily: Pierre Omidyar’s quarter billion dollar journalism project seems to have stopped publishing: Mit einem 250 Millionen US-Dollar Budget von eBay-Gründer Pierre Omidyar und namhaften Journalisten ist The Intercept an den Start gegangen und hat weltweit Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Doch in den letzten Wochen ist es ruhig um das Projekt geworden, was vermehrt zu Kritik führt. Paul Carr fragt sich auf PandoDialy, was los ist und was The Intercept fehlt.

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Journalismus – Die Vierte Gewalt im Tumult

Turmoil (adapted) (Image by marcusrg [CC BY 2.0], via flickr)
Das Jahresende endete mit einer neuerlichen Debatte über den Journalismus und auch im neuen Jahr 2014 wird viel über den Medienwandel diskutiert werden. Edward Snowden hat nicht nur den Datenhunger der Geheimdienste enthüllt. Seine Enthüllungen haben auch eine Debatte über den Journalismus in Gang gebracht. Sind Journalisten als Vierte Gewalt [...]
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30C3: Der Journalist Glenn Greenwald als Freiheitskämpfer

Greenwald beim 30C3 (Bild: Jakob Steinschaden)
Veröffentlichungen über die Überwachungsprogramme haben den Journalisten Glenn Greenwald zum Aktivisten und Teil einer “Pro-Privacy-Allianz” gemacht, die gegen das Machtstreben der US-Regierung ankämpft. // von Jakob Steinschaden „Die NSA und die Five Eyes (USA, Kanada, GB, Australien und Neuseeland, Anm.) wollen Privatsphäre auf der ganzen Welt abschaffen.“ Für Glenn Greenwald [...]
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5 Lesetipps für den 5. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Native Advertising, Twitter und Telekom kooperieren, das Internet der Dinge, andere Ansichten über Tracking und wie die NSA-Überwachung bekannt wurde. Ergänzungen erwünscht.

  • NATIVE ADVERTISING Martingeisler.de: Wie funktioniert Native Advertising?: Native Advertising gehört zu den Buzzwörtern 2013. Kein Werber, kein Verlagsmanager, kein Journalist, der sich dieses Jahr nicht mit Native Advertising beschäftigt hätte. Nun gibt es zwar bis dato keine gängige Definition, was Native Advertising eigentlich genau ausmacht, aber es gibt zahlreiche prominente Journalismus-Anbieter im Netz, die mit Native Advertising Geld machen. Martin Giesler stellt einige Beispiele auf seinem Blog vor.
  • TWITTER Wirtschaftswoche: Die Telekom kooperiert mit Twitter: In Zukunft wird Twitter in Deutschland mit der deutschen Telekom zusammenarbeiten. Der Kurznachrichtendienst bekommt mehr Aufmerksam, indem die Telekom auf den eigenen Android-Smartphones eine Art Newsticker aus Twitter-Inhalten installiert, ohne dass der Nutzer sich bei Twitter registrieren haben muss und die Telekom bekommt dafür innovative Ideen geliefert, wie der eigene Kundendienst mit Hilfe von Twitter verbessert werden kann.
  • INTERNET DER DINGE The KB Magazine: Wie das Internet der Dinge unser Leben effizienter macht: Martin Spindler engagiert sich in diversen Initiativen und berät Firmen zum Thema Internet of Things. Besonders der Bereich Smart Cities hat es ihm angetan: Wie werden wir in Zukunft leben? Was bedeutet es für unsere Gesellschaft, wenn alle Geräte vernetzt sind und über Smartphones steuerbar? Wie das Internet der Dinge zu sozialer Exklusion führen kann, erklärt der Experte im Interview.
  • TRACKING TIME.com: Why You May Want to Be Tracked Online: Im Techland-Blog des Time Magazin sucht Micah Singleton nach Gründen, warum es vielleicht nützlich ist, getrackt zu werden. Neben den vermeintlich guten Gründen, Passwörter und persönliche Angaben nicht immer eingeben zu müssen, differenziert sie zwischen dem Tracking von First-Party Apps und Third-Party Apps. Manche Gedanken zum Datenschutz fühlen sich sehr „amerikanisch“ an, aber deshalb ist die andere Sichtweise nicht weniger interessant.
  • ÜBERWACHUNG Rolling Stone: The Men Who Leaked the NSA’s Secrets: Vor rund einem Jahr wurde der britische Journalist Glenn Greenwald nach seinem PGP- Schlüssel gefragt. Er hatte keinen und reagierte nicht, doch der anonyme Absender ließ nicht locker und schickte ihm Anleitung, wie Mails verschlüsselt werden können. Greenwald gab nach und lernte so Edward Snowden kennen. Im Rolling Stone Magazin schreibt Janet Reitman über die Geschichte des Jahres.

