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Mit Adobe Acrobat DC PDF-Dateien jetzt auch auf dem Tablet editieren

Adobe Acrobat DC Tablet PDF editieren

PDF-Dateien sind das Rückgrat für den Austausch von Dokumenten und Adobe Acrobat das Standard-Programm dafür. Und zwar nicht nur am Laptop und Schreibtisch-Rechner, sondern immer öfter auch unterwegs an Smartphone und Tablet. Aus diesem Grund hat Adobe sein Abo-Paket Adobe Acrobat DC stark überarbeitet und um wichtige Funktionen für mobiles Arbeiten im Team ergänzt. Dazu zählen mobiles Einfügen von Text und Fotos am Tablet, was bisher nur am Desktop ging. Außerdem können Anwender den Versand und Verbleib von Projektdateien leichter nachvollziehen und für eine Freigabe unterschreiben lassen.

Dokumente leichter unterwegs bearbeiten

Dokumente werden zwar häufig als PDF verschickt, damit sie sich gerade nicht nachträglich verändern lassen. Aber manchmal möchte man als Autor oder Projektbeteiligter selbst doch noch etwas einfügen. In der Desktop-Variante von Adobe Acrobat DC ist das schon immer möglich gewesen. In der mobilen Version für iOS und Android hingegen ließen sich PDF-Dateien bisher nur mit Anmerkungen versehen. Ab sofort können Anwender jedoch die Text- und Bildelemente eines PDFs auch bearbeiten, zumindest auf einem Tablet. Einen Satz zu ergänzen oder ein Foto auszutauschen, geht dadurch auch unterwegs deutlich leichter und schneller als das Ursprungsdokument anzufassen.

Außerdem lassen Formulare sich in Acrobat Reader mit der Unterstützung von Adobes KI-Verfahren namens Adobe Sensei leichter ausfüllen. Sensei erkennt Formularfelder und unterbreitet Text- und Zeichenvorschläge, sodass Anwender die Dokumente schneller mit Inhalt befüllen und unterschreiben können.

Wer die Scannen-Funktion in der mobilen Acrobat-App aktiviert, wird seit längerem automatisch zur eigenständigen Anwendung Adobe Scan weitergeleitet, um ein Dokument zu digitalisieren und in der Document Cloud von Adobe zu speichern. Nun ist Adobe Scan auch in der Lage, Visitenkarten als solche zu erkennen und in digitale Kontaktdaten zu verwandeln. Dabei können Visitenkarten neben Deutsch auch in Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch vorliegen. Auch dabei kommt Adobe Sensei zum Einsatz und soll dank maschinellem Lernen Daten präzise und möglichst fehlerfrei konvertieren.

Bessere Übersicht und Zusammenarbeit: Projektdateien leichter ändern und freigeben lassen

Wer Textbeiträge, Angebote oder Präsentationen gemeinsam mit anderen erstellt und auf Feedback angewiesen ist, kann sich diesen Vorgang künftig mit einem Überprüfungsdienst erleichtern. PDFs können aus Acrobat heraus an beliebig viele Personen per Link versandt und mit Erinnerungen und Fristen versehen werden. Änderungen und der aktuelle Status werden zentral erfasst. Das soll überflüssige Feedbackschleifen vermeiden und E-Mail-Postfächer entschlacken.

Für das rechtsgültige Unterschreiben von Freigaben und Dokumenten kommt Adobe Sign zum Einsatz. Diese Signatur-Dienst war bislang ein separates Paket und nur über eine Browsermaske am Desktop zugänglich. Nun ist es direkt in Adobe Acrobat integriert und ersetzt das bisherige Werkzeug „Zum Unterschreiben senden“.

Startansicht Adobe Acrobat DC
Die neu gestaltete Startansicht soll sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Smartphone und Tablet für eine bessere Übersicht bei PDF-Projekten sorgen. Image by Adobe

Zu einem besseren Überblick bei Dokumentenprojekten soll außerdem eine neu gestaltete Startansicht von Acrobat DC und Acrobat Reader beitragen. Sie dient als Zentrum für den Dateizugriff sowie alle anfallenden und erledigten Aufgaben. Das betrifft sowohl Dateien, die Anwender zur Überprüfung oder Unterschrift versandt als auch zu diesem Zweck erhalten haben. Anstehende Aufgaben zeigt die Startansicht in Form von To-Do-Karten an. Ferner unterbreitet die Startansicht in der Liste zuletzt geöffneter Dateien Vorschläge für Werkzeuge und Dienste, die beim Erledigen von Aufgaben hilfreich sein könnten.

Update für Adobe Acrobat DC ab sofort verfügbar

Wer die neuen Funktionen nutzen möchte, kann das Update ab sofort an Desktop- und Mobilgeräten einspielen. Neukunden erhalten beim Download vom Start weg die aktuelle Version. Der Einsatz der Bearbeitungs-, Überprüfungs- und Freigabefunktionen setzt ein kostenpflichtiges Abo für die Document Cloud ab 16 Euro monatlich oder für die Creative Cloud ab 60 Euro im Monat voraus. PDFs zu lesen und mit Hinweisen zu versehen, bleibt mit dem Acrobat Reader weiterhin kostenlos.

