Die neue Aero Serie – Welches Aero für welchen Creator?

Seid ihr kreativ? Arbeitet mit Software wie Illustrator, Blender, Premiere Pro, Unity oder Photoshop? Arbeitet ihr gerne von verschiedenen Standorten aus und habt ihr bei all dem keine Lust, auf Windows als Betriebssystem zu verzichten? Als kreativ arbeitender Mensch, als „Creator“, also jemand der Inhalte aller Art erschafft, ist ein gutes und zuverlässiges Arbeitsgerät unglaublich wichtig. Gigabytes Aero-Serie besteht aus vier unterschiedlichen Modellen und setzt genau dort an – aber welches Aero-Notebook für Creator ist denn das Richtige für welche Bedürfnisse?

Wir haben ja bereits in der Vergangenheit über Gigabytes Aero-Serie berichtet. Falls ihr euch also generell fragt, was diese Notebooks für Creator ausmacht, lest euch den Text dazu durch! Hier noch einmal kurz zusammengefasst: Die Aero-Serie ist eine Reihe von sehr potenten Laptops, die sich speziell an die Bedürfnisse von Creatorn richten. Vor Kurzem hat Gigabyte die neueste Version seiner Aero-Serie gelauncht. In dieser sind nicht nur die neuen RTX 30-Karten von Nvidia verbaut – auch die generelle Leistung und Kühlung der Notebooks hat Gigabyte um bis zu 30 Prozent optimieren können. In diesem Artikel geben wir euch eine generelle Übersicht der neuen Modelle und erklären euch, welches Modell für welche Nutzer am besten geeignet ist. 

Meine Begeisterung für die Aero-Reihe habe ich bereits an anderer Stelle kundgetan. Wieso ich so unfassbar gerne auf dem Aero 15 OLED arbeite, könnt ihr hier nachlesen. Auch meinen Test zum Aero 17 HDR kann ich empfehlen. In der neuen Serie sind zwar stärkere Grafikkarten verbaut, doch in Sachen Benutzung ist der Test nach wie vor aktuell.

Hier kommt ihr zu den Aero-Notebooks von Gigabyte!

Notebooks für Creator, die auf Windows setzen

Für mich sind die Aero-Notebooks ein klarer Konkurrent zu Apples MacBook Pro. In der Medienwelt und unter den meisten Creators galt dieses lange als das unumstritten „beste Notebook für Creator“. Die Displays waren besser kalibriert als die der meisten Windows-Notebooks und auch Verarbeitung und Gehäuse der Apple-Geräte schlug die meisten Windows-Konkurrenten. Mit den Geräten der Aero-Serie wird zumindest für mich diese Dominanz der MacBooks im kreativen Bereich aufgebrochen. Die Gehäuse der Notebooks sind ebenso aus Aluminium und super verarbeitet. Auch das Touchpad ist ein Traum, die Grafikleistung ist enorm und die Displays stellen Farben sehr präzise und klar dar. Der Vorteil: Das Ganze läuft auf Windows 10 und so könnt ihr ein Aero viel flexibler einsetzen. Ihr könnt darauf auch nach Feierabend noch spielen und seid nicht an den Apple-Kosmos gebunden.

Mehr Leistung, Mehr Kühlung, Neue Grafikkarten

Mit dem Einbau der neuen Grafikkarten-Serie von NVIDIA hat Gigabyte die Rechenleistung seiner Aero-Notebooks nochmal stark erhöht. So kommen die neuen Modelle auf durchschnittlich etwa 30 Prozent mehr Grafikleistung. Das ist sowohl im kreativen Bereich, als auch beim Gaming eine ganze Menge und macht sich deutlich bemerkbar. Auch Raytracing ist mit diesen Karten gut möglich. Ihr bekommt also nicht nur eine Spitzenperformance im kreativen Bereich, sondern auch ein flottes Gerät zum zocken.

Ein großer Punkt bei rechenstarken Notebooks ist allerdings die Kühlung – besonders, wenn kräftige Grafikkarten verbaut sind. Diese heizen sich nämlich schnell auf und so entsteht eine ganze Menge Hitze im Gerät. Auf Dauer kann das einigen Komponenten schaden. Auch der Akku freut sich eher, wenn er es nicht zu warm hat. In dieser Hinsicht haben die neuen Aero-Notebooks ebenfalls eine Menge zugelegt. So konnten auch hier die Kühlung und das generelle Thermal-Design (also der Fluss der Hitze aus dem Gerät) in allen Notebooks der neuen Aero-Serie etwa um 30 Prozent verbessert werden. 

