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Apple stellt iPhone Xs und iPhone Xs Max vor

iPhone Xs und iPhone Xs Max by Apple

Gestern (12. September 2018) hat Apple die neuesten iPhone Modelle vorgestellt – iPhone Xs und iPhone Xs Max. Bisher waren die iPhones mit Touch ID die beliebtesten auf dem Markt, sprich alles vom iPhone 5S bis iPhone 8 und iPhone 8 Plus. Mit dem iPhone X hat Apple zum ersten Mal Face ID vorgestellt. Für manche eine Revolution, für andere – beunruhigende News.

Gestern haben wir erfahren, dass Face ID die Zukunft des beliebten Smartphones darstellt. Sowohl iPhone Xs als auch iPhone Xs Max sind mit Face ID ausgestattet und verfügen über ein All-Screen OLED Multi-Touch Display. Im Vergleich: das iPhone 8 Plus dient dem User mit einem Widescreen LCD Multi-Touch Display. All-screen bedeutet, dass unten kein Platz mehr für einen Knopf ist – entsperren kann man das Handy schließlich mit Face ID.

Die größten Displays beim iPhone Xs und iPhone Xs Max

Apple geht in die Größe und stattet die neuen Modelle, Xs und Xs Max, mit den größten Super Retina HD Displays aus, genauso wie das iPhone X. Während das Display des iPhone 8 Plus 5,5 Zoll beträgt, geht es bei Xs bis 5,8 Zoll und bei Xs Max bis zu beeindruckenden 6,5 Zoll. Nur 3,2 Zoll weniger als das iPad.

Die fotografische Ausstattung

Genauso wie bei dem älteren Modell, haben wir bei den neuen iPhones eine duale 12-Megapixel Kamera mit Weitwinkel- und Teleobjektiv und den entsprechenden f/1.8 und f/2.4 Blenden. Xs und Xs Max verfügen über einen neuen Sensor, der schnelleren Autofokus ermöglicht. Weitere Verbesserungen am ISP, an der Neural Engine und verbesserte Algorithmen der Software bieten einen schönen Bokeh-Effekt bei Porträt-Fotos.

Die größeren Pixel, die bei Xs und Xs Max zu finden sind, verbessern die Qualität der Videoaufnahmen, auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Mit vier integrierten Mikrofonen ist es möglich, den Ton in Stereo aufzunehmen.

Apple iPhone Xs Max lifestyle by Apple

A12 Bionic und Neural Engine

Im Gegensatz zu iPhone X und iPhone 8 Plus, finden wir bei Xs und Xs Max einen neuen Chip – den intelligentesten und leistungsfähigsten Chip aller Zeiten, laut Apple. Durch die sechskern Fusions-Architektur mit zwei bis zu 15 Prozent schnelleren Performancekernen, bis zu 50 Prozent effizienteren Effizienzkernen, bis zu 50 Prozent schnellerem Vierkern-Grafikprozessor und mehr, bringt Apple die Leistung des Smartphones auf ein neues Level.

Was viele User erfreut, ist der verbesserte, schnellere Speichercontroller, der bis zu 512 Gigabyte iPhone-Speicher bereitstellt. Doch das bedeutet nicht, dass wir ab jetzt nur noch mit einem Ladekabel in der Tasche durch den Tag kommen. Zu all den verbesserten Fähigkeiten schafft es Apple, das iPhone Xs in eine 30 Minuten längere Akkulaufzeit auszustatten als das iPhone X, das iPhone Xs Max sogar in 90 Minuten längere Akkulaufzeit.

Die Neural Engine der nächsten Generation ermöglicht dem iPhone maschinelles Lernen in allen Bereichen der Nutzung. Dank des neuen 8-Kern-Designs kommt das iPhone auf bis zu fünf Billionen Berechnungen pro Sekunde, während der A11 Bionic im iPhone X gerade mal 600 Milliarden schafft. Das Machine-Learning System, Core ML der A12 Bionic Neural Engine, ist bis zu neunmal schneller als auf dem A11 Bionic und verbraucht dabei zehnmal weniger Energie.

Dual SIM und iOS 12

Apple führt zum ersten Mal die Möglichkeit ein, zwei SIM-Karten gleichzeitig zu verwenden. Dabei handelt es sich um eine nanoSIM (wie bisher auch) und einen digitalen eSIM. Durch eine Einstellung der primären und der sekundären Nummer, ist es auch erkennbar, welche Nummer kontaktiert wird. Das neue Modell in China wurde sogar mit zwei SIM-Slots ausgestattet, die Rücken an Rücken eingeführt werden können.

iPhone Xs und iPhone Xs Max kommen mit dem neuen Betriebssystem auf den Markt, iOS 12. Laut Pressemitteilung wird es für den User einfacher, Bilder wieder zu entdecken. Die Kommunikation mit Memoji und Animoji wird noch ausdrucksstärker und unterhaltsamer. Zum ersten Mal wird es einsehbar sein, wie viel Zeit man am Handy verbringt, denn iOS 12 zählt mit. Das wiederum kann mehr Kontrolle ins Leben eines Smartphone-Nutzers einführen. Neue Datenschutzfunktionen verhindern eine Nachverfolgung im Netz.

