Filmhits frisch aus dem Elektrofleischwolf

movieruiners1

Freie Musik ist eine feine Sache. Noch besser ist es, wenn es auch noch Spaß macht, sich das Ganze anzuhören. So der Fall bei der neuen „Ego–Twister“–Compilation „Movie Ruiners“. 33 Tracks, in denen Musiker Klassiker der Filmmusik gecovert und ordentlich durch den elektronischen Fleischwolf gedreht haben.

Mit dabei: Filmmusikklassiker von „Dirty Dancing“ und „Pretty Woman“, die Titelmelodien von „Conan, dem Barbaren“, „Fight Club“ und „Adams Family“. Vom Spaghetti–Western–Vertoner Ennio Morricone bis zu Eminem–Tracks ist alles dabei. Besonders Schmuckstück der Compilation: Eine Pieps–Variante der melancholischen Geigenschmalzhymne des Drogendramas „Requiem for a Dream“. Netter Service des Labels „Ego Twister“: Zum Mitraten beim Hören sind alle Originalsongs auf der Homepage verlinkt.

Hier eine Kostprobe: Die Coverversion der „Top–Gun“–Titelmelodie:

Manchmal piepst die Musik etwas zu nervig – und hier und da hört sich ein Track auch einmal an wie eine kaputte, supernervige Spielkonsole. Insgesamt hat das Einmannlabel „Ego Twister“ des Franzosen Yan Lemonnier aber eine ziemlich unterhaltsame Platte hingelegt, die einfach Spaß macht. Oder, wie er auf seiner Homepage schreibt: „Make it yours, make it listen to your friends. Dance or laugh with it. Then throw it away and find something else to listen.“


Foto: Ausschnitt Screenshot egotwister.com

Meike Laaff

(www.laaff.net) lebt und arbeitet als Journalistin in Berlin. Sie ist stellvertretende Ressortleiterin bei taz.de, schreibt für überregionale Zeitungen, Onlinemagazine und produziert Radiobeiträge. Sie betreut zudem das taz-Datenschutzblog CTRL.


Artikel per E-Mail verschicken
Schlagwörter: ,

1 comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.