Technologischer Fortschritt soll, gemeinsam mit der Digitalisierung, eigentlich bis dato ungenutztes Potenzial entschlüsseln – indem die Technik Prozesse effizienter gestaltet, Mitarbeitende entlastet und idealerweise wiederkehrende Routineaufgaben automatisiert. In der Praxis klappt das aber nur, wenn euer Unternehmen nicht noch in der technologischen Steinzeit agiert. Kaum eine andere Branche entwickelt sich so schnell wie die IT – das muss man zu nutzen wissen.
Veraltete IT birgt mehrere Risiken
Ganz offensichtlich besteht dahingehend ein Sicherheitsrisiko. Dabei geht es noch nicht einmal zwangsläufig um Firewall oder Server, es sind sogar die relativ unscheinbaren technischen Geräte, die zur Gefahr avancieren können. Der US-amerikanische Konzern HP ermittelte in seiner hauseigenen Studie zuletzt beispielsweise, dass mehr als 60 % der befragten Unternehmen gar nicht auf dem Schirm haben, dass ein veralteter Drucker ein Cybersecurity-Risiko darstellt. Auch andere Geräte können zu Sicherheitsrisiken führen: So entfernte zum Beispiel kürzlich eine Schule veraltete Apple-Geräte, die von der Darksword-Malware betroffen sein könnten.
Abseits der Sicherheit verursacht veraltete Technik aber auch schlicht vermeidbare Kosten. Wenn Systeme langsamer laufen zum Beispiel, aber auch wenn es häufiger zu Ausfällen, langen Ladezeiten und wiederkehrenden Arbeitsabläufen kommt, die sich eigentlich dem aktuellen Stand der Technik nach längst automatisieren lassen könnten. Derartige Vorfälle müssen nicht im Verbund auftreten, aber schon einzelne isolierte Vorfälle reduzieren die Produktivität und sorgen so dafür, dass Mitarbeitende während dieser Zeit nicht mehr so effizient arbeiten, wie sie eigentlich könnten. Solche Probleme lassen sich zudem nicht aussitzen. Die Technik wird nicht plötzlich zeitgemäß, nur weil man nichts tut. Hier ist es sowohl an euren IT-Fachkräften als auch an der Geschäftsführung – beide müssen Veränderungen auf den Weg bringen.
Der theoretische Wille zur Modernisierung ist oftmals vorhanden
Nun ist es nicht so, als ob sich deutsche Unternehmen pauschal der Digitalisierung und modernster Technik verschließen würden. Der Wille ist durchaus da, nur wie könnt ihr aus einem theoretischen Willen eine praktische Veränderung herbeiführen? Sofern unter dem eigenen Dach die fundierte Expertise fehlt, können externe IT-Dienstleister unter die Arme greifen. Derartige Spezialisten analysieren zunächst die Ausgangssituation, entwickeln dann maßgeschneiderte IT-Lösungen und setzen diese im letzten Schritt praktisch um.
Dadurch lässt sich in euren Organisationen mitunter in relativ überschaubarer Zeit eine gänzlich neue IT-Infrastruktur schaffen, mit der sich fortan Prozesse gezielt und zeitsparend automatisieren lassen, auch können Cloud-Lösungen oder andere digitale Workflows im Unternehmen etabliert werden. Arbeiten eure Kollegen häufiger remote, sollten auch moderne und sichere Kommunikationsplattformen im Mittelpunkt stehen. Nicht jede einzelne Möglichkeit in der Welt der IT muss für eure Organisation relevant sein, allein schon aus wirtschaftlichen Gründen sollten wirklich vorteilhafte und effizient nutzbare Modernisierungen nach maßgeschneiderten Konzepten im Fokus stehen.
Abseits der Effizienzsteigerungen und mittel- bis langfristigen Kostenreduzierungen, erzielen Unternehmen auch an anderer Stelle Vorteile: So zum Beispiel im Hinblick auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Speziell die jüngeren Arbeitnehmergenerationen setzen einen gewissen technologischen Fortschritt an ihrem Arbeitsplatz voraus. Eine ganzheitliche IT-Modernisierung kann also sowohl bei der Gewinnung neuer Fachkräfte als auch im Hinblick auf die Bindung der bestehenden Fachkräfte hilfreich sein.
Bild: Gemini
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