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Adobe Project Rush: Echter Cloud-Workflow für Handy-Videos

Adobe Project Rush

Die Bearbeitung eines Fotos auf einem Gerät anzufangen und auf einem anderen zu beenden, ist seit Lightroom CC gang und gäbe. Bei Videos war das bisher noch nicht möglich. Denn für eine umgehende Synchronisierung sind die Datenmengen von bewegten Bildern bislang viel zu groß. Adobe hat dieses Problem offenbar gelöst und kündigt jetzt eine Anwendung an, die die nahtlose Bearbeitung von Videos auf Computern und Mobilgeräten ermöglichen soll. Die vorläufig als Adobe Project Rush bezeichnete Software soll noch im Laufe dieses Jahres erscheinen.

Adobe Project Rush ist Kamera-App und Video-Editor in einem

Beta-Tester können die App bisher schon ausprobieren und berichten Positives. Ich benutze eine Vorabversion auf einem iPhone X und probiere dabei insbesondere die Kamera-Funktion aus. Denn Adobe Project Rush ist nicht nur ein Editor, sondern bietet auch die Aufnahme von Videomaterial an. Beispielsweise mit der Möglichkeit, getrennt zu fokussieren und zu belichten, erinnert Project Rush an die mächtige Kamera-App Filmic Pro, ist dabei aber deutlich übersichtlicher gestaltet.

Cloud-Sync zwischen Smartphone, Tablet, Laptop und PC

Videos auf dem Smartphone zu drehen ist aber nur ein kleiner Aspekt, den die Anwendung abdeckt. Viel größeres Gewicht legt Adobe auf die cloud-gestützte Arbeitsweise. Sie ermöglicht, ein auf dem Handy gefilmtes Video ohne Umweg über Micro-SD-Karte oder Kabel direkt auf ein Tablet oder einen Computer zu übertragen. Dort können Nutzer es dann bearbeiten bzw. die Bearbeitung fortsetzen, die sie auf dem Smartphone begonnen haben. Änderungen werden gespeichert und sind umgehend auch wieder auf dem Handy und allen anderen mit dem Adobe-Konto verknüpften Geräten verfügbar. Mit Adobes Videoanwendungen Premiere Clip und Premiere Pro CC ist das in dieser Form bisher nicht möglich.

Anspruchsvolle Editing-Funktionen und Zugriff auf Adobe Stock

Die Bedienung ist einfach gehalten, dennoch integriert Adobe in Project Rush verschiedene Funktionen, die Anwender aus der Profi-Software des Hauses kennen. Wie bei Premiere Pro können Rush-Nutzer mit Farblooks experimentieren und wie in Audition den Ton auf hohem Niveau bearbeiten. Für das Teilen auf Social-Media-Kanälen passt Project Rush die Videodateien mit einem Klick automatisch an.

Damit Anwender leichter Übergänge, Titel und Bauchbinden erstellen können, erhalten sie Zugriff auf verschiedene Vorlagen, sogenannte Motion-Graphic-Templates. Diese lassen sich über Adobe Stock beziehen, dem Stockmedienmarktplatz von Adobe. Wie bei immer mehr Creative-Cloud-Programmen soll Adobe Stock auch direkt aus Project Rush heraus verfügbar sein. Laut Adobe wird eine stetig wachsende Anzahl von Motion-Graphic-Templates für Rush gratis erhältlich sein. Weil Adobe Stock generell ein kostenpflichtiges Angebot ist, werden aber sicher auch Kauf-Downloads dabei sein.

Adobe Project Rush erscheint im Laufe des Jahres

Preise und Verfügbarkeit nennt Adobe noch nicht. In der Pressemitteilung spricht das Unternehmen allerdings davon, Adobe Project Rush „im Laufe des Jahres“ zu veröffentlichen. Ein denkbarer Erscheinungstermin wäre rund um die Hausmesse Adobe Max im Oktober 2018. Als Teil der Creative Cloud wird Project Rush vermutlich im Rahmen eines kostenpflichtigen Abo-Angebots von Adobe verfügbar sein. Wer eine Vorabversion ausprobieren möchte, kann sich hier für den Test bewerben.

Updates für Lightroom CC, Adobe Spark Post und Adobe XD

Auf Project Rush müssen Anwender noch warten. Updates für andere Programme sind hingegen ab sofort verfügbar. So ermöglicht Adobe Nutzern nun, Presets und Profile zwischen Lightroom CC für Windows, Mac, iOS, Android, ChromeOS und im Web zu synchronisieren. Ferner ist die Storytelling-App Adobe Spark Post nicht mehr nur für iOS, sondern als Beta-Version für Android erhältlich.

Auch Adobe XD, eine Software für UX/UI-Design, erhält neue Funktionen, darunter Overlays mit denen sich Inhalte stapeln und Elemente fixieren lassen. Anwender mit Geschäftskunden-Lizenzen von Adobe und Microsoft freuen sich darüber, dass sich der Signatur-Dienst Adobe Sign sowie verschiedene PDF-Funktionen noch leichter aus SharePoint, OneDrive und anderen Microsoft-Anwendungen heraus nutzen lassen.

