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Das sind die Kamera-Highlights der Photokina 2018

Canon EOS R gehört zu den Kamera-Highlights der Photokina 2018

Ein paar Knaller haben Canon und Nikon schon vorher gezündet, doch das große Feuerwerk hoben die meisten Kamera-Hersteller sich für die Photokina auf. Denn einen Tag vor dem offiziellen Start der weltweit wichtigsten Imaging-Messe briefen die großen Marken die Presse. Wir waren daher in Köln bei Sony, Leica, Panasonic, Fuji, Canon, Nikon sowie Olympus dabei und sichteten für euch die Kamera-Highlights der Photokina 2018. Da war auch einiges dabei – allerdings handelte es sich vielfach um Vorabankündigungen. Die größte Überraschung hatte Zeiss mit der Zeiss ZX1 zwei Tage nach dem Medientag parat.

Viele Details folgen erst nach der Messe. Dennoch ist die Richtung klar. Erstmals bekennen sich alle großen Kamera-Hersteller zu kompakten spiegellosen Systemen. Handlich ist Trumpf. Denn weder Smartphone-Nutzer noch Profis wollen viel schleppen. Dennoch geht der Trend zu großen Sensoren im Kleinbildformat oder größer.

Imaging-Branche sucht nach neuer Perspektive

Wer die Photokina 2018 vom 26. bis 29. September in Köln besucht, sieht eine Branche im Wandel. Die Messe öffnet sich stärker als zuvor für jüngere Imaging-Trends. Deshalb sind auch Smartphone-Hersteller wie Huawei und Honor an Bord. Außerdem werden beliebte Schlagwörter wie Künstliche Intelligenz, Cloud sowie Virtual Reality und Augmented Reality bespielt. Die großen Platzhirsche, die die Entwicklung der Branche prägen, besetzen diese Themen aber nur zögerlich. Daher finden sie hauptsächlich auf der Nebenmesse Digility Platz.

Dabei ist der Handlungsbedarf bei den traditionellen Kamera-Herstellern groß. Sie stehen unter Druck. Schließlich fotografieren Immer mehr Menschen mit Smartphones und teilen ihre Bilder übers Netz. Ausdrücke auf Papier spielen eine erheblich geringere Rolle als früher. Und die herkömmliche große Kamera lässt die breite Masse immer öfter zuhause, weil das Smartphone für viele Fälle genügt. Deswegen bricht inzwischen auch die Nachfrage nach Einsteiger-DSLR immer stärker weg, teilt der Digitalverband Bitkom mit.

Der Markt für Kameras wandelt sich Stück um Stück von einem Massenmarkt hin zum Spezialistenmarkt für Hobbyisten und Profis. Die großen Kamera-Hersteller verlegen sich daher zunehmend auf ihre Kernkompetenz: Modelle mit immer besseren Leistungswerten für anspruchsvolle Nutzer. Sie bilden auch den Schwerpunkt der heutigen Pressebriefings. Das sind ihre Kamera-Highlights der Photokina 2018.

Kamera-Highlights der Photokina 2018: Sony mit Kreativpause

Als erstes Unternehmen präsentierte Sony ein Update zur Produktpolitik. Die große Frage war, wie Sony darauf reagiert, dass nun mit der Canon EOS R, Nikon Z6 und Nikon Z7 spiegellose Vollformatkameras von zwei weiteren großen Playern erscheinen. Die Antwort lautete: Überhaupt nicht. Rein gar nichts Neues zeigte Sony. Stattdessen lehnt sich der Hersteller entspannt zurück und ruht sich auf seinem großen technischen Vorsprung aus.

Sony spiegellose Vollformatkamera photokina 2018
Sony präsentierte auf der Photokina 2018 nichts Neues, beruft sich stattdessen auf die marktführende Position bei spiegellosen Vollformatkameras und dem Vorsprung vor den Neueinsteigern Nikon und Canon. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Schließlich ist Sony seit 2013 in diesem Segment aktiv und bietet inzwischen 30 Objektive für seine spiegellosen Vollformatkameras, die gleichzeitig auch noch an APS-C-Kameras funktionieren. Offensichtlich sieht sich Sony damit gut gerüstet gegen Canon und Nikon, die zum Start natürlich erst eine Handvoll eigene Objektive in petto haben.

