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Die Netzpiloten sind Partner der CO-REACH 2017

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In Nürnberg findet am 21. und 22. Juni die CO-REACH 2017 statt. Die CO-REACH ist die Crossmedia Marketing Messe, bei der einmal im Jahr tausende Dialogmarketing-Experten zusammen kommen. Ihr bekommt Insights und Inspiration für Multichannel-Kampagnen, außerdem erwartet euch neben Vorträgen und Workshops auch die Mitmachkonferenz „Open Summit“ – ein Barcamp rund um Crossmedia Marketing. Agenturen, Web-, Database-, Druck- und Logistik- und Onlinedienstleister zeigen hier jedes Jahr eine Bandbreite an Services.

Die Multichannel-Kampagnen werden euch anhand von Praxisbeispielen für Social Media und Online-Marketing verdeutlicht. Darüber hinaus findet ihr Print-Mailings und Mobile Solutions vor. Ihr habt zudem die Möglichkeit, euch selber einzubringen. Die Gelegenheit dazu habt ihr bei Praxis-Vorträgen und Workshops, die zum Vertiefen und Mitdiskutieren einladen. Auf drei Bühnen mitten im Messegeschehen findet das spannende Fachprogramm statt. Es werden rund 5.600 Besucher erwartet, außerdem wird es 95 Fachvorträge geben.

Renommierte Speaker

Zu den Vortragenden und Experten vor Ort zählen dieses Jahr:

Damit ihr immer den Überblick habt, wo sich welcher Aussteller auf dem Messegelände befindet, wo das nächste WC ist und wo ihr zwischendurch etwas snacken könnt, solltet ihr euch die CO-REACH-App auf euer Smartphone laden. Hier bekommt ihr die App für iOS und hier für Android.

Die Location ist das Messezentrum Nürnberg. Eure Tickets für die Veranstaltung bekommt ihr hier.

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Destination Check: Online Marketing Konferenz

OMK

Am 29. September war es wieder soweit: Zum fünften Mal lud die Leuphana Universität gemeinsam mit den Experten der Online-Agentur web-netz zur Online Marketing Konferenz (OMK) nach Lüneburg ein. Marketingexperten, SEO Profis, Wissenschaftler, Gründer und zahlreiche andere wissbegierige Besucher kamen zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen der digitalen Welt auszutauschen. Wir waren mittendrin statt nur dabei und haben einige Eindrücke der #OMK2016 eingefangen.


Speaker: Sebastian Kluth, E-Mail Strategist bei Return Path


Speaker Sebastian Kluth
Speaker Sebastian Kluth

Wie ist dein Gesamteindruck der OMK?

Es ist erstaunlich, wie wahnsinnig gewachsen das Event ist, wenn man es mit dem letzten Jahr vergleicht. Gefühlt wird die Veranstaltung in Zukunft sehr groß. Die Universität Leuphana, in der die OMK hier stattfindet, sorgt für ein entspanntes Umfeld.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Ich kam ohne große Erwartungen hierher, habe aber dennoch viel Interessantes für mich mitnehmen können. Besonders der Vortrag über Amazon SEO löste bei mir einen Aha-Effekt aus. An den Reaktionen der Zuhörer konnte man sehr schön erkennen, dass verstanden wird, wovon man spricht. Außerdem fand ich die Fragen, die aus dem Publikum gestellt wurden, spannend.

Was ist dein persönliches Highlight?

Mein persönliches Highlight waren die Foodtrucks in der Mittagspause! Thematisch äußerst spannend fand ich den Vortrag über Amazon Analytics.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die OMK empfehlen?

Inzwischen empfehle ich das Event mit ruhigem Gewissen jedem aus meinem Netzwerk. Es hat meiner Meinung nicht mehr die Lokalität, die es mal hatte und ich würde ganz klar wiederkommen.

Was war deine Motivation, heute herzukommen und hier zu sprechen?

Die Einladung von den Veranstaltern.


Speaker: Patrick Henke, Mitgründer und Chief Marketing Officer von Heute in Hamburg


Speaker Patrick Henke
Speaker Patrick Henke

Wie ist dein Gesamteindruck der OMK?

