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Stories: WhatsApp, Instagram und Snapchat im Vergleich

Titelbild-Stories-Applepiloten (adapted) (Image by Julia Froolyks)

Snapchat kann es von Anfang an, Instagram schon länger und WhatsApp-Nutzer können es nun ebenfalls tun: sogenannte Stories erstellen und mit Freunden oder einem anonymen Publikum teilen. Besonders die jüngeren Generationen nutzen Snapchat und Instagram bereits seit deren Erscheinen. Mit der neuen Status-Funktion in WhatsApp kommen nun vermutlich auch ältere Semester mit dem sozialen Tool in Berührung. Doch die Stories-Funktionen sind nicht identisch. Welche App ist in dieser Hinsicht die richtige für euch? Ich erkläre die Unterschiede.

Visuelle Geschichten mit Stories erzählen

Stories Snapchat
Screenshot by Julia Froolyks

Sogenannte Stories sind Bilder-Inhalte, die neben Videos, Fotos und bei WhatsApp auch animierte GIFs enthalten können. Stories bleiben nicht permanent sichtbar, sondern werden nach 24 Stunden wieder gelöscht. Die eigenen Kontakte oder Follower können bis dahin auf Inhalte der Geschichte reagieren und diese kommentieren. So lässt sich eine im besten Fall unterhaltsame Chronologie eines besonderen Ereignisses oder des ganz normalen Alltags-Wahnsinns erstellen.

In Snapchat kann jeder die Stories sehen

Der erste Unterschied zwischen den drei Diensten besteht zuerst einmal in der Auswahl eurer Zuschauer. Während Instagram und Snapchat als soziales Netzwerk durchgehen, ist WhatsApp seit eh und je ein purer Messenger.

In WhatsApp können immer nur die eigenen Kontakte auf gepostete Inhalte in der Status-Leiste zugreifen. Bei Instagram könnt ihr hingegen festlegen, ob die gesamte Community oder ausschließlich eure Follower die Inhalte sehen kann. Außerdem könnt ihr in dem Foto-Netzwerk unliebsame Leser auf Instagram blockieren. Im Vergleich dazu bietet Snapchat keine Möglichkeit, das Publikum zu filtern. Alle, die bei Snapchat angemeldet sind, können eure Inhalte 24 Stunden lang betrachten.

Keine Filter für Status-Update in WhatsApp

Stories
Screenshot by Julia Froolyks.

Weitere Unterschiede der drei Apps bestehen in der Erstellungsphase von Story-Inhalten. Während beim Status-Update von WhatsApp das Bild mit einer Bildunterschrift versehen und zugeschnitten werden kann, müssen etwaige Beschriftungen bei Snapchat und Instagram ausschließlich freihändig skizziert werden.

Die sogenannten Doodle-Zeichnungen können bei Snapchat und WhatsApp zwar farblich angepasst werden. Allerdings bietet Instagram beim Malen auf den Bildern wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten. So lassen sich dort etwa die Linien in der Dicke anpassen oder mit Leuchteffekten versehen.

Zwar fehlt bei Instagram und Snapchat die Möglichkeit einer Bildunterschrift, dafür bieten beide Apps im Story-Modus eine Fülle an Filtern für Bilder an. WhatsApp verzichtet auf Filter. In allen drei Apps können Emoji und Bilder in den Stories-Beitrag eingefügt werden.

Bei Snapchat ist alles live

Als Manko bei Snapchat bewerte ich die Tatsache, dass keine bereits vorhandenen Bilder oder Videos in die Story gepostet werden können. Hier müssen die Aufnahmen „live“ in der Story erstellt werden. Verständlich wird das nur, wenn man das Posten von aktuellem Material als eigentlichen Kern der Stories-Funktion betrachtet: Schließlich soll sie ein aktuelles Ereignis zeitnah dokumentieren. WhatsApp und Instagram sehen das aber anders und setzen euch nicht unter Zeitdruck. Dort könnt ihr auch Videos, Fotos und GIFs nutzen, die bereits früher erstellt und gespeichert habt.

Mehr Sicherheit bietet WhatsApp

Stories WhatsApp
Screenshot by Julia Froolyks

Sicherheitstechnisch liegt WhatsApp vorn. Weder Snapchat noch Instagram verschlüsseln ihre Inhalte. Hingegen in WhatsApp werden neben dem Chat auch das Status-Update via Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt.

