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Check-Up Ireland: Ein Blick aufs „Kingdom of Kerry“

King Puck bronze statue near Laune River in Killorglin,Kerry,Ireland

Seit 1997 lebe ich nun schon in der irischen Hauptstadt Dublin. Mein erster Job bei AOL hatte auch ein wenig mit Tech zu tun – wenn man die berüchtigten Freistunden-CDs als “Tech” ansieht oder das Verbinden an die technische Hotline durchgehen lässt. Im November habe ich damit begonnen, die „Tech-Insel” ein Jahr lang aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Heute schaue ich einmal genauer auf die Grafschaft Kerry.

Sportlich ist die Stimmung in der Grafschaft Kerry gerade ziemlich im Keller, da das Gaelic Football Team aus dem „Kingdom“ am Wochenende das Halbfinal-Wiederholungsspiel gegen Mayo verloren hat. Zum Glück gibt es in Kerry aber weiterhin Konstanten wie die tolle Landschaft oder die gleichnamige, gute Butter. Die Seen in Killarney und Kerrygold sind Tourismus- bzw. Export-Schlager. Was die Exporte anbetrifft, so macht aber auch Fintech immer mehr von sich reden. Das „Kingdom“ ist zur Hochburg erwachsen.

Auf dem nicht nur bei Deutschen beliebten Rundweg „Ring of Kerry“ ist Killorglin eine wichtige Station, die tolle Pubs und Restaurants und gemütliche B&Bs zu bieten hat. Busse parken dicht an dicht und entlassen einen konstanten Strom von zahlungskräftigen Touristen in die Gassen von Killorglin. Um 13 Uhr müssen diese dann mit einer weiteren, nicht minder wichtigen Gruppe um Platz auf den Gehsteigen und in den Cafés kämpfen. Statt Wanderschuhen und Cargohosen werden High Heels und Anzüge getragen und nur wenigen der amerikanischen Touristen wird klar sein, dass diese Gruppe immer öfter Hand anlegt an genau jene finanziellen Transaktionen, die noch am Flughafen in den USA oder bei der Ankunft in Irland getätigt wurden – dem Geldumtausch.

Die Fintech-Hochburg Kerry

Hier in Killorgin befindet sich die Zentrale von „Fexco“ die jährlich mehr als $ 10 Millarden an finanziellen Transaktionen bewälltigt. Die Mitarbeiter strömen aus zwei Gebäuden in Killorglin und einem weiteren Gebäude im 40 Kilometer entfernten Cahersiveen. Insgesamt beschäftigt Fexco 1,000 Leute in Kerry.

„Made in Kerry“ im Jahr 1981 ist Fexco mittlerweile ein wahrer Global Player geworden, mit Büros in Europa, Asien, dem Mittleren Osten, Nord- & Lateinamerika, sowie Australien. Unter den Mitarbeitern in Kerry findet sich eine immer größer werdende Anzahl im Bereich Tech, die mit Kollegen weltweit an den neuesten Lösungen kollaborieren. Das Innovation-Team in Killorglin ist das schlagende Herz von Fexco, welches es dem Managment ermöglicht, seinen Kunden wie „First Data“, „Bank of China“ oder „Barclaycard“ mit Stolz & Sicherheit den Slogan entgegen zu rufen „Wir können den Zahlungsverkehr für Euch vereinfachen.“

Fexco ist in Kerry nicht allein. Andere Fintech-Unternehmen haben ebenfalls schon lange erkannt, dass es reichlich Geschäft bei den „alten“ Banken zu holen gibt. Eine Studie von PwC hat zum Beispiel vor kurzem ergeben, dass geschätzt 25 Prozent des traditionellen Geschäfts der Banken von Fintech bedroht ist. Zu den Unternehmen, die aus Kerry heraus an diese 25 Prozent heran wollen, gehört die Firma „Monex“ die in Killarney, der zweiten bekannten Stadt am „Ring of Kerry“, ihren Sitz hat und durchschnittlich über 206 Millionen Karten-Transaktionen im Jahr in 48 Ländern abwickelt.

Seit der Gründung im Jahr 1996, als noch alles auf Papier, per Fax und am Telefon lief, hat Monex seine Kunden auf dem Weg begleitet, der sie sicher online geführt hat. Zwar gibt es in Killarney immer noch einen Raum, in dem Schecks gedruckt werden, aber das Scheckteam schrumpft mit dem Volumen von Schecks, die dort aus dem Drucker kommen. Auch Monex mit seinem Fintech-Hub in Kerry ist mittlerweile eine globale Firma geworden, die 24 Stunden an 365 Tagen für ihre Kunden da ist.