Welches Gerät der neuen Aero-Notebook für welche Art Creator?

Kommen wir nun aber zum eigentlichen Punkt dieses Artikels. Insgesamt besteht die Aero-Reihe aus vier unterschiedlichen Modellen. Dabei handelt es sich jeweils um ein Grundmodell in 15 und 17 Zoll und eine jeweils aufgebohrte Variante mit 4K-Display. Das war auch schon bei den Vorgängern so, in denen noch die RTX 20-Karten verbaut waren. Diese verschiedenen Modelle sind allesamt sehr stark und liefern alle eine durchweg gute Performance in den meisten Bereichen. Dennoch haben in manchen Punkten und in speziellen Aufgabenbereichen bestimmte Ausführungen die Nase etwas vorne. Um diese feinen Unterschiede, die für Creator absolut wichtig sind, soll es in diesem Artikel gehen.

Kurzes Disclaimer: Der Vollständigkeit halber führen wir in dieser Einordnung der Aero-Notebooks für Creator auch immer wieder Autoren und Redakteure an. Die können die Aero-Notebooks natürlich auch gut benutzen (dank der mechanischen Tastatur schreibt es sich darauf nämlich sehr gut).

Falls ihr aber wirklich nur ein Laptop braucht, um zu schreiben und so gut wie gar nicht visuell arbeitet, könnten diese Notebooks etwas über das Ziel hinaus schießen. Immerhin sind sie auf Grafikpower ausgelegt. Falls ihr aber nach getaner Arbeit noch eine Runde zocken wollt, dann sieht die Sache natürlich wieder anders aus.

Das Aero 15 – die schmalste Variante 

Das Aero 15 ist zwar die kleinste Variante der Serie, aber dennoch ziemlich Leistungsstark. Verbaut ist ein Intel Core i7 der zehnten Generation. Der kommt auf eine Leistung von maximal 5.0 GHz. Die meisten Geräte aus der Aero Reihe kommen mit standardmäßig 16 GB Arbeitsspeicher. Für die meisten Anwendungen ist das auch mehr als ausreichend. Wer aufrüsten will, dem stehen in den vier Aero-Notebooks zwei DDR4 Slots zur Verfügung. Damit könnt ihr auf maximal 64 GB aufrüsten- standardmäßig sind 16 GB verbaut. Für Grafikpower – und sind wir mal ehrlich, deswegen seid ihr hier – sorgt die NVIDIA RTX 3070 mit 8 GB Grafikspeicher. Außerdem verfügen alle Geräte der Aero-Serie über zwei M.2 SSD-Slots. Die Größe der bereits verbauten Festplatten kann variieren. Ihr könnt ein Aero also mit einer 256 oder einer 512 GB Festplatte bekommen. Auch eine Größe von einem Terrabyte ist möglich.

Den größten Abstrich gegenüber anderen Modellen der Serie, die einen 4K-Display verbaut haben, macht ihr hier beim Display. Das kommt beim Aero 15 lediglich auf eine Full HD-Auflösung. Allerdings ist dieser Abstrich nicht für jeden problematisch. Gerade beim mobilen Arbeiten kommt ihr mit 1.920 x 1.080 Pixeln in der Regel gut zurecht. 

Bild des Aero 15 - Ein Notebook für Creator
Das Aero 15 ist kklein für ein 15-Zoll Notebook und lässt sich gut in der Tasche verstauen.

Für welche Art Creator ist das Aero 15 das richtige Notebook?

Wir wollen in diesem Text ja der Frage nachgehen, welches Aero für welchen Nutzer geeignet ist. Das Aero 15 ist ziemlich mächtig und ist in meinen Augen ein gutes Allrounder-Notebook für Creator . Ihr könnt damit so ziemlich alles machen – ob nun 3D-Modellierung, Video-Editing, Bildbearbeitung oder Illustration. Allerdings ist der Bildschirm eben “nur” 15 Zoll groß und kommt „nur“ auf eine Full HD-Auflösung. Letzteres mag aber gerade für Gamer ganz praktisch sein. Hier macht sich die geringere Auflösung in den FPS (Bilder pro Sekunde) bemerkbar. Eure Grafikkarte steuert einfach gesagt weniger Pixel an und kann dafür mehr Bilder pro Sekunde berechnen. Das sorgt für ein flüssigeres Spielerlebnis, was gerade in sehr reaktionslastigen Spielen einen Vorteil bieten kann.