Preise und Verfügbarkeit

Apple durchbricht mit den neuen Modellen die 1.000 Euro Grenze. Das iPhone Xs fängt bei 1.149 Euro an und endet bei 1.549 Euro, das iPhone Xs Max bei 1.249 Euro bis 1.649 Euro. Die Modelle kommen in den drei gewohnten Farben: Silber, Space Grau und Gold.

Erhältlich sind die Modelle iPhone Xs und iPhone Xs Max ab Freitag (14. September 2018) in allen Apple Stores und bei autorisierten Händlern.


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OLED versus LCD: Was das neue iPhone-X-Display unterscheidet

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Beim iPhone-X-Display setzt Apple das erste Mal in der Firmengeschichte auf ein sogenanntes OLED-Panel. Es soll höhere Kontraste, dunklere Schwarztöne und buntere Farben bieten. Doch  Und warum geht Apple diesen Schritt überhaupt?

iPhone 8: Alles beim Alten mit LCD-Technik

Als Tim Cook letzten Herbst das iPhone 8 und iPhone 8 Plus präsentierte, war kaum jemand wirklich begeistert. Wenig hatte sich am Design geändert, zu klein die Unterschiede zu den Vorgängermodellen. Keine Frage, man hätte sich mehr einfallen lassen können für das Äußere der neuen iPhone-Generation, aber die Eigenschaften des verbauten LC-Displays lassen Produktentwicklern keine unendlichen Möglichkeiten. Denn: Das verbaute Display gibt den Gestaltern einige Faktoren vor, die sie einhalten müssen – den breiten Rand oben und unten – auch Bezel genannt – etwa.

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Bezel beim iPhone 8 in der goldfarbenen Variante. Image by Apple

Der im iPhone 8 verbaute Bildschirm mit einer Diagonale von 4,7 Zoll löst mit 750 x 1.334 Pixeln auf, bei einer Pixeldichte von 326 ppi. Apple setzt beim Display des iPhone 8 auf LCD- respektive IPS-Technik. Schon seit mehreren Generationen hat sich die grundlegende Technik der iPhone-Bildschirme nicht verändert.

So funktionieren Flüssigkristall-Displays

Schön und gut, dass Apple LCD- und IPS-Technik einsetzt. Aber was ist das überhaupt? Beide beschreiben, wie das Licht den Weg auf eure Augen findet. Und das ist gar nicht so einfach. Denn: „Liquid Crystal Displays“ setzen auf eine ganz spezielle Technik zum Brechen von Licht. Die unterste Schicht eines solchen LC-Displays besteht aus LEDs. Diese beleuchten den kompletten Bildschirm von hinten. Selbst, wenn ein Video ein komplett schwarzes Bild zeigt. Ihr seht deswegen vielleicht ein leichtes Hintergrundleuchten, welches durch die zusätzlichen Schichten des Bildschirms dringt.

Das ausgestrahlte Licht wird als erstes polarisiert: Das heißt, dass die Lichtwellen nur in einer bestimmten Strahlungsrichtung ausgestrahlt werden. Lichtquellen wie die Sonne oder LEDs strahlen ein ungeordnetes Licht aus, welches ein sogenannter Polfilter richtet. Das gerichtete Licht trifft dann auf die Schicht, die dafür verantwortlich ist, dass ihr farbige Bilder wahrnehmen könnt: Die Flüssigkristalle. Normale LCD-Panels besitzen eine Schicht mit dem Namen „Twisted Nematic“.

Display-Technologien im Vergleich
Die OLED-Technologie im iPhone-X-Display im Vergleich zur LCD-Technologie. Image by newhavendisplay

Durch eine Färbung der einzelnen Flüssigkristalle in den Farben Rot, Grün und Blau bekommt ihr einzelne Pixelfarben zu sehen und bunte Bilder entstehen. Eigentlich handelt es sich hierbei um eine subtraktive Farbmischung. Durch die Grundfarben kommt es euch aber so vor, als würde es sich um eine additive Mischung handeln. Die einzelnen Pixelfarben machen es möglich, alle möglichen Farben zu simulieren – um genau zu sein: Etwa 16 Millionen verschiedene. Die Farbe Lila wird beispielsweise durch eine Mischung der einzelnen Farbpixel Blau und Rot erzeugt.