Für das Fintech-Ökosystem in Kerry von großer Wichtigkeit ist das IT Tralee (Institute of Technologie = Technische Hochschule). Die Absolventen von ITT haben quasi die Wahl, was den zukünftigen Arbeitgeber im Bereich Fintech anbetrifft, was nicht zuletzt damit zu tun hat, dass die Technische Hochschule einen Fokus auf „Career Readiness“ hat. Studenten sind immer wieder bei Tech-Unternehmen zu Gast und somit gewappnet für die Anforderungen „draussen in der wahren Welt“.

Das Tom Crean Business Centre des IT Tralee ist ein Startup-Hub mit 20 Firmen. Eine davon, Finukan Labs ist ein Fintech-Startup mit einer besonderen Geschichte. Gründer Anthony Griffin wurde nach einer langen Karriere am Londoner Finanzmarkt von einer skandinavischen Bank umworben. Statt dort anzuheuern, entschied er sich aber dafür, in seine Heimat Kerry zurückzukehren und sein eigenes Unternehmen zu gründen. Sein erster Kunde: die oben erwähnte Bank aus Skandinavien. Eins von vielen Beispielen dafür, wie gut es möglich ist, im „Kingdom of Kerry“ seine eigene Fintech-Dynastie aufzubauen.


Image (adapted) „King Puck“ by youngoggo/stock.adobe.com


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Die Netzpiloten sind Partner der Fintech Week Hamburg

Partnergrafik_Finetech

Habt ihr Lust auf die Fintech Week in Hamburg? Bei uns könnt ihr noch zwei Tickets haben! Hier könnt ihr an der Verlosung teilnehmen und vom 6.-12. November live dabei sein. Teilnahmebedinungen


Das betahaus Hamburg wird zum zweiten Mal Zentrum für Fintech. Denn vom 6. Bis 12. November findet erneut die Fintech Week statt. Aktuere aus der Finanzwelt, Banken, Versicherungen und Digitalwirtschaft können sich auf viele Veranstaltungspunkte freuen. Die ersten Programmpunkte wurden bereits veröffentlicht. Einer davon ist zum Beispiel das erste Fintech Startup Weekend mit diesem Schwerpunkt in Europa.

Auf der Agenda der Veranstaltungswoche stehen neben Robo-Advisors, digitalen Prozessen in Finanzunternehmen und kommunikativen Herausforderungen auch die Regulierungsinitiative PSD2 und Kollaboration zwischen Fintech- und Banken-Teams.

Fünf Ankerthemen – viele Veranstaltungen

In verschiedenen bekannten Konferenzrunden oder experimentellen Formaten treffen Besucher mit Experten und Expertinnen der Branche zusammen. So schafft die Fintech Week eine Mischung aus entspanntem Zurücklehnen und spannenden Interaktionen.

In der bewährten Konferenz Euroforum geht es dieses Jahr um die Digitalisierung des Bankenwesens. Ai, API und Blockchain sind nur der Anfang, die Teilnehmer diskutieren über Chancen und Herausforderung.

Im LaborX können Teilnehmer ihre Kommunikationsstrategien vor Experten pitchen und Feedback bekommen. Bei der Fintech Week Team Challenge steht in verschiedenen Wettkämpfen Teamwork und Geschick im Mittelpunkt. Neben den Interaktiven Workshops finden auch Gesprächsrunden oder Storytelling Events Platz. Die Fintech Ladies ein und erzählen von ihrer Erfahrung in einer Arbeitswelt von männerdominierten Teams. Auch spannend: die Fuckup Night. Hier erzählen Gründer von ihren größten Misserfolgen und tauschen sich über das Schlechte und das Gute ihres Scheiterns aus.