Leica S3, neues Objektiv-System und erste Smartphone-App

Großer Aufschlag hingegen von Leica. Der Traditionshersteller will das Momentum für große Sensoren und neue Objektive nutzen und stellte daher eine Objektiv-Allianz namens L-Mount vor. Vom Start weg sind neben Leica auch Sigma und Panasonic mit eigenen Objektiven am Start. Linsen anderer Hersteller sollen sich einfach adaptieren lassen. Von Haus aus ist der L-Objektivanschluss für Mittelformatsensoren gedacht. Allerdings ist er so konstruiert, dass auch Objektive für Kleinbild (Vollformat) und APS-C passen sollen.

Ferner stellte Leica ein Upgrade für Profi-Fotografen vor, die Werbung oder Mode im Mittelformat fotografieren. Leica S3 heißt die neue Kamera. Weil auch Leica-Nutzer die Vorteile von Smartphones erkannt haben, bringt Leica in Kürze eine Begleiter-App für iOS und Android namens Leica Fotos. Mit ihr lassen sich per WLAN Bilder von der Kamera übertragen, bearbeiten und verschicken. Die App erscheint am 24. Oktober. Für einen Beta-Test kann man sich bereits anmelden.

Lumix S: Panasonic setzt nun auch auf spiegelloses Vollformat

Spiegellose Vollformatkameras gehören definitiv zu den Kamera-Highlights der Photokina 2018. Nach Sony, Nikon und Canon steigt auch Panasonic in das Geschäft ein. Lumix S heißt eine neue Kamera-Serie, die auf die Spiegelreflextechnik verzichtet und einen großen Sensor mit Kleinbild-Diagonale („Vollformat“) verwendet. Panasonic Lumix S1 mit 24 Megapixel-Sensor und Panasonic Lumix S1R mit 47 Megapixel sind die beiden Modelle zum Start. Diesen terminierte Panasonic wage auf das Frühjahr 2019. Preise und eine Übersicht der technischen Ausstattung nannte Panasonic ebenfalls noch nicht.

Panasonic Lumix S
Panasonic setzt mit der Kamera-Serie Lumix S auch auf spiegelloses Vollformat. Image by Panasonic

Mindestens 18 Objektive sollen innerhalb eines Jahres erhältlich sein – das ist vergleichsweise viel für ein neues System. Dabei profitiert Panasonic davon, dass die neue Kamera-Serie den L-Mount nutzt, den auch Leica und Sigma bedienen. Unter der Lumix-Marke selbst erscheinen zehn Objektive, Leica bringt acht und Sigma eine weitere nicht genannte Anzahl.

Fuji stellt GFX 50R vor und eine Kamera mit 100 Megapixeln in Aussicht

Kameras mit sehr großen Sensoren sind ein Schwerpunkt auf der Messe. Doch wenn das frühere Kleinbild jetzt als „Vollformat“ durchgeht, wie nennt man dann das größere Mittelformat? Fuji prescht vor und führt die Bezeichnung „Super-Vollformat“ ein. Gelegenheit dafür bot die Vorstellung einer weiteren Kamera aus der GFX-Reihe namens GFX 50R. Statt einen Sucherbuckel in der Mitte hat sie ein Sucherdisplay seitlich versetzt, so, wie von früheren Messsucherkameras bekannt. Die Kamera erscheint für 4.500 Euro im November 2018.

Fuji GFX50R
Die Fuji GFX 50R ist eine Mittelformat-Kamera im Messsucherstil. Image by Fujifilm

Dem Namen getreu löst die neue Kamera 50 Megapixel auf. Doch da geht mehr, findet Fuji, und berichtete davon, dass sich eine GFX-Kamera mit 100 Megapixel in Entwicklung befindet. Ferner zeigte Fuji drei neue Objektive, die trotz Mittelformat-Optimierung sehr klein und leicht sein sollen.