Größerer Blickwinkel bei dünnen IPS-Displays

Die beim iPhone 8 und iPhone 8 Plus verbauten LC-Displays kennzeichnet ein weiteres Merkmal: Es handelt sich um IPS-Panels. IPS steht für In-Plane-Switching und beschreibt, wie das Licht polarisiert wird. Während bei normalen LC-Bildschirmen die oben genannte schraubenförmige Verzerrung zum Einsatz kommt, dreht sich bei der IPS-Technik einfach der komplette Kristall. Dadurch ist die Schicht vergleichsweise dünn.

Zusätzlich hat das den Vorteil, dass der Blickwinkel sehr viel größer ist. Ihr könnt das iPhone-Display aus fast jedem Winkel betrachten, ohne dass sich Farben verfälschen oder die Helligkeit abnimmt. Deswegen kommen IPS-Panels vor allem in hochklassigen Smartphones zum Einsatz.

IPS-Displays sind im Regelfall heller als andere Displays. Zusätzlich ist die Herstellung der IPS-Bildschirme vergleichsweise günstig. Die Technologie ist schon seit vielen Jahren erforscht, dementsprechend günstig ist die Massenproduktion. Zusätzlich qualifiziert der bereits erwähnte größere Betrachtungswinkel eine große Rolle bei der Auswahl der verbauten Displaytechnik. Aus all diesen Gründen setzt Apple schon seit vielen iPhone-Generationen auf IPS-Displays.

Das neue iPhone-X-Display: Aktivmatrix-OLED-Panel

Beim iPhone X verlässt Apple aber die bekannten Gefilde und wechselt auf eine neuere Technik. Dort kommt ein OLED-Panel zum Einsatz. Organische Licht-Emittierende Dioden – so die ausgeschriebene Abkürzung – funktionieren völlig anders als LC-Displays. Hier gibt es keine Polarisationsschicht. Zudem wird nicht das ganze Display hintergrundbeleuchtet. Im Prinzip besteht jeder Pixel im iPhone-X-Display aus drei einzelnen LEDs. Auch hier kommen wieder die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zum Einsatz, aus denen jede erdenkliche Farbe gebildet wird. Da die einzelnen Pixel Farben von sich geben, braucht es weder einen Polarisationsfilter noch Kristalle, die das Licht zurecht biegen.

iPhone X Display OLED-Aufbau
Der OLED-Aufbau im iPhone-X-Display. Image by HowStuffWorks

Etwas technischer erklärt: Zwischen einer Matrix-ähnlich angeordneten Anoden- und einer Kathoden-Schicht befinden sich organische Polymer-Strukturen. Wird zwischen einer der Anoden- und Kathodenstreifen eine Spannung angelegt, erhellt sich das Polymer und ihr könnt Farben sehen. Abhängig von der unter Spannung stehenden Matrix bilden sich unterschiedliche Strukturen, die euer Auge schließlich als Bild wahrnimmt.

Deswegen nutzt Apple OLED statt LCD

Die schlanken Maße sind aber nicht der einzige Grund, warum Apple auf die OLED-Technik setzt. Einer der Hauptgründe ist, dass die obere Aussparung für Kameras und Lasertechnik mit einem normalen LC-Screen nicht möglich gewesen wäre. LCDs benötigen rechteckige Muster, nur OLED-Bildschirme sind in der Lage, Aussparungen zu besitzen. Apple wird die OLED-Technik mit Sicherheit aber auch nutzen, weil die Farbwiedergabe besser ist als bisher. Zwar besteht der kalifornische Konzern darauf, dass die bisher eingesetzten Displays mit der „Retina“-Bezeichnung besonders scharf und knackig seien. OLED-Screens sind aber noch einmal ein ganzes Stückchen besser.

Zudem sind OLED-Bildschirme ein ganzes Stück dünner. Das bemerkt ihr vor allem beim Fernsehern: OLED-TVs sind in der Regel weniger als einen Zentimeter dick, während vergleichbare LCD-Fernseher normalerweise um die fünf Zentimeter messen. Das lässt sich auch auf Smartphone-Displays transferieren: Das dünnste OLED-Display besitzt eine Dicke von weniger als 0,3 Millimetern – und dabei handelt es sich nicht um eine Studie, sondern tatsächlich eingesetzte Technik. Durch die Möglichkeit, nur einzelne Pixel zu beleuchten statt den ganzen Screen, sparen OLED-Displays sogar Energie.

OLED-Produktion gestaltet sich schwierig

Trotz der Massenproduktion für Smartphones wie dem Samsung Galaxy S8 und dem iPhone X – ist es recht schwierig, OLED-Panels herzustellen. Das Risiko eines Defektes ist wegen der Einzel-Ansteuerung jeder einzelnen LED höher als bei einem herkömmlichen LC-Screen. Zu Anfangszeiten der Produktion fielen rund 50 Prozent aller hergestellten Displays in der Qualitätskontrolle durch, weil einzelne Pixel nicht funktionierten.