Weil die weltweite Blogosphäre stetig wächst und sich neben den klassischen Medien als wichtige Informationsquelle etabliert hat verleiht comdirect im Rahmen des Finanzbarcamps erneut den Finanzblog Award. Die für die besten deutschsprachigen Blogs der Szene, einen Publikumspreis und

Nicht verpassen

Bei der Fintech Week kann man sich seinen Veranstaltungsplan selbst zusammenstellen und muss nur Tickets für die Veranstaltungen erwerben, die man auch besuchen möchte. Für jedes Event gibt es individuelle Tickets. Aber das Programm ist noch lange nicht vollständig. Bis jetzt wurden 20 der geplanten 40 Veranstaltungen veröffentlicht, es lohnt sich also die Event-Webseite im Auge zu behalten.

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • APPLE sueddeutsche: Apple wirft App aus dem Store, die zeigt, ob Ihr iPhone gehackt wurde: Wurde das eigene iPhone gehackt? Diese Frage konnten Nutzer nun für knapp eine Woche beantwortet bekommen. Nun allerdings nicht mehr. Die App „System and Security Info“ von der Firma Sektion Eins aus Köln wurde aus dem App-Store entfernt. Innerhalb kürzester Zeit gelang es der App in mehreren Ländern auf Platz Eins der App-Charts zu landen. Den Grund für die Verbannung lässt Apple unkommentiert und verweist auf zwei Klauseln.

  • FACEBOOK thenextweb: Facebook wants to personalize emoji with your face: Nun kann aus vieler Leute Traum, vielleicht schon bald die Realität werden – Das eigene Gesicht als Emoji. Facebook testet wohl nach einer Möglichkeit, dass Nutzer ihre eigenen Bilder als Emoji nutzen können. Das Patent dazu wurde schon eingereicht. In Zukunft könnten uns also individuelle Smileys über den Weg laufen als ein „Daumen hoch“ oder ein Grinse-Smiley.

  • GOOGLE Wired: Chrome wird Adobe Flash künftig standardmäßig blockieren: Der Flash Player wird von Googles Chrome-Browser bald auf kaum einer Website mehr unterstützt. Damit verfolgt das Unternehmen weiter seinen Plan, HTML5 zum Standard zu machen. Google verspricht sich dadurch ein „integrierteres mediales Erlebnis mit schnelleren Ladezeiten und einem geringeren Energieverbrauch“. Nur Top-Websites können die Sperrung noch zeitweilig umgehen.

  • BANKEN Gründerszene: Sparkassen starten Bargeld-Lieferservice: Sätzen wie „Bitte 250€ an die Bahnhofsstraße 8“ könnten wir schon bald öfters zu hören bekommen. Warum? Bayrische Sparkassen wollen Bargeld bequem zu den Einheimischen liefern. Der Grund ist naheliegend: In diesem Jahr sollen in vielen Regionen Bayerns ca. 220 Filialen geschlossen werden. Gerade die etwas ältere Generation würde dadurch sehr lange Wege auf sich nehmen müssen. Der heimische „Geldbote“ soll mit dem Lieferdienst Abhilfe schaffen.

  • POLITIK carta: Nach dem Generationenstunk. Plädoyer für einen neuen Politikstil: Der Politikstil der Babyboomer ist am Ende. Und bei den Jungen mangelt es an der Bereitschaft, sich selbst in die notwendigen Kämpfe um die gesellschaftliche Ordnung einzumischen. Es fehlt die praktische Utopie, die den Weg nach vorne zeigen könnte. Das ist gefährlich, denn die Sehnsucht nach dem Befreiungsschlag bereitet den Nährboden für Populisten. Um den Status Quo zu verändern, braucht es deshalb eine breite transformative Allianz.


Image chalabala / 123RF Lizenzfreie Bilder


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Sind Selfies die neuen Sicherheitspasswörter?

Selfie (image by JudaM [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Bei dem nächsten Online-Einkauf oder Anruf bei der Bank könnte es schon sein, dass man nicht mehr versuchen muss, sich an sein Passwort zu erinnern. Immer mehr Banken bevorzugen Spracherkennungstechnologien, um die Identität von Kunden zu überprüfen. Mastercard kündigte sogar an, Fingerabdrücke oder Selfies als Identitätsnachweis bei Online-Einkäufen zu akzeptieren.

Aber heißt das automatisch, dass man bald alle seine Passwörter vergessen kann? Noch lautet die Antwort: “Nein”. Banken führen Spracherkennungstechnologien (in der Forschungsliteratur oft bekannt als “Sprecher-Identifikation”) und Gesichtserkennung primär zur Verifizierung durch, nicht zur alleinigen Identifikation. Diese Technologien sind ein sinnvolles Werkzeug zur Überprüfung, ob eine Person diejenige ist, für die sie sich ausgibt, denn Maschinen können lernen, wie eine Person in Normalfall aussieht oder spricht. Aber um einen einzelnen Kunden aus einer großen Gruppe von möglichen Stimmen oder Gesichtern in der Datenbank einer Bank zu identifizieren, stellen sie noch keine gute Methode dar.

