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5 Lesetipps für den 7. Mai und 5 Lesetipps für den zweiten rp14-Tag

In unseren Lesetipps geht es um Google in der Schule, den Erfolg von Musik auf Vinyl, DuckDuckGo vs. Google, die neue Silk Road, die Zukunft des sozialen E-Commerce und die re:publica 2014. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE CNET: Google unveils Classroom, a tool designed to help teachers: Google hat einen interessanten Use Case vorgestellt, wie die Produkte des Suchmaschinenriesens intelligent in der Schule eingesetzt werden können. Mal abgesehen von der Eigenwerbung des Unternehmens für seine Produkte zeigt dieser Fall Möglichkeiten des vernetzten Lernens und der Organisation des Bildungswesen durch digitale Mittel. Und wie viel in diesem Bereich noch nicht getan wurde.
  • MUSIK Ars Technica: Largest vinyl record pressing plant in the US is expanding: Seit Jahren schon steigen die Verkaufszahlen für Vinyl-Schallplatten, wenn auch nur im niedrigen einstelligen Bereich. Doch trotz iTunes, Spotify und AmazonMP3 scheint sich das Geschäft mit den durch digitale Bearbeitung wirklich sehr guten Tonträgern wieder zu lohnen. Die in den USA größte Schallplattenpresse baut aus, denn sie erwarten, dass der Trend noch weiter geht. Interessanterweise hat der Erfolg der Schallplatte etwas mit dem Erfolg digitaler Musik zu tun.
  • SUCHMASCHINE TIME: DuckDuckGo Is About to Become a Far More Powerful Google Alternative: Die vor allem durch ihre sehr nutzerfreundlichen Privatsphäre-Einstellungen bekannte Suchmaschine DuckDuckGo plant die nächste Version der Suchmaschine, mit mehr Funktionen und einem neuen Design. Die meisten dieser Neuerungen verringern den Abstand zum von Google gesetzten Standard erheblich, so dass hier vielleicht die meist nur Datenschutz-Aktivisten bekannte Alternative langsam in den Mainstream vorrücken könnte.
  • SILK ROAD Techdirt: Silk Road 2.0 Now Larger Than Silk Road Ever Was: Wie beim Kampf gegen Napster, als nach der Zerschlagung der Musiktauschbörse lauter neue Dienste entstanden, die den vermeintlichen Pionier ersetzten, ist auch der von den US-Bundesbehörden zerschlagene Online-Marktplatz Silk Road, berühmt für die einen Teil davon ausmachenden Schwarzmarkt-Geschäfte und das hier mit Bitcoins bezahlt werden konnte, inzwischen durch neue Anbieter ersetzt wurden, die noch größer und erfolgreicher sind, als ihr Vorgänger.
  • E-COMMERCE CNET: Why Amazon wants you to use Twitter hashtags to shop: Gestern haben wir in den Lesetipps über die Kooperation von Amazon und Twitter berichtet, die ermöglicht, dass in Tweets gesendete Links zu Produkten auf Amazon direkt in den eigenen Warenkorb wandern können, ohne Twitter zu verlassen. Donna Tam hat sich für CNET dieses neue Feature genauer angesehen und erklärt dir Vorteile für beide Unternehmen und wie wir in Zukunft online einkaufen könnten.

  • RP14 I Zeit Online: Unterwandern gegen Überwachen: Ein paar Online-Petitionen unterzeichnen ist zu wenig: Auf der re:publica rufen Aktivisten zu Unterwanderung der Politik und zur technischen Aufrüstung der Massen auf, wie Eike Kühl auf Zeit Online schreibt. Zusammen mit Sascha Lobos Aufforderung, das System von innen heraus zu verändern, scheint nach den Jahren des Hypes um die Piratenpartei wieder mehr Realitätssinn in die sich politisierende Netzgemeinde zu kommen.
  • RP14 II Heise Online: Asyl for Snowden!: Bei allem Wachstum und der damit einhergehenden Kommerzialisierung der re:publica ist das Wesen der Blogger-Konferenz immer noch erkennbar. Zwei der wichtigsten Themen war die Forderung nach Asyl für Edward Snowden und Solidarität mit in Asien inhaftierten Bloggern, wie Stefan Krempl auf Heise.de schreibt.
  • RP14 III Tagesschau.de: Politik ohne Politiker: Auf Tagesschau.de wundert sich WDR-Reporter Christian Feld, dass es in Zeiten des Europawahlkampfs und politischer Skandale wie der Überwachung so wenig Politiker auf der re:publica gibt. Dabei übersieht er aber, dass die sich hier treffende Zivilgesellschaft politischer wird, ein klarer Fortschritt zu den letzten Jahren.
  • RP14 IV BR.de: #Auftanken, bitte!: Eine Zapfsäule mit USB-Schnittstelle lädt auf der re:publica zum Auftanken ein. Wikimedia kämpft damit für die Verbreitung von öffentlichen Daten. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk erklärt Mathias Schindler die auf Twitter trendende #Datentankstelle.
  • RP14 V Zeit Online: Hauptsache Hasselhoff: Don’t believe the hype: David Hasselhoff soll auf der re:publica über digitale Freiheit sprechen. Er redet vor allem über sich selbst und die Mauer. Und am Ende singt er doch. Steffi Dobmeier zeigt in ihrem Artikel, dass wirklich niemand etwas verpasst hat, der nicht auf der re:publica war oder da war, aber nicht zum Vortrag von David Hasselhoff ging. Inhaltlich kam da nämlich überhaupt nichts bei raus.