Übrigens: Die Displays des iPhone X produziert Apple nicht selbst. Der größte Konkurrent liefert die Bildschirme: Samsung. Tatsächlich baute der koreanische Konzern extra für die iPhones ihre Produktionsstätten aus. Keine andere Firma auf der Welt ist in der Lage, ein iPhone-X-Display herzustellen. Umso ironischer ist es, dass Apple sich genau auf diesen großen Kontrahenten verlassen muss. Apple ist bereits sehr aktiv und möchte selbst OLED-Bildschirme produzieren. Eigene Produktionsstätten sind schon seit Jahren in Planung. Bis es so weit ist, wird mit Sicherheit noch etwas Zeit vergehen. Samsung nutzt diesen Vorteil und verbessert währenddessen laufend die OLED-Technik.

Viele Vorteile bei einem Nachteil

OLED ist energiesparender, dünner, kontrastreicher, farbenfroher und bietet völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten für Telefone. In Zeiten von Displays, die über den ganzen Bildschirm gehen, sind sie eigentlich unerlässlich. In so vielen Aspekten lohnt es sich, OLEDs statt IPS-Panels zu verbauen. Und trotzdem gibt es eine Stelle – im wahrsten Sinne des Wortes – an dem OLEDs noch nicht optimiert sind.

Das große Problem nennt sich Burn-In: Bestimmte Bereiche des Displays, die immer die gleichen Bildinformationen anzeigen, bekommen bei manchen iPhones eine Färbung. Der Strich am unteren Ende des Bildschirms brennt bei einigen Bildschirmen dauerhaft ein. Das äußert sich beim iPhone-X-Display durch einen Blaustich. Auch Apps vom Startscreen könnten sich für immer einbrennen. Laut Apple ist dieses Problem nur ausnahmsweise ein Fall für den Support. Und ganz ehrlich: Sollte euer Bildschirm das Burn-In-Phänomen zeigen, fällt es in den meisten Fällen nur bei genauer Betrachtung auf. Außerdem haben nur sehr wenige Bildschirme das Burn-In-Problem und clevere Forscher werden in wenigen Jahren das Problem lösen.

Daher ist es letztlich nicht wesentlich, ob ihr euch für ein iPhone 8 oder 8 Plus mit LCD oder ein iPhone X mit OLED entscheidet. Beide Technologien bieten Spitzenleistungen und sind von Apple gut umgesetzt. Große Teile der Konkurrenz schauen im Vergleich zur Apple-Technik doof aus der Wäsche.

iPhone X bei Amazon aussuchen (Provisions-Link)
iPhone 8 bei Amazon aussuchen (Provisions-Link)

ModellDisplaydiagonaleAuflösung
Pixeldichte
Max. Helligkeit
Kontrast
iPhone 84,7 Zoll

5,8 Zoll
1334x750 Pixel326 ppi
620 Nit
726 Nits
iPhone 8 Plus5,5 Zoll1920x1080 Pixel
401 ppi
620 Nit
1.300:1
iPhone X5,8 Zoll2436x1135 Pixel456 ppi726 Nits1.000.000:1

Dieser Artikel erschien zuerst auf Netzpiloten Apple.


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iPhone 8 Plus im Test: Spaß im Glas

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10 Jahre nach dem ersten iPhone will Apple sich mit dem iPhone X nicht nur auf ein radikal überarbeitetes Jubiläumsmodell beschränken. Zusätzlich betreibt das Tech-Unternehmen vorsichtige Modellpflege und präsentiert mit dem iPhone 8 Plus eine geringfügige Aktualisierung des Vorjahres-Flaggschiffs. Ein Gehäuse aus Glas, mehr Porträtfilter für die Dual-Kamera und kabelloses Aufladen sind die wesentlichsten Neuerungen beim iPhone 8 Plus. Ob das für eine Kaufempfehlung genügt, habe ich im Praxistest geprüft.

Altes Design im neuen Glasgehäuse

Bei der Formsprache des Gehäuses hat Apple im Vergleich zum iPhone 7 Plus praktisch nichts geändert. Formfaktor und Tastenanordnung sind identisch. Der Klinkenanschluss kehrt ebenfalls nicht zurück.

Das iPhone 8 Plus ist lediglich in jeder Dimension um ein paar zehntel Millimeter gewachsen und außerdem 14 Gramm schwerer. Das können Auge und Hand aber nur bei akribischem Vergleichen der beiden Modelle wahrnehmen. Zudem sind die physischen Änderungen so minimal, dass sogar vorhandene Hüllen der Vorgänger-Generation weiterhin passen.

Verarbeitung und Optik sind auf Spitzenniveau. Nur der etwas breite Rahmen ums Display ist in Zeiten des Fullscreen-Designs wie beim Galaxy Note 8 oder LG V30 etwas aus der Mode gefallen. Mit dem angekündigten iPhone X hat Apple ja immerhin schon den Paradigmenwechsel eingeläutet.