Damit Spracherkennung funktionieren kann, muss der Unterschied zwischen der eigenen und anderen Stimmen (Inter-Sprecher-Varianz) immer größer sein als der Unterschied zwischen der eigenen Stimme jetzt und zu einem anderen Zeitpunkt (Intra-Sprecher-Varianz). Dasselbe gilt für die “Selfie-Erkennung”: Man muss dem normalen Ich mehr ähneln als irgendwer anders. In der Praxis ist das nicht immer der Fall. Je mehr Stimmen oder Gesichter ein System miteinander vergleicht, desto wahrscheinlicher ist es, dass es zwei Beispiele findet, die sich sehr ähnlich sind.

Man denke nur an all das, was die Stimme beim Gespräch am Telefon verändern kann: ein verdecktes oder kaputtes Mikrofon, Müdigkeit, Schmerzen in Mund oder Hals, wenn man Alkohol getrunken hat, wenn man gerade etwas isst, ein schlecht sitzendes Gebiss – all diese Faktoren lassen die Intra-Sprecher-Varianz riesig werden. Bei der Gesichtserkennung verändern Bartwuchs, Hautveränderungen, Make Up, Brillen, Beleuchtung oder Kopfbedeckungen das Erscheinungsbild.

Daraus ergibt sich, dass Banken mit einer relativ großen Wahrscheinlichkeit die Identität des Anrufers oder Selfie-Knipsers “überprüfen”, aber keine unbekannte Stimme oder Fotografie “identifizieren” können. Daher muss es auch in naher Zukunft noch Mittel geben, seine Identität zu beweisen – und die beste Methode bleibt nach wie vor eine  geheime PIN oder ein Passwort.

In Malaysia musste ein Fahrer, der die Fingerabdruck-Authentifizierung in seine neue Mercedes S-Klasse einbauen ließ, musste im Jahr 2005 auf sehr schmerzhafte Weise erfahren, dass biometrische Daten durchaus gestohlen werden können. Als Diebe entdeckten, dass sein Wagen nur mit einem Fingerabdruck gestartet werden kann, raubten sie nicht nur sein Auto, sondern auch seinen Finger.

Ein “Stimmabdruck” kann auf die gleiche Art gestohlen werden. Alles was man dazu braucht, ist eine gute Sprachaufnahme der Person. Dasselbe gilt auch für Systeme, die den Benutzer auffordern, einen bestimmten Ausdruck oder PIN auszusprechen. Interaktive Systeme, die Challenge-Response-Protokolle (die den Benutzer beispielsweise bitten, einen ungewöhnlichen Ausdruck zu wiederholen) verwenden, erhöhen die Schwierigkeitsstufe für den Angreifer, können aber bereits mit aktuellster Technik überwunden werden.

Gesichtserkennung (wie die, die dazu benutzt wird, um Selfies zu identifizieren), Lippen lesen und Iris-Scanner sind alles visuelle Methoden, die gestohlen oder mit Bildern und Videos vorgetäuscht werden können.

Mehr biometrische Daten

Die Lösung scheint entweder aus zusätzlichen,geheimen Informationen zu bestehen (was allerdings bedeutet, sich an noch mehr erinnern zu müssen), oder verschiedene Arten von biometrischen Informationen miteinander zu kombinieren. Leider sind Methoden, die eine Kamera benötigen, nur bedingt nützlich: der Nutzer muss zum Beispiel in eine Kamera schauen, er darf keine Brille tragen und auch keine Kleidung, die Gesicht und Augen verdecken könnten, man benötigt ausreichend Beleuchtung – und das System sollte wohl eher nicht in Badezimmern benutzt werden.

Andere Forscher untersuchen zurzeit das biometrische Potential, die individuellen und einmaligen Gehirnströme einer Person mit einem Headset oder Kopfhörern aufzunehmen. Diese Technologie steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.