Falls ihr als Creator ein zusätzliches Notebook für unterwegs benötigt, ist das vollkommen okay. Wer allerdings ausschließlich darauf arbeiten möchte, ist gegebenenfalls besser mit einem 17-Zoll Laptop beraten.  

Auch rate ich euch zu einem der anderen Modelle, falls ihr in einem Gebiet sehr stark spezialisiert seid. Das Aero 15 performt gut in allen Bereichen. Spezialisten könnten aber mit einem 4K-Display noch mehr aus ihrem Notebook herausholen. So sind Berufsgruppen wie Retoucher, Fotografen, Cutter und Video-Editors unter Umständen besser mit dem Aero 17 HDR oder dem Aero 15 OLED bedient. Hier eine grobe Übersicht verschiedener Aufgabenbereiche und der Tauglichkeit eines Aero 15 für diese Aufgaben.

Diese Berufsgruppen und Creator-Typen können mit dem Aero 15 problemlos arbeiten:

  • Generalisten und Allrounder
  • Indie-Gamedeveloper
  • Web-Entwickler
  • Data Scientists
  • Webdevloper
  • Autoren und Redakteure
  • Mobile Creator, die von überall aus arbeiten wollen

Diese Berufsgruppen können auch mit dem Aero 15 arbeiten. Allerdings kann es sein, dass sie im hochspezialisierten Bereich an ihre Grenzen stoßen:

  • Grafikdesigner
  • Fotografen
  • Illustratoren
  • Video-Editoren
  • Animatoren
  • 3D-Artists
  • Creator, die nur auf einem Gerät arbeiten wollen und denen 15 Zoll nicht reichen

Fazit: Der mobile Allrounder

Das Aero 15 ist ein mächtiger Allrounder. Falls ihr verschiedenen Tätigkeiten nachgeht und diese gerne alle mit einem Gerät bedienen wollt, liegt ihr hier richtig. Auch ist es mit seinem kleineren Display deutlich portabler und somit ideal, falls ihr in eurer Arbeitsplatzwahl etwas unstetig seid. Solltet ihr es als Hauptgerät benutzen wollen, empfiehlt sich allerdings ein zusätzlicher Monitor. Ansonsten macht es als portables Zusatzgerät eine gute Figur. 

Das Aero 15 OLED – klein aber OHO

Das Aero 15 OLED mit einer RTX 2070 haben wir in diesem Beitrag schon etwas ausführlicher beschrieben. In der neuen Ausführung habt ihr die Wahl zwischen einer Nvidia RTX 3060, 3070 oder der stärksten 3080. Diese ist noch leistungsstärker als die 3070. Ihr könnt das Aero 15 OLED mit wahlweise einem Intel Core i7 oder einem Intel Core i9 der zehnten Generation bekommen. Hier reicht ehrlich gesagt in der Regel die i7-Variante. Damit seid ihr für so ziemlich alle Anwendungen gewappnet und die höhere Performance des i9 kann sich bei den meisten Nutzern nur selten so voll entfalten, dass sich die Mehrkosten lohnen. Ansonsten ist das Aero 15 OLED dem Aero 15 sehr ähnlich. Der wirklich wesentliche Unterschied ist allerdings sogar namensgeben! Das Aero 15 OLED verfügt nämlich über ein 15,6 Zoll großes 4K AMOLED Display von Samsung. Das war auch schon im Vorgänger verbaut und liefert gestochen Scharfe Bilder und eine brillante Farbdarstellung. 

Für wen eignet sich das Aero 15 OLED?

Aufgrund der verhältnismäßig kompakten Größe eignet sich auch das Aero 15 OLED für mobile Arbeiter. Wer viel zuhause arbeitet, kann noch einen weiteren Monitor dazu kaufen. Allerdings solltet ihr hier darauf achten, dass auch dieser eine ebenso gute Farbdarstellung hat. Denn das 4K AMOLED-Display ist schließlich eines DER Argumente für das 15 OLED. Das Display stellt Farben nämlich sehr akkurat dar und deckt 100 Prozent des Adobe Farbraums ab. 

Damit ist es vor allem ein tolles Notebook für Creator, die viel grafisch und visuell arbeiten. Falls ihr also als Illustrator, Gestalter, Grafikdesigner, Fotograf oder Artist in irgendeiner Form arbeitet, seid ihr hier sehr gut beraten. Auch als Video-Editor, 3D-Artist oder Animator könnt ihr mit dem Aero 15 OLED gut arbeiten. Hier kann es aber durchaus Sinn ergeben den Arbeitsspeicher noch etwas aufzurüsten und beispielsweise auf 32 GB zu setzen. Die entsprechenden Anwendungen verbrauchen in der Regel nämlich sehr viel Arbeitsspeicher. Dasselbe gilt auch für das Aero 17 HDR.