Schon vor der Photokina hat der Hersteller seine neue spiegellose APS-C-Kamera Fuji XT3 vorgestellt. Sie wurde von der Fachwelt sehr positiv aufgenommen, weil sie viel Qualität in kleinem Format bietet.

Canon und Nikon: Fokus aus EOS R und Nikon Z

Die beiden wichtigsten DSLR-Hersteller sehen die Zukunft ebenfalls im Spiegellos-Bereich. Ihre Vollformat-Neuankündigungen hatten sie aber schon weit vor Messebeginn vorgestellt. Dennoch zählen die Canon EOS R sowie Nikon Z6 und Nikon Z7 definitiv zu den Kamera-Highlights der Photokina 2018. Schließlich können das Publikum und die meisten Medien sie dort erstmals erleben.

Canon hat ferner eine Superzoom-Bridgekamera PowerShot SX70 HS im Gepäck, die seit vergangener Woche offiziell bekannt ist. Sie bietet einen 65-fachen Zoom und 4K-Video. Zudem wird auf der Photokina die kürzlich vorgestellte Einsteiger-DSLR Nikon D3500 gezeigt.

Canon EOS R
Die Canon EOS R ist eines der Kamera-Highlights der Photokina 2018.

Olympus: Farbenfrohster Stand aber keine neuen Kameras

Mit dem Olympus Playground bietet der Hersteller wieder einen echten Blickfang. In Sachen Neuvorstellungen kam Olympus aber mit leeren Händen. Wie Panasonic stieg Olympus vor zehn Jahren als Pionier in den Bereich der spiegellosen Systemkameras ein, könnte jetzt aber den Anschluss verpassen. Denn während die anderen großen Player den Aufmerksamkeitsschwerpunkt der Foto-Welt auf große Sensoren lenken, hält Olympus am deutlich kleinen MFT-Format fest.

Zwar betont der Hersteller, weiter in neue MFT-Kameras und -Objektive investieren zu wollen. Schließlich sprechen Handlichkeit und geringes Gewicht weiter für dieses Produktkonzept. Aber wenn die Masse der Anwender eher zum Smartphone greifen und die anspruchsvollen Anwender mit Bedarf für High-Performance sich größerformatigen Kameras zuwenden, könnte Olympus die Nutzerbasis abhanden kommen.

Olympus Playground Photokina 2018
Der Olympus Playground ist ein Spaßpark fürs Fotografieren auf der Photokina 2018. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Zeiss ZX1: Kompakte Vollformatkamera mit eingebautem Lightroom CC

Die größte Photokina-Überraschung zeigte Zeiss. Der Hersteller steigt nämlich ins Kamerageschäft ein, natürlich ebenfalls mit einer spiegellosen Vollformatkamera – dem Trend der Stunde. Allerdings handelt es sich um eine kompakte Kamera ohne Wechseloptik. Stattdessen ist ein 35-Milllimeter-Objektiv vom Typ Zeiss Distagon verbaut. Mit f/2 Offenblende ist die Festbrennweite sehr lichtstark. 

Das besonderste Merkmal ist die Smartphone-ähnliche Bedienung über den überdurchschnittlich großen 4,3-Zoll-Touchscreen. Dort können Fotografen ihre Bilder gleich bearbeiten. In der Kamera kommt nämlich eine angepasste Variante von Lightroom CC zum Einsatz. Dadurch lassen sich Rohdaten direkt in der Kamera nach eigenen Vorlieben entwickeln und in JPGs konvertieren. Über WLAN oder Bluetooth teilen Nutzer die Bilder mit ihren Social-Media-Profilen oder speichern sie gleich in der Cloud. Ein Transfer per Speicherkarte ist gar nicht vorgesehen. Vielmehr finden Bilder auf einem 512 GB großen SSD-Festspeicher Platz. Eine Kabelverbindung per USB-C ist hingegen möglich.