Sehr positiv, die Organisation ist gut und es läuft alles wie geplant ab, ohne große Verzögerungen. Die Vorträge sind sehr spannend und interessant. Es gab keine „Bla-bla-Sessions“, die einem kein wirklich neues Wissen bringen, sondern alle Vorträge, die ich bisher gehört habe, waren inhaltlich wirklich gut gemacht.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Ja, total! Ich habe mich auch vorab über die Speaker informiert und war überrascht, wer da alles anzutreffen ist, gerade aus dem SEO-Bereich. Die Sessions, die ich bisher gesehen habe, fand ich sehr interessant und vor allem verständlich aufbereitet.

Wie würdest du die Teilnehmer einordnen?

Es sind einige Studenten hier, aber auch viele Marketing-Experten. Etwas gefehlt hat mir die Diskussion am Ende der Vorträge, denn gerade, wenn man gemeinsam über etwas spricht, kommen immer neue Fragen auf. Die Leute sind aber insgesamt sehr interessiert und haben wirklich Bock auf die Themen, die vorgestellt werden.

Was ist dein persönliches Highlight?

Mein persönliches Highlight war zu Beginn die Keynote von Facebook. Es war spannend, Sachverhalte aus der Sicht von Facebook zu hören, auch wenn die Antworten auf Fragen meist nicht ganz so konkret waren. Besonders gut fand ich auch die Session von Jens Fauldrath, der seinen Vortrag sehr humorvoll gestaltete und kein Blatt vor den Mund nahm.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die OMK empfehlen?

Ich war dieses Jahr das erste Mal mit dabei auf der OMK und würde auch wiederkommen. Empfehlen kann ich die Veranstaltun jedem, der im SEO Bereich und Marketing arbeitet. In meinen Augen ist die OMK eine inhaltsstarke Veranstaltung, von der man viel mitnehmen kann.

Was war deine Motivation, heute herzukommen und hier zu sprechen?

Ich wurde von den Veranstaltern gefragt, sah mir daraufhin das Programm der letzten Jahre an, das sich spannend anhörte, und sagte zu. Außerdem gefiel mir die Idee, unsere Gründungsgeschichte von Heute in Hamburg als Praxisbeispiel zu erzählen. Darüber hinaus gebe ich gerne meine Erfahrung als Gründer an andere weiter.


Besucherin: Alexa Domachowski, Content Managerin bei Heise RegioConcept


Besucherin Alexa Domachowski
Besucherin Alexa Domachowski

Wie ist dein Gesamteindruck der OMK?

Die Veranstaltung ist sehr spannend und vielseitig. Ich finde es nett, dass die OMK in der Universität stattfindet, die dem ganzen eine lockere Atmosphäre gibt, was meiner Meinung gut zu Online Marketing passt. Dies macht die Kontaktaufnahme mit anderen direkt leichter, wie ich finde.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Es war thematisch sehr breit gefächert, wodurch nicht alle Vorträge für mich relevant waren. Die Sessions, dich ich gehört habe, fand ich gut. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Wissenschaft und Wirtschaft, die man sehr selten so findet.

Wie würdest du die Teilnehmer einordnen?

Total bunt gemischt! Man trifft hier Leute aus verschiedensten Branchen, aus Klein- als auch Großunternehmen an. Es war sehr heterogen, was es eventuell etwas schwierig gestaltete, die Zielgruppe zu treffen. Insgesamt aber eine gelunge Mischung.

Was ist dein persönliches Highlight?

Ich fand den Vortrag des Startups Heute in Hamburg sehr spannend. Darüber hinaus war es sehr schön, alte Bekannte aus früheren Praktika oder der Unizeit wieder zu sehen. Das Event bietet eine gute Gelegenheit zum Netzwerken.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die OMK empfehlen?

Ja, ich würde wiederkommen! Ich empfehle den Event allen, die an Online Marketing und digitalen Neuigkeiten interessiert sind. Vor allem aber auch Leuten, die nicht unbedingt im Bereich des Online Marketings arbeiten, sondern in anderen Abteilungen, da man sehr viele verschiedene Eindrücke mitnehmen kann.


Besucher: Jan Ebersbach, Inhaber von Ebersbach Mediendesign


Besucher Jan Ebersbach
Besucher Jan Ebersbach

Wie ist dein Gesamteindruck der OMK?

Von dem, was ich bisher gesehen und gehört habe, ist mein Eindruck durchweg positiv. Ich finde es im Vergleich zum letzten Jahr noch besser organisiert und es wird den Besuchern eine bunte Mischung an Themen sowie Speaker geboten, womit ich sehr zufrieden bin.

