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Wired.de entdeckt Sicherheitslücke bei mobilen Mail-Portalen

Close up of smartphone in hand (adapted) (Image by Japanexperterna.se [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Bis Mitte August konnten unbekannte Dritte aufgrund einer Sicherheitslücke auf mehr als 1,7 Millionen E-Mailaccounts von WEB.DE, GMX und 1&1 zugreifen. Weder Benutzername oder Passwort wäre nötig gewesen, mit nur einem Klick auf einen manipulierten Link, den man in einer E-Mail bekommen hatte, war es Unbefugten möglich, auf das Postfach [...]
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Die 11. Woche im Web

wochenrückblick

Das neue iPad ist da. Auf der Pressekonferenz wurde Apples neues Wunderwerk bereits ausführlich angepriesen. Heute kommt es in den Handel. Ist allerdings schon ausverkauft – zumindest was die Vorbestellungen angeht. Die gute Nachricht: Alles Hardcover, die man fürs iPad2 anschaffte, passen auch beim Neuen. Aber muss man sich dann überhaupt ein neues iPad kaufen, wenn man die zweite Generation schon besitzt? Hm. Das Neue ist einen Ticken schwerer und wird schneller warm. Insofern gibt es Abzüge in der B-Note. Und sonst? Das neue Retina-Display stellt auf derselben Fläche wie früher nun mehr dar: 2048 × 1536 Bildpunkte. Das sind vier Mal so viel wie beim iPad 2 (1024 × 768 Pixel). Die Pixeldichte hat sich mit 264 dpi gegenüber dem iPad 2 verdoppelt. Das Auge guckt ja mit. Apple hat dankenswerterweise die Icons und die Menus auf die höhere Auflösung angepasst. Bei den App-Entwicklern dürfte dies dauern und zunächst für Blinzelorgien sorgen. Insgesamt ist das Surferlebnis gleich gut wie früher, nur Bilder und Karten ruckeln mehr, weil sie ja nun mehr Daten nachladen müssen wegen der höheren Auflösung. Mehr dazu hier

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Stefan Schultz über Fragen der Energiewende

Der Spiegel-Redakteur Stefan Schultz erklärte auf der re:publica11 seine Sicht auf die Energiewende, Smart Grids sowie Smart Metering (also das Verbinden von Web und Stromverbrauchsmessung):

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Transkription / Stefan Schultz:

Wie funktioniert ein intelligentes Stromnetz?

Technisch funktioniert es genauso wie im realen Internet. Es gibt Switches und Router, also Schnittstellen mit denen man einzelne Rechner oder Netzwerke vernetzt. Es gibt Geräte im Haushalt, sogenannte schlaue Stromzähler und schlaue Stecker, mit denen man jedes einzelne Haushaltsgerät ans Internet andocken kann. Dadurch ist dann alles mit allem vernetzt und die Geräte können ganz normal über das Internet kommunizieren. Es gibt auch schon Anwendungen, dass z.Bsp. ein Stromzähler mir einmal am Tag per Tweet mitteilt wie viel ich heute verbraucht habe, oder mein Verbrauch wird an Facebook geschickt damit so z.Bsp. in einer Community geguckt werden kann, wer der coolste Stromsparer ist.

Kommt es nach Fukushima nun zu einer ökologischen Energiewende?

Ich denke schon, dass die Katastrophe von Fukushima ein Umdenken in Deutschland ausgelöst hat. Was davon nachher politisch umgesetzt wird ist noch nicht ganz raus. Da wird ja im Moment eher wieder zurückgerudert. Aber ich denke schon, dass ziemlich hoher Druck da ist relativ rasch aus der Kernenergie und natürlich auch aus der Kohlekraft auszusteigen, damit wir das Klima schützen. Wenn man beides machen will braucht man diese schlauen Stromnetze von denen ich heute hier gesprochen habe, weil wenn keine Kohle- und keine Atomkraft mehr zur Verfügung stehen dann habe wir einen sehr hohen Anteil an erneuerbaren Energien in den Netzen. Diese sind sehr schwankend. Wenn gegebenenfalls viel Strom gebraucht wird, kann es passieren, dass die Sonne gerade nicht scheint. Über die schlauen Stromnetze wäre es möglich, wenn die Nachfrage vom Strom am höchsten ist, gewisse Geräte dann nicht anspringen zu lassen, sondern diese beispielsweise morgens oder abends zu aktivieren. Man kann z.Bsp. ein Schwimmbad ein bisschen stärker heizen als vorgesehen, also die Temperatur erhöhen, wenn gerade viel Strom da ist, und wenn gerade eine Flaute zur Mittagszeit ist, kann man es abschalten. So spart man Energie ein und kann mit den erneuerbaren Energien besser auskommen.

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Prof. M. Haase über Freies Wissen & Wikipedia

Auf der re:publica11 hat uns Prof. Martin Haase seine Ansichten zu Wikipedia und freiem Wissen im Netz erklärt.

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