Eine für mobile Geräte entwickelte Technologie ist ein Ultraschall-Scanner, der Teile der Gesichtsform einer sprechenden Person aufzeichnet. Das beinhaltet nicht einfach nur eine Aufnahme des Gesichts, sondern eine Aufnahme der Mundbewegungen, während die Person redet. Der biometrische Aspekt ist nicht nur an den Klang der Stimme gebunden, sondern beinhaltet auch die Art, wie sich der Mund bei der Stimmerzeugung verändert. Die benötigte Hardware ist in den meisten Smartphones bereits integriert.

Man stelle sich vor, man kommt in eine Bäckerei und will ein knuspriges Bauernbrot erstehen. Man könnte es mit zur Theke nehmen und sagen: “Das würde ich gerne kaufen.” Der Bäcker würde antworten: “Das macht dann zwei Pfund. Möchten Sie mit dem Einkauf fortfahren?” – “Ja, bitte”, würde man antworten und auf das “Okay” warten, bevor man mit seinem neu erstandenen Brot aus dem Laden spaziert. Kein Bargeld, keine Zahlungskarte und keine persönlichen Details müssen preisgegeben werden.

Die Szene mag anmuten wie aus der guten alten Zeit, als man seinen Dorfbäcker noch persönlich kannte und alles anschreiben lassen konnte. Aber ambitionierte Forscher arbeiten hart an der Umsetzung, damit genau diese Zukunft möglich wird. Das Smartphone wird Sprachauthentifizierungs- und Spracherkennungs-Technologien verwenden, um die Bank zu bevollmächtigen, dass sie Zahlungen durchführen kann. Die Bank wird dem Bäcker elektronisch die Transaktion bestätigen. Währenddessen wird eine Videoaufnahme von dem Verkauf bei der Bank und dem Bäcker hinterlegt. Obwohl man sein Passwort noch nicht frühzeitig entsorgen sollte, kann man hier in den nächsten Jahren spannende Entwicklungen erwarten.

Dieser Artikel erschien zuerst auf “The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image „Selfie“ by JudaM (CC0 Public Domain)


The Conversation

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5 Lesetipps für den 25. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Kooperation zwischen Whatsapp und Facebook, Digitalisierung, Twitter, den Jungfernflug einer Paketdrohne der Deutschen Post und um das Sterben zahlreicher Bankfilialen. Ergänzungen erwünscht.

  • WHATSAPP FOCUS Online: Zwei Jahre nach Kauf: Screenshot aufgetaucht: Werden WhatsApp und Facebook doch zusammengelegt?: Dass Facebook bereits vor zwei Jahren den Nachrichtendienst Whatsapp aufgekauft hat, haben die meisten Nutzer kaum mitbekommen. Allerdings ist im Internet jetzt ein Screenshot aufgetaucht, was beweist, dass sich das bald ändern könnte. Scheinbar soll dem Nutzer in Zukunft angeboten werden, seine Account-Informationen, wie beispielsweise die eigene Handynummer, mit Facebook zu teilen. Bis auf ein besseres Facebook-Erlebnis, sind noch keine weiteren Vorteile bekannt und auch ab wann Nutzer mit der Änderung rechnen können, wisse man ebenfalls noch nicht genau.

  • DIGITALISIERUNG Das Netz: Der Zukunft auf der Spur: Dass die Bewohner in Großstädten keine Probleme haben von einem Ort zum anderen zu kommen, steht außer Frage. Schwerer haben es da die Dorfbewohner, wo ein Bus nicht einmal alle zwei Stunden fährt. Aber stellt sich die Frage, inwiefern auch die kleinen Dörfer sich die voranschreitende Digitalisierung zu Nutze machen können: Die Antwort lautet “Smart Mobility”. Autonomes Fahren könnte tatsächlich in Zukunft die Lösung, gerade auch für ältere Menschen ohne Führerschein, sein.

  • TWITTER N24.de: Twitter: Top-Manager verlassen Kurznachrichtendienst: Der Kurznachrichtendienst Twitter verabschiedet sich von zahlreichen Managern. Die Bekanntgabe von einigen Abgängen steht kurz bevor. Unter ihnen befinden sich unter anderem Katie Jacobs Stanton – die Medien-Direktorin, Technik-Chef Alex Roetter und Produkt-Chef Kevin Weil. Außerdem ist von weiteren Änderungen die Rede. Gründe dafür wurden nicht genau genannt, allerdings wird von geringen Nutzerzahlen gesprochen und auch Facebook stellt dem Microblogging-Tool eine große Konkurrenz dar.