Welcher Vortrag hat dir bisher am besten gefallen?

Ich fand die Keynote von Oliver Busch von Facebook zu Beginn sehr interessant. Es wurden viele Praxisbeispiele gezeigt, wodurch es nicht allzu theorielastig war. Für mich waren aber nicht einzelne Speaker, sondern das Gesamtpaket, das geboten wird, entscheidend, heute herzukommen.

Wie würdest du die Teilnehmer einordnen?

Neben einigen Studenten, die man antrifft, habe ich den Eindruck, dass zahlreiche etablierte Firmen hier sind und eher wenige Startups. So habe ich es auch vom letzten Jahr in Erinnerung.

Würdest du wiederkommen und die OMK weiterempfehlen?

Ich war bereits letztes Jahr hier, was, wie ich denke, ein gutes Zeichen ist. Sofern sich der Nachmittag so weiterentwickelt wie der Vormittag, komme ich nächstes Jahr sehr gerne wieder und kann die Veranstaltung definitiv weiterempfehlen.

Was war deine Motivation, heute herzukommen?

Meine Motivation war es, mich weiterzubilden und Einblick in Bereichen zu bekommen, in denen ich noch nicht über ein solch fundiertes Wissen verfüge. Außerdem erhält man hier Denkanstöße zu verschiedenen Bereichen, in denen man sich zukünftig weiterentwickeln könnte.


Images by Melanie Kroepfl


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Destination Check: Bits&Pretzels 2016

Vor zwei Jahren als Weißwurstfrühstück für die Gründerszene in München gestartet, hat sich die Bits&Pretzels mittlerweile zum dreitägigen Festival für Startups mit internationalem Flair entwickelt. Kevin Spacey und Richard Branson waren sicher die schillerndsten, aber längst nicht die einzigen sehenswerten Speaker auf der Bühne.


Speaker: Max Wittrock, Co-Founder von mymuesli.com


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Image by Max Wittrock

Max Wittrock, Co-Founder von mymuesli.com, hat vor neun Jahren mymuesli.com mitgegründet und fühlt sich auf der Bits&Pretzels an die Anfangstage erinnert. Heute beschäftigen das Gründerteam Themen wie Vertriebsausbau, Internationalisierung und der Umbau der Produktion. Das fühlt sich an wie Erwachsenwerden. Auf der Academy Stage hat Max jungen Startups Tipps gegeben, wie sie an die großen Player herankommen.

Was ist dein Gesamteindruck?

Mit 5.000 Leuten hat sich die Bits&Pretzels zu einem Riesen-Event entwickelt. Es ist wirklich toll, dass sich eine Konferenz dieser Größe ausschließlich Themen rund ums Gründen und dem Aufbau von Startups widmet. Ich bin ganz begeistert.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Mir gefällt die Auswahl der Speaker von Kevin Spacey bis hin zu Hidden Champions. Hier sieht man Startups, von denen man noch nicht gehört hat und die dennoch erfolgreich und riesengroß sind. Ich finde den Mix sehr gelungen.

Wie würdest du die Teilnehmer einordnen?

Es sieht sehr bunt gemischt aus. Es sind wirklich viele Startups hier, ich habe aber auch schon viele Leute mit Investoren-Badge gesehen.

Was ist dein persönliches Highlight?

Mein persönliches Highlight ist der Food-Court mit Live-Musik. Veranstaltungen, die schnell wachsen, neigen dazu, einen Corporate-Charakter anzunehmen, wie jeder Kongress. Aber Bits&Pretzels hat es wieder einmal hinbekommen, sich das besondere Flair zu bewahren.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die Bits&Pretzels empfehlen?

Ich würde auf jeden Fall nächstes Jahr wiederkommen. Viele Startups, aber auch Unternehmen, unterschätzen, wie wichtig es ist, inspiriert zu werden und verschiedene Sichtweisen zu bekommen. Gerade wir im Süden sollten dankbar sein für alles, was hier passiert, da wir ja doch mit Berlin eine kleine positive Rivalität haben. Schön, dass ein solches Event in München stattfindet.

Was war deine Motivation, heute herzukommen und hier zu sprechen?