Damit nimmt Zeiss einen sehr modernen, innovativen Kurs, von dem wir wünschten, dass mehr Kamerahersteller ihn einschlagen würden. Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine klassische Kamera, die eine Bildkontrolle via Sucher, Einstellungen via zwei Rändelrädern und den Aufsatz eines Zusatzlichts per Blitzschuh ermöglicht. Die Zeiss ZX1 soll Anfang 2019 erscheinen. Bis dahin nennt Zeiss auch den Preis und weitere technische Details.

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Images by Canon, Panasonic, Fujifilm, Berti Kolbow-Lehradt

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Smarte Lautsprecher: Google Assistant oder Amazon Alexa, das ist die Frage

IFA-2017-Sony-Speaker-Teaser

Die IFA 2017 wird bei mir vor allem als Messe der digitalen Assistenten Google Assistant und Amazon Alexa im Gedächtnis bleiben. Zusammen mit namhaften Herstellern wie Panasonic, Sony, Onkyo, JBL, Harman Kardon und Newcomern wie Creative versuchen sich Google oder Amazon jeweils Marktanteile zu sichern. Für die Audiophilen unter euch ist das wachsende Angebot für smarte Lautsprecher praktisch. Schließlich ist die Musikwiedergabe nicht die Stärke der hauseigenen Lautsprecher von Google und Amazon.

Google Home oder Amazon Echo könnten in dieser Hinsicht besser klingen. Insofern ist es von Vorteil, wenn audioerfahrene Hersteller ihr Know-how einbringen. Für welche Plattform ihr euch dabei entscheidet, ist eine individuelle Frage. Ich habe mich auf die Pirsch begeben und stelle euch die interessantesten Geräte für beide Plattformen vor.

Google Assistant bei Sony, Panasonic und JBL an Bord

Obwohl die deutsche Sprachausgabe des Google Assistant der von Amazons Alexa um einiges hinterher hinkt, nutzt ein Großteil der Hersteller die Plattform. Zu den bekanntesten Unternehmen zählen etwa Sony oder Panasonic. Erstere zeigten auf der Funkmesse in Berlin ihre Vorstellung eines intelligenten Lautsprechers. Er besitzt den sperrigen Namen LF-S50G und integriert nicht nur zwei Lautsprecher mit Hoch- und Tieftöner. Unter der Textilhülle findet sich zudem ein Display, das etwa die aktuelle Uhrzeit anzeigt. Für den Einsatz in der Küche ist das Gerät nach IPx3 spritzwassergeschützt. Auch eine Gestensteuerung ist an Bord. Mit 229 Euro ist das smarte Helferlein geschlagene 80 Euro teurer als das Original von Google. Marktstart soll im Dezember sein.

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Der Panasonic wirk schlicht, aber auch klobig. Image by Jonas Haller

Panasonic setzt bei seinem Modell auf eine Multiroom-Lösung. Der smarte Lautsprecher mit der Modellbezeichnung SC-GA10 lässt sich daher mit bis zu fünf anderen Exemplaren für Surround-Sound verknüpfen. Wer ein Chromecast-fähigen Speaker einer anderen Marke besitzt, soll diesen in das Netzwerk problemlos integrieren können. Per Aux-Anschluss ist das kabelgebundene Verbinden mit Sound-Quellen möglich. Bluetooth integriert Panasonic ebenfalls. Der Sound war im ersten Test deutlich besser als bei Google Home. Allerdings müsst ihr für das Gadget von Panasonic knapp 500 Euro berappen. Ab Januar 2018 kommt der smarte Lautsprecher in den Handel.

Hersteller JBL stattet gleich drei neue Lautsprecher mit Google Assistant aus. Dabei handelt es sich um die Modelle Link 10, Link 20 und Link 300. Bei den ersten beiden Modellen handelt es um portable Lautsprecher mit Akku und IPX7-Wetterschutz. Der Link 300 ist für den stationären Betrieb vorgesehen. Alle drei Modelle sind per WLAN Multiroom-fähig und unterstützen Bluetooth. Sie sollen im Herbst 2017 für 169 Euro (Link 10), 199 Euro (Link 20) und 299 Euro (Link 300) erscheinen.