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5 Lesetipps für den 14. Januar

In unseren Lesetipps geht es um den Ikea-Katalog auf Instagram, Location Data in Toronto, Google kauft Nest, die Suchmaschine DuckDuckGo und die Uni-Zypern akzeptiert Bitcoins als Zahlungsmittel. Ergänzungen erwünscht.

  • INSTAGRAM W&V: Wie Ikea seinen Katalog auf Instagram gebracht hat: Die Erscheinung des Ikea-Kataloges ist für das Unternehmen und für Ikea-Fans ein Ereignis. Nicht umsonst feiert das Möbelhaus seine Veröffentlichung mit eigenen TV-Spots. In Norwegen hat Ikea das Interesse für seinen Katalog mit einer Instagram-Kampagne angeheizt. Dabei hat das Unternehmen die User dazu gebracht, das komplette Print-Produkt zu digitalisieren und einen „Social-Media-Katalog“ zu erstellen
  • LOCATION DATA WSJ.com: What Secrets Your Phone Is Sharing About You: Im Wall Street Journal schreibt David George-Cosh über den Stand der Nutzung von Location Data in Toronto und wie verschiedene Firmen ihre Kunden tracken, um noch mehr über sie erfahren. Die Entwicklung ist schon sehr weit und so ist ein Blick nach Toronto wahrscheinlich ein Blick in eine nahe Zukunft, die wir bald auch in Deutschland erleben werden.
  • GOOGLE CNET News: Google’s Nest buy could spur growth of ‚Internet of things‘: Als Besitzer eines Android-Smartphones und Nutzer des Browser Chrome, nutze ich Google-Dienste auch zu Hause. Und bald wird Google wohl auch mein zu Hause nutzen, um die Vernetzung des Haushalts voranzutreiben und noch mehr über mich zu erfahren. Denn Google hat die Firma Nest, die intelligente Haushaltsgeräte entwickelt, für 3,2 Milliarden Dollar gekauft. Das Internet der Dinge wird es also auch von Google geben.
  • DUCKDUCKGO Zeit Online: Suchmaschine DuckDuckGo profitiert von der NSA-Affäre: Seit Beginn der Snowden-Enthüllungen verzeichnet die datenschutzfreundliche Suchmaschine DuckDuckGo steigende Zugriffe. Sich dem Datenhunger von Google zu entziehen klappt mit DuckDuckGo schon, aber vor der NSA schützt sie auch nicht, wie Patrick Beuth auf Zeit Online erklärt.
  • BITCOIN Hyperland: Uni-Gebühren per Bitcoin zahlen: Auf Hyperland schreibt Friedemann Brenneis, wie das krisengeplagte EU-Land Zypern einen neuen Finanzsektor für sich entdeckt hat. Als erste Hochschule der Welt will die Universität Nikosia Studiengebühren in Form von Bitcoins akzeptieren. Darüber führt sie den Master-Studiengang “Digitale Währungen“ ein. Das Ziel: Zypern langfristig zu einem Finanzzentrum für Bitcoins zu machen.

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Sind Sie noch mein Freund, Herr Google?

Freunde zu haben bedeutet viel im Leben, doch muss man die Freundschaft pflegen! Google hat sich über die Jahre einen großen Freundeskreis aufgebaut, der mit jeder neuen Innovation weiter wuchs. Doch diese Freundschaften werden zum Teil auf eine harte Probe gestellt.

Dominik Ruisinger ist ein Freund von Google, doch macht ihn seine Freundschaft zu der kalifornischen Suchmaschine langsam nachdenklich. Zu sehr verwirrt der Kurs von Google, zu sehr schmerzt der Liebesentzug, wenn wieder ein Dienst, der verbindete, verschwunden ist. Ein Brief errötet nicht. Das wusste schon Cicero. Und so scheint es nur das selbstverständlichste Kommunikationsmittel zu sein, einem guten Freund wie Google einen Brief zu schreiben. Dies hat Dominik Ruisinger getan:

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