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Foto-Updates von Adobe: Lightroom-Profile für Mac und Geometrie-Korrektur für iOS

Lightroom-Profile-Vergleich

Nutzer der Foto-Software von Adobe können ihre Bilder künftig etwas bequemer und präziser bearbeiten. So ergänzt eine Preset-Funktion den vor kurzem runderneuerten Raw-Entwickler und Bildverwalter Lightroom CC auf Mac- und Windows-Rechnern. Anhand dieser Lightroom-Profile nehmen Nutzer mit nur einem Mausklick eine Farbkorrektur vor. Außerdem erhält die iOS-Version von Lightroom CC einen Geometrie-Reiter, mithilfe dessen Nutzer verzerrte horizontale und vertikale Linien korrigieren können. Die Updates können alle Abonnenten eines kostenpflichtigen Creative-Cloud-Abos einspielen.

Lightroom-Profile erleichtern Raw-Entwicklung

Effekt-Filter sind bei Foto-Apps zwar gang und gäbe. Beispielsweise bei der Classic-Variante von Lightroom heißen sie Presets oder Vorlagen. Aber dem neuen Ableger dieser Programmfamilie namens Lightroom CC fehlte diese Funktion bislang. Jedoch im Rahmen der für das Frühjahr üblichen Update-Runde liefert Adobe dies nun nach. Einige Kreativ-Profile sind bereits ab Werk installiert, andere können von Drittanbietern ergänzt werden. Zum Start könnt ihr euch kostenlose Filter von Brian Matiash, Contrastly, DVLOP, Kevin Kubota, Matt Kloskowski, Nicolesy und RNI herunterladen.

Die neue Sammlung der Lightroom-Profile umfasst aber nicht nur künstlerische Looks. Stattdessen sollen sie im Kern Nutzern die Abstimmung der Farbwiedergabe bei Fotos erleichtern, die in Rohdatenformaten eingespielt werden. Wird das Bild nicht als JPG- oder TIF-Datei von der Kamera ausgegeben, bleibt viel Interpretationsspielraum bei der Darstellung. Mit verschiedenen Ein-Klick-Vorlagen können Fotografen die Farbgebung auf dem Monitor so nah wie möglich an die Anzeige im Sucher oder auf dem Display der Kamera anpassen. Die neuen Raw-Profile heißen Adobe Standard, Adobe Neutral, Adobe Farbe, Adobe Monochrom, Adobe Kräftig, Adobe Landschaft und Adobe Porträt.

Lightroom CC Profile
Raw-Profile erleichtern die Anpassung der Farbwiedergabe bei Rohdaten in Lightroom CC. Image by Adobe

In den Lightroom-CC-Versionen für Mac, Windows, iOS, Android und ChromeOS verfügen die Lightroom-Profile über einen eigenen Eintrag in der Bearbeitungsleiste. In Lightroom Classic CC sind die Profile in den Grundeinstellungen des Entwickeln-Moduls verfügbar. Wer Adobe Camera Raw im Zusammenspiel mit Photoshop CC nutzt, findet die Profile nun im Hauptbedienfeld.

Stürzende Linien in Lightroom CC für iOS korrigieren

Die mobile Lightroom-Version für iPhone und iPad erhält mit dem Frühjahrs-Update ebenfalls frische Funktionen nachgeschoben. Die wichtigste ist die Geometrie-Korrektur, die Desktop-Nutzer von Lightroom bereits sehr zu schätzen wissen. Insbesondere bei Aufnahmen mit Weitwinkel-Objektiven, wie sie bei Smartphones typisch sind, kommt es zu Verzeichnungen. Linien, die gerade sein sollten, wirken dann schief oder gekrümmt. Mit den automatischen Vorgaben und Reglern im Geometrie-Bereich könnt ihr diese fehlerhaften Abbildungen korrigieren. Vor allem bei Aufnahmen von Gebäuden wertet das die Bilder enorm auf. Mobile Lightroom-Nutzer mussten dafür bisher zusätzliche Apps wie SKRWT verwenden. Nun ist der Switch zwischen Programmfenstern nicht mehr nötig.

Lightroom CC für iOS Geometrie-Korrektur
Sehr hilfreiche Funktion, um stürzende Linien zu korrigieren: Der neue Geometrie-Bereich in Lightroom CC für iPhone und iPad. Image by Adobe

Außerdem können linkshändige iPad-Nutzer die Bearbeitungsleiste auf die von ihnen bevorzugte Seite einblenden. Ferner hat Adobe das Lightroom-Layout für den Bildschirm des iPhone X optimiert.

Das Update für die iOS-Version installiert ihr über den Apple App Store, die Desktop-Varianten lassen sich über die Creative-Cloud-Anwendung aktualisieren. Alle Details zu den Foto-Updates listet Adobe in diesem Blog-Post auf.

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Dieser Text erschien zuerst bei den Applepiloten


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