Harman Kardon Allure und Creative Nova mit Alexa-Unterstützung

Wer lieber auf Amazons clevere Software Alexa zurückgreift, der ist beim Lautsprecher Allure von Harman Kardon an der richtigen Adresse. Der futuristische Speaker mit Beleuchtung besitzt einen nach unten gerichteten Subwoofer. Der sorgt für deutliche Vibrationen auf dem Untergrund. Leider fehlen Anschlussmöglichkeiten für das Audiosystem. Mit einem Preis von rund 280 Euro ist der Harman Kardon Allure kein Schnäppchen. Der Verkaufsstart ist für kommenden Winter anberaumt.

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Wer auf amazon Alexa steht, greift beim Harman Kardon Allure zu. Image by Mika Baumeister

Für die Integration von Amazon Alexa hat sich auch die Marke Creative entschieden. Sie ist eher für Produkte aus dem Gaming-Bereich bekannt, will sich aber auch bei Musik-Lautsprechern einen Namen machen. Amazons Sprachsteuerung soll im Multiroom-Modell Nova zum Einsatz kommen, das in Berlin nur als Prototyp der Presse vorgeführt wurde.

Die Kommunikation mit Alexa wurde wegen des internationalen Publikums auf Englisch geführt und klappte gut. Auch die Musikwiedergabe überzeugte mit breiter Klangbühne und klar verständlichen Mitten und Höhen. Neben seinen klanglichen Eigenschaften fällt der smarte Lautsprecher Nova jedoch insbesondere wegen seiner 28 integrierten RGB-Leuchtdioden auf. Dank sehr vieler Farbkombinationen eignet sich das Modell somit auch als Stimmungslampe. Auch das buntgemusterte Dekor des Vorführmodell sticht aus der Masse heraus. Der Lautsprecher soll im ersten Halbjahr 2018 zu einem noch unbekannten Preis erscheinen.

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Creative präsentierte während einer Vorführung auf der IFA 2017 die Zusammenarbeit des Multiroom-Lautsprechers Nova mit Amazon Alexa. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Bei Onkyo hat der Käufer die Qual der Wahl

Der japanische Hersteller Onkyo hat auf der IFA in Berlin direkt zwei Geräte im Gepäck. Während der Smart Speaker G3 mit Google Assistant ausgestattet ist, kommt der Smart Speaker P3 mit Amazon Alexa daher. Obwohl beide smarten Lautsprecher das gleiche Innenleben besitzen sollen, ist das Google-Modell viereckig und das Amazon-Gerät oval. Per Aux-Anschluss können die Speaker in das bestehende Musiksystem integriert werden. Der Marktstart der Hardware ist für den November geplant. Preislich bewegen sich die Modelle zwischen 230 und 250 Euro.

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Der Speaker von Onkyo kommt wahlweise mit Google Assistant oder Amazon Alexa daher. Image by Jonas Haller

Smarte Lautsprecher: Die Hersteller sind uneins

Der Kampf zwischen Google Assistant und Amazon Alexa wird sich in Zukunft nicht auf die Eigenproduktionen beschränken, sondern auf den Markt für smarte Lautsprecher ausweiten. Auf der Funkmesse IFA in Berlin haben eine Reihe von großen und kleinen Unternehmen in diesem Sinne einen Vorgeschmack gegeben. Das Geschäft ist dabei eine Win-Win-Situation: Google und Amazon profitieren von der Verbreitung, Speaker-Hersteller von der cleveren Cloud-Anbindung. Letztlich liegt es aber an uns Käufern, welche Marktanteile die Systeme einfahren werden. Die Auswahl an klangstarken Lautsprechern ist bald schon auf beiden Seiten groß genug. Daher dürften nicht die Klangeigenschaften, sondern die Qualität des Assistenten die entscheidende Rolle spielen. (bkl)

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Images by Jonas Haller, Mika Baumeister, Berti Kolbow-Lehradt


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