Die auffälligste Design-Neuerung beim iPhone 8 Plus besteht in dem auf der Rückseite verwendeten Material. So kommt erstmals seit dem iPhone 4 wieder eine Deckschicht aus Glas zum Einsatz. Dies ist weniger eine ästhetische Entscheidung, als vielmehr dem Ziel geschuldet, das Gerät kabellos aufladen zu können. Bei nicht-leitfähigem Glas ist das viel leichter zu realisieren.

Das gläserne Kleid wirkt genauso homogen und gefällig, fühlt sich aber kühler und glatter an als die Aluminium-Oberfläche des Vorgängers. Mit welcher Art Glasverbund Apple das Gerät vor Kratzern und Stößen schützt, nennt das Unternehmen nicht. Bekannt ist nur, dass das iPhone 8 Plus für mehr Stabilität durch eine Unterkonstruktion aus Stahl verstärkt und von einem Aluminiumrahmen eingefasst wird. Ungeachtet des neuen Materialmixes ist auch das iPhone 8 Plus gemäß IP67-Standard gegen Staub und Flüssigkeiten geschützt.

iPhone 8 Plus
Die Farbvariante „Space-Grau“ tendiert eher ins Weiße. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Überraschend finde ich die Farbgebung. Die Rückseite meines „space-grauen“ Testexemplars ist nur sehr dezent als grau zu erkennen und tendiert stark ins Weiße. Für die Sichtbarkeit von Fettfingern ist das von Vorteil. Schlieren fallen dadurch weniger schnell auf.

Noch helleres und kontrastreicheres Display

Beim Display setzt Apple unverändert auf ein IPS-Panel mit Full-HD-Auflösung, was bei einer Diagonalen von 5,5 Zoll nicht Spitze ist, aber dennoch für eine einwandfrei scharfe und detailreiche Darstellung sorgt. Obwohl Leuchtkraft, Kontrastumfang und Farbwiedergabe mich schon beim iPhone 7 Plus begeistert haben, gelingt es Apple beim Nachfolger in punkto Bildqualität neue Maßstäbe zu setzen. Das Display des iPhone 8 Plus wirkt abermals einen Tick heller und kontrastreicher.

iPhone 8 Plus
Image by Berti Kolbow-Lehradt

Nicht zwingend für eine bessere, aber für eine natürlichere Darstellung sorgt der neue Weißabgleich namens True Tone. Nach dem iPad Pro 10.5 erhalten auch das iPhone 8 und iPhone 8 Plus dieses Feature. Es sorgt mittels eines Vierkanal-Umgebungslichtsensors dafür, dass sich die Farbtemperatur des Displays automatisch an die Farbtemperatur der Beleuchtung anpasst. Sitzt ihr unter einer warmweißen Lampe, wird auch das Display etwas wärmer, sprich etwas gelblicher gestellt. Hingegen bei neutralweißem Tageslicht wird der Blauanteil der Hintergrundbeleuchtung verstärkt, sodass das Display kühler wirkt.

Ich empfinde True Tone als ungewohnt, bin aber gespannt, ob das Feature auf Dauer tatsächlich so viel augenfreundlicher ist, wie Apple in Aussicht stellt. In jedem Fall gilt: Wollt ihr Fotos mit möglichst exakter Farbwiedergabe bearbeiten, ist True Tone nicht empfehlenswert. Daher könnt ihr das Feature auch unter Einstellungen / Anzeige & Helligkeit deaktivieren.

Mäusekino: HDR bietet einen kleinen Vorteil

Apple bereitet sein Ökosystem Zug um Zug auf Heimkino in 4K und HDR vor. Sendungen in 4K-Auflösung kann das iPhone 8 Plus zwar nicht darstellen, dafür aber in High Dynamic Range (HDR). Diese Hochkontrastbilder beinhalten mehr Farbnuancen und mehr Helligkeitsunterschiede. Sehr helle Bildbestandteile wirken noch strahlender, Farben realistischer und brillanter.

Neben Apples hauseigenem iTunes Store hat jetzt auch Netflix HDR-Inhalte für iOS-Geräte freigegeben. Dazu zählt auch das iPhone 8 Plus. Testweise habe ich mir Folgen der neuen Serie „Star Trek: Discovery“ angeguckt. Sie liegt im HDR-Format Dolby Vision vor. Im Vergleich zu einem iPhone 7 Plus wirkt die Bildqualität tatsächlich etwas brillanter.

Aber der Mehrwert ist sehr subtil und keinesfalls so überragend wie auf einem HDR-fähigen Fernseher. Dies habe ich auch schon beim Test des Galaxy Tab S3 so empfunden. Der Grund: Mobilgeräte können derzeit einfach nicht so hell leuchten wie große TV-Bildschirme. Insofern bereitet das Display des iPhone 8 Plus zwar große Freude. Aber der Vorteil gegenüber dem Vorgängermodell ist zu klein, um kaufentscheidend zu sein.