Diese Berufsgruppen und Creator-Typen können mit dem Aero 15 OLED problemlos arbeiten:

  • Generalisten und Allrounder
  • Indie-Gamedeveloper
  • Web-Entwickler
  • Data Scientists
  • Webdevloper
  • Autoren und Redakteure
  • Grafikdesigner
  • Fotografen
  • Illustrator
  • Video-Editor
  • Animatoren
  • 3D-Artists

Diese Berufsgruppen können auch mit dem Aero 15 OLED arbeiten. Allerdings kann es sein, dass sie im hochspezialisierten Bereich an ihre Grenzen stoßen:

  • Creator, die nur auf einem Gerät arbeiten wollen und denen 15 Zoll nicht reichen

Fazit: Das richtige Notebook für jeden Creator

Wie auch das Aero 15 ist das 15 OLED ein super Notebook, das dank 4K-Display die größte Schwäche seines kleinen Bruders ausgleicht. Solltet ihr also ein Notebook für die verschiedenen Aufgaben in der oben stehenden Liste suchen, liegt ihr mit dem AERO 15 OLED keinesfalls falsch. Allerdings ist es auch „nur“ 15 Zoll groß. Wem das zu klein ist, der sollte sich entweder überlegen auf das 17 HDR zu setzen oder sich einen zusätzlichen Monitor zu kaufen.

Das Aero 17 – die große Schwester des Aero 15

Das Aero 17 ist im Grunde eine größere Variante des Aero 15. Es kommt statt mit einer RTX 3070 mit einer RTX 3060 und ist ansonsten der kleineren Ausführung sehr ähnlich. Wie auch die übrigen Vertreter der Aero-Serie, setzt euch das Aero 17 keine wirklichen Grenzen bei eurem digitalen Schaffen. Allerdings verfügt auch die 17 Zoll-Variante lediglich über ein Full HD-Display und ist damit für Profis im visuellen Bereich, die auf jeden Pixel angewiesen sind vielleicht nicht die optimalste Variante. Zwar könnt ihr hiermit wundervoll arbeiten, aber als professioneller Retoucher könnte das Aero 17 HDR mit einem 4K-Bildschirm doch die bessere Alternative sein. 

Das Aero 17 könnt ihr dank des großen Displays auch ohne externen Monitor wunderbar verwenden.

Für wen eignet sich das Aero 17?

Das Aero 17 ist, wie auch das Aero 15, ein Allrounder und ein super Notebook für so ziemlich jede Art von Creator. Ihr könnt damit Bilder bearbeiten, Videos schneiden, Spiele entwickeln, Illustrieren oder was sonst noch. Während die 15 Zoll-Ausführung allerdings eher als zusätzlicher Begleiter funktioniert, kann das Aero 17 auch den heimischen Monitor ersetzen. Die 17 Zoll sind nämlich für viele Zwecke absolut ausreichend. Zwar gefallen mir persönlich zwei Monitore besser und ich würde mir immer einen weiteren anschließen, aber das Aero 17 ist schon so groß, dass das absolut nicht nötig ist. 

Da es trotz alledem sehr schlank und leichtgewichtig ist, könnt ihr es wunderbar mitnehmen und auch unterwegs verwenden. Zwar macht das Aero 15 hier aufgrund der kleineren Maße natürlich eine bessere Figur, aber wer lieber ein großes Display möchte und dennoch für den Wechsel vom einen zum anderen Arbeitsplatz gewappnet sein möchte, ist mit dem Aero 17 gut beraten. 

Diese Berufsgruppen und Creator-Typen können mit dem Aero 17 problemlos arbeiten:

  • Generalisten und Allrounder
  • Indie-Gamedeveloper
  • Web-Entwickler
  • Data Scientists
  • Webdevloper
  • Autoren und Redakteure
  • Creator, die nur auf einem Gerät arbeiten wollen

Diese Berufsgruppen können auch mit dem Aero 17 arbeiten. Allerdings kann es sein, dass sie im hochspezialisierten Bereich an ihre Grenzen stoßen:

  • Grafikdesigner
  • Fotografen
  • Illustratoren
  • Video-Editor
  • Animatoren
  • 3D-Artists
  • Mobile Creator, die von überall aus arbeiten wollen

Fazit: Ein Allrounder ohne weiteres Zubehör

Das Aero 17 ist groß genug, um es sowohl zuhause, als auch unterwegs ohne weiteres Zubehör zu benutzen – vorausgesetzt ihr arbeitet gerne an einem Laptop. Es ist stark genug, um so ziemlich jede kreative Anwendung reibungslos auszuführen und ist ein echtes Notebook für Creator. Die Tatsache, dass es lediglich über ein Full HD-Display verfügt, macht es allerdings für Spezialisten im visuellen Bereich nicht zur ersten Wahl. Diese sollten dann lieber zum Aero 17 HDR greifen. 