Ich hoffe, dass ich den Einen oder Anderen inspirieren konnte, es zu versuchen – so wie ich und meine beiden Mitgründer. Ich möchte gerne die Angst vor Teamgründungen nehmen, denn bei uns funktioniert es nach wie vor sehr gut. Vielleicht habe ich es geschafft, bei ein, zwei Leuten den Schalter umzulegen, wenn der letzte Schritt oder Denkanstoß gefehlt hat.


Organisatorin: Magdalena Rogl, kümmert sich um den Social-Media-Auftritt von Bits&Pretzels und ist Head of Digital Channels bei Microsoft Deutschland.


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Image by Magdalena Rogl

Magdalena Rogl war schon 2014 als Teilnehmerin bei der ersten Bits&Pretzels im Löwenbräukeller dabei. Einen Social-Media-Auftritt zum Event gab es damals noch nicht, also hat sie dem Orga-Team kurzerhand Unterstützung angeboten. Ihre Arbeit hier ist für sie Herzblutprojekt und Freundschaftsdienst.

Was ist dein Gesamteindruck?

Ich bin überwältigt, denn ich habe das Gefühl, das letzte Jahr wurde noch einmal getoppt. 2015 hat das Event erstmals in diesem Setup stattgefunden. Die Veranstaltung ist dieses Jahr noch internationaler geworden. Und wenn jemand wie Kevin Spacey die Keynote hält, ist das natürlich Wahnsinn.

Haben die Redner und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Ich habe vor allem die Vorträge auf der Mainstage vom Backstage-Bereich aus mitbekommen, da ich den Livestream auf Facebook mitbetreut habe. Ich finde die Mischung toll, dass sowohl kleine Startups unter den Speakern sind als auch große internationale Player. Die Gelegenheit, von Unternehmen wie airbnb und uber Insights zu bekommen, hat man nicht alle Tage.

Was ist dein persönliches Highlight?

Kevin Spacey war natürlich ein Highlight. Ich hatte gestern selbst Gänsehaut, als er gesprochen hat. Überwältigend.

Wie würdest du die Teilnehmer einordnen?

Es sind natürlich sehr viel junge Gründer da, die gerade starten, aber auch viele Investoren und große Unternehmen. Ich bin positiv überrascht, dass dieses Jahr auch die Teilnehmer internationaler sind. Dadurch, dass Menschen aus so unterschiedlichen Bereichen da sind, bleibt man nicht in seiner Filterbubble, sondern kann seinen Horizont wirklich erweitern.

Wem würdest du die Bits&Pretzels empfehlen?

Ich würde es jedem empfehlen, der im Entferntesten mit der Internetbranche zu tun hat. Die Ticketpreise sind sehr gestaffelt, sodass auch junge Gründer dabei sein können. Hier kann man verfolgen, wie sich die Internetbranche entwickelt, welche Startups und Ansätze es gibt, aber auch Ideen entdecken, die die Welt verbessern möchten. Gestern hatten wir beispielsweise Raphael Fellmer von Foodsharing auf der Mainstage. Wir haben alle eine Verantwortung, unsere Zukunft mitzugestalten. Für diese Inspiration ist das die richtige Konferenz.


Besucher: Alexander Nast, Gründer von Passionly Curious und Snapchat-Reporter von Bits&Pretzels


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Image by Christian Jantz

Alexander Nast hat mit Passionly Curious nicht sein erstes Unternehmen gegründet. Das Startup hilft Unternehmen mit einer neuen Methode dabei, leidenschaftliche Mitarbeiter zu finden. Auf Basis von Interviews mit bestehenden Mitarbeitern ergründet das Team deren Motivation, um daraufhin Stellenbeschreibungen so zu gestalten, dass sie die richtigen Bewerber anziehen und die ungeeigneten abhalten.

Was ist dein Gesamteindruck?

Sehr bunt, sehr vielfältig, sehr herzlich, und trotzdem sehr intensiv und strukturiert. Man findet hier beides: entweder die strukturierte Seite, aber auch die bunte, leidenschaftliche, fröhliche Seite. Das gefällt mir sehr gut.

Haben Redner und Teilnehmer deine Erwartung erfüllt?

Ich gehe meistens ohne Erwartungen an die Dinge heran und lass mich lieber überraschen. Wenn das, was ich mitnehme, wichtige Learnings sind und die Leute, die ich treffe, genau die richtigen Leute sind, dann sind meine Ansprüche erfüllt.