Zwei iPhone-Lautsprecher drehen auf

Zu einem guten Filmvergnügen gehört natürlich auch der Sound. Laut Apple wurden die in der Unterseite integrierten Stereo-Lautsprecher in der neuen iPhone-Generation überarbeitet. Demnach seien sie 25 Prozent lauter und würden tiefere Bässe liefern. Im direkten Vergleich mit einem iPhone 7 Plus kann ich das bestätigen. Die Lautsprecher im iPhone 8 Plus liefern mehr Bassvolumen und sind präsenter. Mehr als bei Filmen wirkt sich das bei Musik aus. Tatsächlich macht es mir noch etwas mehr Spaß, meine Apple-Music-Sammlung mit dem neuen Modell zu erleben.

iPhone 8 Plus
Die verbesserten Stereo-Lautsprecher sind toll. Und Touch ID im Home-Button funktioniert ebenfalls gut. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Smartphone-Kamera mit dem gewissen Plus

Den Titel der „besten Smartphone-Kamera“ musste das iPhone 8 Plus im Bildqualitätsbarometer DxO-Mark zwar rasch wieder an das Google Pixel 2 abtreten. Dennoch ist die Güte der Kameraleistung im mobilen Bereich über jeden Zweifel erhaben. Schärfe, Kontrast und Farbtreue sind eine Freude. Starke Belichtungsunterschiede zwischen sehr hellen und sehr dunklen Bildbereichen meistert die JPG-Engine des iPhone 8 Plus dank automatischer HDR-Funktion sehr gut. Qualitative Unterschiede zwischen dem aktuellen und vorherigen iPhone-Modell sind mit bloßem Auge schwer zu erkennen. Sie sind aber im messbaren Bereich vorhanden, wie eben zum Beispiel der DxO-Mark nahelegt.

iPhone 8 Plus
Image by Berti Kolbow-Lehradt

Die Foto-Hardware ist unverändert leistungsstark geblieben. Das iPhone 8 Plus bietet eine Dual-Kamera mit einem Weitwinkelobjektiv mit 28 Millimetern Brennweite und f/1.8-Blende sowie ein Objektiv mit normaler bis leichter Telebrennweite von 56 Millimetern und f/2.8-Blende. Der Bildsensor löst mit 12 Megapixeln auf. Fotos und Videos schützt ein optischer Bildstabilisator vor Verwacklern.

Dass das iPhone 8 Plus seinen Vorgänger in Sachen Kamera übertrumpft, liegt an der besseren internen Verarbeitung der Bilder. Dafür sorgen ein neuer Bildsignalprozessor und der neue Hauptprozessor A11 Bionic. Sie verbessern durch eine ausgeklügelte Gesichtserkennung und Tiefenkartierung die Berechnung des Bokeh-Effekts im Porträtmodus. Dies ist die wohl bedeutendste Eigenschaft von Apples Dual-Kamera.

Porträtmodus super, Porträtlicht noch verbesserungswürdig

Die Kamera-Software schafft es, Tiefeninformationen so zu verarbeiten, dass sie ein Hauptmotiv durch einen unscharfen Hintergrund künstlerisch betont. Dies setzt eigentlich Kameras mit viel größerem Bildsensor voraus. Im Vergleich zum iPhone 7 Plus, gelingt dem neuen Modell bei Porträts ein noch realistischer Übergang zwischen Schärfe und Unschärfe.

Hingegen durchwachsen ist mein Eindruck von der neuen Funktion namens Porträtlicht, die Apple im Beta-Status in die Kamera-App integriert hat. Sie ergänzt den Bokeh-Effekt um die Simulation von vier verschiedenen Lichtsettings, wie sie typisch für Studioaufnahmen sind. Die Berechnung ist aber noch verbesserungswürdig, weil die Effekte zum Teil sehr künstlich wirken.

Bestmögliche Ergebnisse setzen meinen Erfahrungen zufolge ein paar Bedingungen voraus. Beispielsweise wirken die Lichtfilter am besten in Innenräumen mit Lichtquellen, die für Seitenlicht sorgen und damit das Gesicht schon ein Stück weit konturieren. Außerdem solltet ihr keinen zu großen Bildausschnitt wählen. Denn der Softwarefilter wird nur auf das Gesicht angewendet, nicht auf die Kleidung oder den Rest des Oberkörpers. Nutzt ihr die Porträtlicht-Modi für ein Halbporträt bei diffusem Licht draußen, wirkt das Gesicht wie falsch reinmontiert.