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5 Lesetipps für den 16. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um den Shutdown und die Space Night, moderne Arbeit, Snapchat gibt Fotos an ermittelnde Behörden weiter, einen Körper-Hacker und Glenn Greenwald verlässt den Guardian. Ergänzungen erwünscht.

  • SPACE NIGHT Bayerisches Fernsehen: Shutdown in den USA stoppt Neustart der Space Night im BR-Fernsehen: Mehr als 700 freie Lieder wurden für die Space Night hochgeladen, doch jetzt fehlen die gemeinfreien Bilder. Anfang November sollte die seit dem Frühjahr neukonzipierte mit HD-Bildern aus dem Weltall und unter Creative Commons lizenzierter Musik starten, doch der Streit um den US-Haushalt hat auch Auswirkungen auf den BR. Mitarbeiter der NASA, die die Space Night mit Bildern aus dem All beliefern, wurden in Zwangsurlaub geschickt. Und so verschiebt sich der Start der neuen Staffel.
  • ARBEIT 2.0 The European: Frithjof Bergmann über neue Arbeitskultur gegen alte Denkmuster: Nur noch zehn Stunden die Woche arbeiten? Der Philosoph Frithjof Bergmann hält das für die Zukunft – und hat dafür gute Gründe. Im Gespräch mit Florian Guckelsberger und Veronika Bürklin erklärt er im The European, warum er mit seinem Konzept der Neuen Arbeit in Deutschland und Österreich gegen Wände rennt. Ein interessanter Beitrag zur Debatte über eine neue Arbeitskultur, die auch im technologiegetriebenen Silicon Valley an Fahrt zunimmt.
  • SNAPCHAT Süddeutsche.de: Snapchat gibt Fotos an ermittelnde Behörden weiter: Erst am Montag haben wir über die Smartphone-App Snapchat berichtet, mit der versendete Bilder ein Verfallsdatum bekommen. Screenshots verhindern die absolute Sicherheit, dass das Bild auch wirklich zu 100 Prozent gelöscht wird, aber nach einem Artikel von Süddeutsche.de gibt es eine weitere Ausnahme: Auf richterlichen Beschluss hin können Bilder an Ermittlunsgbehörden weitergeleitet werden – sofern sie noch auf den Servern liegen, also noch nicht angesehen wurden.
  • TRANSHUMANISMUS Zeit Online: Der Hacker, der die Biologie überwinden will: Die Anhänger der Quantified-Self-Bewegung sind begeisterter Selbstvermesser, die sich z.B. Messgeräte um das Handgelenk schnallen, um ihre Körperfunktionen vermessen. Tim Cannon ist beim Projekt Selbstoptimierung längst weiter. Er lässt sich Technik lieber implantieren, als sie nur am Handgelenk zu tragen. Der Biohacker betrachtet den menschlichen Körper als „fundamental fehlerhaft“.
  • GLENN GREENWALD Buzzfeed: Glenn Greenwald Will Leave Guardian To Create New News Organization: Glenn Greenwald verlässt den Guardian, um eine neuen Nachrichtenorganisation zu gründen. Der Reporter, der Edward Snowdens Enthüllungen der Weltöffentlichkeit präsentierte, Viel weiß man noch nicht über die neue Organisation, aber sie soll keine festen Strukturen für Entscheidungen und Handlungen besitzen und in New York, Washington und San Francisco ihren Sitz haben. Greenwald bleibt in Brasiien.

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