[blogspot USA]: Eine kleine Firma in Orlando sorgt seit Oktober für kontroverse Diskussionen über ein neues Online-Marketing-Format: PayPerPost zahlt Bloggern Geld für jede Erwähnung (egal, ob Text, Sound oder Video) der von ihnen vertretenen Marken und Produkte. Get paid for Blogging macht Bloggern angeblich keinerlei inhaltliche Vorschriften für die Veröffentlichung - so können die Beiträge auch kritisch sein und klar als bezahlter Inhalt markiert werden. Die obligatorische Verlinkung genügt den Werbekunden offenbar schon für den Aufstieg in den Google Search Rankings. Was für einige Blogger, wie Jeff Javis von BuzzMachine, eine reine Korruption der Blogosphäre darstellt, bewerten Kollegen wie Jason Calacanis als durchaus legitime Einnahmequelle, wenn sie hundertprozentig transparent und als Werbung gekennzeichnet ist. Für PayPerPost sieht Calacanis diese Voraussetzungen offenbar nicht gegeben. Mehr zur Diskussion in seinem Blog.

Über den Autor
Wolfgang Macht (Herausgeber) ist Mitbegründer der Netzpiloten und hat den Internet Boom seit 1995 mit allen Höhen und Tiefen erlebt. Für den neuen Höhenflug rund um “Web 2.0″ hat er den Flugschreiber www.netzpiloten.de installiert und hofft, dass diese Blackbox keine Abstürze protokollieren wird.
Wolfgang Macht | Firma 2.0 | 28.12.06, 12:49
 
 

1 Kommentar zu “Reich werden mit PayPerPost?”
 
12:58 | Dez 28' 2006| » , Blogpiloten.de - Weblog Update Weekly schreibt:

[...]   52   Blackbox WWW         12:58 | Dez 28’06   Auch in der deutschsprachigen Blogszene sorgt das Thema Pay per Post – also das bezahlte Schreiben über Firmen – für Diskussionsstoff. So startete erst vor Kurzem der Anbieter trigami mit eben diesem Konzept und fahndete jüngst nach ersten bereitwilligen Bloggern. Mit den Weblogs BloggingTom und Leumund fand man zwei Blogger, die sich für Geld bereit erklärten über ein Produkt zu schreiben. Es gibt also nicht nur kritische Stimmen, sondern auch dankbare Abnehmer. [...]

 
 
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