Testbilder vom Porträtmodus mit und ohne Porträtlicht

Genug Rechenleistung für die Augmented Reality

Leistungsmäßig gehört das iPhone 7 Plus mit seinem A10-Fusion-Prozessor ein Jahr nach der Veröffentlichung noch längst nicht zum alten Eisen. Dennoch legt Apple erwartungsgemäß beim aktuellen Modell eine Schippe drauf. So soll der A11 Bionic 25 Prozent schneller rechnen. Die im Prozessor integrierte Grafikeinheit sei gar um 30 Prozent leistungsstärker. Der Arbeitsspeicher beträgt weiterhin 3 GB. In der Praxis erkenne ich aber keinen Unterschied.

Beispielsweise laufen für Augmented Reality designte Spiele wie The Machines, AR Dragon, HoloGrid: Monster Battle AR oder My Country auf dem iPhone 8 Plus dem Augenschein nach genauso flüssig wie auf dem Vorgänger-iPhone. Dabei sind das mit die anspruchsvollsten Anwendungen, die man dem Gerät zum Rechnen geben kann. Hier zeigt sich, dass die gelungene Darstellung von Augmented Reality keine Frage der Hardware, sondern auf die Integration der Software-Schnittstelle ARKit in iOS 11 zurückzuführen ist. Und das läuft ja auch auf dem iPhone 7 Plus.

iPhone 8 Plus
Augmented Reality wie hier beim Spiel „The Machines“ macht auf dem iPhone 8 Plus Spaß, funktioniert aber auf dem iPhone 7 Plus genauso gut, weil AR ein generelles Feature von iOS 11 ist. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Unterm Strich ist das iPhone 8 Plus daher erwartungsgemäß ein sehr rechenstarkes Smartphone, das selbst grafisch aufwendige Apps mühelos bewältigt. Alltagsaufgaben sind ohnehin keine Herausforderung. Die Spiele und Produktivanwendungen, die das Spitzen-Smartphone an seine Grenzen bringen könnten, müssen erst noch erscheinen.

Das kabellose iPhone: Akku laden ohne Strippen

Obwohl der Akku im iPhone 8 Plus minimal kleiner (2.800 mAh) als im iPhone 7 Plus (2.910 mAh) ist, wirkte sich dies im Test nicht negativ aus. Eine Akkuladung brachte mich trotzdem mindestens von Nacht zu Nacht, zumal ich ohnehin dazu neige, bei jeder Gelegenheit das Gerät zwischenzeitlich aufzuladen.

Glücklicherweise wird es bei der aktuellen Generation bequemer, das iPhone mit neuer Energie zu versorgen. Denn endlich unterstützen auch die Apple-Smartphones das kabellose Laden. So reize ich die Möglichkeiten meiner Ikea-Schreibtischlampe endlich aus. Diese hat eine induktive Ladefläche mit dem weit verbreiteten Qi-Standard integriert, den auch das iPhone 8 Plus unterstützt. Apple macht hier also ausnahmsweise keinen Alleingang.

iPhone 8 Plus
Zum Lieferumfang des iPhone 8 Plus gehört nur das Standard-Netzteil. Ein Schnelllade-Netzteil müsst ihr ebenso dazu kaufen wie eine induktive Ladestation. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Wenn das Laden besonders schnell gehen soll, braucht ihr aber doch eine Kabelverbindung. Denn das iPhone 8 Plus unterstützt den Schnelllade-Standard Quick Charge. Dadurch kann es in 30 Minuten 50 Prozent seiner Ladekapazität erreichen. Das geht aber nur mit einer kabelgebundenen Aufladung. Außerdem setzt dieser Vorgang zusätzliches Zubehör voraus, das bei Apple direkt mindestens 88 Euro kostet. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Netzteil geht das nicht (siehe Fußnote 12 auf der Produktvergleichsseite).

Stolzer Preis für ein gutes Ökosystem

Beim Preis des iPhones hat Apple schon immer ins höchste Regal gegriffen. Angesichts der Debatte um die Teuerung bei Premium-Smartphones sei aber darauf hingewiesen, dass das iPhone 8 Plus nicht nennenswert mehr kostet als sein Vorgänger. Schließlich ist die Einstiegsversion mit 64 GB ist mit einem Preis von 909 Euro auf dem gleichen Niveau wie das iPhone 7 Plus (899 Euro). Die Variante mit 256 GB (1.079 Euro) ist hingegen sogar 40 Euro günstiger als das Modell aus dem Vorjahr. Dennoch bleiben das natürlich stolze Preise, die sich nicht allein durch den Nutzwert der Hardware rechtfertigen lassen. Das perfekt aufeinander abgestimmte Ökosystem von Apple sowie vier bis sechs Jahre garantierter iOS-Updates relativieren dies jedoch.

