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Etsy vs. DaWanda: Kampf der Titanen

Etsy und DaWanda – die beiden Anbieter stehen für Social Commerce: Während andere nur hier und da Elemente in ihre Shops einfügen, setzen sie voll auf die Kraft des sozialen Kaufens und Verkaufens. Das Konzept ist schnell erklärt: DaWanda und Etsy wollen dem Handwerker oder der Bastlerin von nebenan ihren eigenen Shop geben. Zugelassen sind ausschließlich selbstgemachte Produkte, Materialien oder Dinge aus der guten alten Zeit. Finanzieren tut sich dieser Service zum einen durch die Einstellgebühr: Jeder Verkäufer muss pro eingestelltem Artikel einen Betrag bezahlen. Etsy verlangt derzeit 20 (US-)Cents, DaWanda setzt auf ein abgestuftes System zwischen 10 und 30 (Euro-)Cents. Zum anderen gibt es eine Verkaufsprovision: 3,5 % des Verkaufspreises gehen an Etsy, DaWanda verlangt 5 %. Wer sein Produkt gerne auf der Startseite anpreisen möchte, findet dafür verschiedene weitere Preismodelle.

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Netvibes geht in die zweite Runde: Zeigst du mir deinen Stream, zeig´ich dir meinen

Netvibes Ginger (Logo)YouTube, Facebook und eigene Mails, alles im selben Browserfenster, dazu Nachrichten-Headlines, Lokalwetter, Blogeinträge: Multitasker nutzen Netvibes seit Jahren, um die tägliche Informationsflut in den Griff zu bekommen.

Bisher wollte Netvibes die persönliche Startseite sein, die auf einen Blick die wichtigsten News und Feeds anzeigt. Mit dem neuen Release Ginger wagt Netvibes jetzt den Sprung über die Startseite hinaus und wird das, was früher die eigene Homepage war: Eine Sammlung all der Spuren, die man täglich im Netz hinterlässt, von Flickr-Fotos über Twitter-Posts bis zu den eigenen Bookmarks.

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Tiqqer: Der Spreu-vom-Weizen-Trenner

 

Das leidige Thema für Knowledge-Worker: 100, 200 oder sogar mehr Feeds im Feedreader, wie soll man diese Informationsflut vernünftig handhaben? Nur die Diszipliniertesten behalten da den Überblick. Die breite Masse der Feedjunkies – mal Hand aufs Herz – lässt da eher Wildwuchs walten. Abhilfe verspricht Tiqqer, ein neuer Memetracker für aktuellen Content aus Blogs, Social Networks und Newssites, der von Stephan Baumann und Dražen Cindri? entwickelt wird. Tiqqer ist, kurz gesagt, eine Art Rivva mit Community- und Personalisierungsfeatures. Darüber hinaus werden nicht nur Text-, sondern auch Audio- und Videopostings zum Feed-Remixen abgebildet.

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Handy-Spiele selber bauen mit Playyoo

Im Zentrum von Playyoo steht die Idee, kleine aber feine Games auf Flash-Lite Basis für mobile Endgeräte zur Verfügung zu stellen. Playyoo ist aber noch viel mehr, denn zum einen können sich auf Playyoo.com Spielefanatiker miteinander austauschen, vernetzen und eigene Turniere organisieren. Zum anderen kann man auf der Website mit dem Game Creator selbst Spieleklassiker wie etwa Tic-Tac-Toe, Snake oder Ping-Pong zu neuen Games variieren. Zusätzlich wird Flash-Entwicklern die Möglichkeit geboten, eigene Games hochzuladen und der Playyoo-Community zur Verfügung zu stellen. Playyoo will sich künftig über Werbung finanzieren und ist derzeit kostenfrei nutzbar.

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Merkwürdiges und Schönes – entspannte virtuelle Einkaufsbummel bei etsy

Etsy.com ist ein Hort für alle Liebhaber des Selbstgemachten. Wer immer die Idee hatte, etwas zusammenzubasteln oder zu designen, kann es bei etsy wieder loswerden – denn etsy ist eine Verkaufsplattform für handgemachte Produkte aus der ganzen Welt.

Das Schöne daran: Man merkt den Produkten die wurschtelige Liebe, die viele ihrer Verkäufer hineingesteckt haben, richtig an – egal ob sie Donuts aus Plüsch verkaufen, Portemonnaies, die sie aus Klebeband gefertigt haben oder Ohrringe aus lettischen Holzstückchen.

Wie funktioniert etsy?
Das Prinzip von etsy: Jeder, der etwas verkaufen möchte, kann sich recht unbürokratisch anmelden, seinen Shop einrichten und seine Produkte feilbieten. Das offensichtlich ziemlich breite Produktangebot haben die etsy-Macher auf eine sehr clevere Art und Weise geordnet und miteinander vernetzt, so dass der potentielle Käufer stets weitere Produkte, Verkäufer und Shops angeboten bekommt.

Man kann außerdem gezielt nach Geschenken für Mama, Papa, Teenager, spezielle Frauen oder Arbeitskollegen suchen, kann nach Produkten in seiner Lieblingsfarbe fahnden – oder sich auf einem Globus anzeigen lassen, wo auf der Welt die Verkäufer der Produkte sitzen. Sich in diesem Produktkosmos ein wenig treiben zu lassen, macht Spaß – auch Menschen, die sonst lieber in echte Geschäfte einkaufen gehen.

Für wen ist etsy gedacht?
Einfach in der Bedienung ist etsy nicht nur etwas für Online-Kauffreaks, sondern für alle, die keine Lust haben, nur das anzuziehen und sich in die Wohnung zu stellen, was Großdesignerketten ihnen vor die Nase setzen.

Etsy (Screenshot)
Bildquelle: Screenshot von Etsy.com

Blogpiloten-Urteil:
Die Seite ist klar strukturiert und lotst den User in hübschen Virtuellbummeln durch die Angebote. Von jedem Produkt gibt es eine Menge Fotos und detaillierte Beschreibungen auf Englisch. Selbst wenn man nicht auf Anhieb das gewünschte findet, treibt einen das etsy-Leitsystem geschmeidig durch das Produktwirrwarr bis zu den Dingen und Verkäufern, die genau den eigenen Geschmack treffen. Darum ist etsy auch geeignet für Leute, die sonst nie im Netz einkaufen und denen die digitalen Wühltische von Ebay auf die Nerven gehen.

Kleiner Dämpfer für deutsche Kaufwillige: Etsy ist eine Seite aus den USA. Zwar gibt es dort auch jede Menge Verkäufer aus anderen Teilen der Welt – die Verkäufer sitzen aber in den Staaten. Und so entstehen für den Versand häufig größere Mehrkosten. Aber im Ernst: für das eine oder andere selbstgedengelte Unikat lohnt es sich trotzdem!

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