Was war dein persönliches Highlight?

Dazu gehören auf jeden Fall Kevin Spacey und Richard Branson. Es war interessant, dass sie mit Kara Swisher eine sehr kritische Journalistin als Gesprächspartnerin für ihn ausgewählt haben, die das Interview mit ihren teils sehr wertenden Zwischenfragen fast bis zur Schmerzgrenze getrieben hat. Und genauso spannend war es natürlich, zu beobachten, wie er sehr souverän und entspannt auf die Sachen eingegangen ist. Das war ein schönes Spiel.

Wie würdest du die Teilnehmer einordnen?

Sehr vielfältig: Es sind wirklich alle dabei – von Leuten, die über eine Gründung nachdenken, bis hin zu Startups, die schon wirklich gut unterwegs sind und ein paar Millionen eingesammelt haben. Ich hatte das Glück, dass ich mich nur mit Menschen unterhalten habe, die ich sehr interessant und spannend fand.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die Bits&Pretzels empfehlen?

Ich würde auf jeden Fall wieder hingehen und würde das Event Leuten empfehlen, die schon eine Startup-Idee haben, an der sie mindestens ein bis zwei Jahre gearbeitet haben, um hier mit Investoren zu sprechen und bei den Pitches mitzumachen. Sofern sie dafür bereit sind – denn die Investoren in Deutschland investieren erst, wenn ein Startup User-Zahlen und Umsätze nachweisen kann. Wer sich vor der Gründung erst einmal orientieren möchte, sollte die Masterclasses besuchen.


Besucherin: Martina Löhner, PR-Manager bei Kleiderkreisel


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Image by Gesine Märten

Martina Löhner kommuniziert für Kleiderkreisel, einer Recommerce-Plattform, die seit acht Jahren auf dem deutschen Markt aktiv ist und 4 Millionen Mitglieder hat. Das Late Stage Startup ist gerade dabei, sich und insbesondere das Marketing neu aufzustellen.

Was ist dein Gesamteindruck?

Ich bin das erste Mal auf der Bits&Pretzels und empfinde sie als coole Veranstaltung, um zu netzwerken und Inspiration zu finden.

Haben Redner und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Meine Erwartungen ans Netzwerken haben sich erfüllt, ich habe viele Leute wieder oder neu getroffen. Allerdings hätte ich mir – da ich aus einem Startup komme, das schon länger auf dem Markt und etabliert ist – beispielsweise in den Academy Sessions inhaltlich mehr Tiefgang gewünscht.

Wie würdest du die Teilnehmer einordnen?

Meinem Eindruck nach sind viele junge Startups da, aber auch Investoren und Studenten. Ich hatte weniger das Gefühl, dass etablierte Startups die Plattform genutzt haben.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die Bits&Pretzels empfehlen?

Ich würde wiederkommen, wenn mich die Speaker und präsentierenden Unternehmen wieder ansprechen. In erster Linie empfehle ich das Event aber Leuten, die dabei sind, ein Startup zu gründen, wenn sie in den ersten Jahren sind, sich präsentieren wollen und auf der Suche nach Investoren sind. Dafür ist Bits&Pretzels die richtige Plattform.

Was war dein persönliches Hightlight?

Richard Branson! Er ist eine beeindruckende Persönlichkeit und ein Typ Unternehmer, den es selten auf der Welt gibt. Ich fand es wahnsinnig spannend, von seinem Unternehmergeist und seiner Persönlichkeit eine Ecke mitzukriegen.

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CeBIT auf IT-Vertriebsniveau

Cebit-Messehalle (Image by Bin im Garten [CC BY-SA 3.0] via Wikipedia)new

Auf der CeBIT sind eine Menge IT-Heizdecken-Verkäufer unterwegs, die ihre Hardware und Software mit hohlen Sprüchen unters Volk bringen, die mich schon vor zehn oder fünfzehn Jahren auf die Palme gebracht haben: Da werden Prozesse optimiert, CRM-Kanäle strukturiert, Effizienzpotenziale aufpoliert und die IT-Sicherheit fokussiert. Immer steht der Kunde im Mittelpunkt als König, Kaiser oder Papst.

Leads generieren und Lieder singen – würg!