Fazit: iPhone 8 Plus ist sinnvolle Modellpflege

Das iPhone 8 Plus ist ein grandioses Apple-Smartphone, das die beliebte Vorgänger-Generation zurückhaltend aber sinnvoll aktualisiert. Denn schick und gut verarbeitet ist es wie eh und je. Außerdem befriedigen Display und Kamera höchste Ansprüche. Die Rechenleistung ist ebenfalls über jeden Zweifel erhaben. Zusammen mit iOS 11 ist das iPhone 8 Plus deshalb ein richtig gutes Paket.

Allerdings ist der Mehrwert zum Vorjahresmodell so gering wie bei kaum einem Generationsprung zuvor. Ob Kamera, Display oder Lautsprecher. Das iPhone 8 Plus ist in vielen Bereichen minimal besser, aber eben nicht entscheidend. Beispielsweise ist der Porträtlicht-Effekt in dieser Form nur Spielerei. Die Fähigkeit HDR-Videos abzuspielen, ist ebenfalls kein Must-have. Hingegen den True-Tone-Weißabgleich mag vielleicht so mancher als angenehm empfinden. Aber die wichtigste neue Eigenschafte ist die Möglichkeit des kabellosen Ladens. Ein Upgrade vom iPhone 7 Plus dürfte das aber nur für wenige Bestandsnutzer rechtfertigen.

iPhone 8 Plus
Image by Berti Kolbow-Lehradt

Sie sollten ihre Vorfreude stattdessen auf das wahre Innovationsprodukt von Apple konzentrieren: das iPhone X. Dies kann schließlich all das, was das iPhone 8 Plus bietet und noch mehr. Denn darüber hinaus bietet es ein zeitgemäßes, randloses Display, einen Bokeh-Effekt auch in der Frontkamera sowie die Gesichtserkennungstechnologie Face ID. Nur wer die Design-Formsprache seit den iPhones von 2014 nicht missen möchte, und das neue Design des iPhone X zu gewagt findet, sollte schon jetzt beim iPhone 8 Plus zuschlagen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


Images by Berti Kolbow-Lehradt, Britta Lehradt


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • MESSENGER Welt: Nutzung von Messengern im Job „massiv problematisch“: Die meisten nutzen mittlerweile sämtliche Messenger wie WhatsApp, den Facebook Messenger und Co. Auch im Berufsleben hat sich die Art miteinander zu kommunizieren etabliert und sogar werden schon teilweise Emails durch Messenger ersetzt. Allerdings ist das nicht immer so hilfreich, wie man womöglich denken mag. Viele Nutzer sprechen dadurch berufliche Termine und andere wichtige Dinge ab, aber auch andere nutzen sie gleichzeitig für private Absprachen und Zwecke. Die Nutzung sehen Experten eher als problematisch, weil Nutzer gegen Datenschutzrichtlinien verstoßen könnten. Es könnte sein, dass Unternehmen künftig eigene Richtlinien zur Nutzung von Messengern einführen.

  • IPHONE ZDNet: Bericht: Apple untersucht Akkus aufgeplatzter iPhone 8 Plus: Aufgeblähte Akkus beim iPhone 8 Plus? Hoffentlich sind es nur zwei Einzelfälle, die bisher gemeldet wurden. In beiden Fällen haben die Besitzer berichtet, dass der Akku sich so stark aufgebläht habe, dass sich sogar das festverklebte Display vom Rahmen gelöst hatte. Einer der beiden Käufer habe sein iPhone schon beschädigt im Karton vorgefunden. Apple untersucht derzeit die Vorfälle. Schon im vergangenen Jahr gab es immer wieder Meldungen von Samsung Galaxy Note 7-Besitzern, die über überhitzte Akkus geklagt haben. Der Herstellungsfehler hatte in Einzelfällen sogar für Brände und Personenschäden gesorgt. Bleibt zu hoffen, dass es bei Apple durch überhitzte Akkus nicht erneut zu solchen Vorfällen wie beim Samsung Galaxy Note 7 kommt.

  • ZTE Golem: ZTE soll faltbares Smartphone mit zwei Displays planen: Ob es in Deutschland dieses Smartphone geben wird, ist noch unbekannt, aber dennoch ist es ziemlich interessant zu sehen, wie sich Smartphones weiterentwickeln. Auch wenn das Prinzip nicht ganz neu ist, plant der chinesische Hersteller ZTE ein Smartphone mit zwei Displays. Unter dem Namen Axon M soll es sich anhand eines Scharniers aufklappen lassen und zugleich so zu nutzen sein, wie ein Tablet. Der Bildschirm hat dann eine Größe von 6,8 Zoll. Auch die Ränder sollen so schmal gehalten sein, dass diese beim Aufklappen kaum auffallen dürften. Auf jedem Bildschirm können dann beispielsweise unterschiedliche Apps gestartet und genutzt werden. Am 17. Oktober will ZTE auf einer Pressekonferenz seine neuen Smartphones vorstellen – vielleicht befindet sich darunter auch schon das neue faltbare Axon M.

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