Fazit: Euer Geschmack entscheidet

Die Stories-Funktion jeder App hat Stärken und Schwächen. Vorteil von WhatsApp: Da vermutlich die meisten eurer Freunde und Verwandten die App nutzen, könnt ihr eure Stories mit sehr vielen Menschen teilen, die euch besonders nah stehen. Negativ fällt mir bei WhatsApp auf, dass sich Bilder nicht optimal bearbeiten lassen, bevor man sie in die Welt hinausschickt. Ich finde die Handhabung nicht intuitiv.

Bei Snapchat gefallen mir die witzigen und täglich wechselnden Filter sehr. Sobald ihr die Bilder veröffentlicht, kann sie allerdings jeder sehen. Ihr könnt den Kreis der Zuschauer nicht beeinflussen. Zum Glück können die Bilder, die dort entstehen, auf dem Smartphone gesichert werden, und müssen nicht zwingend hinaus in die Welt posaunt werden.

Am meisten Spaß macht die Stories-Funktion natürlich, wenn die Geschichten, die ihr betrachtet, auch wirklich etwas zu erzählen haben. Wer eine sehr große Auswahl an wirklich unterhaltsamen oder originellen Geschichten verfolgen will, ist meiner Meinung nach am besten bei Instagram aufgehoben. Denn dort sind – mehr noch als bei Snapchat – inzwischen viele Unternehmen, Organisationen und Promis unterwegs, die sehr viel Wert auf professionelles Storytelling legen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


Screenshots by Julia Froolyks


 

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  • FACEBOOK cnet: Facebook testet neue Funktion „Stories“ in Irland: Nach Snapchat und Instagram zieht jetzt Facebook nach und bietet mit der Stories-Funktion die Möglichkeit, Medieninhalte zu versenden, die nach einer gewissen Zeit gelöscht werden. Zunächst wird die Funktion nur in Irland getestet. Der Gedanke dahinter ist, dass viele Nutzer kritisch sind, wenn es darum geht, Bilder oder Videos mit anderen zu teilen. Durch die Gewissheit, dass die Inhalte nach spätestens 24 Stunden wieder gelöscht werden, steigt das Interaktionspotenzial und mehr Menschen beteiligen sich an dem Austausch. Auf Instagram nutzen beispielsweise inzwischen rund 150 Millionen User die Stories-Funktion. In etwa so viele Anwender zählt auch Snapchat.

  • APPLE CHIP: Ausblick auf iOS 11: Bislang sind noch wenige Fakten über das Betriebssystem für mobile Endgeräte von Apple bekannt, allerdings halten sich einige Gerüchte hartnäckig. Wenn iOS im Juni in der elften Generation ausgerollt wird, könnten sich Nutzer über folgende Features freuen: Facetime könnte, wie Skype es schon länger anbietet, die Funktion der Gruppentelefonie erhalten. Die Anwendung ist hierbei eher im Privaten gedacht. Viele Nutzer wünschen sich schon länger einen „Dark Mode“, also eine optische Oberfläche, die vermehrt auf dunkle Farben setzt. Bei der systemeigenen App „Uhr“ wurde das schon umgesetzt, es spricht einiges dafür, dass Apple dieses Feature in iOS 11 auch systemweit umsetzen wird. Grund für diese Annahme ist, dass das iPhone der nächsten Generation ein OLED-Display erhalten könnte, das Schwarz besser darstellen kann. Wegen der zu geringen Prozessorleistung wird iOS 11 nicht auf dem iPad 4 verfügbar sein. Bislang steht noch nicht fest, ob sich Besitzer des iPad Air 2 und des iPod Touch 6G über die neue Software freuen dürfen.

  • CHATBOT FAZ: Berufsberatung per Whatsapp: Die Bundesagentur für Arbeit versucht, auf unkonventionelle Art und Weise Jugendliche an das Thema Berufswahl heranzuführen. Mithilfe eines Chatbots, der die Identität von YouTuber Julien Bam annimmt, werden Jugendliche mit locker formulierten Fragen dazu animiert, sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft zu machen. Das Konzept trägt den Namen What’sMeBot. Den Chatbot haben allein an einem seiner ersten Betriebstage rund 3.000 Nutzer aufgerufen. Klaus Lukaszczyk, Marketingleite der Arbeitsargentur, gibt zu bedenken, dass die Software „nur ein Spiel“ sei und als Impuls aufgefasst werden sollte, der eine Berufsberatung nicht ersetzen kann.