Das Aero 17 HDR – das mit dem brillantem Display

Was das Innenleben des Aero 17 HDR angeht, ist es dem Aero 15 OLED eindeutig am nächsten und gehört somit zu den stärksten Vertretern der neuen Aero-Serie. So kommt es wahlweise mit einer RTX 3070 oder einer RTX 3080 und einem starken Prozessor. Die wahre Kraft liegt aber auch hier im Display. Während schon das 15 OLED ein amtliches 4K-Display besitzt, wartet das 17 HDR mit einem 4K HDR IPS-level Display auf. Das deckt 100 Prozent des Adobe RGB Farbraums ab und macht das Aero 17 HDR zu DER Wahl für jeden, der Mit Photoshop, Illustrator, Indesign oder Premiere arbeitet. Alles, was mit Farbe zu tun hat, gehört auf dieses Gerät. 

Auch hier lässt es sich auf den 17 Zoll richtig gut arbeiten und man kann sich – vorausgesetzt man mag auf nur einem Display arbeiten – einen zusätzlichen Monitor sparen. Hier allerdings ein Tipp: Falls ihr einen sekundären Monitor braucht, nutzt den Laptop-Monitor als den zentralen. Denn nur hier habt ihr die perfekte Kalibrierung und die 100prozentige Abdeckung des Adobe RGB Farbraumes. Dokumente lesen und nebenbei Twitch laufen lassen (:D) könnt ihr auf einem günstigeren. 

Für wen eignet sich das Aero 17 HDR?

Das Aero 17 HDR ist ein Notebook für dieselben Creator, die auch das 15 OLED nutzen können. Allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass ihr hier auf einen größeren Monitor schaut. Das macht sich wie schon beim reinen Aero 17 dahingehend bemerkbar, dass ihr auf zusätzliche Monitore in der Regel verzichten könnt. Auch hier rate ich euch aber eher zur 15 Zoll-Variante, solltet ihr wirklich ausschließlich mobil arbeiten. Außerdem gibt es einen kleinen aber feinen unterschied zwischen einem OLED und einem HDR IPS-Display. Ein OLED-Display stellt nämlich Schwarztöne etwas besser dar. Der Unterschied ist zwar marginal, sollte ein solches Detail für eure Arbeit allerdings wichtig sein, ist vielleicht doch das Aero 15 OLED die bessere Wahl.

Fazit: High-End mit guter Sicht

Dank brillantem Display und hochwertigen Komponenten gibt es eigentlich nichts, was das Aero 17 HDR nicht kann. Somit ist es ein wirklich gutes Notebook für jeden Creator, besonders für diejenigen, die wirklich auf hohem Niveau arbeiten wollen. Wer eher nach einem soliden Allrounder oder mobilen Begleiter sucht, der ist aber mit dem schmaleren und etwas günstigeren Aer0 17 oder auch Aero 15 besser beraten. 

Diese Berufsgruppen und Creator-Typen können mit dem Aero 17 HDR problemlos arbeiten:

  • Generalisten und Allrounder
  • Indie-Gamedeveloper
  • Web-Entwickler
  • Data Scientists
  • Webdevloper
  • Autoren und Redakteure
  • Grafikdesigner
  • Fotografen
  • Illustrator
  • Video-Editor
  • Animatoren
  • 3D-Artists
  • Creator, die nur auf einem Gerät arbeiten wollen

Diese Berufsgruppen können auch mit dem Aero 17 HDR arbeiten. Allerdings kann es sein, dass sie im hochspezialisierten Bereich an ihre Grenzen stoßen:

  • Mobile Creator, die von überall aus arbeiten wollen

Moritz Stoll

kann vieles, aber nichts so richtig. Beschäftigt sich gerne und viel mit Tech und Trara, ist fester Bestandteil der Netzpiloten-Redaktion und moderiert den Netzpiloten-Podcast Tech und Trara. Die (digitale) Welt ist für ihn ein Ort voller Möglichkeiten und spannender Technologien, die man ausprobieren, bearbeiten und hinterfragen kann.


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