Am Ende des Messetages werden dann noch die Lead-Champions in Corporate-wir-sind-die-Größten-Songs abgefeiert, um danach dem Fachpublikum wieder dümmliche IT-Weisheiten aus den 1990er Jahren an den Kopf zu feuern. Alles natürlich in disruptiv-digital-transformatischer Verpackung, schließlich sieht man sich als Avantgarde der kommenden Gigabit-Gesellschaft, die durch den schleppenden Breitbandausbau allerdings erst in einigen hundert Jahren zum Vorschein kommen wird.

Es reicht nicht aus, von Wandel, Disruption, Uber, Airbnb oder digitaler Transformation zu faseln, ohne in seinem eigenen Arbeitsleben einen Hauch von digitaler Expertise zu bieten. In Wahrheit verweigern sich die meisten IT-Manager, sich auf Neues einzulassen.

Noobs an den Messeständen

Es ist ein Widerstreben, etwas zu erreichen, was mit den herkömmlichen Methoden nicht erreichbar ist (wenn es überhaupt anerkannt wird, dass dies so sein muss). Es ist die Angst, dort anzupacken, wo man als Noob anfangen muss, ohne mit hundert Jahren Erfahrung protzen zu können. Wer glaubt, das Digitalisieren mal eben so als Projekt abfackeln zu können, ist ein Noob (schnell googeln: a person who is inexperienced in a particular sphere or activity, especially computing or the use of the internet), schreibt Gunter Dueck im MERTON Magazin.

IT-Technokraten mit Abschreckungspotenzial

Die IT-Branche operiert nach Ansicht des Marketingexperten Wolf Hirschmann immer noch nach dem Motto “Fachidiot schlägt Kunde tot”: “Man geht mit technokratischen Botschaften nach draußen, ohne einen Wissenstransfer zu leisten.”

Man verharrt mit einem digitalen Anstrich auf dem Level von Blech, Steckern, Servern, Bits und Bytes. “Die IT-Industrie denkt nicht weit genug”, kritisiert Hirschmann in einem Fachgespräch beim Campus Mittelstand.

Sie denkt schon gar nicht in neuen digitalen Ökosystemen oder Geschäftsmodellen. Die Referenzqualität des IT-Vertriebs ist eher bescheiden.

Für Professor Lutz Becker, Studiendekan der Fresenius Hochschule, war der diesjährige CeBIT-Besuch entsprechend ernüchternd. Nicht verbundene Inseln (Beispiel: Chinesen bleiben unter Chinesen), wenig echte Innovationen und Nutzeroberflächen, die auf 4K-Bildschirmen im Stil der 1980er Jahre daherkommen: “Die CeBIT erzählt als Ganzes keine Geschichten und für Kunden fehlt der rote Faden.”

Digitale Spielplätze schaffen

Wie man Unternehmern Zugänge zur Digitalisierung verschafft, demonstrierte auf der Cebit Christoph Krause vom Kompetenzzentrum digitales Handwerk, in dem Spielplätze zum Experimentieren entstehen, bei denen etwa Zahnärzte mit den Daten aus den Mündern ihrer Patienten direkt auf eigenen 3D-Druckern die notwendigen Implantate produzieren: “Man muss in den Unternehmen die Welt bunter machen und die Rebellen in der eigenen Organisation unterstützen”, so das Credo von Krause.

Ähnliches gilt für die CeBIT: Bunter, offener, kontroverser und digitaler muss es zugehen, ohne IT-Prozess-Schwafelei. Nur dann sieht das Notiz-Amt eine Existenzberechtigung für das Messespektakel im März.


Teaser & Image “Cebit Messehalle by Bin im Garten (CC BY SA 3.0)


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Mehr Besuch mit Web-Videos


Wer jetzt noch keinen Video-Content auf der Webseite hat, verschenkt das Potential seiner Internetpräsenz. Eine Studie von Nielsen belegt, dass Web-Videos mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen und länger im Gedächtnis bleiben als Werbung im Fernsehen oder in Hochglanzmagazinen. Das Publikum im Internet ist stärker eingebunden und die Werbeplätze sind weitaus exklusiver. Online-Werbung kann passend zum Inhalt der Webseite präsentiert werden. Ein ganz ähnliches Ergebnis ergab die aktuelle Studie von comScore. Web-Videos werden in Deutschland mehr als je zuvor und mehr als anderswo in Europa geschaut… Weiterlesen »

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