  • DIGITALISIERUNG spiegel: Dänemark ernennt Botschafter für Apple und Co.: Die Digitalisierung hält mittlerweile in fast allen Lebenslagen Einzug. In Dänemark jetzt sogar in staatlichen Angelegenheiten. Ein “Digital-Botschafter” soll in Zukunft Beziehungen zu einflussreichen Tech-Firmen pflegen und diese und deren Investitionen nach Dänemark locken. Außenminister Anders Samuelsen verkündete, dass man Konzerne wie Microsoft, Google und Facebook aufgrund deren Einflusses äquivalent zu einem Land behandeln könnte und sollte. Von dem Posten des digitalen Botschafters erhofft sich das Land, bei den technischen Entwicklungen am Puls der Zeit zu bleiben und für Investoren attraktiver zu werden.

  • USA engadget: Auch Apple, Microsoft, Uber und Airbnb helfen Immigranten: Das verfassungswidrige Einreiseverbot von US-Präsident Donald Trump hat vergangene Woche für große Aufregung und regen Protest gesorgt. Diverese Tech-Unternehmen wie Apple, Microsoft, Uber, Airbnb und Google eint dies und so verkündigten Sie unterstützende Maßnahmen, die jetzt für Mitarbeiter und Betroffene in die Wege geleitet werden sollen, Apple steht so bereits in Kontakt mit dem Weißen Haus. Auch Starbucks reagierte auf das Einreiseverbot und will Flüchtlinge einstellen.

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  • SMARTPHONE sz-magazin: Sechs Regeln gegen den Smartphone-Wahnsinn: Bei vielen Menschen hat man den Eindruck, sie seien zu Sklaven ihrer Smartphones geworden. Dauernd schlagen Mitteilungen von Freunden oder Apps auf dem Bildschirm ein. Minütlich wandert der Blick auf das Smartphone, um ja keine Nachricht zu lange unkommentiert zu lassen. Man scheint komplett auf dieses Leben im Netz fixiert zu sein. Einer SZ-Autorin wird es irgendwann zu viel. Unbewusst hart wirft sie ihre Tasche samt Smartphone auf den Boden – es geht kaputt. Sie greift zu einem alten Nokia Mobiltelefon und macht sich wieder auf in die Offline-Welt. Doch können wir ohne die Vorteile des Smartphones leben.
  • INSTAGRAM wsj: Publishers Flock to New Instagram Stories: Anfang August wurde ein neues Update von Instagram bereitgestellt, das eine neue Funktion in die App bringen sollte – Instagram Stories. Was eigentlich schon lange auf der App Snapchat zu sehen ist, lässt nun den Content auf Medienaccounts bei Instagram explodieren. Diese Entwicklung hilft auch Snapchat, weil die App professioneller aufgebaut ist und mehr Möglichkeiten bietet, um seine Fotos und Videos zu bearbeiten.
  • LYFT techcrunch: GM expressed interest in buying Lyft, but Lyft declined: Der US-amerikanische Autokonzern General Motors (GM) arbeitet schon länger mit dem kalifornischen Mitfahrdienst Lyft zusammen. 500 Millionen Dollar investierte GM dieses Jahr in das Startup, das mit Uber konkurriert. Uber wird allerdings immer stärker und Lyft braucht neue Investitionen. GM wollte Lyft nun übernehmen, was die Führung des Startups allerdings ablehnte. Man wolle mit neuen Finanzierungsrunden Investoren gewinnen, um einen erneuten Angriff zu starten.
  • SPACEX digitaltrends: Elon Musk landed his sixth Falcon 9 rocket after launching a satellite into orbit: Das Projekt SpaceX macht weiter Fortschritte. Nachdem ein Satellit in den Orbit geschossen wurde, konnte sich CEO Elon Musk nun auch über die erfolgreiche Landung einer weiteren Falcon 9 Rakete freuen. Das ist die sechste Rakete, die Musk mit seinem Luftfahrtkonzern unbeschadet auf den Boden zurück bringt.
  • ELEKTROAUTOS handelsblatt: Anschluss gesucht: Die großen deutschen Autokonzerne haben strickte Pläne vorgestellt, die sich auf die Elektromobilität beziehen. Geplante Milliardeninvestitionen bei VW, eine Submarke bei Daimler und auch BMW hat die Priorität des Themas erhöht. Man will sich der Pioniersarbeit des US-Konzerns Tesla anschließen, doch in Deutschland gibt es ein großes Problem. Es mangelt an Ladestationen, deren Ausbau nur stockend vorangeht.
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