  • JUNGFERNFLUG heise online: Paketdrohne: Post sagt Flug wegen schlechter Wetterverhältnisse ab: Ein Jungfernflug mit der Paketdrohne vor laufenden Kameras – das nahm sich die Deutsche Post vor. Doch auf Grund der Wetterverhältnisse, wurde daraus leider nichts. Wie sich herausstellte, setzten Wind und Regen der Drohne ordentlich zu, sodass der Flug abgebrochen wurde. Ein neuer Termin wurde aber schon erneut angesetzt. Insider berichten jedoch, dass nicht nur das Wetter für den Abbruch verantwortlich war, sondern auch andere technische Probleme.

  • BANKEN DIE WELT: Bankensterben: Wenn ein gepanzerter Bus die Bankfiliale ersetzt: Der digitale Wandel macht auch vor den Banken nicht Halt und so werden immer mehr Filialen geschlossen. Die Beratungsfirma Bain & Company schätzt zudem, dass 125.000 Jobs bis zum Jahre 2025 auf der Kippe stehen werden, da mittlerweile viele Bankgeschäfte von den Kunden online betrieben werden. Doch hier gibt es Ideen, wie Banken auch in Zukunft den Kontakt zu ihren Kunden halten können. Beispielsweise gepanzerte Busse – die von Ort zu Ort fahren, SB-Terminals, Bargeldservice nach Hause und auch Hausbesuche für Beratungsgespräche sind Maßnahmen, die den Banken bei der Bindung ihrer Kunden weiterhelfen könnten.

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5 Lesetipps für den 7. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Diversität in Vorstandsetagen, eine lesenswerte Bankenkritik, ein Kinderbuch samt 3D-Drucker, drei Megatrends und papierloses Arbeiten. Ergänzungen erwünscht.

  • DIVERSITÄT Ars Technica: Major investors push Apple execs to be more diverse: Während in Deutschland über die Einführung einer Frauenquote in den Chefetagen der börsennotierten Unternehmen diskutiert wird, nimmt das Thema auch in den USA langsam Fahrt auf. Bereits Ende des Jahres 2013 gab es erste Debattenbeiträge in den Tech-Medien, jetzt setzen zwei Investoren Apple unter Druck, den bisher rein männlichen Vorstand stärker an den gesellschaftlichen Fakt anzupassen, dass es neben Männern auch Frauen gibt.
  • BANKENKRITIK Carta: Die fundamentale Bankenkritik der FAZ: In der Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeine haben die beiden Redakteure Rainer Hank und Winand von Petersdorff eine fundamentale Bankenkritik publiziert, die Dirk Elsner sehr beeindruckt hat, weshalb er sich in einem Artikel auf Carta mit dem FAZ-Artikel beschäftigt und lesenswert erklärt, warum dieser Beitrag Anerkennung verdient.
  • 3D-DRUCKER CNET: Children’s book turns readers into 3D-printing artists: Das Kinderbuch „LEO the Maker Prince“ erzählt nicht nur eine in Brooklyn angesiedelte Geschichte von einem Roboter, die Kinder begeistert, sie inspiriert die Kinder auch, Gegenstände und Figuren aus der Geschichte gleich selber mit einem 3D-Drucker herzustellen und mit ihnen zu spielen.
  • MEGATRENDS Neunetz.com: Fred Wilsons drei Megatrends: Marcel Weiß hat auf Neunetz.com ein Video von der Le Web veröffentlicht, auf der Fred Wilson zwar nichts bahnbrechendes neues erzählt, aber sehenswert die drei digitalen Megatrends aus seiner Sicht zusammenfasst, mit denen man sich beschäftigen sollte: Netzwerke ersetzen Hierarchien, Unbundling und konstante Vernetzung.
  • PAPIERLOS Techlicious: How to Go Paperless at Home: Das soll jetzt kein Plädoyer für ein papierfreies Leben sein, aber die Anleitung von Kristy Holch, wie wir unseren (beruflichen) Alltag noch digitaler gestalten können und somit nicht nur Papier, sondern auch Platz sparen, ist interessant und auch wenn nur einige Tipps umgesetzt werden und einige Hinweise wahrscheinlich nur so in den USA funktionieren, kann auch hierzulande auf diese Art und Weise Papier gespart werden.

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